Strandbad – Davos – Davosersee

Tauchplatz

Der Davosersee liegt auf 1’559 m.ü.M. und ist ein natürlicher Stausee, östlich der Stadt Davos. Dieser Bergsee ist 53 Meter tief und gilt als beginn des Landwassers, welches bei Tiefenkastel in die Albua mündet. Ein zweiter künstlicher Abfluss, welcher aus dem Druckstollen des Kraftwerks in Klosters besteht, wurde 1922 in Betrieb genommen.

Im Davosersee leben viele Forellen und es existieren am Südufer mehre für Taucher sehr spektakuläre Felswände.

Der Seespiegel des Davosersee wird jeweils im Winter um maximal 28 Meter abgesenkt um Elektrizität zu erzeugen. Deshalb ist dieser Tauchplatz nur im Sommerhalbjahr betauchbar. Das Betriebsreglement der Kraftwerksanlage schreibt vor, dass die Wiederauffüllung jeweils bis am 10. Juni, in sehr trockenen Jahren bis am 17. Juni, abgeschlossen sein muss. Die Stromproduktion erfolgt in kleinem Umfang auch im Sommerhalbjahr.

Um die Wiederausfüllung zu beschleunigen wird ab dem 1. Mai bis zur vollständigen Füllung, der Flüelabach in den Davosersee umgeleitet. Durch die Schneeschmelze gelangt deshalb viel feines Sediment ins Seewasser, weshalb die Sichtweite im Frühling und Frühsommer ziemlich bescheiden sein kann. Die optimale Zeit um im Davosersee zu tauchen, ist deshalb der Hochsommer oder Herbst.

Davosersee_Ansicht_vom_Ostufer

Auf einen Blick:

Tauchplatzname: Strandbad,
Gewässer: Davosersee
Ort: Davos
Koordinaten des Einstiegs:

N: 46.815525 E: 09.852181

Schwierigkeitsgrad: Mittel – Einige Taucherfahrungen sollten vorliegen

Anfahrt und Parkplätze:

Man folgt der Hauptstrasse 29 von Landquart, durchs Prättigau, nach Klosters und über den Wolfgang-Pass. Gleich nach dem Wolfgang führt die Hauptstrasse dem nördlichen Ufer des Davosersee entlang. An dessen westlichem Ende befindet sich eine Strassengalerie. Etwa 180 Meter nach dem Ende dieser Galerie und kurz vor dem Ortseingang von Davos, befindet sich linker Hand die Einfahrt zu einem grossen Parkplatz direkt am Davosersee. Auf diesem gebührenpflichtigen Parkplatz kann man Fahrzeuge während dem Tauchgang abstellen.

Dieser Parkplatz befindet sich etwa 700 Meter vom Einstieg entfernt. Wer sich fit genug fühlt, kann sich auf dem Parkplatz umziehen und mit der ganzen Tauchausrüstung zu Fuss zum Einstieg marschieren. Wer es weniger anstrengend mag kann um eine Bewilligung, für die Zufahrt bis zum Strandbad, bei der Polizei in Davos (Verkehrsstützpunkt, 081 257 63 50) nachfragen. Mit dieser Bewilligung darf man mit einem einzigen Fahrzeug pro Gruppe, die schwere Tauchausrüstung zum Strandbad fahren (Bitte keine Bewilligungen für mehre Fahrzeuge beantragen und keine Mehrfachfahrten, damit uns diese Möglichkeit nicht genommen wird!)

Falls man mit mehreren Fahrzeugen angereist ist, sollte man auf dem Parkplatz alles was man zum Tauchen braucht in ein Fahrzeug umladen. Wegen den sehr beengten Platzverhältnissen ist es ungünstig Fahrzeuge beim Strandbad abzustellen. Deshalb bitte das Fahrzeug vor dem Tauchgang auf den grossen Parkplatz zurückbringen und danach wieder dort holen, für den Materialtransport.

Auf der Seepromenade bitte nur im Schritttempo fahren und auf allfällige Spaziergänger achten. Die Zufahrt ist nur über die Seepromenade möglich. Die Stillistrasse kann nicht durchgehend befahren werden.

 

Einstieg:

 

Der Einsteig befindet sich am Bootsteg, vor der Segelschule. Seitlich des Stegs, gibt es Rampen über die man einfach ins Wasser einsteigen kann. Diese Rampen können rutschig sein.

Bitte beim Einsteig auf Segelboote, Schwimmer und andere Wassersportler achten!

Die Taucherfahne kann nahe dem Restaurant in die Badewiese gesteckt werden.

