Interview: Unmögliches möglich machen!

Wenn HSA Diver Buddys ihre Fähigkeiten einbringen, können Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen unter Wasser ein Stück Freiheit erleben, das es in dieser Weise für sie an Land nicht gibt.

Ein Interview mit Nicole Schlemmer

16. März 2020, Stefan, SWISS DIVERS

Nicole Schlemmer (41) sitzt mir in einem Restaurant irgendwo in der Agglomeration von Zürich gegenüber. Sie bestellt einen Burger und Pommes Frites. Als ich ihr die erste meiner Fragen stelle und sie zu erzählen beginnt, kann ich nahezu augenblicklich sehen und fühlen, wie der Stress des Alltags von ihr abfällt und ihre Augen anfangen zu leuchten. Im Hintergrund heult die Kaffeemaschine, die anderen Gäste klappern mit dem Besteck und vor dem Fenster brummt der dichte Feierabendverkehr durch die neblige Dämmerung. Als der Kellner das Bestellte bringt, dauert es lange bis Nicole zu essen beginnt. So vertieft ist sie in das was sie mir erzählt. Man kann es wirklich nicht übersehen: Es geht um Leidenschaft!

Was ist für dich das Beste am Tauchen?

Das Tauchen ist eine andere Art der Fortbewegung: schweben. Total fasziniert bin ich aber von der Andersartigkeit der Unterwasserlandschaft.

Vorschläge für den nächsten Interview Gast?

Wir werden versuchen zweimal jährlich ein Interview mit einem Taucher zu veröffentlichen. Diese Interviews wollen wir mit ganz normalen Menschen die etwas Besonderes erlebt haben oder tun führen. Es soll ein klarer Bezug zur Schweiz und zum Tauchen bestehen. Der Interview-Gast sollte zudem etwas zu erzählen haben, was andere Taucher interessieren könnte.

Falls es Vorschläge gibt, nehmen wir diese gerne unverbindlich über das Kontaktformular entgegen.

Das SWISS DIVERS-Team.

Wo und wann wurdest du mit dem Tauch-Virus infiziert?

Schwer zu sagen. Sehr lange hatte ich den Traum das Tauchen zu erlernen. Sowohl der Bruder meines ersten Freundes als auch Studienkollegen schwärmten immer wieder vom Tauchen. Während des Studiums verfügte ich aber über zu wenig Geld um das Tauchen zu erlernen. Auf der Abschlussreise in Malta gingen ein paar Kollegen tauchen und ich nahm an einem Schnuppertauchen teil. Im darauffolgenden Sommer absolvierte ich in der Schweiz, einen PADI Open Water Diver-Kurs (OWD).

Wie kamst du zum Tauchen mit Menschen mit körperlicher Beeinträchtigung?

Nach dem OWD tauchte ich während drei Jahre zusammen mit Freunden, in den Ferien (Urlaub) ganz intensiv in Ägypten. Auf der Tauchbasis von Sinai Divers, in Sharm el Sheikh gab es damals ein Unterwasser-Foto-/Videostudio. Einer der Unterwasser-Videografen hatte keine Beine! Er

machte die besten Videos und Bilder aber ich konnte mir nicht vorstellen, wie man so filmen kann? Wie kann er sich fortbewegen, wenn er die Kamera in den Händen hält? Wir wollten ernsthaft herausfinden wie das möglich ist.

Im dritten Jahr absolvierte ich dort den Rescue Diver-Kurs. Der Zufall wollte es so, dass eine Gruppe von HSA-Switzerland im gleichen Hotel übernachte und mit der gleichen Tauchbasis tauchte. Ich kam mit den HSA-Tauchern ins Gespräch. Ich tauchte aber die ganzen Ferien über nie mit ihnen und konnte mir deshalb immer noch nicht wirklich vorstellen, wie man ohne Beine tauchen kann.

Wie wurdest du zum HSA-Mitglied?

Das erste was ich tat, als ich aus Ägypten nach Hause kam, war dem Präsidenten von HSA-Switzerland eine E-Mail zu schreiben. Ich frage ihn, ob er mir erklären könne wie es nun funktioniert, das Tauchen ohne Beine? Er antwortete mir: «Das zu erklären ist viel zu kompliziert. Komm doch mit uns tauchen und du wirst alles selbst sehen.»

Also reiste ich zu einem HSA-Anlass an den Walensee. Obwohl der einzige anwesende Rollstuhlfahrer wegen fehlender Ausrüstung nicht tauchen konnte, zog es mir an diesem Tag den Ärmel total rein. Ich beschloss Mitglied zu werden und von da an nahm ich regelmässig an den Anlässen von HSA-Switzerland teil.

Was ist deine Motivation mit Menschen mit einer körperlichen Behinderung zu tauchen?

Unmögliches möglich machen!

Jemandem ein Erlebnis zu ermöglichen, das sie/er alleine niemals machen könnte. Es fasziniert mich, dass ich meine Fähigkeiten dazu nutzen kann, die Einschränkungen einer anderen Person zu überbrücken. So können wir zusammen sehr viel erreichen. Trotzdem gibt es aber immer noch Grenzen.

Nach einem Tauchgang das Funkeln in den Augen der Betroffenen zu sehen ist unbezahlbar! Sie erzählen oft, dass sie sich unter Wasser frei fühlen. Im Gegensatz zum Leben im Rollstuhl, können sie sich unter Wasser dreidimensional-schwebend bewegen. Teilweise schlagen sie Purzelbäume unter dem Wasser.

Was sind die Unterschiede zum Tauchen mit Nichtbehinderten?

Alles geht viel langsamer. Es gibt keinen Stress. Im Stress erreicht man das Ziel mit direkt Betroffenen kaum schneller.

Die Vorbereitung die bei Nichtbehinderten eine halbe Stunde dauert, dauert mit HSA-Tauchern einen bis zwei Stunden. Alles ist anstrengender für die betroffene Person und es benötigt viel Hilfestellung. Es ist eines der Prinzipien, dass wir die HSA-Taucher so viel selber machen lassen, wie sie selbst können. Wir wollen sie nicht bevormunden beim Tauchen. Daneben muss der nicht behinderte Taucher seine eigene Ausrüstung bereitmachen und für die Sicherheit sorgen

Dank dieser Langsamkeit bekommen die sozialen Aspekte des Tauchens eine viel grössere Bedeutung und ich selbst kann mich selbst entschleunigen.

HSA-Switzerland

HSA steht für Handicapped Scuba Association. Der Verein ist ehrenamtlich organisiert und möchte Menschen mit körperlichen Behinderungen wie Para- oder Tetraplegikern, Blinden, Gehörlosen usw. das Tauchen ermöglichen.

Der Verein organisiert neben Tauchausbildungen wie HSA Schnuppertauchen, HSA Open Water Diver und Weiterbildungskursen für Teilnehmer mit Handicap auch jährlich Aus- und Weiterbildungen für Nichtbehindere-Taucher wie z.B. den HSA Dive Buddy und HSA Instruktor.

Zusätzlich zu den Tauchausbildungen finden diverse Events im Hallenbad und im Sommer regelmässig geführte Tauchgänge im See statt. Die Höhepunkte des Jahresprogramms sind das Weekend und die Tauchferien in Ägypten.

