Re: Re: Sidemount Flaschen

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#70244
Anonym
Inaktiv

genau, dr3do hats schon erwähnt:

1. Tragekomfort/Bewegungsfreiheit viel höher mit Aluflaschen, da nix «zieht» – egal in welcher Körperlage
2. Handling mit (fast) neutralen Flaschen wesentlich besser
3. Sicherheit höher aufgrund der Möglichkeit eine Flasche abgeben oder ablegen zu können, ohne den Trimm bzw. Boyancy zu verlieren.

Ich kenne aber auch Leute die mit Stahlflaschen tauchen mit nem Razor2 und die Bungeloops einfach so eingestellt haben, dass da nix mehr wackeln kann und die Flaschen bombig sitzen – also der Komfort (1) beim Tauchen auch gegeben ist (kann ich selbst aber nicht beurteilen, weil ich das nicht so eng/straff hinbekommen hab bislang *g*).

Letztere's (3) ist vorallem beim System ala «Toddy» sehr von Vorteil, da dies die Möglichkeit bietet mit 2x 1m Schläuchen zu tauchen anstatt einem Longhose. Dem Partner (Backmount oder Sidemount) kann die Flasche ganz einfach mittels Stageloop übergeben werden und jeder kann selbstständig weitertauchen bzw. auftauchen. Zusammen mit einem DIR-Taucher schraubt man sich trotzdem lieber nen Longhose an 😉 – was ein DIR'ler mal gelernt hat, soll er auch genau so anwenden können – sonst macht ja das Training keinen Sinn.

Beim Sidemounten haben die Aluflaschen aber auch einen kleinen Nachteil:
Viele Harnesssysteme sind nicht in der Lage Bleimengen von über 10/12kg gut aufzunehmen. Daher tauchen dann viele lieber Stahlflaschen mit einer Longhose-Konfiguration für Airsharing-Situationen. Ich glaube das X-Deep Stealth 2.0 ist zurzeit das einzige Harnessystem, was Bleimengen bis 16kg erlaubt ;). Bei Sandwich-Systemen wie Toddystyle ist das Blei kein Thema, da man einfach nach Bedarf weitere Platten reinschraubt und so theoretisch bis 50kg Blei mitnehmen könnte… wenn man sich mal umbringen möchte.

So.. kleiner Ausschweifer 😉