Re: Re: Tauchcomputer als Statussymbol?

Tauchen in der Schweiz Foren Re: Re: Tauchcomputer als Statussymbol?

#40268

Anonym

hallo daniel,

ist natürlich alles ansichtssache. zum tauchen “brauchst” eigentlich gar keinen compi – nicht mal den puck. warum hast du einen compi mit dabei anstatt alles ge. berechnetem plan (tabelle, v-planer, gap, etc.) zu tauchen? es bietet dir gewissen konfort und/oder einen backup mehr. genau aus diesen gründen habe ich mich für den galileo entschieden. bin vorher auch jahrelang mit dem suunto vyper getaucht.

betreffend deinen zweifeln hier wie ich tauche:

sporttauchen:
– deko, kompass und finimeter gem. galileo mit einem blick am handgelenk => komfort
– backup: separates fini, separaten kompass und zus. bottomtimer, backup-maske

Somit habe ich auch bei sport-tgs von jedem teil einen backup dabei.

technische tg's:
– deko / tg-plan gemäss software (v-planer) auf slades und wetnotes
– zeit und tiefe: bottomtimer sowie galileo (backup)
– kompass und luft gem. galileo
– backup: sep. finimeter, kompass, maske, deko-plan gem. bail-out plan und galieo (welcher auch gaswechsel mitrechnet)

hier habe ich den plan, den bail-outplan, die alten pläne in den wetnotes sowie den galileo also allerletzten backup (vom backup des backups). wäre nicht zwingend nötig, aber lieber mal einen backup viel als einmal einen zu wenig.

kurz um habe ich mich schnell den galieo gewöhnt und finde ihn praktisch da er für mich mehrere geräte in einem ist: finimeter, kompass, zeit- und tiefenmesser sowie dekoplan. all das ohne separate einzelgeräte an einem handgelenk. würde ich alle diese geräte (zwecks backup) separat mitschleppen, würde es bei meiner ausrüstung einige gegenständ mehr dabei haben. das so meine überlegung. ich bräuchte neben dem compi z.b. einen kompass sowie einen backup-kompass. ebenfalls bräuchte ich zwei finimeter. habe ich mit dem galileo alles in einem gerät dabei.

zu guter letzt spielt sicher auch die technikbegeistung meinerseits mit rein und der “haben-will” (gadget-) faktor. ist ähnlich wie mit dme PC: wenn ich heute einen neuen PC kaufe, nehme ich ja auch nicht einen alten pentium der für word, email und internet mehr als ausreichen würde, sondern ich zieh mir ein neues, aktuelles modell rein, welches dann hoffentlich wieder einige jahre ausreichen wird.

fazit:
ist sicher geschmacks- und buget-sache, wer sich welchen compi oder welche tabellen zum tauchen genehmigt. mit meinen 100-260 TG/Jahr habe ich für mich entschieden, das es etwas mehr konfort sein darf. das muss aber jeder für sich entscheiden.

wichtig finde ich noch zu erwähnen, das man sich nich ausschliesslich auf die technik verlassen sollte. darum schleppe ich als backup einen analogen fini, einen analogen kompass sowie einen separaten bottom-timer mit.

das so meine überlegungen zum thema.

guet luft!
marc