SWISS DIVERS › Foren › Tauchmedizin › Tauchmediziner in Bern gesucht auf Grund plötzlicher Symptome › Re: Re: Tauchmediziner in Bern gesucht auf Grund plötzlicher Symptome
Hoi Passol, ich hatte ganz am Anfang meiner Taucherei ähnliche Probleme. Sowohl Drehschwindel wie auch Nasenbluten. Die beiden Probleme waren aber unabhängig von einander konnten aber durch die gleiche Massnahme behoben werden => SEHR LANGSAM aufsteigen in den letzen Metern.
Das mit dem Drehschwindel kam bei mir höchstwahrscheinlich von einer verengten eustachische Röhre (nie genau abgeklärt) hat sich aber durch nochmals langsamer Aufstiegsgeschwindigkeit (SEHR SEHR langsam) auf den letzen 10m beheben lassen. Ich denke die Angst dass dies in grösserer Tiefe kommt kann ich dir ein bisschen nehmen, auf den letzen 10m hast du den grössten Druckunterschied (halbierung des Druckes innert 10m) und somit tritt es wohl meistens dort auf. Garantieren kann ich dir dies aber nicht, Besuch beim HNO schadet sicherlich nicht.
Das mit dem Nasenbluten hatte bei mir damit zu tun das ich sehr feine Äderchen (Gebiet Locus Kiesselbachi) habe und auch hier konnte ich mit Reduktion der Aufstiegsgeschwindigkeit in den letzen Meter sehr viel machen. Da ich aber auch Überwasser oft Nasenbluten hatte, habe ich nun diesen Winter diese feinen Äderchen durch den HNO veröden lassen.
Wenn es mir heute mal passiert das ich Drehschwindel kriege, halte ich an mit aufsteigen, suche einen visuellen Fixpunkt und warte ab – der Druck in Ohr kann sich dann abbauen und eine halbe Minute kann ich weiter aufsteigen.