Mehr Informationen unter www.hsa-switzerland.ch

Wie ist es unter Wasser?

Normalerweise ist man weniger lange im Wasser als mit nicht Betroffenen. Para- und Tetraplegiker kühlen viel schneller aus, weil ihre Bewegungsfähigkeit eingeschränkt ist.

Paraplegiker schwimmen meist selbst. Zum Teil nehmen sie Handflossen zu Hilfe. Falls die Armfunktion vorhanden ist, schwimmen auch Tetraplegiker teilweise sogar selbst. In jedem Fall braucht das Schwimmen mit den Armen viel mehr Kraft als mit Fussflossen. Falls es eine Strömung hat, benötigen unsere HSA-Taucher sehr oft Unterstützung.

Wie hast du die Begleitung von behinderten Tauchern erlernt?

Ich habe den HSA-Instrukor-Kurs (Tauchlehrer-Ausbildung von HSA) gemacht. Der Kurs besteht aus wenig Theorie und sehr viel Praxis. In der Theorie geht es darum, welche Arten von Behinderungen es gibt, was dabei zu beachten ist und um die HSA-Standards. Die Praxis besteht neben dem Begleiten eines paraplegischen, tetraplegischen und blinden Tauchers in aus der Selbsterfahrung: Jeder Teilnehmer taucht einmal blind, einmal als Para- und Tetraplegiker sowohl Pool als auch im See.

Nach diesem Kurs weisst du ungefähr wie es funktionieren sollte. Vieles ist danach aber «learning by doing», wenn du mit Betroffenen tauchst. Dabei lernst du am meisten, denn es gibt kein Schema F, dass für dieselben Behinderungen immer angewandt werden könnte. Eine grosse Flexibilität und Anpassungsfähigkeit auf den zu begleitenden Taucher sind dabei unumgänglich.

Was war das Gefährlichste das du je beim Tauchen mit Betroffenen erlebt hast?

Ich war mit einer HSA-Taucherin in Thailand. Wir planten die Tauchgänge jeweils so, dass wir der Strömung ausweichen oder mit ihr schwimmen konnten. Einmal traf uns trotzdem unerwartet eine starke Strömung. Wir mussten beide wirklich mit aller Kraft schwimmen um zu verhindern, dass es uns aufs Riff schlägt. Das hatte uns beiden einen ordentlichen Schrecken eingejagt und hätte böse enden können. Danach hatten wir beide grossen Respekt davon erneut in unberechenbarer Strömung zu tauchen.

Was war das Schwierigste das du je beim Tauchen mit Betroffenen erlebt hast?

Das war ein Schnuppertauchen mit einer Tetraplegikerin, die nur noch ihren Kopf bewegen konnte. Im Kurs lernt man genau diese Situation. Doch in der Praxis war es eine sehr grosse Herausforderung und ich hätte mich gerne von diese Aufgabe gedrückt. Weil ich die erfahrenste Taucherin von HSA auf dem Platz war, musste ich die Herausforderung annehmen.

Diese Schnuppertaucherin war uns vollkommen ausgeliefert. Es ist extrem viel Vertrauen notwendig um so zu tauchen. Wenn man sich vergegenwärtigt, dass ein solcher Taucher nicht selbstständig die Maske ausblasen und sie zurechtrücken kann, falls sie vollläuft, so bekommt man eine Ahnung davon, wie weit dieses Vertrauen gehen muss. Schon viele nicht behinderte Tauchschüler haben grosse Mühe sich selbst die Maske unter Wasser abzunehmen. Stell dir vor, jemand anderes nimmt dir die Maske ab und setzt sie dir wieder auf! Und das ist nur eines von vielen Beispielen, wo sie voll auf uns Buddies angewiesen war.

Es war am Ende aber ein sehr gutes Erlebnis! Weil diese Tetraplegikerin schon vor ihrem Unfall tauchte wurde vieles einfacher als vorher angenommen.

Was war dein bestes Erlebnis?

Wahrscheinlich genau das gerade erzählte Erlebnis. Es zusammen gemeistert zu haben gab allen Beteiligten einen sehr grossen Motivationsschub und viel Zufriedenheit.

Es ist auch immer wieder sehr schön starke Persönlichkeiten zu treffen, die sich nach einem schweren Unfall mit Rehas und andere langwierige Lernprozessen in vielen kleinen Schritten ein Stück Alltag zurück erobert haben. Sie kommen zu uns und entdecken das Geniessen erneut. Zu erleben, wie sie an Selbstvertrauen gewinnen, weitere Fortschritte machen und plötzlich etwas selbst tun können was zuvor undenkbar schien, ist eine zutiefst berührende Erfahrung.

Wie hat dich die Gemeinschaft mit direkt körperlich Behinderten persönlich verändert?

Ich habe gelernt vieles ruhiger und langsamer anzugehen und bin viel geduldiger geworden. Ich kann mich heute dem Tempo von anderen anpassen und es muss nicht mehr immer alles nach meiner Nase und in meinem Tempo gehen.

Was hat sich in deiner Wahrnehmung des Alltags verändert?

Ich sehe die Welt mit ganz anderen Augen. Überall wo ich bin, überlege ich mir, ob ein Rollstuhlfahrer an diesem Ort zurecht käme? Es wäre mir zuvor nie aufgefallen, dass die meisten Verkehrsmittel und Gebäude immer noch nicht rollstuhlgängig sind.

Bin ich in einem Hotel überlege ich mir oft, ob es sich für ein Weekend mit HSA-Switzerland eignen würde? Meistens komme ich zum Schluss: Nein, unmöglich! Leider manchmal sogar dann, wenn das Hotel mit seiner Barrierefreiheit wirbt. Oft gibt es viel zu wenige wirklich geeignete Zimmer.

Einige der Betroffenen haben einen unglaublichen Ehrgeiz und überwinden etliche Stockwerke, indem sie die Treppen rauf- und runterruschen, z.B. in einer Schule, wo kein Lift fährt. Andere können dies aber aufgrund ihrer körperlichen Beeinträchtigungen nicht. Da nützt alle Willenskraft nichts. Es gibt unglaublich viele Barrieren, die nicht Betroffene oftmals gar nicht erkennen, z.B. eine Rille in der sich das Rollstuhlrad verfangen kann.

Bei geistigen Beeinträchtigen kommt oft zusätzlich noch eine Kommunikationsbarriere hinzu.

Was würdest du Tauchern raten, die auch gerne Menschen mit Behinderung das Tauchen ermöglichen würden?

Einfach einmal an einem Anlass von HSA-Switzerland teilnehmen. Einen Tag mit uns im See oder Hallenbad verbringen und ganz unverbindlich hineinschnuppern.

Die andere Variante ist ohne Vorkenntnisse an einem HSA Dive Buddy– oder Instruktor-Kurs teilzunehmen. Egal ob man danach je mit HSA-Tauchern taucht oder nicht – man lernt man an diesen Kursen extrem viel über sich selbst und das Tauchen allgemein. Man lernt Probleme immer wieder angepasst auf die Personen neu zu lösen. Dadurch wird man ein flexiblerer und vielschichtigerer Taucher. Die HSA-Standards vermitteln sicher zu tauchen, auch dort wo die Manuals an ihre Grenzen stossen. Man lernt sicher zu tauchen, auch wenn einmal nicht alles genau dem Manual von CMAS, SSI, oder PADI entspricht. Es ist ziemlich genau das Gegenteil von starren Tauchphilosophien, wo es immer nur eine oder zwei korrekte Reaktionen auf ein Problem gibt.

