Re: Re: Flasche und Blei kaufen

Tauchen in der Schweiz Foren Re: Re: Flasche und Blei kaufen

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Anonym

=> ich werd mir sicherlich 2-3kg V-blei holen und den Rest dann vorerst am Bleigurt (sofern ich noch mehr benötige). Ich tauche aktuell mit meiner 15er Flasche mit 12kg Blei beim dicken Unterzieher(eigentlich 10, aber so is es bissel wärmer *g*) Schätze also, dass nochmals etwas Gewicht reduziert wird, durch die Doppelflasche und ich dann irgendwo mit 3kg V-Blei noch höchstens 1-2 kg blei mitnehmen muss.

Ist natürlich sehr individuell mit dem Blei. Ich hatte mit M12 8-10kg Blei dabei (Sommer/Winter). Mit dem D12 habe ich jetzt 3kg V-Blei. Kenne aber Leute die brauchen bis 5-6 kg mit D12.

Ein Tec-Taucher meinte letztens zu mir, er würde immer 2-3 kg in Taschen mitnehmen, um sie notfalls abzuwerfen (weshalb auch immer man Gewicht wegwerfen muss mit Wing + Trocki *g*; bis mein Wing und mein Trocki nichtmehr genug Auftrieb haben, brauchts schon fast nen Pottwal, der mich nach unten zieht).

Ist vermutlich Ansichtssache. Bei meinen bisherigen Tech-Ausbildungen (TDI + ISE) war abwerfbares Blei nie ein Thema da man auch ohne das 2-3 Auftriebsmittel dabei hat (Wing, Trocki und Hebesack) und die Chance Blei in der Deko hängend ungewollt zu verlieren (und damit auch die Tarierung und Deko) ist grösser als das man wirklich ein viertes Auftriebsmittel braucht.

Zudem will ich vorne rum keine Taschen oder sonstigen Schnickschnack haben, da ich beim technischen Tauchen schon genug Flaschen, Schläuche und Kabel habe. Das Ganze würde viel zu Sperring werden und die die Chancen etwas zu verwickeln etc. würde erhöht.

Weshalb drückt denn ein Bleigurt mit Softblei ins Kreuz? Kann man die Gewichte nicht nach vorne nehmen, so wie beim ADV-jacket? Also ich hab zur Zeit bei meinem PRoQD die bleitaschen gefüllt und noch 2-3 kg im Gürtel vorne an den Seiten, das funzt prima 🙂 geht das nimmer?

Das geht grundsätzlich genau gleich wie bei anderen Jackets. Ich persönlich sehe hier für mich zwei nicht so optimale Punkte:

a) Du liegst ja horizontal im Wasser (im Idealfall). Das Wing gibt Dir Auftrieb und “trägt” die Flaschen. D.h. zu “hängst” unten am Wing relativ neutral. Jetzt hängst Du dir Gewicht an einem Gurt um die Hüften, welches nach unten “zieht”. Das geht dann in den Rücken/Kreuz da dieses nach unten gezogen wird. Kommt diesbezüglich halt noch stark auf den Zustand bzw. die Anfälligkeit des eigenen Rückens drauf an *hüstel*.

b) Für die optimale, horizontale Wasserlage balanciert man das Wing inkl. Trageeinheit und Rückenplatte möglichst Neutral aus. Hängt man jetzt Gewichte in Form eines Bleigurtes unterhalb dieser Einheit an, so “zieht” es einem mit im Beckenbereich tendentiell nach unten => Seepferdchen-Position. Ist natürlich auch sehr individuell und kommt auch auf die eigene Körperspannung etc. drauf an.

Aus diesen Überlegungen will ich so wenig Blei wie nötig dabei haben ohne dabei unterbleit zu sein und das Blei möglichst nahe an den Flaschen haben. Dort gibt es in keine Richtung einen “Hebel” und wird vom Wing getragen – nicht von mir.

… gilt teilweise auch für ADV-Jackets und Bleigurte.

Sind auch wieder alles meine persönlichen Vorlieben und Ansichten. Muss nicht für jeden stimmen. Aber es sollte Ideen / Anregungen liefern 😉

Guet Luft,
Marc