Unter Wasser:

Man beginnt den Tauchgang Richtung Norden und folgt in 8 Metern Tiefe dem Anhang, bis man auf einen riesigen Felsblock trifft. Von dort aus begibt man sich über ein Geröllfeld bis man in 10 bis 17 Meter Tiefe auf die Oberkante der grossen Felswand trifft. Dieser Kante folgt man, bis man das westliches Ende der Felswand erreicht. Dieses liegt in etwa 17 Metern Tiefe. Über den schlickingen Grund, taucht man an das untere Ende der Felswand in eine Tiefe von 33 Meter. Dort liegen alte Baumstämme. Langsam aufsteigend, folgt man dem schlickingen Abgang entlang wieder zurück zum Strandbad.

 

Tauchplatzkarte:

Gefahren:

  • Segelboote und andere Wassersportler beim Ein-/Ausstieg.
  • Steil abfallender Grund.
  • Nicht zu weit Richtung Osten tauchen, weil sich dort der Einlass in den Druckstollen des Kraftwerks befindet. (Ca. 700 Meter vom Strandbad entfernt) Die Stromproduktion erfolgt ganzjährig!
    (Im weiter oben beschriebenen Bereich besteht keine Gefahr.)
  • Niemals im Winterhalbjahr oder während der Füllung im Frühling im Davosersee tauchen!

Restaurants und Toiletten:

  • Ein Restaurant gibt es im Strandbad.
  • Öffentliche Toiletten sind an der rückwärtigen Seite der Segelschule zu finden.

Besondere Eigenschaften:

Fische und andre Lebewesen unter dem Wasser: 4
Steilwände oder grosse Felsen: 5
Canyons oder Höhlen: 1
Wracks, Skulpturen oder Denkmäler: 0
Strömung: 0
Umgebung und Landschaft ausserhalb des Wassers: 5

Ursprünglich verfasst von: dave

Strassenlampe Betlis – Amden

Tauchplatz

Unterwasser gibt es eine Strassenlampe und spektakuläre Felsformstationen zu erkunden.

Auf einen Blick:

Tauchplatzname: Strassenlampe Betlis,
Gewässer: Walensee
Ort: Amden
Koordinaten des Einstiegs:

N: 47.137226 E: 09.142707

Schwierigkeitsgrad: Mittel – Einige Taucherfahrungen sollten vorliegen

Anfahrt und Parkplätze:

Man Verlässt die A3 und fährt ins Zentrum vom Weesen. Man folgt der Hauptstrasse Richtung Amden durch das Dorf Wesen und biegt Richtung Betlis ab. Und folgt der Strasse durch die zwei Tunnels bis zur Weggabelung, wo die Strasse Richtung «Paradisli» abzweigt.

Die Durchfahrt nach Betlis ist nur jede halbe Stunde möglich. Halte dich bitte die speziellen Verkehrsregeln, die vor Ort auf dem Verkehrsschilder festgehalten sind.

Man biegt in Strasse Richtung «Burgruine Stralegg» ab und pariert gleich recht, nach der Weggabelung. Diese Parkplätze sind gebührenpflichtig. Die Parkuhr befindet sich etwa 280 Meter weiter Richtung «Burgruine Stralegg», beim Pumpwerk.

An schönen Tagen können die Parkplätze in Betlis sehr stark frequentiert sein.

Einstieg:

 

Der Einsteig erfolgt über eine Leiter mit Seil, gleich neben dem Parkplatz.

Die Alpha-Flagge (Tauchfahne) befestigt man idealerweise am Zaun bei der Weggabelung.

 

Unter Wasser:

Den Tauchgang beginnt man Richtung Westen, bis man auf die Felswand trifft. Auf etwa 6 Meter Tiefe beginnt eine Führungsleine die zu einer Strassenlampe auf 20 Meter Tiefe führt. Weiter westlich gibt es eine spektakuläre Felsformation zu bewundern.

 

Gefahren:

  • Fischernetze
  • Steil abfallender Grund.

Restaurants und Toiletten:

  • WC: Öffentliche WCs gibt’s beim Pumpwerk, ca. 280 Meter entlang der Strasse Richtung «Burgruine Stralegg».
  • Restaurants: Das Restaurant «Strahlegg» oder im das «Paradisli» laden zum Logbuch-schreiben ein.

Besondere Eigenschaften:

Fische und andre Lebewesen unter dem Wasser: 2
Steilwände oder grosse Felsen: 3
Canyons oder Höhlen: 0
Wracks, Skulpturen oder Denkmäler: 4
Strömung: 1
Umgebung und Landschaft ausserhalb des Wassers: 5

Ursprünglich verfasst von: walensee

Gola del Lupo – Maggia -Cavergon (Cevio)

Tauchplatz

Bei Cavergon durchfliesst die Maggia eine Schlucht. An deren Beginn, gibt es zwei natürliche Pools in den man tauchen kann. Die von der Maggia abgeschliffenen Felsen, beiden zusammen mit dem klaren Wasser, eine eindrückliches Unterwasser Erlebnis.

