Re: bilaterale Verhandlungen notwenig

#72020

tho.mei
Keymaster

Ich kann die Anwohner bei der Zollbrücke durchaus verstehen: Jeden Sommerabend ein riesen Umzug von Stickstoff-Junkies, Verkehr und zischende Druckluftfalschen… Ich wäre auch nicht begeistert, wenn ich diese Geräuschkulisse in meiner Nachbarschaft hätte.

Die Fische sind sicherlich nur ein vorgeschobene Begründung. Da wüsste ich noch anderes, dass man verbieten/aufheben müsste um die Fische zu schützen: Fischerei, Kraftwerke und Wehre, Bootsverkehr, baden…

Ein Sekuritas oder Kadette kostet. Die Gemeinde will kaum den Personal-Aufwand zahlen der die Einnahmen aus einer Parkgebühr wieder mehr als aufessen würde.

Was ich nicht ganz verstehe, ist warum die Gemeinde Rheinnau in dieser Sache, nicht schon lange in “bilaterale Verhandlungen” mit Jestetten getreten ist. Auf der deutschen Seites der Zollbrücke gibt es nur Wald. Keine Anwohner. Gäbe es dort Parkplätze (ev. mit einer saftigen Parkgebühr) und einen Einstieg, wären alle die Taucher genug weit von den Wohngebäuden entfernt um nichtmehr einen Störfaktor zu sein.

Ja, wahrsch. würde dann für das Tauchen deutsches Recht gelten. Aber tut des das nicht schon jetzt ab der Mitte des Rheins?

Thomas from New Zealnd