SWISS DIVERS › Foren › Tauchausrüstung › Auf-/ Entladen Tanklampen › Re: Re: Auf-/ Entladen Tanklampen
Zur Selbstentladung bei der Lagerung, kommt es bei allen Akkus. 🙁 Auch altern alle durch den Gebrauch. >:(
Li-Ion-Akkus sollte man regelmässig laden und wieder entladen um deren Lebensdauer zu verlängern. Langes lagern kann sie schädigen. Es wird empfohlen sie mit einer 60% Ladung zu lagern. Nicht wenige Ladegeräte oder die Akkus selbst, enthalten eine Elektronik, die den Akku richtig «lagern» kann. Nach dem Aufladen schaltet die Elektronik in den Lagerungs- oder Wartungsmodus und lagert so den Akku richtig, solange er am Ladegerät angeschlossen bleibt.
Das gefürchtete Tiefentladen, (und somit die Zerstörung des Akkus) dass vorwiegend bei Li-Ion ein Thema ist, sollte die lade Elektronik respektive die Elektronik im Akkugehäuse selbst verhindern. Nur durch die Lagerung allein tritt keine Tiefentladung ein. Dazu muss schon ein Verbraucher am Akku angeschlossen sein.
NiCd-Akkus sollten bei 40%-Ladezustand gelagert werden. Hier ist weniger das Tiefladen als das Überladen eine Gefahr. Auch für diese Akkus enthalten heutige Ladegeräte Wartungsmoden. Der NiCd-Akku ist sehr anfällig auf den Memory-Effekt. Ladegeräte sollten dem aber aktiv entgegenwirken. Lebensverlängerung: möglichst weinige Aufladungen.
NiMH-Akkus sollte man auch bei 40%-Ladezustand lagern. Die Selbstentladung ist deutlich höher als bei Li-Ion oder NiCd-Akkus. Der NiMH-Akku leitet am stärksten unter dem Batterieträgheitseffekt. Moderne Ladegeräte sollten dem aktiv entgegenwirken. Lebensverlängerung: möglichst weinige Aufladungen.
Blei- und Alkali-Akkus sind bei Tauchlampen wohl kein Thema mehr. 😉
An üblichen Ladegräte kann man den Ladezustand meist nicht ablesen. ??? Deshalb würde ich trotz allen Empfehlungen den Akku vollgeladen lagern.
Thomas from New Zealnd