Beachte bitte die Hinweise zum Hochwasser, weiter unten!!

Bitte beim den Kraftwerken anmelden, bevor man diesen Tauchplatz betaucht! Lese mehr weiter unten.

 

Auf einen Blick:

Tauchplatzname: Gola del Lupo, Wolfsrachen
Gewässer: Maggia
Ort: Cavergon (Cevio)
Koordinaten des Einstiegs:

N: 46.344990 E: 08.611850

Schwierigkeitsgrad: Mittel – Einige Taucherfahrungen sollten vorliegen

Anfahrt und Parkplätze:

Von Locano fährt man ins Maggiatal bis nach Cavergon, ein Dörfchen in der Gemeinde Cevio. An der Hausptstrasse Richtung Prato-Sornico, bei dem Transformatorenwerk (Via Lavizzara 3) kann man parkieren.

Bitte nicht die Parkplätze der Anwohner belegen! DANKE!

 

Einstieg:

 

Vom Parkplatz aus folgt man der Hauptstrasse (Via Lavizzara) Richtung Norden, Tal-aufwärts. Auf der rechten Strassenseite folgt nach der roten Postautohatestelle ein kleiner privater Parkplatz. Dort führt ein Fussweg durch den Wald, hinunter auf eine Kreisbank an der Maggia. Am südlichen Ende der Kiesbank (Fluss aufwärts), befindet sich der Einsteig. Es sind nur wenige Meter bis zum Eingang der Schlucht.

Vom Parkplatz aus sind es 300 Meter Fussmarsch bis zu Einstieg.

Unter Wasser:

Man durchdacht gegen die Strömung der erste Pool. Am Ende es erste Becken steigt man über die Steine zum zweiten, oben Pool. Mit der Tauchausrüstung kann die Kletterpartie zwischen den Pools ganz schön anstrengend sein. Die maximale Tiefe beträgt etwa 12 Meter. Das obere Becken endet, wo sich ein kleiner Wasserfall darin ergiesst.

Gefahren:

  • Strömung
  • Steiler Fussweg zum Einsteig
  • Wechsel der Becken in der Schlucht.
  • Schnelle Wasserstabsänderung verursacht durch die Kraftwerke (Eine Anmeldung bei +41 91 756 66 15 vor dem Tauchgang bei der Kraftwerkszentrale ist erwünscht.)
  • Hochwasser:
    Niemals bei Hochwasser an diesem Tauchplatz tauchen! Dieser Tauchplatz ist lebensgefährlich bei hohem Wasserstand!

Restaurants und Toiletten:

  • Restaurant: Tempio della Maria
  • Auf die Toilette kann man im Wald, oberhalb der Sandbank.

Besondere Eigenschaften:

Fische und andre Lebewesen unter dem Wasser: 4
Steilwände oder grosse Felsen: 4
Canyons oder Höhlen: 5
Wracks, Skulpturen oder Denkmäler: 0
Strömung: 4
Umgebung und Landschaft ausserhalb des Wassers: 4

Ursprünglich verfasst von: stefan

Sant’Anna – Cannobio (I) – Cannobio

Tauchplatz

Im grenznahen Piemont, befindet sich ein spektakulärer Tauchplatz, unweit des Lago Maggiore. Hoch über dem Tauchplatz steht die Kirche von Sant’Anna. Gleich neben der Kirche befindet sich die spektakuläre Schlucht des Cannobino. In diese Schult kann man ein Stück hineintauchen. Wegen den überhängenden Felsen, im Inneren der engen Schlucht kommt beinahe schon etwas Höhlengefühl aufkommen. Dies obwohl es überall Tageslicht gibt.  An den Ausgang der Schlucht bildet der Fluss ein grosses Becken, in dem es meist grosse Fische zu beobachten gibt.

Etwa um 11:00 bis 12:00 Uhr  scheint die Sonne direkt in die Schlucht. Diese Zeit ist die beste um an diesem Tauchplatz zu tauchen.

Auf einen Blick:

Tauchplatzname: Sant’Anna
Gewässer: Cannobino
Ort: Cannobio (I)
Koordinaten des Einstiegs:

N: 46.060835 E: 08.669054

Schwierigkeitsgrad: Mittel – Einige Taucherfahrungen sollten vorliegen

Anfahrt und Parkplätze:

Von Locano aus fährt man dem Lago Maggiore entlang. Nach Birssago überquert man die Landesgrenze nach Italien. Der nächste grössere Ort ist Cannobino. kurz nach dem Ortszentrum biegt man Richtung “della Valle Cannobino(Strassen-Nr.: SP75) ab. Nach etwa 1.5 km biegt man rechts ab und folgt den Wegweisern nachOrrido Sant’Anna“.

