Bunker – Immenstaad (D)

Tauchplatz

Das zwischen Immenstaad und Fischbach gelegene ehemalige Dornier-Werke entwickelte und baute ab 1922 Flugzeuge und anfangs sogar Zeppelins. Während dem Zweiten Weltkrieg machten die Nazis im Bodensee Torpedoversuche. Diese Versuchsanlage wurde zwar nie vollendet, aber war provisorisch in Betrieb. Am Ende des Kriegs, nach der Befreiung, übernahm die französische Marine das Seewerk und führe es mehrere Jahre lang. 1956 übernahm die in die Schweiz migrierte Familie Dornier, das Werk erneut. Von den Anfangs der 1980er-Jahre, bis in die 2006 wurde der Dornier-Konzern mehrfach filetiert und es kam zu langwierigen gerichtlichen Auseinandersetzungen deswegen. Heute gehört das Flugzeugwerk am Bodensee zum Airbus-Konzern. Andere Teile des lange hier ansässigen Dornier-Konzern gehören heute zur Schweizer Firma RUAG oder zum Fahrzeugbauer Daimler-Benz.
  

  
Am südlichen Ende der Vogelinsel – einem Naturschutzgebiet – liegen die Schächte von der Torpedoversuchsanlage aus dem Zweiten Weltkrieg. Die heute teilweise beschädigten Schächte und Bunker, befinden sich auf ca. 6 bis 10m Tiefe und sind somit auch für Sporttaucher gut erreichbar. Wer aber ins Innere der Anlage tauchen möchte, sollte über Erfahrung im Wrack– und/oder Höhlentauchen besitzen. Es beseht an den teil scharfen Stahlteilen durchaus auch Verletzungsgefahr.

Neben diesen historischen Unterwasserbauten, ist dieser Tauchplatz wegen seine exponierten Lage und dem Naturschutzgebiet, sehr fischreich. Deshalb lohnt es sich genügend Zeit, für die Fischbeobachtung beim Austauchen, im Flachwasser, ein zu berechnen. 

Auf einen Blick:

Tauchplatzname: Bunker, Torpedoschächte oder Vogelinsel
Gewässer: Bodensee
Ort: Immenstaad (D)
Koordinaten des Einstiegs:

N: 47.662435 E: 09.387048

Schwierigkeitsgrad: Einfach – Wenig Taucherfahrung ist ausreichend

Anfahrt und Parkplätze:

Man folgt der Bundestrasse 31 (E54) von Immenstaad nach Fischbach (oder in Gegenrichtung) und benutzt die Abzweigung zum Airbus-Werk. Auf dem öffentlich zugänglichen Teil des Werksgeländes, kann man auf dem südlichsten Parkfeld, in der Nähe des “Airbus Betriebsrestaurant” das Auto abstellen. Soweit wie möglich im Süden parieren!

Einstieg:

 

Der Weg zu Einsteig ist ziemlich weit. Es sind rund 350m zu Fuss über’s Werksgelände von Airbus und etwa 280m schwimmend entlang der Vogelinsel.

Wer mit schwerem Tauchgerät unterwegs ist, nutzt einen Hand-Transportkarre oder ähnliches.

Vom Parkplatz geht durch das Drehkreuz übers Firmengelände zum Hafen. Dort folgt man dem Fussweg zum südlichen Ende des “Festlands”. Deshalb steigt man unter den Bäumen ins Wasser.

Die Vogelinsel selbst, darf man nicht betreten. Sie ist ein Naturschutzgebiet und Brutgebiet für viele Wasservögel. Deshalb schwimmt man an der Oberfläche, entlang dem östlichen (links) Ufer, bis an die Südspritze der zweiten Vogelinsel. Dort platziert man die Taucherfahne (Alpha-Flagge) und taucht ab.

(Alternativ kann man diesen Tauchplatz mir einem Boot erreichen.)

Unter Wasser:

In 6 bis 10m Tiefe findet man die Überreste der Torpedoversuche.

Wer ins innere der Bunker Tauchen will, sollte über Erfahrung im Wrack– und/oder Höhlentauchen besitzen. Perfektes Tarieren ist unerlässlich.

Beim Austauchen im 5m-Bereich, kann man viele Fische beobachten.


Gefahren:

  • Bootsverkehr
  • andere Wassersportler
  • Scharfe Kanten und Teile am/im Bunker (Verletzungsgefahr!)
  • Kein direkter Aufstieg möglich im Bunker. (Höhlentauchen!)