Ich muss ehrlich sagen: Das Tauchen mit direkt Betroffenen ist nicht jedermanns Angelegenheit. Viele die einmal miterlebt haben wie ein HSA-Tauchen abläuft und was wir HSA Buddies und HSA Instruktoren tun, sind sehr beeindruckt. Man darf aber keine unüberwindbaren Berührungsängste haben, wenn es z.B. darum geht jemandem einen Tauchanzug anzuziehen oder ihn aus dem Rollstuhl zu heben.

Gibt es spezielle Pläne für die Zukunft?

Ich persönlich würde gerne noch einige Tauchdestinationen dieser Welt besuchen, die ich bisher noch nicht gesehen habe. Ich möchte unter anderem nochmal in die Cenoten in Mexiko und einmal Sulawesi sehen.

Was wünschst du dir für HSA-Switzerland?

Mir persönlich ist es ein sehr grosses Anliegen, dass HSA-Switzerland wie bisher Ausbildungen anbieten kann. Dazu müssen wir für den momentan existierenden personellen Engpass sehr bald eine Lösung finden. Viele unserer Instruktoren sind in kommerziellen Tauchschulen eingebunden. Bei HSA-Switzerland ist dagegen alles ehrenamtlich und sehr zeitintensiv. Wir haben zu wenige Instruktoren welche genügend Zeit haben unsere intensiven Kurse zu leiten und an den Vereinsevents mitzuhelfen.

Zudem suchen wir eine Nachfolgerin/er für die Leitung des Ressorts Ausbildung. Selbst wenn wir heute 10 neue HSA-Instruktoren ausbilden würden, wäre dies Problem nicht sofort gelöst. Neue HSA-Instruktoren benötigen zuerst etwas Erfahrung, bevor sie selbst das Amt des Ausbildungsverantwortlichen für den Verein ausüben können. Alles andere wäre eine totale Überforderung.

Nicole, vielen Dank für dieses Interview. Und immer gut Luft. Vielleicht trifft man sich ja einmal in “Unterwasser”!

 

HSA Open Water Diver

Der HSA Open Water Diver (OWD) wurde speziell für Menschen mit körperlichen Behinderungen entwickelt. Der Kurs wird immer individuell auf den Teilnehmer und seine Behinderung abgestimmt um den Teilnehmer beim Erlernen der Grundfertigkeiten des Tauchens bestmöglich zu unterstützen. Aus diesem Grund wird auch nur in Kleingruppen unterrichtet. Der HSA OWD beinhaltet wie beim „normalen“ OWD sowohl Theorie als auch Praxislektionen im Pool und im See. Im Durchschnitt dauert der OWD mindestens drei Weekends. Auf Anfrage werden weiterführende Kurse angeboten. Dies sind unter anderem der HSA AOWD, der Nitrox ProNRC Kurs sowie andere Spezialkurse.

Mehr Informationen unter HSA Open Water Diver >>

 

HSA Dive Buddy

Der HSA Dive Buddy ist ein Kurs für Taucher ohne Behinderung, welche bereits ein Brevet (min. Rescue Diver oder **, in Ausnahmefällen auch AOWD mit viel Erfahrung) von einer anderen Tauchorganisation (PADI, SSI, CMAS, NAUI usw.) besitzen und sich für den Behindertentauchsport interessieren oder einen Tauchpartner mit körperlicher Behinderung begleiten möchten.

Der Kurs vermittelt die Grundlagen des Behindertentauchens. Hierbei lernt man, wie man einen Tauchpartner mit körperlicher Behinderung vor und nach dem Tauchgang unterstützt, wie man ihn während des Tauchgangs begleitet und worauf bei den verschiedenen Behinderungen geachtet werden muss.

Weitere Voraussetzung neben dem geforderten Brevet ist eine ausreichende Taucherfahrung in einem Schweizer See.

Mehr Informationen unter HSA Dive Buddy >>

 

HSA Instruktor

Der HSA Instruktor Training-Kurs beinhaltet neben den Grundlagen des Behindertentauchens welche in der HSA Dive Buddy-Ausbildung vermittelt werden, auch das Unterrichten nach HSA-Standards von Menschen mit einer Behinderung.

Der Schwerpunkt liegt neben der Grundausbildung des Behindertentauchens darauf die HSA-Standards zu verstehen und korrekt anzuwenden wie auch die Tauchausbildung auf den Tauchschüler anzupassen.

Diese Ausbildung ist akkreditierten Divemastern, *** und Tauchlehrern von allen Tauchorganisationen (PADI, SSI, CMAS, NAUI, usw.) vorbehalten.

Mehr Informationen unter HSA Instruktor >>

 

Klug genug, um Hilfe zu suchen

Tagesanzeiger, 21. Janaur 2020

Unter einem Auge des Tieres haben sich mehrere Angelhaken verfangen, das Weibchen könnte also Hilfe suchen, vermutet der Taucher. Immer wieder taucht Jake Wilton zu dem etwa 30 Jahre alten Weibchen und löst vorsichtig einen Angelhaken nach dem anderen aus der Haut des Tieres. Dabei schwebt die ­ältere Rochendame nahezu bewegungslos mit weit ausgebreiteten Flügeln vor dem Taucher. Mantarochen sind nicht irgendwelche Fische, steckt in ihrem Kopf doch ein aussergewöhnlich grosses Denkorgan. Sie haben zwar abgesehen von grossen Haien und Orcas kaum natürliche Feinde, werden aber vor allem in Asien als Spezialität oder als Ingredienzien für die traditionelle Medizin gezielt gefangen. Viele Tiere verenden auch als Beifang in den Netzen der Fischer.

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Sportsucher in der DDR standen unter Generalverdacht

Ralf Werner erzählt wie seine Familie in der DDR dem Hobby des Sporttauchens nachging. Dabei standen die Sporttaucher immer unter dem Verdacht die sozialistische Republik verlassen zu wollen. Abenteuerlich waren auch ihre Tauchferien in Bulgarien.

Mehr darüber in der ZDF-Dokumentionen von “Große Freiheit DDR: Abenteurer hinter der Mauer” Der Abschnitt in dem Ralf Werner über die DDR-Taucher berichtet, beginnt bei ~13:37 Minuten und endet bei ~22:41. Auch der Rest diese Doku. ist durchaus sehenswert.

Siehe hier:

Diese Doku. ist leider nur bis zum 27.10.2019 öffentlich zugänglich.

Interview: Zweieinhalb Jahre als Tauchlehrer im Ausland

Ein junger Schweizer arbeitete, während einer 31-monatigen Auszeit, auf unterschiedlichen Kontinenten als Tauchlehrer.

