Re: Re: Tödlicher Tauchunfall bei Ausbildungstauchgang in Steckborn

Tauchen in der Schweiz Foren Re: Re: Tödlicher Tauchunfall bei Ausbildungstauchgang in Steckborn

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Anonym

@marc

Soweit ich das verstanden habe, war der Verunglückte kein Anfänger…ich weiss auch nicht, was es für ein Kurs war.(Anfänger, Spezial?)
Hier noch der Zeitungsausschnitt aus der TG Zeitung, der ich informativ fand, und ein anderes Bild auf den Unfall wirft:

Tauchunfall: Polizei rätselt über Ursache
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Der 38-jährige Frauenfelder, der am Samstagabend bei einem Tauchgang vor Steckborn starb, galt als erfahrener Taucher. Er war mit einer Vierergruppe unterwegs im Untersee – einer Stelle, die als sicher gilt. Jetzt untersucht die Polizei die genauen Umstände.

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Nach Angaben von Christoph Greminger, Sprecher der Kantonspolizei Thurgau, tauchte die vierköpfige Gruppe einer Tauchschule rund 50 Meter vom Ufer entfernt, dort wo der Bach (Bachrain) beim Seeschulhaus in den See mündet. Diese Stelle gilt in Taucherkreisen als ungefährlich und sicher. Kurz vor 20 Uhr am Samstagabend fehlte beim Auftauchen ein Taucher, der letzte Mann in der Vierergruppe.

Der 38-jährige Frauenfelder galt als erfahrener Taucher. Der Tauchlehrer brach sofort auf, um den Mann zu suchen. Doch da war es schon zu spät: Der 38-Jährige lag in einer Tiefe von fünf bis sechs Metern bewusstlos auf dem Grund. An Land versuchten die Taucher den Mann zu reanimieren – ohne Erfolg. Der 38-Jährige starb noch am Ufer.

Todesursache und Umstände sind unklar

Doch wie kam es zu dem mysteriösen Unfall? Um die Todesursache und die genauen Umstände abzuklären, hat das Bezirksamt Steckborn hat eine Untersuchung eingeleitet. Die Tauchgruppe bestand nach Informationen der „Thurgauer Zeitung“ aus fünf Tauchern und zwei Tauchlehrern des Frauenfelder Divecorners. Bei der Schule arbeiten zahlreiche ausgebildete Instruktoren. Getaucht wurde am Samstag in einer Dreier- und einer Vierergruppe. Der tödlich Verunglückte war in der Vierergruppe am Schluss eingeteilt. Am Schluss einer Tauchgruppe wird immer ein erfahrener Taucher eingesetzt.

Einen Tag nach dem tödlichen Unfall, am Sonntag, wehte bereits wieder die blau-weiße Flagge über der Wasseroberfläche an der Unfallstelle. Die Flagge weht immer dann, wenn Taucher unterwegs sind. Die Stelle im Untersee in Steckborn gilt als besonders sicher – und daher auch für Anfänger geeignet. Viele Tauchschulen bilden dort ihre Leute aus.

Taucherszene ist schockiert

In der Thurgauer Taucherszene sind viele geschockt, können kaum glauben, was am Samstag passiert ist. Die Tauchschule will sich jedoch vorerst nicht zu dem Unfall äußern.

Der Tauchunfall von Steckborn ist der erste dieses Jahr, so die „Thurgauer Zeitung“. Letzten Juni verunglückte ein 34-jähriger Taucher vor Bottighofen tödlich. Er war mit Kollegen nach dem Wrack des gesunkenen Raddampfers Jura getaucht. Sein Körper kam leblos wieder an die Oberfläche. Auch er war ein erfahrener Taucher. (sab)

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