Restaurants und Toiletten:

keine in der Nähe

Besondere Eigenschaften:

Fische und andre Lebewesen unter dem Wasser: 5
Steilwände oder grosse Felsen: 0
Canyons oder Höhlen: 0
Wracks, Skulpturen oder Denkmäler: 5
Strömung: 1
Umgebung und Landschaft ausserhalb des Wassers: 3

Ursprünglich verfasst von: mapi

Lädine – Ludwigshafen (D)

Tauchplatz

“Lädinen” sind Lastensegler, wie sie über Jahrhunderte auf dem Bodensee genutzt wurden, um Handelsgüter zu transportieren. Von etwa dem 14. und Anfangs des 20. Jahrhunderts gab es hunderte Lädinen auf dem Bodensee.

Die Lädine vor Ludwigshafen liegt auf etwa 19 Meter Tiefe und transportierte Lehm. Sie wurde etwa um 1890 genau. Sie ist gut erhalten und ist etwa 12 Meter lang sowie etwa 3.5 Meter breit.

"Lädine vor der Rheinmündung am Bodensee": von Julius Ludwig Friedrich Runge (Quelle: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/0/0c/Julius_Ludwig_Friedrich_Runge_-_L%C3%A4dine_vor_der_Rheinm%C3%BCndung_am_Bodensee.jpg)

Bild: “Lädine vor der Rheinmündung am Bodensee” von Julius Ludwig Friedrich Runge

Diese Lädine ist eine sehr wertvolles historisches Zeitzeugnis. Deshalb bitte an diesem Tauchplatz nichts beschädigen oder verändern. Keinen Schlick aufwirbeln und die selbst Lädine selbst nicht berühren.

Diese Lädine war Teil des “Museum unter Wasser“, welches leider nicht mehr existiert. Die vor einigen Jahren dort angebrachten Tafeln mit Informationen über die Lädine, sind verschwunden.

Auf einen Blick:

Tauchplatzname: Lädine, Halbsegner, Wrack, Lehmschiffs oder Museum unter Wasser
Gewässer: Bodensee
Ort: Ludwigshafen (D)
Koordinaten des Einstiegs:

N: 47.816028 E: 09.048728

Schwierigkeitsgrad: Sehr einfach – Keine Probleme für Schüler und Anfänger (OWDs)

Anfahrt und Parkplätze:

Parkplätze gibt es entlang der Bahnhofsstrasse. Am besten parkt man möglichst nahe an der Kreuzung mit der Radolfszellerstr. (= Bundestrasse B34) So ist es am wenigsten weit zum Einsteig. Die Parkplätze sind gebührenpflichtig.

Einstieg:

 

Vom Parkplatz aus geht man der Bahnline entlang, bis zu Barriere und überquert den Bahnübergang. Über die Wiese rechts nach dem Bahnübergang gelangt man ins Wasser.

  • Während dem Abtauchen, bitte auf Boote und andere Wassersportler achten.
  • Nicht vergessen die Taucherfahne (Alpha-Flagge) am Ufer gut sichtbar aufzustellen.

Unter Wasser:

Zuerst an der Oberfläche schwimmen, bis am abtauchen kann. Man taucht mit dem Kompass in Richtung West-Süd-West (ca. 240° auf dem Kompass), bis in eine Tiefe von 19 Meter. Dort dehnt man in Richtung Nord-West und bleibt auf der gleichen Tiefe (19 Meter). Nach wenigen Minuten sollen am die Lädine erreichen.


Gefahren:

Boote und andere Wassersportler

Restaurants und Toiletten:

  • Restaurant Zollhaus in Ludwigshafen
  • Toiletten gibt’s am Bahnhof

Besondere Eigenschaften:

Fische und andre Lebewesen unter dem Wasser: 4
Steilwände oder grosse Felsen: 0
Canyons oder Höhlen: 0
Wracks, Skulpturen oder Denkmäler: 4
Strömung: 1
Umgebung und Landschaft ausserhalb des Wassers: 4

Ursprünglich verfasst von: mapi

Strandbad Klausenhorn – Dingelsdorf (D)

Tauchplatz

Dieser Tauchplatz ist im oberen, flachen Bereich geeignet für Anfänger und ist gleichzeitig, an der Felswand, auch für Tiefen-Junkies interessant. Es gibt Überhänge und die “Hörner” ist eine weitere Attraktion. Im Fachwasser sind nicht selten veile Fische zu sehen.

