Interview: Unmögliches möglich machen!

Wenn HSA Diver Buddys ihre Fähigkeiten einbringen, können Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen unter Wasser ein Stück Freiheit erleben, das es in dieser Weise für sie an Land nicht gibt.

Ein Interview mit Nicole Schlemmer

16. März 2020, Stefan, SWISS DIVERS

Nicole Schlemmer (41) sitzt mir in einem Restaurant irgendwo in der Agglomeration von Zürich gegenüber. Sie bestellt einen Burger und Pommes Frites. Als ich ihr die erste meiner Fragen stelle und sie zu erzählen beginnt, kann ich nahezu augenblicklich sehen und fühlen, wie der Stress des Alltags von ihr abfällt und ihre Augen anfangen zu leuchten. Im Hintergrund heult die Kaffeemaschine, die anderen Gäste klappern mit dem Besteck und vor dem Fenster brummt der dichte Feierabendverkehr durch die neblige Dämmerung. Als der Kellner das Bestellte bringt, dauert es lange bis Nicole zu essen beginnt. So vertieft ist sie in das was sie mir erzählt. Man kann es wirklich nicht übersehen: Es geht um Leidenschaft!

Was ist für dich das Beste am Tauchen?

Das Tauchen ist eine andere Art der Fortbewegung: schweben. Total fasziniert bin ich aber von der Andersartigkeit der Unterwasserlandschaft.

Vorschläge für den nächsten Interview Gast?

Wir werden versuchen zweimal jährlich ein Interview mit einem Taucher zu veröffentlichen. Diese Interviews wollen wir mit ganz normalen Menschen die etwas Besonderes erlebt haben oder tun führen. Es soll ein klarer Bezug zur Schweiz und zum Tauchen bestehen. Der Interview-Gast sollte zudem etwas zu erzählen haben, was andere Taucher interessieren könnte.

Falls es Vorschläge gibt, nehmen wir diese gerne unverbindlich über das Kontaktformular entgegen.

Das SWISS DIVERS-Team.

Wo und wann wurdest du mit dem Tauch-Virus infiziert?

Schwer zu sagen. Sehr lange hatte ich den Traum das Tauchen zu erlernen. Sowohl der Bruder meines ersten Freundes als auch Studienkollegen schwärmten immer wieder vom Tauchen. Während des Studiums verfügte ich aber über zu wenig Geld um das Tauchen zu erlernen. Auf der Abschlussreise in Malta gingen ein paar Kollegen tauchen und ich nahm an einem Schnuppertauchen teil. Im darauffolgenden Sommer absolvierte ich in der Schweiz, einen PADI Open Water Diver-Kurs (OWD).

Wie kamst du zum Tauchen mit Menschen mit körperlicher Beeinträchtigung?

Nach dem OWD tauchte ich während drei Jahre zusammen mit Freunden, in den Ferien (Urlaub) ganz intensiv in Ägypten. Auf der Tauchbasis von Sinai Divers, in Sharm el Sheikh gab es damals ein Unterwasser-Foto-/Videostudio. Einer der Unterwasser-Videografen hatte keine Beine! Er

machte die besten Videos und Bilder aber ich konnte mir nicht vorstellen, wie man so filmen kann? Wie kann er sich fortbewegen, wenn er die Kamera in den Händen hält? Wir wollten ernsthaft herausfinden wie das möglich ist.

Im dritten Jahr absolvierte ich dort den Rescue Diver-Kurs. Der Zufall wollte es so, dass eine Gruppe von HSA-Switzerland im gleichen Hotel übernachte und mit der gleichen Tauchbasis tauchte. Ich kam mit den HSA-Tauchern ins Gespräch. Ich tauchte aber die ganzen Ferien über nie mit ihnen und konnte mir deshalb immer noch nicht wirklich vorstellen, wie man ohne Beine tauchen kann.

Wie wurdest du zum HSA-Mitglied?

Das erste was ich tat, als ich aus Ägypten nach Hause kam, war dem Präsidenten von HSA-Switzerland eine E-Mail zu schreiben. Ich frage ihn, ob er mir erklären könne wie es nun funktioniert, das Tauchen ohne Beine? Er antwortete mir: «Das zu erklären ist viel zu kompliziert. Komm doch mit uns tauchen und du wirst alles selbst sehen.»