25.10.2018, Stefan, SWISS DIVERS

Es ist Samstagnachmittag und Jonas sitzt mir im Intercity gegenüber. Während er spricht wechseln seine wachen blauen Augen, immer wieder von mir zum Thunersee, welcher gerade am Fenster vorüberzieht. Der 24-Jährige und sein jüngerer gehörloser Bruder waren im Berner Oberland montainbiken. Ich begleite Jonas für dieses Interview, auf seinem Weg zurück zur Studenten-WG in der Nähe von Bern, wo er derzeit wohnt. Während dem Gespräch, blickt er mir immer wieder direkt in die Augen, wenn er etwas besonders betonen möchte.

Ich hatte Jonas vor etwa zwei Jahren auf einem Tauchboot in Australien kennen gelernt. Er ist seit einigen Jahren, unter seinem richtigen Namen, Mitglied des SWISS DIVERS-Forums, will aber für dieses Interview anonym bleiben. Deshalb nennen wir ihn in diesem Text Jonas.

Wo überall hast du als Tauchlehrer gearbeitet während den 31 Monaten?

In New Zealand habe ich das IDC/IE* gemacht und für fünf Monate erste Erfahrungen als Instructor gesammelt. Über die Sommersaison 2017 arbeite ich in Malta auf einer von Deutschen geführten Tauchbasis. Über Weihnachten/Neujahr 2018 war ich für zwei Monate auf den Molukken als Aushilfe bei einem befreundeten Basisbesitzer angestellt.

(* IDC = PADI Instructor Development Course – Tauchlehrerausbildung / IE = PADI Instructor Exam – Tauchlehrerprüfung)

Vorschläge für den nächsten Interview Gast?

Wir werden versuchen zweimal Jährlich ein Interview mit einem Taucher zu veröffentlichen. Diese Interviews wollen wir mit ganz normalen Menschen die etwas besonderes erlebt haben oder tun führen. Es soll ein klarer Bezug zur Schweiz und zum Tauchen bestehen. Der Interview-Gast sollte zudem etwas zu erzählen haben, was andere Taucher interessieren könnte.

Falls es Vorschläge gibt, nehmen wir diese gerne unverbindlich über das Kontaktformular entgegen.

Das SWISS DIVERS-Team.

Was hast du sonst noch alles getan während deiner Zeit im Ausland?

Ich leistete einen sieben-monatigen Zivildienst-Einsatz im Ausland, für ein Schweizer Hilfswerk. Ich reiste und machte Fun-Tauchgänge in New Zealand, auf Fiji, in Australien, Papua New Guinea, Thailand, Singapur und Malaysia. Zweimal war ich auch für eine Woche in der Schweiz um erneut loszuziehen.

Wo und wann wurdest du mit dem Tauch-Virus infiziert?

Im Alter von 16 Jahren, nahm ich an einem Schnuppertauchen in Thailand teil. Ich war so begeisterst davon, dass ich gerne sofort einen Tauchkurs begonnen hätte. Ein halbes Jahr später, während den Sommerferien 2011, bekam ich die Möglichkeit an einem CMAS*-Kurs (CMAS-Ein-Stern) in Griechenland teilzunehmen. Danach begann ich regelmässig in der Schweiz zu tauchen. Die Faszination die das Tauchen auf mich ausübt, hat auch nach inzwischen weit über 1’000 Tauchgängen nicht nachgelassen.

Wie kam es dazu, dass du für 31 Monate ins Ausland gingst?

Ich wusste schon als Kind, dass ich einmal für längere Zeit im Ausland leben möchte. Fremde Länder und Kulturen faszinierten mich schon lange.

Als ich im Sommer 2013 mit grosser Begeisterung den CMAS*** (CMAS-Drei-Stern-Taucher) absolvierte, entstand in mir die Frage: Was kommt als nächstes? Während den Herbstferien 2013 in Ägypten, traf ich eine 23-jährige Schweizer Tauchlehrerin, die mir erzählte, dass sie gleich nach der Lehre, die Schweiz verliess und seither auf unterschiedlichen Kontinenten als Tauchlehrerin arbeite. So entstand in mir die Idee, früher oder später dasselbe zu tun.

Damals hatte ich gerade das letzte Jahr meiner Elektroniker-Lehre begonnen und ich machte mir, intensiver als je zuvor, Gedanken darüber, was nach der Lehre kommen soll? Ich wusste, dass ich studieren wollte. Aber auch eine Auszeit wollte ich nehmen, um die Welt zu erleben.

Nach einiger Zeit verwoben sich alle diese Fragen und Wünsche in meinem Kopf zu einem Plan. Dieser lautete: “Als Tauchlehrer im Great Barrier Reef zu arbeiten und so die Zeit im zu Ausland finanzieren.”

Weshalb arbeitest du schlussendlich in New Zealand und nicht in Australien?

Dies hat mit den Visumbestimmungen in Australien zu tun. Im Gegensatz z.B. zu deutschen Staatsbürgern ist es für Schweizer sehr viel schwieriger in Australien ein Arbeits-Visum zu bekommen. In New Zealand war dies einfacher.

Wie hast du das IDC/IE erlebt?

Es waren zwei ein-halb extrem anstrengende Wochen. Der psychische Druck den ich mir selbst während dem IDC aufbaute, war grösser als vor der Lehrabschlussprüfung oder der Matura. Ich hatte grosse Mühe abzuschätzen, wo ich mit meinen Lernfortschritten genau stand. Im Nachhinein gesehen stellte sich das IE als viel leichter heraus, als ich erwartete und ich war schlussendlich der “Klassenbeste” am IE.

Während dem IDC mussten viele Inhalte, in kurzer Zeit gelernt werden. Da ich selbst nie eine PADI Divemaster-Ausbildung gemacht hatte, fehlten mir einige PADI-spzifische Inhalte, die alle anderen Instuctor-Kandidaten schon kannten. Z.B. die aus meiner Sicht nicht mehr ganz zeitgemässe und unnötig komplizierte RDP/eRDP-Tabelle. Als CMAS-Taucher greift man zu richtige Dekotabellen, denen ich bis heute weit mehr vertraue als der RDP.

Nachdem ich nun über 200 Tauchschülern selbst unterrichtet habe, steht für mich fest, dass das IDC/IE nur bedingt auf die reelle Arbeit auf einer Tauchbasis vorbereitet. Was man während des IDCs vor allem lernt, ist das Suchen und richtige Interpretieren der PADI-Standards. Alles andere, was man nach meiner Meinung einem Tauchlehrer-Anwärten beibringen sollte, vermittelt das IDC zu oberflächlich oder gar nicht.

Ich hatte das Glück, dass ich nach bestandenem IDC/IE in einem Team mit erfahrenen Tauchlehren arbeiten konnte und von ihnen sehr viel lernen durfte. Dies reicht vom Umgang mit den Kunden, bis zur Seemanschaft auf dem Tauchboot.

Wie erlebtest du die Arbeit als Tauchlehrer?

Das Guiden wie das Unterreichen von Tauchschülern begeistert mich gleichermassen. Jeden Tauchgang, egal ob im Meer oder im Pool genoss ich. Der Umgang mit den Kunden war gross mehrheitlich sehr bereichernd. Touristen sind in der Regel relaxed, gut gelaunt und dankbar. Dies macht vieles einfacher. Ich arbeite auch gerne handwerklich; z.B. beim Revidieren von Flaschen, Automaten oder Bootsmotoren.