Auf einen Blick:

Tauchplatzname: Strandbad Klausenhorn
Gewässer: Bodensee
Ort: Dingelsdorf (D)
Koordinaten des Einstiegs:

N: 47.748422 E: 09.146945

Schwierigkeitsgrad: Sehr einfach – Keine Probleme für Schüler und Anfänger (OWDs)

Anfahrt und Parkplätze:

Parkieren und sich umziehen kann man sich auf dem Parkplatz des Standbads. Die Parkplätze sind gebührenpflichtig.

Einstieg:

 

Über den sandig-kiesigen Strand, steigt man links der kleinen Insel ins Wasser. Das Ufer ist sehr flach.

Bitte die Badegäste nicht stören und nicht im durch Bojen gekennzeichneten Bereich tauchen, wenn Schwimmer im Wasser sind.

Nicht vergessen, die Taucherfahne (Alpha-Flagge) am Ufer aufzustellen.

Unter Wasser:

Von der kleinen Insel, mit dem Baum, watet und schwimmt man etwa 150 Meter ins flache Wasser hinein. In der Nähe der rot-weissen-Boje, welche die Grenze es Badebereich kennzeichnet, taucht man ab. Das Wasser ist dort nur etwa 3 Meter tief.

Taucht man nach rechts (Westen), trifft man auf etwa 24 Meter Tiefe auf die Oberkante der Felswand. Diese fällt in mehreren Stufen auf nahezu 100 Meter ab. Auf etwa 27 Meter findet man einen Überhang. Oberhalb der Wand kann man viele Fische beobachten.

Taucht man nach links (Osten), so trifft man direkt unter Seezeichen 21 auf das erste “Horn”. Folgt man dem schlickingen, mit Felsbänken durchsetzten Hang, so trifft man in 28 Meter auf das zweite “Horn”. Beide Felsformationen sehen mit etwas Vorstellungskraft tatsächlich so aus, wie ein “Horn”.


Gefahren:

  • Tiefe
  • Schwimmer und andere Wassersportler
  • Bootsverkehr

Restaurants und Toiletten:

Toiletten, wie ein Imbiss gibt es im Seebad. (im Winter geschlossen)

Besondere Eigenschaften:

Fische und andre Lebewesen unter dem Wasser: 4
Steilwände oder grosse Felsen: 5
Canyons oder Höhlen: 2
Wracks, Skulpturen oder Denkmäler: 0
Strömung: 1
Umgebung und Landschaft ausserhalb des Wassers: 4

Ursprünglich verfasst von: mapi

Seezeichen 24 – Überlingen (D)

Tauchplatz

Dieser Tauchplatz ist momentan nur eingeschränkt oder gar nicht zugänglich:
Wegen der Landesgartenschau Überlingen 2020 wurden die geschützten Bäume gefällt
(ein Garten ohne Bäume??) und der bestehende Zugang zum Ufer einzäunt. Wegen der Covid-19-Kriese wurde die Gartenschau auf den 9. April bis 17. Oktober 2021 verschoben. Was dies für den Zugang zum Tauchplatz und für die Parkplätze bedeutet ist leider unklar.
(Benachrichtige uns bitte mit dem Kontaktformular, falls du genaueres weisst oder sich die Bedingungen ändern sollten. DANKE!)

An diesem Tauchplatz geht eine eindrucksvolle Felswand, auf 25 bis 40 Meter in eine steile Halde über. Die Wand ist im östlich tiefer als westlich. Ab etwa 50 Meter wird die Halde flacher. In den Nischen und Spalten der Wand sind diverse Gegenstände zu bewundern und oftmals auch Fische und Krebse.

Auf einen Blick:

Tauchplatzname: Seezeichen 24, Baumarkt, Baumarkt Graf, Campingplatz, Uferpark oder SZ24
Gewässer: Bodensee
Ort: Überlingen (D)
Koordinaten des Einstiegs:

N: 47.769819 E: 09.139858

Schwierigkeitsgrad: Schwer – Für erfahrene Taucher (z.B. Strömung – grosse Wände – grosse Tiefe)

Anfahrt und Parkplätze:

Wo und ob Parkplätze in der Nähe verfügbar sind, hängt vom Bauvorschritt ab.

