Re: Re: Nitrox-Norm: Gewinde M26x2

Tauchen in der Schweiz Foren Re: Re: Nitrox-Norm: Gewinde M26x2

#37547

Anonym

auch auf dem alten G8 gewinde erreicht, indem man entsprechende initiale prüfungen für den künftigen bezug von 23%+ definiert hätte.

Technisch sicher möglich, ja.
Doch in der Gas-, Atemschutz- UND der Tauchindustrie unterscheidet man die Druckbehälter und vorallem deren INHALT auch an deren Anschlüsse.
Die Ventilanschlussstutzen sind vorallem unterschiedlich, auch um folgeschwere Falschanwendungen vorzubeugen.

Dein Vorschlag ist nachvollziehbar, findet aber nur bei den Privattaucher, welche möglichst wenig ausgeben möchten seine Mehrheit.
In der Gas-, Atemschutz- und der Tauchindustrie, wird seit jahrzehnten Luft und Sauerstoff getrennt mit zwei unterschiedlichen Ventilanschlüssen abgefüllt. Dass wird auch in Zukunft nicht anders sein.

die ventile wären dann alle (nicht nur der eine prototyp) getestet worden und keiner hätte doppelt automaten anschaffen müssen bzw. füllanlagen extra umbauen etc. müssen.

Bezgl. Füllanlagen hat nur der Private eigentliche Probleme. Tauchshops (welche was vom Füllen verstehen) ziehen ein Panel auf und führen die Gase O2/He von den Speicherflaschen mit den jeweiligen vorgeshenen Anschlüssen separat zum Druckminderer. Die Topping Luft (falls nicht gefiltert) wird dann über eine separate Leitung von einer anderen Seite T-Prinizip zum Füllschlauch geführt. Eine solche Referenz-Konfiguration (welche mit normalen/zahlbaren finanziellen Aufwand die höchst mögliche Sichherheit rausholt) steht bei Daniel Germanier – Subsport Biel und dies seit JAHREN, sprich vor 2003!

in deinem bericht im DI schreibst du selsbt, das nicht jedes ventil sondern jeder ventil-typ einmalig geprüft wird. es kann also immer noch sein, das man ein M26-montags-ventil erwischt und die ganze geschichte wieder abfackelt.

Nein, weil das Gewinde alleine EBEN NICHT der sicherheitsrelevante Faktor ist (siehe auch Antwort an walticausch).

Grüsse
Walter Ciscato