Bei der Kirche überquert man die Steinbrücke über die Schlucht. Gleich danach befindet sich ein Tauchplatz. Dort macht man sich zum Tauchen bereit.

Einstieg:

 

Vom Parkplatz aus überquert man voll ausgerüstet die Brücke über die Schlucht. via-a-vie der Kirche führt ein Treppe hinunter zum Becken vor der Schlucht.

Man steigt in das grosse Becken des Cannobino, so nahe wie möglich am Schluchtausgang. 

Unter Wasser:

Man beginnt den Tauchgang gegen die Strömung und taucht in die Schlucht hinein. Einige Stellen brauchen einige Starke Flossenschläge, um gegen sie Strömung anzukommen. Die Felsen sind teilweise stark überhängend. Die maximale Tiefe beträgt etwa 13 Meter. Nach etwa 130 Meter endet das Becken und man sieht das Weisswasser von einem Wasserfall. Man lässt sich zurück treiben. Zum austauchen kann man eine Runde im Becken von der Schlucht machen. Dort gibt es normalerweise grosse Fische zu beobachten.

 

Tauchplatzkarte:

Gefahren:

  1. Strömung
  2. Hochwasser
    Niemals bei Hochwasser an diesem Tauchplatz tauchen! Dieser Tauchplatz ist lebensgefährlich bei hohem Wasserstand! Vergleiche den Wasserstand auf den Bildern.

Restaurants und Toiletten:

  • Hinter der Kirche befindet sich das Ristorante Grotto Sant’Anna
  • Öffentliche Toiletten gibt es an der Treppe, gleich unterhalb der Kirche.

Besondere Eigenschaften:

Fische und andre Lebewesen unter dem Wasser: 5
Steilwände oder grosse Felsen: 4
Canyons oder Höhlen: 5
Wracks, Skulpturen oder Denkmäler: 0
Strömung: 4
Umgebung und Landschaft ausserhalb des Wassers: 5

Ursprünglich verfasst von: stefan

Amslerbecken – Lavertezzo – Verzasca

Tauchplatz

Der wahrscheinlich schönste und spektakulärste Tauchplatz im Verzascatal ist das Amslerbecken. Die Verzasca und die von ihr abgeschliffenen Granitfelsen bilden hier eine einzigartige Szenerie. Unter grossen Felsen können sich Forellen und andere Fische verstecken.

Der keine Sandstand am Einsteig nennen die Einheimischen Pozzo della Misura.

Seit der bekannte Unterwasserfotograph Kurt Amsler an diesem Tauchplatz einige atemberaubende Unterwasserfotos geschossen hatte, trägt dieser Tauchplatz seinen Namen.

Beachte bitte die Hinweise zum Hochwasser, weiter unten!!

Auf einen Blick:

Tauchplatzname: Amslerbecken, Kurt-Amsler-Becken, Pozzo della Misura, Sandstrand
Gewässer: Verzasca
Ort: Lavertezzo
Koordinaten des Einstiegs:

N: 46.248354 E: 08.844993

Höhe:

488 m.ü.M.

Schwierigkeitsgrad: Mittel – Einige Taucherfahrungen sollten vorliegen

Anfahrt und Parkplätze:

Von Locano oder Bellinzona her fährt man nach Gordola und biegt in der Ortsmitte in die “Via Valle Verzasca” ab. Man fährt die vielen Kurven hinauf ins Valle Verzasca. Durch die Tunnels, am Stausee (Lago di Vogorno) entlang und durch die kleinen Dörfer Brezona und Vogorno. Etwa 2 km nach San Bartolomeo, auf halbem Weg nach Lavertezzo gibt es rechts neben der Strasse einen Parkplatz für etwa 10 Fahrzeuge. Gleich neben dem Parkplatz fliesst ein kleiner Bergbach unter der Strasse durch, runter in die Verzasca.  Dort kann man das Auto abstellen und sich umziehen.

Bei gutem Wetter kann dieser kleine Parkplatz besetzt sein. In diesem Falls empfiehlt es sich dort nur die Ausrüstung auszuladen und weiter oben zu parkieren. Es gibt in der Nähe mehre andere Parkplätze.

Bitte nicht die Parkplätze der Anwohner belegen! DANKE!

 

Einstieg:

 

Man überquert die Strasse und läuft wenige Meter Richtung San Bartolomeo (südwärts). Dort gibt es ein Lücke in der Leitplanke und dahinter führt ein Fussweg zum keinen Sandstand an der Verzassca.

Dort sind auch an beiden Ufern in den Fels eingelassene Haken zu finden, an denen man ein Sicherheitsseil befestigen sollte. Weiter Fluss-abwärts sollte man nicht tauchen, da es dort Stromschnellen und Weisswasser gibt.