Parieren kann man sicher bei der Bahnstation Überlingen-Therme. Von dort ist aber ein ~500-Meter-Marsch zum bis zum Einstieg notwendig.

Einstieg:

 

Am steil abfallenden Ufer, gibt es eine stählerne Leiter die zum Wasser führt.

Ob und wie lange diese Leiter noch existiert ist leider unbekannt?

Unter Wasser:

Von der Leiter aus steigt man auf ein felsiges Plateau, welches etwa 40 Meter in den See hinein reicht. Das Wasser ist hier nur 1 bis 2 Meter tief. An der Kante beginnt die Wand.

Es gibt nun drei Möglichkeiten für einen Tauchgang:

  1. Die kleine Höhle:
    Man taucht nach rechts (nach Westen) der Wand entlang. Auf 25 Meter Tiefe liegt eine Telefonapparat. Von dort taucht man auf 28 Metern und weiter nach Westen und erreicht so eine kleine Höhle mit einem Spiegel darin. Ein gesunkenes Rudeboot kann man Auf etwa 13 Metern man Überreste eines Schubkarrens.
  2. Die Grosse Tiefe:
    Man taucht nach links (nach Osten) der Wand entlang. Direkt unter dem Seeteichen 24 liegt auf 28 Metern Tiefe ein Ruderboot. Im Osten wird das untere Ende der Felswand flacher.
  3. Der Berg:
    Taucht man unter dem Seezeichen 24 etwa 250 Meter in Richtung Seemitte, so trifft man auf eine Erhebung, die bis etwa 30 Meter unter die Wasseroberfläche reicht.
    Achtung: Diesen Berg sollten nur von sehr erfahrene Taucher erkundet werden. Es ist kaum unmöglich, diesen Berg ohne Decko und nur mit “normalen” Tauchflaschen zu erreichen. Der Weg hin, eine Umrandung und der Weg zurück dauern 90 bis 120 Minuten in grosser Tiefe. Tauchscooter sind im Bodensee verboten. Ein Freiwasser-Auf- oder Abstieg am Berg, ist wegen der Schifffahrt unbedingt zu vermeiden.


Gefahren:

  • Grosse Tiefe
  • Bootsverkehr

Restaurants und Toiletten:

  • Toiletten gibt es an der Bahnstation
  • Restaurant Landkreispavillon
  • Plaza Bodensee Bar

Besondere Eigenschaften:

Fische und andre Lebewesen unter dem Wasser: 4
Steilwände oder grosse Felsen: 4
Canyons oder Höhlen: 2
Wracks, Skulpturen oder Denkmäler: 1
Strömung: 1
Umgebung und Landschaft ausserhalb des Wassers: 4

Ursprünglich verfasst von: mapi

Feldbach – Steckborn

Tauchplatz

Ein Tauchplatz mit einem Wasserohr, viel Seegras und Fischen. Sonst eher unspektakulär, aber bestens für Anfänger oder die Tauchausbildung geeignet.

Auf einen Blick:

Tauchplatzname: Feldbach oder Badesträndli
Gewässer: Bodensee
Ort: Steckborn
Koordinaten des Einstiegs:

N: 47.661761 E: 08.971408

Schwierigkeitsgrad: Sehr einfach – Keine Probleme für Schüler und Anfänger (OWDs)

Anfahrt und Parkplätze:

Folgt man der Seehauptstrasse (Strassen-Nr. 13) von Steckborn in Richtung Mammern, so trifft man etwa 100m nach der Bernina, auf einen Strasse, die zur Kläranlage (ARA) und Recycling-Sammelstelle führt. Nach etwa 50 Meter gibt es Parkplätze, bei denen man das Tauchzeugs abladen kann.

Bitte nicht längere Zeit die Parkplätze bei der Kläranlage (ARA) und Recycling-Sammelstelle belegen! (Achtung: Ist alles Kamera-überwacht und wer dort länger parkiert wird gebüsst.)

Länger Parkiren kann man auf dem “Parkplatz Feldbach” (Koordinaten: 47°39’48.9″ N, 8°58’38.9″ E oder 47.663577 N, 8.977464 E ), bei der Migors. Der Parkplatz ist gebührenpflichtig.

Einstieg:

 

Der Einsteig befindet sich direkt neben dem Feldbach. Neben der Mündung dieses Bachs, hinter der Kläranlage, kann man ins Wasser steigen.

Nicht vergessen, die Taucherfahren (Alpha-Flagge) am Ufer zu platzieren.