Also reiste ich zu einem HSA-Anlass an den Walensee. Obwohl der einzige anwesende Rollstuhlfahrer wegen fehlender Ausrüstung nicht tauchen konnte, zog es mir an diesem Tag den Ärmel total rein. Ich beschloss Mitglied zu werden und von da an nahm ich regelmässig an den Anlässen von HSA-Switzerland teil.

Was ist deine Motivation mit Menschen mit einer körperlichen Behinderung zu tauchen?

Unmögliches möglich machen!

Jemandem ein Erlebnis zu ermöglichen, das sie/er alleine niemals machen könnte. Es fasziniert mich, dass ich meine Fähigkeiten dazu nutzen kann, die Einschränkungen einer anderen Person zu überbrücken. So können wir zusammen sehr viel erreichen. Trotzdem gibt es aber immer noch Grenzen.

Nach einem Tauchgang das Funkeln in den Augen der Betroffenen zu sehen ist unbezahlbar! Sie erzählen oft, dass sie sich unter Wasser frei fühlen. Im Gegensatz zum Leben im Rollstuhl, können sie sich unter Wasser dreidimensional-schwebend bewegen. Teilweise schlagen sie Purzelbäume unter dem Wasser.

Was sind die Unterschiede zum Tauchen mit Nichtbehinderten?

Alles geht viel langsamer. Es gibt keinen Stress. Im Stress erreicht man das Ziel mit direkt Betroffenen kaum schneller.

Die Vorbereitung die bei Nichtbehinderten eine halbe Stunde dauert, dauert mit HSA-Tauchern einen bis zwei Stunden. Alles ist anstrengender für die betroffene Person und es benötigt viel Hilfestellung. Es ist eines der Prinzipien, dass wir die HSA-Taucher so viel selber machen lassen, wie sie selbst können. Wir wollen sie nicht bevormunden beim Tauchen. Daneben muss der nicht behinderte Taucher seine eigene Ausrüstung bereitmachen und für die Sicherheit sorgen

Dank dieser Langsamkeit bekommen die sozialen Aspekte des Tauchens eine viel grössere Bedeutung und ich selbst kann mich selbst entschleunigen.

HSA-Switzerland

HSA steht für Handicapped Scuba Association. Der Verein ist ehrenamtlich organisiert und möchte Menschen mit körperlichen Behinderungen wie Para- oder Tetraplegikern, Blinden, Gehörlosen usw. das Tauchen ermöglichen.

Der Verein organisiert neben Tauchausbildungen wie HSA Schnuppertauchen, HSA Open Water Diver und Weiterbildungskursen für Teilnehmer mit Handicap auch jährlich Aus- und Weiterbildungen für Nichtbehindere-Taucher wie z.B. den HSA Dive Buddy und HSA Instruktor.

Zusätzlich zu den Tauchausbildungen finden diverse Events im Hallenbad und im Sommer regelmässig geführte Tauchgänge im See statt. Die Höhepunkte des Jahresprogramms sind das Weekend und die Tauchferien in Ägypten.

Mehr Informationen unter www.hsa-switzerland.ch

Wie ist es unter Wasser?

Normalerweise ist man weniger lange im Wasser als mit nicht Betroffenen. Para- und Tetraplegiker kühlen viel schneller aus, weil ihre Bewegungsfähigkeit eingeschränkt ist.

Paraplegiker schwimmen meist selbst. Zum Teil nehmen sie Handflossen zu Hilfe. Falls die Armfunktion vorhanden ist, schwimmen auch Tetraplegiker teilweise sogar selbst. In jedem Fall braucht das Schwimmen mit den Armen viel mehr Kraft als mit Fussflossen. Falls es eine Strömung hat, benötigen unsere HSA-Taucher sehr oft Unterstützung.

Wie hast du die Begleitung von behinderten Tauchern erlernt?

Ich habe den HSA-Instrukor-Kurs (Tauchlehrer-Ausbildung von HSA) gemacht. Der Kurs besteht aus wenig Theorie und sehr viel Praxis. In der Theorie geht es darum, welche Arten von Behinderungen es gibt, was dabei zu beachten ist und um die HSA-Standards. Die Praxis besteht neben dem Begleiten eines paraplegischen, tetraplegischen und blinden Tauchers in aus der Selbsterfahrung: Jeder Teilnehmer taucht einmal blind, einmal als Para- und Tetraplegiker sowohl Pool als auch im See.

