SWISS DIVERS › Foren › Smalltalk › Standards bei den Tauchausbildungen › Re: Re: Standards bei den Tauchausbildungen
14. Dezember 2009 um 11:50 Uhr
#64858
Inaktiv
Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, wo ich als PADI-MSDT auch noch meinen Senf dazugeben will:
- diverse Statements weisen immer darauf hin, dass der Insti das Mass als Vorbild für den Schüler ist. JAWOHL, fully agree!!
- ich habe meinen OWSI bei 280 TG in Angriff genommen und kann nur sagen, der CD mit seinem Assi entscheidet ob Du die Lehrprobe bestehst oder nicht! Also nicht die 100 TG oder 500 TG sind entscheidend. Ich weiss von 2 Fällen, wo der CD den betreffenden Schüler nach Hause geschickt hat mit dem Hinweis sie sollten zuerst die Skills selber beherrschen bevor sie diese Dinge an Schüler weitergeben….
- diejenigen Skills, die Du in deinem IDC zeigen musst, geben nicht unbedingt Auskunft darüber, ob Du tauchen kannst oder nicht! Es gibt lediglich Auskunft darüber, dass Du die Basis beherrschst oder nicht. Ob Du eine perfekte Wasserlage hast oder nicht, ob Du die Tarierung, das Notfallmanagement im Griff hast oder nicht oder ob Du jemanden wirklich als Buddy auf 40m begleiten kannst oder nicht, darüber gibt es keine Aussage….
- bei den Kursen zum MSDT sind die einzelnen Skills kriegsentscheidend ob Du das Brevet bekommst oder nicht….abhängig vom CD…. Ich kenne im Moment keinen CD, der einfach so Brevets an die TL verteilt. Ich weiss nur, was ich selber bei den verschiedenen Specialty-Instructor-Kursen machen musste. Und das war zum Teil sehr happig, gerade z.B. im Search & Recovery – Instruktor.
- Du als TL entscheidest, ob der Schüler den Skill mit «mastery» erfüllt hat oder ob er noch einmal wiederholen muss
- ich habe schon mit mehreren OWD-Schülern nicht 4 TG im Freiwasser absolviert sondern in einem Einzelfall 6 TG! => bei mir ist die Devise: no mastery = NO BREVET
Ansonsten stimme ich voll den Aussagen von uanliker zu!
en Gruess ond allzyt «guet Loft»
Roman