Unter Wasser:

Man taucht Richtung Nord-West und trifft auf etwa 10 Meter Tiefe und taucht auf dieser Tiefe Richtung rechts, bis man auf auf eine Wasserröhre trifft. Dieser Röhre endet auf etwa 35 Meter. Leider ist die Röhre ab etwa 16 Meter im Grund versunken und man hört nur noch ein Pumpengeräusch.

Auf 40 Metern Tiefe soll es ein Motorblock geben, der scheinbar von einem Flugzeug stammt. Wegen dem Schlick ist der aber nur sehr schwer zu finden.

Der interessantere Teil dieses Tauchplatzes befindet sich im Flachwasser. Im Seegras gibt es normalerweise sehr viele Fische.


Gefahren:

Bader und andere Wassersportler

Restaurants und Toiletten:

  • Restaurant des Hotel Feldbach
  • Öffentliche Toiletten gibt es keine in der Nähe.

Besondere Eigenschaften:

Fische und andre Lebewesen unter dem Wasser: 5
Steilwände oder grosse Felsen: 1
Canyons oder Höhlen: 0
Wracks, Skulpturen oder Denkmäler: 0
Strömung: 1
Umgebung und Landschaft ausserhalb des Wassers: 4

Ursprünglich verfasst von: mapi

Badi – Horn

Tauchplatz

Ein Tauchplatz mit vielen Fischen und viel Seekreide.

Bitte auf die Bader rücksicht nehmen. Den Badibetrieb bitte nicht stören!

Auf einen Blick:

Tauchplatzname: Badi, Freibad (Seebad)
Gewässer: Bodensee
Ort: Horn
Koordinaten des Einstiegs:

N: 47.495840 E: 09.466998

Schwierigkeitsgrad: Sehr einfach – Keine Probleme für Schüler und Anfänger (OWDs)

Anfahrt und Parkplätze:

Man kann die Parkplätze beim Jachthafen nutzen. Dazu biegt man in die Richung Seestrasse 54A  ab, gegenüber der Bahnhofsstrasse.

Einstieg:

 

Im Freibad gibt es eine Treppe, über die man bequem ins Wasser steigen kann.

Unter Wasser:

Zuerst taucht man über kiesigen Grund, der nach wenigen Metern gröber wird. Weiter unten gibt es Seekreide, mit kleinen Löcheren durchetzt ist. Dort halte sich oftmals Trüschen und andere Fische auf. 

Gefahren:

  • Badegäste
  • seltenderweise auch Boote

Restaurants und Toiletten:

  • Restaurant Chao Phraya
  • Toiletten gibt es in der Badi. (im Winter geschlossen)

Besondere Eigenschaften:

Fische und andre Lebewesen unter dem Wasser: 5
Steilwände oder grosse Felsen: 0
Canyons oder Höhlen: 0
Wracks, Skulpturen oder Denkmäler: 0
Strömung: 1
Umgebung und Landschaft ausserhalb des Wassers: 2

Ursprünglich verfasst von: mapi

Badi Wiedehorn – Egnach

Tauchplatz

Ein eher unspektakulärer Tauchplatz, an dem es aber normalerweise viele Fische im Seegras gibt.

Auf einen Blick:

Tauchplatzname: Badi Wiedehorn , Seebad Wiedehorn, Wiedenhorn, Wiederhorn, Seehuus
Gewässer: Bodensee
Ort: Egnach
Koordinaten des Einstiegs:

N: 47.537643 E: 9.401577

Schwierigkeitsgrad: Sehr einfach – Keine Probleme für Schüler und Anfänger (OWDs)

Anfahrt und Parkplätze:

Man kann den Parkplatz der “Badi Wiedehorn” nutzen. Der leigt rechts des “Restaurant Seehuus“. Von dort aus sind es 100m Fussmarsch bin an den See.

Ohne eine spezielle Bewilligung darf man leider nicht bis direkt an den See fahren.

Um diesen Parkplatz zu erreichen fährt man östlich des Campingplatzes bis zum Bahnübergang und biegt gleich danach rechts ab.

Einstieg:

 

Der Einstieg befindet sich neben dem Steg bei der Badi. Das Gelände der Badi muss man nicht betreten. Über den Kiesigen Strand kann man bequem ins Wasser steigen.