Nach diesem Kurs weisst du ungefähr wie es funktionieren sollte. Vieles ist danach aber «learning by doing», wenn du mit Betroffenen tauchst. Dabei lernst du am meisten, denn es gibt kein Schema F, dass für dieselben Behinderungen immer angewandt werden könnte. Eine grosse Flexibilität und Anpassungsfähigkeit auf den zu begleitenden Taucher sind dabei unumgänglich.

Was war das Gefährlichste das du je beim Tauchen mit Betroffenen erlebt hast?

Ich war mit einer HSA-Taucherin in Thailand. Wir planten die Tauchgänge jeweils so, dass wir der Strömung ausweichen oder mit ihr schwimmen konnten. Einmal traf uns trotzdem unerwartet eine starke Strömung. Wir mussten beide wirklich mit aller Kraft schwimmen um zu verhindern, dass es uns aufs Riff schlägt. Das hatte uns beiden einen ordentlichen Schrecken eingejagt und hätte böse enden können. Danach hatten wir beide grossen Respekt davon erneut in unberechenbarer Strömung zu tauchen.

Was war das Schwierigste das du je beim Tauchen mit Betroffenen erlebt hast?

Das war ein Schnuppertauchen mit einer Tetraplegikerin, die nur noch ihren Kopf bewegen konnte. Im Kurs lernt man genau diese Situation. Doch in der Praxis war es eine sehr grosse Herausforderung und ich hätte mich gerne von diese Aufgabe gedrückt. Weil ich die erfahrenste Taucherin von HSA auf dem Platz war, musste ich die Herausforderung annehmen.

Diese Schnuppertaucherin war uns vollkommen ausgeliefert. Es ist extrem viel Vertrauen notwendig um so zu tauchen. Wenn man sich vergegenwärtigt, dass ein solcher Taucher nicht selbstständig die Maske ausblasen und sie zurechtrücken kann, falls sie vollläuft, so bekommt man eine Ahnung davon, wie weit dieses Vertrauen gehen muss. Schon viele nicht behinderte Tauchschüler haben grosse Mühe sich selbst die Maske unter Wasser abzunehmen. Stell dir vor, jemand anderes nimmt dir die Maske ab und setzt sie dir wieder auf! Und das ist nur eines von vielen Beispielen, wo sie voll auf uns Buddies angewiesen war.

Es war am Ende aber ein sehr gutes Erlebnis! Weil diese Tetraplegikerin schon vor ihrem Unfall tauchte wurde vieles einfacher als vorher angenommen.

Was war dein bestes Erlebnis?

Wahrscheinlich genau das gerade erzählte Erlebnis. Es zusammen gemeistert zu haben gab allen Beteiligten einen sehr grossen Motivationsschub und viel Zufriedenheit.

Es ist auch immer wieder sehr schön starke Persönlichkeiten zu treffen, die sich nach einem schweren Unfall mit Rehas und andere langwierige Lernprozessen in vielen kleinen Schritten ein Stück Alltag zurück erobert haben. Sie kommen zu uns und entdecken das Geniessen erneut. Zu erleben, wie sie an Selbstvertrauen gewinnen, weitere Fortschritte machen und plötzlich etwas selbst tun können was zuvor undenkbar schien, ist eine zutiefst berührende Erfahrung.

Wie hat dich die Gemeinschaft mit direkt körperlich Behinderten persönlich verändert?

Ich habe gelernt vieles ruhiger und langsamer anzugehen und bin viel geduldiger geworden. Ich kann mich heute dem Tempo von anderen anpassen und es muss nicht mehr immer alles nach meiner Nase und in meinem Tempo gehen.

Was hat sich in deiner Wahrnehmung des Alltags verändert?

Ich sehe die Welt mit ganz anderen Augen. Überall wo ich bin, überlege ich mir, ob ein Rollstuhlfahrer an diesem Ort zurecht käme? Es wäre mir zuvor nie aufgefallen, dass die meisten Verkehrsmittel und Gebäude immer noch nicht rollstuhlgängig sind.

Bin ich in einem Hotel überlege ich mir oft, ob es sich für ein Weekend mit HSA-Switzerland eignen würde? Meistens komme ich zum Schluss: Nein, unmöglich! Leider manchmal sogar dann, wenn das Hotel mit seiner Barrierefreiheit wirbt. Oft gibt es viel zu wenige wirklich geeignete Zimmer.