Taucherfahne benötigt man keine, weil hier kaum je Wasserfahrzeuge unterwegs sind.

Unter Wasser:

Man beginnt den Tauchgang gegen die Strömung. Vom Einsteig her fällt der zuerst kiesige Grund auf etwa 7 Meter Tiefe ab. Man taucht etwa 200 Meter weiter Fluss-aufwärts, bis die Strömung zu stark wird oder man das Weisswasser am oberen Ende des Becken erreicht. Danach lässt man sich zurück zum Einstieg treiben.

Gefahren:

  • Strömung:
    Bei gutem Wetter und normalem Wasserstand ist die Strömung an diesem Tauchplatz moderat. Trotzdem sollte man sicher tarieren können. Für Tauchanfänger kann selbst diese moderate Strömung eine Überforderung darstellen.
  • Hochwasser:
    Niemals bei Hochwasser an diesem Tauchplatz tauchen! Dieser Tauchplatz ist lebensgefährlich bei hohem Wasserstand!

    Auf der Webcam des Tauchplatzes Ponte dei Salti, der weiter oben nach dem Dörfchen Lavertezzo liegt, kann man gut erkennen, wie viel Wasser die Verzasca momentan führt. Vergleiche die Bilder zum Tauchplatz Ponte dei Salti bei SWISS DIVERS!

    Webcam-Bild

    Live-Wabcam des Tauchplatzes Ponte dei Salti, von “Organizzazione turistica Lago Maggiore e Valli” (Quelle: https://www.ascona-locarno.com/de/visitor-info/webcam )

  • Stromschnellen und Weisswasser unterhalb des Einstiegs.

Restaurants und Toiletten:

  • Logbuch schreiben kann man im “Hotel Pizzo” in Vogorno.
  • Auf die Toilette kann man im Wald (in der Natur) oberhalb des Parkplatzes gehen.

Besondere Eigenschaften:

Fische und andre Lebewesen unter dem Wasser: 3
Steilwände oder grosse Felsen: 3
Canyons oder Höhlen: 4
Wracks, Skulpturen oder Denkmäler: 0
Strömung: 4
Umgebung und Landschaft ausserhalb des Wassers: 5

Ursprünglich verfasst von: stefan

Rossblatten – Walchwil

Tauchplatz

Schöner Tauchplatz mit einer Steilwand für tiefere Tauchgänge und einem schönen Flachwasser-Bereich für einfachere, flache Tauchgänge.

Neben einer schönen Unterwasserlandschaft bietet der Zugersee oft gute Sicht und vom Einstieg her bietet sich ein schönes Panorama über den Zugersee.

Auf einen Blick:

Tauchplatzname: Rossblatten,
Gewässer: Zugersee
Ort: Walchwil
Koordinaten des Einstiegs:

N: 47.093889 E: 08.519339

Schwierigkeitsgrad: Mittel – Einige Taucherfahrungen sollten vorliegen

Anfahrt und Parkplätze:

Der Platz liegt an der Artherstrasse zwischen Walchwil und Arth ein Stück nördlich vom Strandbad Walchwil.

Der Tauchplatz ist über zwei Parkplätze gut zu erreichen – es hat Platz für circa 6 Fahrzeuge, die Parkplätze sind kostenfrei.

 

Einstieg:

 

Vom Parkplatz ist man nach ca. 50m Fussweg an der Treppe, die zum Einstieg führt. Hier hat es ein Geländer mit einer Hülse für die Tauchflagge.

Die Treppe hinab gelang man auf eine Betonplattform auf der man sich parat macht. Von dort geht es über die kleinen Steinstufen ins Wasser, das hier sehr flach ist – der Felsgrund aber teilweise recht glitschig.

Wer Probleme hat, die Stufen zu erreichen, kann sich auch von der Kante ins flache Wasser gleiten lassen.

 

Unter Wasser:

Getaucht wird zunächst am linksseitigen Ufer entlang, bis man auf eine Kette trifft. Dieser kann man bis zur Steilwand hinabfolgen oder in ca. 10-15m weiter nach links tauchen.

Man taucht eine Linkskurve entlang der Wand (Wand auf die linke Schulter) und kann dann nach Belieben und Luft weiter entlang der Wand tauchen.

Die Wand hat mehrere kleine Höhlen und Nischen so wie Überhänge, wo man oft Trüschen oder Egli findet. Die Wand ist zwischen 20 und 30 Metern recht abwechslungsreich und geht ab und zu in kleine Canyons oder sandige Plateaus über, auf denen man ein bisschen Zivilisationsmüll (Rohr, Ketten, Vogelbad, etc.) findet.

Beim Zurücktauchen auf 10-15m hat es eher flachen, schlickigen Grund der sich gut für Übungen eignet. Hier findet sich oft eine Vielzahl von Schnecken. Zurück an der Kette kann man den Sicherheitsstopp in Ruhe abbummeln oder weitere Übungen machen, bevor man zurück zum Einstieg auftaucht.