Unter Wasser:

Man taucht neben dem Steg ab und folgt den Pfählen in Richtung Seemitte. Der flache Grund bietet im Sommer und herbst die Möglichkeit viele Fische zu beobachten. Diese halten sich gerne im etwa 5 Meter Tiefe auf.

(Um das Wrack – die Lädine – zu erreichen, ist es viel zu weit vom Ufer aus.)

Gefahren:

  • Boote
  • Wassersportler
  • Badegäste

Restaurants und Toiletten:

  • Das nächste Restaurant ist das “Restaurant Seehuus” bei Wiedehorn.
  • Toiletten gibt es im Strandbad Wiedehorn.

Besondere Eigenschaften:

Fische und andre Lebewesen unter dem Wasser: 5
Steilwände oder grosse Felsen: 0
Canyons oder Höhlen: 0
Wracks, Skulpturen oder Denkmäler: 0
Strömung: 1
Umgebung und Landschaft ausserhalb des Wassers: 2

Ursprünglich verfasst von: mapi

Lädine – Egnach

Tauchplatz

“Lädinen” sind Lastensegler, wie sie über Jahrhunderte auf dem Bodensee genutzt wurden, um Handelsgüter zu transportieren. Von etwa dem 14. und Anfangs des 20. Jahrhunderts gab es hunderte Lädinen auf dem Bodensee.

Die Lädine vor Egnach liegt auf etwa 20 Meter Tiefe und sie ist etwa 120 Jahre alt. Sie ist gut erhalten und ist etwa 15 Meter lang sowie etwa 2 bis 3 Meter breit.

"Lädine vor der Rheinmündung am Bodensee": von Julius Ludwig Friedrich Runge (Quelle: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/0/0c/Julius_Ludwig_Friedrich_Runge_-_L%C3%A4dine_vor_der_Rheinm%C3%BCndung_am_Bodensee.jpg)

Bild: “Lädine vor der Rheinmündung am Bodensee” von Julius Ludwig Friedrich Runge

Diese Lädine ist eine sehr wertvolles historisches Zeitzeugnis. Deshalb bitte an diesem Tauchplatz nichts beschädigen oder verändern. Keinen Schlick aufwirbeln und die selbst Lädine selbst nicht berühren.

Dieser Tauchplatz ist nur mit dem Boot zu erreichbar. Er leibt etwa  500 Meter vom Ufer entfernt. Vom selbst herausschwimmen vom Land her wir raten wir dringend ab.

Auf einen Blick:

Tauchplatzname: Lädine
Gewässer: Bodensee
Ort: Egnach
Koordinaten des Einstiegs:

N: 47.543167 E: 09.404556

Schwierigkeitsgrad: Einfach – Wenig Taucherfahrung ist ausreichend

Anfahrt und Parkplätze:

Der nächste Schiffssteg liegt beim Strandbad Wiedehorn. (Egnach) Dort gibt es auch Parkplätze.

Natürlich kann man auch von jedem beliebigen anderen Hafen am Bodensee aus ablegen.

Einstieg:

 

Die Lädine liegt 500 Meter vom Ufer entfernt und ist nur mit einem Boot und GPS gut zu finden.

Die Lädine liegt an folgender Stelle:
Nord: 47°32’35.4″ Ost: 9°24’16.4″ (oder N: 47.543167, O: 9.404556).

Das Boot bitte nicht direkt auf der Lädine ankern, damit dieses nicht durch den Anker beschädigt wird. Ein grafisches Echolot auf dem Boot kann helfen, eine geeignete Stelle zu finden. Bitte auch beim lichten des Ankes darauf achten, dass man ihn nicht über die Lädine schleift.

Auf dem Boot ist eine gut sichtbare Taucherfahne (Alpha-Flagge), zu hissen, sobald die Taucher im Wasser sind. Eine Person, die berechtigt ist das Boot zuführen, muss auch währenden dem Tauchgang auf dem Boot sein.

Unter Wasser:

Man steinigt der Ankerleine nach ab und trifft auf 20 Meter auf einen schlickingen/sadigen Grund. Man taucht mit dem Kompass in die zuvor vom Bootsführer angegebene Richtung und sollte auf die Lädine treffen.

Bitte der Lädine sorge tragen:

  • Eine gute Tarrierung ist ein Muss!
  • Nichts beschädigen oder verändern.
  • keinen Schlick aufwirbeln.