Die Arbeit auf einer Tauchbasis ist aber ziemlich streng: Neben der Müdigkeit, hervorgerufen durch die dauernde Stickstoffbelastung und der körperlichen strengen Arbeit auf dem Boot, waren vorallem die lagen Präsenzzeiten belastend. Man arbeite in der Hochsaison oft 14 oder mehr Stunden pro Tag und dies 7 Tage die Woche. Manchmal – vorwiegend im der Vor- und Nachsaison – gab es aber auch Tage oder Wochen an denen keine Kunden und somit auch keine Arbeit vorhanden war.

Obwohl es hin und wieder Unstimmigkeiten gab, erlebte ich die Zusammenarbeit in allen Tauchbaisis-Teams, als sehr positiv. Es entstanden mehre, wirklich gute Freundschaften.

Was war das schwierigste Erlebnis, dass du als Tauchlehrer gemacht hast?

Sehr schwierig waren nie zufriedene Kunden, die am Ende sogar drohen mich zu verklagen, weil sei keinen Hai gesehen hätten. Sehr anstrengend waren auch sinnlose Diskussionen mit einigen Teammitgliedern, welche nur über die Erfahrung von etwa 120 Warmwassertauchgängen am gleichen Ort verfügten. Sie benahmen sich teilweise, als hätten sie das Tauchen erfunden, waren aber unfähig zu verstehen, dass man Vieles auch anders machen kann, als sie es kannten.

Wie konntest du diese 31 Monate finanzieren?

Einerseits verdiente ich natürlich als Tauchlehrer etwas. Die Löhne sind zwar bescheiden, aber gerade genug um davon zu leben. Auf der anderen Seite hatte ich zwei Jahre lang gespart, als ich noch in der Schweiz arbeitete. Weil ich damals günstig bei meinen Eltern wohnen konnte, kam einiges zusammen. Dies gab mir einen deutlich grösseren finanziellen Spielraum, als ihn viele andere Reisende in meinem Alter und vielen meiner damaligen Mitarbeiter hatten. Ich reiste als Backacker und übernachtete in gütigen Hostels. Auf den Tauchbasen bekam ich jeweils Kost und Logis, was meine eignen Kosten klein hielt.

Das IDC/IE habe ich zu 50% bezahlt und zu 50% mit Arbeit abgegolten. Dies entlastete das Reisebudget zusätzlich, machte mich aber gleichzeitig nicht zum Sklaven der Tauchbasis. Ich war Kunde und Mitarbeiter zugleich. Ich konnte deshalb jederzeit drohen, am Ende nicht zu bezahlen.

Wo war das Tauchen am besten?

Sehr gut gefallen hat mir das Tauchen bei Kavieng auf New Ireland in Papua New Guinea. Solch üppige Riffe und so viele Fische wie dort habe ich zuvor noch nie gesehen. Jedoch auch das Mittelmeer rund um Malata hat mich sehr positiv überrascht. Die riesigen Kelpwälder in New Zealand habe ich nach anfänglicher Skepsis, wirklich auch lieben gelernt. Die Artenvielfalt in diesen Wäldern ist grösser als in tropischen Riffen. Was das Tauchen anbelangt, war ich hingegen vom Great Barrier Reef in Australien sowie von Malaysia und Thailand eher enttäuscht.

Wie hat dich die Zeit im Ausland persönlich verändert?

Ich bin offener geworden für andere Menschen. Ich bin zwar immer noch eher introvertiert. Trotzdem bemerke ich zurzeit immer wieder, dass es mir viel leichter fällt, mit anderen in Kontakt zu treten, als noch vor zwei Jahren.

Ich kenne auch mich selbst viel besser als zuvor. Ich bin mutiger geworden, wirklich mich selbst zu sein und so zu leben wie ich es möchte. Andere beeinflussen mich heute weniger stark mit ihrer Meinung.

Was würdest du anderen raten, die eine ähnliche Auszeit machen möchten?

Als ich damals mein Umfeld über meine Pläne informierte, gab es die mehr oder weniger immer gleichen Reaktionen: Nach einem ersten “Wow! Cool!” folgte jeweils einer Bemerkung wie: “Das würde ich auch gerne machen, aber ich kann nicht, weil…” Darauf folgen die unterschiedlichsten Begründungen: Zu alt, zu jung, zu beschäftigt, zu arm, zu wenig mutig, zu unerfahren, gerade in Ausbildung, Kinder, verheiratet, ect.

Ich möchte allen jenen die sich zurzeit überlegen, eine längere Auszeit zu machen und allen die damals diese Begründungen formulieren, sagen: Ich war auch zu jung, zu beschäftigt, zu arm, hatte Ängste, war unsicher, war in keiner Weise erfahren, war in Ausbildung und trotzdem war es möglich! Das genaue Planen und das komplette Loslassen der gewohnten Umgebung, gaben mir am Ende die nötige Sicherheit um es zu tun. Und heute will ich wirklich betonen, dass ich keinen Augenblick bereue, es gewagt zu haben.

Gib dir einen Ruck und wage es einfach! Träume nicht nur davon. Versuche nicht so schnell wie möglich zu gehen. Nimm dir mehrere Jahre Zeit für die Vorbereitungen. Recherchiere, plane ganz genau und langfristig.

Wie sieht deine Gegenwart und Zukunft aus?

Ich gehöre nun seit drei Monaten zum Team einer kleinen Tauchschule, in der Nähe von Bern. So ist es mir möglich, in meiner Freizeit, hin und weiter Tauchschüler zu unerreichten. Die ersten Kurse durfte ich bereits leiten.

Ich habe im Sommer mit einem berufsbegleitend Elektro- und Informationstechnik-Studium begonnen. Deshalb kann ich nun für die nächsten 8 Semester nicht einfach wieder ins Ausland gehen und dort arbeiten. Neben dem Studium arbeite ich zu 60% als Elektroniker. Ich arbeite an Entwicklungs-Projekten mit, was mindestens ebenso spannend ist, wie Tauchschüler zu unerreichten.

Was nach diesen vier Jahren Studium sein wird, weiss ich noch nicht. Ich muss nicht alles über meine Zukunft wissen und vorausplanen. Sonst wäre das Leben nicht mehr spannend.

Jonas, vielen Dank für dieses Interview. Und immer gut Luft!

Hitzewellen im Meer bedrohen Ökosysteme

Tagesanzeiger: Eine Studie von Berner Forschern unterstreicht, dass im Zuge des Klimawandels nicht nur Hitzewellen an Land immer häufiger werden.

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Der Hitzestress bringt ganze Ökosysteme aus dem Gleichgewicht: Artengesellschaften und Verbreitungsgebiete verschieben sich, viele Arten geraten unter solchen Druck, dass sie aussterben. Besonders eindrücklich sind die verheerenden Auswirkungen an Korallenriffen zu beobachten.

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Ägypten 2009 Südtour

In zwei Gruppen brachen wir zu einer interessanten und spannenden Woche im Roten Meer auf. Die Gruppe aus Deutschland startete vom Berliner Flughafen. Die Schweizer Gruppe startete in München.