Gefahren:

  • Der Boden im Flachwasser-Bereich des Einstiegs kann recht rutschig sein.
  • In der Nähe des Einstiegs liegen ein paar Boote, deshalb beim Auftauchen besonders vorsichtig vorgehen.
  • Die Wand geht teilweise über 40m tief, Tiefe kontrollieren!

Restaurants und Toiletten:

  • In Richtung Walchwil hat es diverse Restaurants.
  • Toiletten gibt es am Tauchplatz keine.

Besondere Eigenschaften:

Fische und andre Lebewesen unter dem Wasser: 3
Steilwände oder grosse Felsen: 4
Canyons oder Höhlen: 0
Wracks, Skulpturen oder Denkmäler: 1
Strömung: 1
Umgebung und Landschaft ausserhalb des Wassers: 3

Ursprünglich verfasst von: splitti

Ponte dei Salti – Lavertezzo – Verzasca

Tauchplatz

Der wahrscheinlich bekannteste Tauchplatz im Verzascatal ist die Ponte dei Salti (Römerbrücke). Die elegante doppelbögige Steinbrücke gibt diesem Tauchplatz seinen Namen. Unter der Brücke befindet sich ein Becken, mit von der Verzasca abgeschliffenen Granitfelsen. Im klaren Wasser aus den Tessiner Bergen, ergibt sich unter dem Wasser eine einmalige Landschaft. Unter den grossen Felsen können sich Forellen verstecken.

Die Bogenbrücke hat nichts mit den Römern zu tun, weil sie erst im 17. Jahrhundert erbaut wurde. Deshalb verwenden wir den korrekten italienischen Namen, der übersetzt “Brücke der Sprünge” bedeutet.

Beachte bitte die Hinweise zum Hochwasser, weiter unten!!

Auf einen Blick:

Tauchplatzname: Ponte dei Salti, Pozzo dei Salti, Römerbrücke
Gewässer: Verzasca
Ort: Lavertezzo
Koordinaten des Einstiegs:

N: 46.259748 E: 08.836590

Höhe:

531 m.ü.M.

Schwierigkeitsgrad: Mittel – Einige Taucherfahrungen sollten vorliegen

Anfahrt und Parkplätze:

Von Locano oder Bellinzona her fährt man nach Gordola und biegt in der Ortsmitte in die “Via Valle Verzasca” ab. Man fährt die vielen Kurven hinauf ins Valle Verzasca. Durch die Tunnels, am Stausee (Lago di Vogorno) entlang und durch die kleinen Dörfer Brezona, Vogorno und San Bartolomeo. Etwa 300 Meter nach der Ortschaft Lavertezzo gibt es gleich bei der Steinbrücke eine Touristenparkplatz. Dort kann man das Auto abstellen und sich umziehen.

Bei gutem Wetter kann dieser kleine Parkplatz besetzt sein. In diesem Falls empfiehlt es sich dort nur die Ausrüstung auszuladen und weiter oben oder unten zu parkieren. Es gibt in der Nähe mehre andere Parkplätze.

Bitte nicht vergessen die Parkgebühren vor dem Tauchgang zu begleichen.

Bitte nicht die Parkplätze der Anwohner belegen! DANKE!

 

Einstieg:

 

Man überquert die Ponte dei Salti und begibt sich nach den Brücke nach links auf die terrassenförmigen Granitfelsen. Etwa 50 Meter von der Brücke entfernt (Fluss-abwärts), befindet sich die optimale Stelle um ins Wasser zu steigen.

Dort sind auch an beiden Ufern in den Fels eingelassene Haken zu finden, an denen man ein Sicherheitsseil befestigen sollte. Weiter Fluss-abwärts sollte man nicht tauchen, da es dort Stromschnellen und Weisswasser gibt.

Taucherfahne benötigt man keine, weil hier kaum je Wasserfahrzeuge unterwegs sind.

Unter Wasser:

Man beginnt den Tauchgang gegen die Strömung. Vom Einsteig her fällt der kiesige Grund auf etwa 8 Meter Tiefe ab. Dort wird das Becken schmaler und die Brücke schwingt sich über die Verzasca. Man taucht weiter Fluss-aufwärts, bis die Strömung zu stark wird oder man das Weisswasser am oberen Ende des Becken erreicht. Danach lässt man sich zurück zum Einstieg treiben.

Gefahren:

  • Strömung:
    Bei gutem Wetter und normalem Wasserstand (vergleichen die Bilder weiter oben) ist die Strömung an diesem Tauchplatz moderat. Trotzdem sollte man sicher tarieren können. Für Tauchanfänger kann selbst diese moderate Strömung eine Überforderung darstellen.
  • Hochwasser:
    Niemals bei Hochwasser an diesem Tauchplatz tauchen! Dieser Tauchplatz ist lebensgefährlich bei hohem Wasserstand!