Gefahren:

  • Freiwasser Auf- und Abstieg. (Eine Gefahr für wenig erfahrene Taucher)

Restaurants und Toiletten:

  • Das nächste Restaurant ist das “Restaurant Seehuus” bei Wiedehorn.
  • Toiletten gibt es im Strandbad Wiedehorn.

Besondere Eigenschaften:

Fische und andre Lebewesen unter dem Wasser: 3
Steilwände oder grosse Felsen: 0
Canyons oder Höhlen: 0
Wracks, Skulpturen oder Denkmäler: 4
Strömung: 1
Umgebung und Landschaft ausserhalb des Wassers: 2

Ursprünglich verfasst von: mapi

Fischzucht – Rorschacherberg

Tauchplatz

Weil hier jedes Jahr Jungfische in den See ausgesetzt werden, gibt es an diesem sonst unspektakulären Tauchplatz, meist viele Fische zu beobachten.

Nur im Sommer:
Dieser Tauchplatz kann normalerweise nur im Sommerhalbjahr besucht werden. Der Grund dafür ist, dass der Zugang (das Tor) zum Parkplatz und dem Einstieg, im Winter geschlossen ist, weil dort Boote gelagert werden. Der ganze Parkplatz ist in privatem Besitz.

Auf einen Blick:

Tauchplatzname: Fischzucht, Tierkörpersammelstelle, Schlachthof oder Färberei Kopp
Gewässer: Bodensee
Ort: Rorschacherberg
Koordinaten des Einstiegs:

N: 47.479534 E: 09.513940

Schwierigkeitsgrad: Sehr einfach – Keine Probleme für Schüler und Anfänger (OWDs)

Anfahrt und Parkplätze:

Der Parkplatz befindet sich direkt neben der ehemaligen Tierkörpersammelstelle (Adresse: Neuseeland 42) Das Tor links benutzen, in den Parkplatz hinein. Rechts ist das Tor zur Fischzucht und gerade aus steht die ehemalige Tierkörpersammelstelle.

Am besten parkt man an der nordöstlichen Ecke des Parkplatzes. Dort ist es am nächsten zum Einsteig.

Der Parkplatz ist gebührenpflichtig!

Einstieg:

 

Zum Einsteig gelangt man, wenn man den Parkplatz an der nordöstlichen Ecke verlässt und die kleine Wiese am Wasser betritt. Dort befindet sich eine Treppe ins Wasser.

Nicht vergessen die Taucherfahne auf der Wiese zu platzieren!

Unter Wasser:

Gleich unter der Treppe befindet sich kiesiger Grund und der See ist hier sehr flach. Bei tiefem Wasserstand, muss man einige Meter in den See hinein waten um abtauchen zu können. 

Für Anfänger:

Man taucht in nordöstlicher Richtung durch Seegras bin man eine Tiefe von etwa 9m erreicht. Im Frühling und Sommer gibt es hier massig Jungfische. Nun taucht man dem Hang entlang auf gleicher Tiefe Richtung Osten, bis man auf eine Röhre trifft.

Dieser Röhre folgt man bis auf 17m Tiefe. In einem 90°-Winkel zur Röhre nach rechts, trifft man auf einen Vogel-Statue. nach links liegt das Wrack eines Ruderboots mit i.

Man steigt wieder entlang der Röhre auf und biegt auf 13m nach links ab um eine Froschstatue zu besuchen.

Man kehrt wieder in den Flachwasserbereich zurück beobachtet im Seegras die Fische. Man kann sich auf dem Rückweg gut an der Lautstärke des Geräusches einer Pumpe in der Fischzucht orientieren.

Variante fortgeschrittene Taucher:

Flogt man der oben beschreiben Röhre bis auf 40m, findet am Ende der Leitung einen Ansaugstutzen. Dies Strecke bis dorthin ist ziemlich weit, weshalb man genug Luft dabei haben sollte.

 

Tauchplatzkarte:

 

Gefahren:

  • Bootsverkehr
  • Fischer/Angler
  • Weite Strecke (Gilt nur wenn man den Ansaugstutzen besuchten möchte.)

