Re: Re: Die Seekrankheit

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#71774
Anonym
Inaktiv

Auch ich habe Glück das ich nicht schnell seekrank werde, wenn ich es aber spüre das es kommt begebe ich mich in die Mitte des Schiffs, da schaukelt es am wenigsten, stehe hin (nicht sitzen), halte mich fest und schau konzentriert aufs Land oder den Horizont. Wie Kollegen hier erwähnt haben nicht mit leerem Magen aufs Boot und nur essen was nicht aufstösst. Genügend trinken ist ja auch klar beim Tauchen. Ein Indikator für mich persönlich ist: Solange Luft aus dem Magen kommt (kleine Rülpser)ist alles noch OK.
Bei mir sind Medikamente beim Tauchen komplett tabu, egal welche. So unbedenklich wie viele Leute sagen ist aus meiner Sicht kein einziges Medikament.
Auch habe ich auf einer Safari schon einen Taucher erlebt, welcher Medi gegen Seekrankheit genommen hat, er hat nicht bemerkt das seine Tarierung komplett aus den Fugen geraten ist, ein sehr erfahrener Taucher, er ist wie ein Anfänger auf und ab. Er er hat dann begonnen immer mehr Blei anzuhängen bis wir ihn angesprochen haben das 15kg Blei mit einem 3mm Anzug einfach zuviel ist. Im Gespräch ist herausgekommen das er Stugeron nimmt und wir haben empfohlen das er doch stoppen soll. Kaum hat er das Medi abgesetzt, ist er später wieder gut tariert um uns herum getaucht, und ist auch nicht seekrank geworden, denn er hatte es präventiv eingenommen.
Dies sind meine persönlichen Erfahrungen, aber jeder reagiert anders auf Medikamente. Ich würde es mir gut überlegen.