Erstmals liefen sich die Crews also erst in Kairo über den Weg. Aus flugtechnischen Gründen trennten sich abermals ihre Wege um im Flughafen Hurghada gemeinsam die Tauchsafari zu starten.

Das Duty Free Bier war nebst allem Notwendigen bereits eingekauft und verpackt. Nachdem auch noch der letze Unschlüssige sein kleines Geschäft erledigt hatte, führte uns „Amir” (Alamir Mosa) unser Tauchguide aus Ägypten, zum Kleinbus welcher uns direkt zum gemieteten Boot bringen sollte.

Wir gingen von einer kurzen Fahrt zum nächsten Strand aus. Wie es aber manchmal so ist in Ägypten, konnte das Boot nicht wie geplant anlegen. Uns stand eine 7 stündige Autofahrt durch die Nacht bevor. Angenehm überrascht waren wir vom Service welcher Amir für uns besorgt hatte. Ein klimatisierter Bus mit gekühlten Getränken und auch etwas Zwischenverpflegung stand uns an Bord zur Verfügung.

Nach etwa 3 Stunden wilder Fahrt durch die Wüste schlief auch der letzte unermüdliche Tourist ein. Mit einem lauten Knall sind alle aus dem sonst schon nicht allzu bequemen Schlaf aufgeschreckt. – Ein geplatzter Reifen erwies sich als Grund für die mitternächtliche Störung. – Den Bus also erstmals am Strassenrand hingestellt und das Ersatzrad unter dem Gepäck hervorgeholt wurde mit vereinten Kräften der Ersatzreifen in der Dunkelheit und der kühlen Brise montiert.

-Die Fahrt ging weiter-

Früh morgens erreichten wir endlich den ersehnten Hafen. Die Stimmung war super. Alle waren gespannt und voller Vorfreude. Die Koffer wurden direkt vom Bus in das Zoodiac (Rettungsboot) verladen und ab ging es auf unser eindrückliches und chices Boot. Der Saman Explorer, eine 4 jährige Motoryacht von 35 Meter Länge und 8 Meter Breite, ausgestattet mit 12 Doppelkabinen mit je einem Bad inklusive Toilette und Dusche, einem grossen Deck, Tauchereinstieg und natürlich einem grossen Speiseraum beeindruckte alle. Verblüfft über die Tatsache, dass fast die identische Crew wie anno 2008 auf dem Boot sich befand, war die Freude natürlich um so grösser.

Sobald unsere tolle Yacht einmal den Hafen verlassen hatte, drehte sich fast alles um das Tauchen. Eat, slepp and dive erklärt den Aufenthalt auf dem Boot wohl am besten.

Pro Tag sind 3-4 Tauchgänge durchaus praktikabel.

Tagesprogramm:

  • Früh Morgen Tauchgang
  • Morgenessen
  • Morgen Tauchgang
  • Mittagessen
  • Nachmittag Tauchgang
  • Nacht Tauchgang
  • Abendessen

Die einzelnen Programmteile sind natürlich frei wählbar. Keiner ist gezwungen einen Tauchgang mitzumachen. Vor jedem Tauchgang bzw. Tauchplatz machte Mussa (der zweite Tauchguide) und Amir ein so genanntes Briiiiiving ;). Eva Maria Straw alias Mine und Marco, ein zweiter Tauchlehrer übersetzten das nicht immer einfach zu verstehende ägyptische Englisch ins Deutsche! Direkt beim Breving wurden die Tauchgruppen eingeteilt. Pro Gruppe bestand die Möglichkeit einen Tauchlehrer mitzuschicken, da insgesamt 5 Tauchlehrer die Safari begleiteten.

Spezielle Begegnungen versüssten stets die Tauchgänge. Amir und Mussa waren andauernd bedacht uns an die besten Plätze zu führen. Selbstverständlich konnten wir auch selber bestimmen, wann wir einen Platz aus Gründen von Unpässlichkeiten einiger Passagiere (seekrank) früher verlassen wollten. Falls wir länger am selben Platz bleiben wollten durften wir selbstverständlich unseren Wunsch anbringen, ganz nach dem Motto: Der Kunde ist König, wurden wir betreut 🙂

Highlights, die wir auf der Tauchsafari hautnah erleben konnten:

 

  • Riffhaie
  • Schildkröten
  • Riesige Roche ( 1,5 Meter Durchmesser mindestens ;))
  • Napoleon Fische
  • Root Feuer Fische
  • Moränen
  • Delfine
  • und vieles, vieles mehr… (dazu unsere Bildergalerie…)

Schlussfazit der Tauchsafari:

Die Tauchsafari erwies sich als voller Erfolg. Die Teilnehmer zeigten sich stets bei bester Laune. Lange Abende waren garantiert! Die Crew war einfach genial. Das Essen war ein Genuss. Die Wünsche wurden einem zwar nicht von den Augen abgelesen, dafür zumindest von den Händen und Füssen! Oft war das die einzige Kommunikationsmöglichkeit ;). Die Zoodiac Boots Rennen zwischen dem Captain und seinem Gehilfen waren ein Garant für Spass und Spannung:D…

Die Partys jeweils am Abend nach Sonnenuntergang, teilweise auch mit den Ägyptern, waren lustig und jeder kam auf seine Kosten.

Wir freuen uns schon jetzt auf die Tauchsafari 2010

 

 

Tauchsafari auf den Malediven mit der “Mariana”

Vom 7.2. bis am 14.2.2010 durften meine Tauchkollegin Conny und ich eine tolle Tauchsafari in den Malediven an Bord des Safaribootes “Mariana” erleben. Die Tour ging am Ankunftstag relativ zeitig los. Es wurde direkt das Ari Atoll angesteuert wo am späten Abend noch gleich der erste Tauchgang gemacht wurde. Gleich nach dem Abtauchen ein Manta unter uns durch sowie zahlreiche Haie. Während der Tour hatten wir dann ca. jeden 2. Tauchgang Haie und/oder Mantas/Mobulas sowie diverses anderes. Für mich neu auf den Malediven waren Geisterfetzenfische. Auch Schaukelfisch sowie die üblichen Verdächtigen waren anzutreffen.

Die Guides fand ich gut. Sie zeigten einem Zeugs wo sie konnten und man merkte das alle von Ihnen das schon seit Jahren machen und wissen was sie wo finden. Von der Woche wurde auch eine tolle DVD produziert welche jeder Gast für $75 anschliessend kaufen konnte.

Das Boot war gut. Aus meiner Sicht sehr geräumig; sowohl die Kabinen wie auch der Salon. Der Salon war zudem sehr gemütlich mit Holz und einer super gemütlichen Couch eingerichtet. Die Kabinen waren relativ gross. Insbesondere die Dusche war richtig geräumig und die Betten breiter als ich es kenne. Leider waren die Matratzen relativ durchgelegen und somit ziemlich hart. Dies scheint bei ziemlich allen Gästen negativ aufgefallen zu sein. Weiter hat das Boot – im Gegensatz zu anderen Safaribooten – “normale” WC’s. D.h. das Klopapier (und nur das) kann mit ins WC runter. Da das Boot über zwei eigene Entsalzungsanlagen verfügt, sind die Duschen Süss- und Warmwasser. Jede Kabine verfügt zudem über Klima, Ventilatoren und einen eigenen Kühlschrank. Im Salon steht ein PC mit Internet-Verbindung sowie TV und diverse Multimedia-Geräte zur Verfügung.

