Re: Re: Ab 30m Trimix/Helium – Pressluft hat nichts im Tauchsport zu suchen

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#63832
Anonym
Inaktiv

Ich gehe mal davon aus, daß Du das auch mit Erfahrungen aus der Praxis belegen kannst ? Denn Du würdest doch bestimmt so etwas hier nicht aufführen, wenn es nur theoretisches Wissen ist. Oder ?

Auf jeden Fall soweit möglich.
Neben zwei eigenen Doppler und 1 Ultraschall messe ich WOB auch mit einem eigenen Spirometer und führe regelmässig auch Ergospirometrien durch:
https://www.swiss-divers.ch/old/index.php?option=com_ponygallery&Itemid=&Itemid=53&func=detail&id=667
https://www.swiss-divers.ch/old/index.php?option=com_ponygallery&Itemid=&Itemid=53&func=detail&id=669
Damit bin schon sehr nahe an der Praxis und kenne meine physilogischen Werte seit einigen Jahren durch hunderte von Messungen und Screenings.  😉
Weitere Messungen wurden auch mit Wissenschaftler und Tauchgerätehersteller in einem noch professionelleren Rahmen (Studien) durchgeführt.

Was noch fehlt sind Messungen in einem Strömungsbecken um noch näher an der Praxis zu sein – dies fehlt mir noch bis dato  ;D

Ansonsten müsste man ein Messsonde unterhalb der Larynx während des Tauchgangs «einführen» um 100% genauste Werte über die Turbulenzen und Gaspokets messen, und somit auch dem genauen Atemwiderstand im respiratorischen Bereich ermitteln zu können. Dieser invasive Eingriff mit den verbundenen hohen Risiken machte bis dato noch niemand!

Du hast nach mehreren hundert Tauchgängen Messungen und Screenings durchgeführt ? Das ist ja echt ein wahnsinniger Aufwand. Respekt ! …… 🙂