SWISS DIVERS › Foren › Tauchausbildung › AOWD gleich nach OWD? › Re: Re: AOWD gleich nach OWD?
Naja hier wird aber von Urlaubs AOWD gesprochen und nicht von hiesigen, meiner Meinung nach seriösen Ausbildungen. Und es ist nicht direkt gegen PADI gerichtet – ich tauche ja selbst als PADI Taucher. Trotzdem muss man sagen, dass z.B. CMAS mindestanforderungen an ein Brevet der 2. Stufe stellt. Und Du sagst es richtig, vielleicht hat der ne schlechte Ausbildung genossen im OWD und AOWD – hätte er aber z.B. als Voraussetzung 25 Tauchgänge gehabt, was ja nicht viel ist – hätte er definitiv eine gewisse Erfahrung gehabt und wäre nicht wie ein Tazmanischer Teufel durchs Wasser gewirbelt.
Jedesmal wenn ich im Urlaub bin seh ich das gleiche bei den Tauchern vor Ort, die den AOWD machen:
5 zusätzliche Tauchgänge in Begleitung eines Tauchlehrers. Theorie wird knapp überflogen, wenn überhaupt!.. und dann werden noch Tauchgänge kombiniert angewendet (4 statt 5, damits auch sicher durchpasst in 10 Tagen Urlaub). Theoretisch kann mans ja fast auf einen Tauchgang reduzieren: ich navigiere selber mit nitrox aufm rücken zu einem Wrack auf 20m Tiefe und das bei Nacht, in einem Bereich wo's noch leichte Strömung hat und ich noch Fische identifizieren kann, anahand einer Fisch-Karte.
Dass man bei Specialitys das Rüstzeug bekommt um in Eigenverantwortung das gelernte weiterzuentwickeln, seh ich genau so und ist auch super! Aber einen Tauchgang pro Themenbereich (teilweise sogar ganz ohne Tauchgang) und 2-3 Absätzen Text zu lesen als «Rüstzeug» zu bezeichnen ist definitiv gewagt. Und es dann für 500.- zu verkaufen, ist einfach reine Geldmacherei. Damit es etwas attraktiver ist, sagt man dann, ok danach darf man auf 30m tauchen und sonst nicht. 🙂