AM Heck des Bootes gibt es eine Outdoor-Süsswasserdusche (das Ding was wie eine überdimensionale Shisha aussieht) sowie das “Rauchertischchen”. Ein Stock oberhalb befindet sich ein halb gedecktes Sonnendeck inkl. windgeschützter, überdachter Ecke auf welchem sich eine ganze Reihe Sonnenliegen, Matratzen, Stühle, Tischchen befinden. Noch ein Stock höher gibt es ein ungedecktes Sonnendeck. Am Bug vorne gibt es leicht gedeckt eine Sitzbank. Vom Salon aus führen eine Aussen- und eine Innentreppe zum Sonnendeck hoch. Die meisten Kabinen sind im Bootsrumpf. Die der Guides sowie eine für Gäste sind auf dem Deck wo auch das Sonnendeck ist und eine Gästekabine ist neben dem Salon.

Das Essen war ganz gut. Nicht überragend aber ganz passabel. Hätte etwas abwechslungsreicher sein können (viel Reis, Dessert immer Früchte). Super ist hingegen die Bootseigene Zapfsäule wo jederzeit selbst kaltes Tiger-Bier gezapft werden kann. Hierzu stehen im Kühler gekühlte Biergläser bereit. Ausserdem finden sich im Kühler auch Dosenbier, diverse Softdrinks sowie verschiedene Weine. An der Bar gibts auch noch härteren Alkahol sowie kistenweise Mineralflaschen. Bier kostet $3, Softdrinks $ 2-3. Weisswein ist $25 (Angaben ohne Gewähr 🙂 ).

Getaucht wurde – wie auf den Maledivensafaris üblich – vom Dhoni (kleineres Beiboot) aus wo das Tauchgerödel auch die ganze Woche lang zuhause war. Pressluft war Standard. Nitrox konnte vorbestellt werden. Entsprechende Analyzer sind vorhanden. Flaschen gibts sowohl mit DIN- wie auch INT-Abgängen. Für „Vielschnaufer” gibt’s noch einzelne 15l Flaschen. Ansonsten wird mit 11l Alu-Tanks getaucht. Mitausrüstung kann vorbestellt werden. Die Tauchcrew war aufmerksam und hilfsbereit. Nach den TG’s gabs jeweils die bekannten Kokos-Stücke oder Bonbons. Die Briefings wurden vor dem TG auf dem Hauptboot (der Mariana) mittels schönen Karten am grossen PC-Bildschirm gehalten. Am Tauchplatz angekommen wurde von einem der Guides jeweils die Strömungsverhältnisse geprüft und den Tauchern weiter gegeben bzw. entsprechende Briefingkorrekturen gemacht.

Es konnten 3-4 Tauchgänge pro Tag gemacht werden womit ich auf 19 Tauchgänge in einer Woche gekommen bin. 16 TG sind inkl. und jeder zusätzliche TG kostet $25. Der Tagesablauf war so angesetzt, das man Morgens geweckt wurde, dann einen Kaffee während des Briefings nahm und gleich anschliessend noch vor dem Frühstück einen Early-Morning Tauchgang machte. Diese TG’s waren meist der Hammer! Zurück vom Tauchgang blieb gerade genug Zeit schnell eine Süsswasserdusche zu nehmen bevor es Frühstück gab. Dann war wieder Pause angesagt. Um elf Uhr wurde erneut zum Briefing und anschliessendem Tauchgang geläutet. Zurück am Boot wieder Duschen und dann gleich Mittagessen. Anschliessend Pause und um drei Uhr wieder Briefing und Tauchen. Dann Pause und je nachdem um ca. fünf Uhr wieder Briefing und anschliessender Dämmerungs-/Nachttauchgang. Danach so ca. 19-20 Uhr gabs Nachtessen. Die Wassertemperatur lag immer um die 28°C während die Lufttemperatur so um die 30°C war.

Die Sichtweiten waren schlechter als auf der letzten Safari im roten Meer. An einigen Tauchplätzen war die Sicht ca. 10 Meter, an anderen mehr. Wirklich gute Sicht gabs aber nur vereinzelt. Das sowie die Strömung macht die UW-Fotografieren nicht einfacher. Ein Strömungshaken gehörte – neben einer Boje zur Ausrüstung für jeden Taucher und musste mitgebracht werden. Für mich was es taucherisch das erste mal mit grosser Kamera (Spiegelreflex und Strömungshaken). Man kann aber auch am Strömungshaken hängend mit der grossen Kamera fotografieren – wenn es auch anstrengend ist 😉 Etwas Strömung hatte es an fast jedem Tauchgang jedoch selten so viel, das man den Strömungshaken brauchte.

Wir hatten auch eine Nicht-Taucherin / Schnorchlerin an Bord. Auch das war möglich. Sie konnte dann sogar noch zwei, drei Schnuppertauchgänge machen: gleich mit Mantas – was für ein Schnuppertauchgang!

Etwas überrascht war ich, dass weder mein Logbuch, noch mein Brevet noch ein Arztzeugnis eingesehen werden wollte.

Fazit: Alles in allem eine tolle Woche mit schönen Strömungstauchgängen und viel Fisch. Grösstes Manko aus meiner Sicht waren die harten Betten. Alles in allem finde ich das Boot und natürlich die Crew empfehlenswert.

Quelle: Kopie von hier…

Malediven: Mirihi vs. Veligandu

Noch mit Salzwasser im Mund und Sand in den Ohren sind wir frisch in der Schweiz angekommen – dies nach 10 Tagen auf der Insel Veligandu auf den Malediven. Dies war unsere dritte Reise in das Insel Paradies und führte uns nach 2 Aufenthalten in Mirihi auf die Insel Veligandu. Im Vorfeld fiel es uns nicht leicht, unter den vielen Insel eine Auswahl zu treffen – gerade weil wir neben einer schönen Insel mit gutem Essen auch klasse Tauchgänge machen wollten. Von Mirihi waren wir uns beste Bedingungen gewöhnt, wollten aber auch mal was anderes sehen. In der Folge möchte ich die beiden Insel – und vor allem das Tauchen – kurz vergleichen, so dass dies allenfalls anderen bei der Entscheidung helfen kann.

Mirihi ist eine kleine Insel im Süd Ari Atoll und bietet Platz für maximal 72 Gäste. Die Tauchbasis wird von Ocean Pro geführt. Für das kulinarische Wohl steht ein Buffet- und ein A La Carte Restaurant zur Verfügung. Beide bieten genügend Platz, so dass es nie eng wird und immer Tische zur Verfügung stehen. Das Personal auf Mirihi ist äusserst freundlich und zuvorkommend – das Essen ausgezeichnet. Das Buffet wird mit Liebe aufgebaut und “unterhalten” und bietet immer auch eine Station mit frisch zubereiteten Speisen. Die Bar selber ist eher klein, bietet aber praktisch alles was das Herz begehrt – wenn nicht gerade billig. Meistens ist in der Bar wenig los – nach 22 Uhr ist kaum je jemand anzutreffen. Die Bungalows sind in einem sehr guten Zustand und bieten eine schöne Terrasse. Diese ist wohl auch der Grund, dass man kaum je Personen auf der Insel (ausser beim Essen) antrifft – die meisten verbringen ihre Zeit in Zweisamkeit auf der eigenen Terrasse.