    Auf der Webcam von “Organizzazione turistica Lago Maggiore e Valli” kann man gut sehen, wie viel Wasser die Verzasca momentan führt. Vergleiche den Wasserstand mit den Bildern weiter oben.

    Webcam-Bild

    Live-Wabcam vom “Organizzazione turistica Lago Maggiore e Valli” (Quelle: https://www.ascona-locarno.com/de/visitor-info/webcam )

  • Stromschnellen und Weisswasser unterhalb des Einstiegs.
  • Nasse und rutschige Felsen am Einsteig

Restaurants und Toiletten:

  • Logbuch schreiben kann man im Restaurant “Grotto al Ponte“, gleich bei der Steinbrücke, gegenüber des Parkplatzes.
  • Auf halben Weg zwischen der Ponte dei Salti und der Kirche von Lavertezzo gibt es öffentliche Toiletten.

Besondere Eigenschaften:

Fische und andre Lebewesen unter dem Wasser: 3
Steilwände oder grosse Felsen: 3
Canyons oder Höhlen: 4
Wracks, Skulpturen oder Denkmäler: 0
Strömung: 4
Umgebung und Landschaft ausserhalb des Wassers: 5

Ursprünglich verfasst von: stefan

Pozzo di Tegna – Maggia – Ponte Brolla

Tauchplatz

Schöner Flusstauchplatz an der Maggia, mit einfachem Zugang. Es empfiehlt sich hier vor dem Tauchen mit dem Kraftwerk sich in verbindung zu setzten.

Bitte beim den Kraftwerken anmelden, bevor man diesen Tauchplatz betaucht! Lese mehr weiter unten.

Auf einen Blick:

Tauchplatzname: Pozzo di Tegna, Ponte Brolla
Gewässer: Maggia
Ort: Tegna (Ponte Brolla bei Locarno)
Koordinaten des Einstiegs:

N: 46.185458 E: 08.748701

Schwierigkeitsgrad: Mittel – Einige Taucherfahrungen sollten vorliegen

Anfahrt und Parkplätze:

Man fährt von Locarno aus Richtung Cavigliano. Kurz nach dem man bei Ponte Brolla die Bahnlinie und danach die Maggia überquert, biemt man links nach Tegna ab. (in die Strasse mit dem Namen: “Ri di Nüs”) Am Ende der Strasse gibt es einen gebührenpflichtigen Parkplatz.

Auf dem Navi unter  “Ri di Nüs 5, 6652 Tegna” suchen.

Einstieg:

 

Vom Parkplatz aus geht man unter den Bäumen hindurch zum Fluss. (ca. 100m Fussmarsch) Der Einstieg ist auf einer flache Sandbank, die gerne an warmen Tagen von Badern benutzt wird.

Unter Wasser:

Man taucht zuerst durch das flache Wasser bei der Sandbank. Sich leicht nach links (Kurs; Nord-Ost) zu den grossen Steinen tauchen. Nach den Steinen taucht man gegen die Strömung. Hier findet man eine Landschaft mit spektakulären Felsen. Man taucht etwa 150m gegen die Strömung flussaufwärts und lässt sich danach zurück zu den Felsen treiben. Dort beigt man wieder rechts zur Sandbank ab.

Von der Sandbank Fluss-abwärts sollte man auf keinen Falls tauchen, weil es dort Gefahr durch Weisswasser und den Auslass des Kraftwerks gibt!

 


Gefahren:

  • Strömung
  • Weisswasser rechts vom Einsteig, Fluss-abwärts.
  • Schnelle Wasserstabsänderung verursacht durch die Kraftwerke (Eine Anmeldung bei +41 91 756 66 15 vor dem Tauchgang bei der Kraftwerkszentrale ist erwünscht.)

Restaurants und Toiletten:

In Ponte Brolla gibt’s mehrere Restaurants.

Besondere Eigenschaften:

Fische und andre Lebewesen unter dem Wasser: 4
Steilwände oder grosse Felsen: 4
Canyons oder Höhlen: 3
Wracks, Skulpturen oder Denkmäler: 0
Strömung: 3
Umgebung und Landschaft ausserhalb des Wassers: 4

Ursprünglich verfasst von: amhof

Kraftwerk – Betlis (Weesen)

Tauchplatz

Ein Tauchplatz mit einer spektakulären Felswand und normalerweise vielen Fischen.