Restaurants und Toiletten:

  • Restaurant Tazzin, gleich oberhalb der
  • öffentliche Toiletten gibt’s im Bahnhof Rorschach

Besondere Eigenschaften:

Fische und andre Lebewesen unter dem Wasser: 5
Steilwände oder grosse Felsen: 0
Canyons oder Höhlen: 0
Wracks, Skulpturen oder Denkmäler: 3
Strömung: 1
Umgebung und Landschaft ausserhalb des Wassers: 1

Ursprünglich verfasst von: mapi

Springbrunnen – Rorschach

Tauchplatz

Neben vielen kleinen und grösseren Gegenständen, findet man auf diesem Unterwasser-Parcours Reefballs. Unter den Badehütten, im flachen Wasser, halten sich oft grosse Hechte oder sogar Welse auf. Eine weitere Attraktion gleich am Einsteig ist der Springbrunnen, gleich vor dem Einstieg.

Diese Tauchplatz ist sehr gut für Anfänger geeignet, aber nicht zum Schulen.

Wichtig: Während den Öffnungszeiten der Badehütte, sollte man diesen Tauchplatz nicht betauchen, damit die Badegäste nicht gestört werden. Deshalb hier bitte nur in der Nacht oder wenn es kälter ist tauchen. Die Öffnungszeiten der Badehütte erfährt man auf deren Homepage: Badehütte >>

Auf einen Blick:

Tauchplatzname: Springbrunnen, Badehütte, Arionwiese, Wasserspiel, Hochhaus
Gewässer: Bodensee
Ort: Rorschach
Koordinaten des Einstiegs:

N: 47.480637 E: 09.484860

Schwierigkeitsgrad: Sehr einfach – Keine Probleme für Schüler und Anfänger (OWDs)

Anfahrt und Parkplätze:

Der Parkplatz befindet sich direkt an der Seehauptstrasse (Nr. 13), zwischen Rohschach und Goldach. Gleich neben der Coop-Tankstelle befindet sich ein Parkplatz für etwa 30 Fahrzeuge. Dort kann man sich umziehen. Nicht vergessen Geld in die zentrale Parkuhr zu werfen, bevor man tauchen geht.

Einstieg:

 

Vom Parkplatz aus führt eine Fussgängerunterführung unter der Seehauptstrasse und der Bahnlinie hindurch auf die Arionwiese direkt am See.

Auf der Arionwiese finden des öfteren kulturelle Anlässe statt. Bitte nicht mit der ganzen Tauchausrüstung quer durch eine Veranstaltung laufen. In diesem Fall bitte den langen Weg darum herum nehmen.

Am See findet sich neben der grossen abstrakte Vogelskulptur. Direkt daneben und direkt vor dem Springbrunnen, befindet sich eine grosse Treppe die in den See führt.

Rechts der Treppe gibt es eine dreieckige “Achtung schlipfig”-Tafel. Daran kann man in Richtung See gut sichtbar die Tauchfahne (Alphaflagge) anbringen.

(Durch die Badehütte einzusteigen ist nicht zu empfehlen.)

Unter Wasser:

Vom einstieg aus taucht man unter den Springbrunnen ab und dreht im rechten Winkel nach Südost (~300° auf dem Kompass). Nach etwa 100m trifft man in etwa 5 bis 7 Meter auf einen altes Sprungbrett, das im schräg Hang steht. Kurz danach trifft man auf die Leine des Unterwasser-Parcours.

Es spielt nun keine Rolle, in welche Richtung man dem Parcours entlang taucht. In Regelmässigen Abständen gibt es versunkene Gegenständer zu bewundern. Der tiefste Punkt des Parcours liegt auf 13m. Ganz im Osten des Parcours befinden sich mehre Reefballs.

Es lohnt sich auch unter die Badehütten zu tauchen, wo es nur wenige Meter tief ist. Dort sind oft auch am Tag grosse Fische anzutreffen.

Der Rückweg folgt der gleichen Stecke wie der Hinweg. Um die Treppe zu finden, kann man sich am Geräusch des Springbrunnens orientieren. Hat man diesen gefunden, folgt man dem orange Kabel welches den Springbrunnen mit Strom versorgt, bis vor die Treppe.

 

Tauchplatzkarten:

Gefahren:

  • Badegäste

Restaurants und Toiletten:

  • Toiletten gibt es in der Unterführung oder in der Coop-Tankstelle
  • Das Seecafé Arion auf der Arionwiese lädt zum Dekobier ein.

Besondere Eigenschaften:

Fische und andre Lebewesen unter dem Wasser: 5
Steilwände oder grosse Felsen: 0
Canyons oder Höhlen: 0
Wracks, Skulpturen oder Denkmäler: 1
Strömung: 1
Umgebung und Landschaft ausserhalb des Wassers: 2

Ursprünglich verfasst von: mapi