Veligandu ist eine rund doppelt so grosse Insel wie Mirihi – rein von der Inselgrösse aber auch von der Infrastruktur. Die etwas mehr als 70 Bungalows verteilen sich rund um die Insel, das Restaurant bietet deutlich mehr Tische als Mirihi und die Bar ist richtig gross. Neben der Bar ist ein schöner Süsswasserpool in die Umgebung eingelassen. Das Dive Center (ebenfalls von Ocean Pro) ist zur Überraschung leicht kleiner als auf Mirihi.

Vergleich der Insel und Infrastruktur:

  • Veligandu bietet mehr Insel – d.h. die Insel ist grösser, hat mehr Grünfläche und Strand – der Süsswasserpool ist unter Tags ein Magnet. Im Gegensatz zu Mirihi sieht man auch unter Tags immer wieder Leute und es herrscht Betrieb (auf keinen Fall hektisch, aber es läuft ein bisschen was)
  • Das Essen ist auf beiden Inseln der Hammer – Veligandu bietet was noch etwas mehr Abwechslung, dafür ist das Essen auf Mirihi vielleicht eine kleine Spur “exklusiver”
  • Die Bungalows sind auf beiden Inseln schön – die Bungis auf Veligandu sind deutlich geräumiger und moderner – auch die Verwendung heller Materialien macht die Bungis auf veligandu freundlicher. Die Klimaanlage ist deutlich besser als auf Mirihi. Dafür punktet Mirihi bei der Terrasse – die ist deutlich praktischer, bietet viel mehr Privatsphäre und einen praktischen Sonnenschirm.
  • Mirihi ist durch seine grösse familiärer – nicht im Sinne von Kindern (waren auf beiden Inseln praktisch nie welche) sondern der Leute. Es sind so wenige auf der Insel, das man sich nach ein paar Tagen (optisch) kennt. Es geht alles sehr ruhig und ohne Hektik zu gange.
  • Veligandu muss mehr Leute verpflegen – beim Frühstück merkt man das noch wenig, da es sich verteilt. Am Abend (vor allem bei Regen) kann es aber schon mal sein, dass es keinen freien Tisch mehr gibt und gewartet werden muss. Dies ist uns auf Mirihi nie passiert – auch sind die Tische weniger eng gestellt, man gönnt sich etwas mehr Raum.
  • Die Bar auf Veligandu ist absolut “stunning” – auf Mirihi ist sie eher nebensächlich. Auch bietet Veligandu neben Crab-Races, Disco und ähnlichem ein gewisses Abendprogram – auf Mirihi läuft da weniger. Sollte man auf Veligandu keine Lust auf Abendprogram haben kann man dem auch sehr gut aus dem Weg gehen.
  • Die Spa’s sind auf beiden Inseln top – Veligandu ist aber deutlich grösser und etwas “spektakulärer”

Wie steht es um Schnorcheln und Tauchen?

  • Das Hausriff auf Mirihi ist genial – man kann direkt von den Bungis in die Unterwasserwelt abtauchen. Auch für Tauchgänge bietet das Hausriff genug spannendes und lädt ein. Veligandu hat ebenfalls ein Hausriff – die echt schönen Stellen müssen aber etwas mehr gesucht werden – es gibt aber an den richtigen Ecken auch hier sehr sehr viel zu sehen (auf beiden Inseln sahen wir beim Schnorcheln Haie, Rochen, Muränen, Zackenbarsche, Schildkröten und vieles mehr). 
  • Tauchen auf Mirihi ist schlichtweg genial – auf dem Boot sind meist nur wenig Leute, es wird kaum je wirklich eng und die über 35 Tauchplätze in der Region bieten viel Abwechslung.
  • Tauchen auf Veligandu ist ebenfalls super – doch bietet Mirihi einfach mehr. Veligandu kann rund 20 Tauchplätze anfahren, wovon sich aber viele sehr ähnlich sind. Was uns an Veligandu gefallen hat: Wir sahen noch kaum je so viele Haie – genial. Dafür sind die Farben und Fischschulen etwas rarer.
  • Veligandu hat ein super Tauchteam, aber es fehlt ihnen leider “ein Hassan”. Hassan ist eine Tauchlegende auf den Malediven – seit über 16 Jahren taucht der Malediver in den Gewässern und strahlt noch heute eine unglaubliche Begeisterung für die Unterwasserwelt aus – das muss anstecken 🙂

All in all bieten beiden Inseln ein kleines Paradies – einen klaren “Sieger” gibt es nicht, denn es kommt darauf an, was man will oder sucht. Sollte der Fokus auf dem Tauchen liegen bietet Mirihi etwas mehr Abwechslung – für bis zu 2 Wochen Tauchen dürfte es aber auch auf Veligandu nicht langweilig werden.

Nun stellt sich für uns die Frage: Wo geht es als nächstes hin? Denn die Malediven sehen uns sicher wieder – zu schön wars. Oder vielleicht doch mal in die Karibik? All zu viel gutes (in Bezug auf das Tauchen) haben wir aber noch nicht gehört… den meisten scheinen die Malediven doch besser zu gefallen. Oder mal Wakatobi?

Daedalus-Tour im roten Meer

Mich zog es für eine Woche mit ein paar Tauchkollegen ins rote Meer. Wir machten die Daedalus-Tour auf der Heaven Freedom. Die anderen Gäste kahmen von Österreich, Deutschland und der Schweiz. Es war eine wirklich lustige Truppe die sich für die Woche zusammen gefunden hatte und so wurde an Bord sehr viel gelacht und es entstanden unvergessliche Erinnerungen (Bsp: Wie bespringt man einen Hai (unabsichtlich) vom Bootsdeck aus? => Hai-Riding).

In dieser Woche hatte ich auch das zweite Mal Gelegenheit mein neues Fotoequipment im Meer gassi zu führen. Dabei war natürlich die Nikon D90 mit passendem Gehäuse und Blitz von Ikelite. Objektive waren 16-85mm Weitwinkel-Zoom und das 60mm Marko von Nikor mit entsprechenden UW-Ports. Dann noch das neue Griffsystem (=Frame) von Fantic welches sich ebenfalls sehr bewährt hat.

Am Anfang hatte ich es mit der Belichtung noch nicht übermässig gut im Griff was sich dann mit jedem Tauchgang und den entsprechenden Verbesserungsversuchen änderte. Langsam bekomme ich ein “Gespür” für dieses System und die Resultate überzeugen mich vermehrt. Der Umstieg von Kompaktkamera auf digitale Spiegelreflex ist nicht einfach aber hatte sich gelohnt. An das grössere Geröddel habe ich mich in Zwischenzeit auch gewöhnt. Hier hat das neue Griffsystem (kompletter und kampakter Rahmen um das gesammte System) sehr viel gebracht.

Und hier geht’s zu den Photos …