Auf einen Blick:

Tauchplatzname: Kraftwerk, Musle
Gewässer: Walensee
Ort: Betlis (Weesen)
Koordinaten des Einstiegs:

N: 47.137999 E: 9.134344

Schwierigkeitsgrad: Mittel – Einige Taucherfahrungen sollten vorliegen

Anfahrt und Parkplätze:

Man Verlässt die A3 und fährt ins Zentrum vom Weesen. Man folgt der Hauptstrasse Richtung Amden durch das Dorf Wesen und biegt Richtung Betlis ab.

Parkieren kann man am Parkplatz beim Strandbad. Beim Tauchplatz, kurz vor dem Kranftwerk, sollte man nicht parlieren, sondern nur kurz anhalte um die Ausrüstung aus zu laden. Es besteht eine Parkverbot und teilweise ein Halteverbot zwischen dem Strandbad und dem Betlis im Osten.

Die ideale Stelle um such bereit zu machen, ist der Platz kurz vor dem Kraftwerk, gleich nach der Brücke über einen Bach.

Die Durchfahrt nach Betlis ist nur jede halbe Stunde möglich. Halte dich bitte die speziellen Verkehrsregeln, die vor Ort auf dem Verkehrsschilder festgehalten sind.

Einstieg:

 

Vom Platz vor dem Kraftwerk, aus überquert man die kleine Brücke über den Bach und begibt sich zwischen den Bäumen hindurch zum Wasser. Mich zu nahe an der Mündung des Bachs abtauchen.

 

Unter Wasser:

Vom Einsteig her taucht man Richtung Westen der Abhang entlang. Dieser fällt hier treppenförmig ab. Etwas weiter östlich befindet sich eine auf etwa 45 Meter abfallende Steilwand. Bei schlechter Sicht bitte nicht in da dort gespannte Drahtseil schwimmen.

Gefahren:

  • grosse Tiefe
  • bodenlos abfallende Wände

Restaurants und Toiletten:

  • Am Strandbad gibt es öffentlichen Toiletten.
  • Restaurant Lago Mio an der Betlisstrasse.

 

Besondere Eigenschaften:

Fische und andre Lebewesen unter dem Wasser: 5
Steilwände oder grosse Felsen: 5
Canyons oder Höhlen: 2
Wracks, Skulpturen oder Denkmäler: 1
Strömung: 1
Umgebung und Landschaft ausserhalb des Wassers: 5

Ursprünglich verfasst von: tho.mei

Tunnel 1 – Betlis (Weesen)

Tauchplatz

 Der Einsteig ist etwas rutschig und steil. Dafür wird man unter dem Wasser mit spektakulären tiefen Felswänden belohnt.

Auf einen Blick:

Tauchplatzname: Tunnel 1, Tunnel, Tunnel 1+2
Gewässer: Walensee
Ort: Betlis (Weesen)
Koordinaten des Einstiegs:

N: 47.138400 E: 09.130170

Schwierigkeitsgrad: Mittel – Einige Taucherfahrungen sollten vorliegen

Anfahrt und Parkplätze:

Man Verlässt die A3 und fährt ins Zentrum vom Weesen. Man folgt der Hauptstrasse Richtung Amden durch das Dorf Wesen und biegt Richtung Betlis ab.

Parkieren kann man am Parkplatz beim Strandbad. Beim Tauchplatz, zwischen den Tunnels, sollte man nicht parkieren, sondern nur kurz anhalte um die Ausrüstung aus zu laden. Es besteht eine Parkverbot und teilweise ein Halteverbot zwischen dem Strandbad und dem Betlis im Osten.

Die Durchfahrt nach Betlis ist nur jede halbe Stunde möglich. Halte dich bitte die speziellen Verkehrsregeln, die vor Ort auf dem Verkehrsschilder festgehalten sind.
 

 

Einstieg:

 

Gleich nach dem ersten (von Weesen her) Tunnel , führt ein steiler, steiniger Pfad ins Wasser. Die vielen losen Steine können den Abstieg mit der ganzen Tauchausrüstung etwas schwierig machen.
 

 

Unter Wasser:

Nach Osten gibt es eine spektakuläre Felswand, die bis im grosse Tiefe abfällt. Nach Westen fällt der Seegrund in treppenförmigen Stufen ab. Man kann hier sehr schnell grosse Tiefen erreichen.

Gefahren:

  • steiler rutschiger Einstieg
  • grosse Tiefe
  • bodenlos abfallende Wände

Restaurants und Toiletten:

  • Am Strandbad gibt es öffentlichen Toiletten.
  • Restaurant Lago Mio an der Betlisstrasse.

Besondere Eigenschaften:

Fische und andre Lebewesen unter dem Wasser: 4
Steilwände oder grosse Felsen: 5
Canyons oder Höhlen: 3
Wracks, Skulpturen oder Denkmäler: 1
Strömung: 1
Umgebung und Landschaft ausserhalb des Wassers: 5

Ursprünglich verfasst von: tho.mei