Einige der Betroffenen haben einen unglaublichen Ehrgeiz und überwinden etliche Stockwerke, indem sie die Treppen rauf- und runterruschen, z.B. in einer Schule, wo kein Lift fährt. Andere können dies aber aufgrund ihrer körperlichen Beeinträchtigungen nicht. Da nützt alle Willenskraft nichts. Es gibt unglaublich viele Barrieren, die nicht Betroffene oftmals gar nicht erkennen, z.B. eine Rille in der sich das Rollstuhlrad verfangen kann.

Bei geistigen Beeinträchtigen kommt oft zusätzlich noch eine Kommunikationsbarriere hinzu.

Was würdest du Tauchern raten, die auch gerne Menschen mit Behinderung das Tauchen ermöglichen würden?

Einfach einmal an einem Anlass von HSA-Switzerland teilnehmen. Einen Tag mit uns im See oder Hallenbad verbringen und ganz unverbindlich hineinschnuppern.

Die andere Variante ist ohne Vorkenntnisse an einem HSA Dive Buddy– oder Instruktor-Kurs teilzunehmen. Egal ob man danach je mit HSA-Tauchern taucht oder nicht – man lernt man an diesen Kursen extrem viel über sich selbst und das Tauchen allgemein. Man lernt Probleme immer wieder angepasst auf die Personen neu zu lösen. Dadurch wird man ein flexiblerer und vielschichtigerer Taucher. Die HSA-Standards vermitteln sicher zu tauchen, auch dort wo die Manuals an ihre Grenzen stossen. Man lernt sicher zu tauchen, auch wenn einmal nicht alles genau dem Manual von CMAS, SSI, oder PADI entspricht. Es ist ziemlich genau das Gegenteil von starren Tauchphilosophien, wo es immer nur eine oder zwei korrekte Reaktionen auf ein Problem gibt.

Ich muss ehrlich sagen: Das Tauchen mit direkt Betroffenen ist nicht jedermanns Angelegenheit. Viele die einmal miterlebt haben wie ein HSA-Tauchen abläuft und was wir HSA Buddies und HSA Instruktoren tun, sind sehr beeindruckt. Man darf aber keine unüberwindbaren Berührungsängste haben, wenn es z.B. darum geht jemandem einen Tauchanzug anzuziehen oder ihn aus dem Rollstuhl zu heben.

Gibt es spezielle Pläne für die Zukunft?

Ich persönlich würde gerne noch einige Tauchdestinationen dieser Welt besuchen, die ich bisher noch nicht gesehen habe. Ich möchte unter anderem nochmal in die Cenoten in Mexiko und einmal Sulawesi sehen.

Was wünschst du dir für HSA-Switzerland?

Mir persönlich ist es ein sehr grosses Anliegen, dass HSA-Switzerland wie bisher Ausbildungen anbieten kann. Dazu müssen wir für den momentan existierenden personellen Engpass sehr bald eine Lösung finden. Viele unserer Instruktoren sind in kommerziellen Tauchschulen eingebunden. Bei HSA-Switzerland ist dagegen alles ehrenamtlich und sehr zeitintensiv. Wir haben zu wenige Instruktoren welche genügend Zeit haben unsere intensiven Kurse zu leiten und an den Vereinsevents mitzuhelfen.

Zudem suchen wir eine Nachfolgerin/er für die Leitung des Ressorts Ausbildung. Selbst wenn wir heute 10 neue HSA-Instruktoren ausbilden würden, wäre dies Problem nicht sofort gelöst. Neue HSA-Instruktoren benötigen zuerst etwas Erfahrung, bevor sie selbst das Amt des Ausbildungsverantwortlichen für den Verein ausüben können. Alles andere wäre eine totale Überforderung.

Nicole, vielen Dank für dieses Interview. Und immer gut Luft. Vielleicht trifft man sich ja einmal in “Unterwasser”!

 

HSA Open Water Diver

Der HSA Open Water Diver (OWD) wurde speziell für Menschen mit körperlichen Behinderungen entwickelt. Der Kurs wird immer individuell auf den Teilnehmer und seine Behinderung abgestimmt um den Teilnehmer beim Erlernen der Grundfertigkeiten des Tauchens bestmöglich zu unterstützen. Aus diesem Grund wird auch nur in Kleingruppen unterrichtet. Der HSA OWD beinhaltet wie beim „normalen“ OWD sowohl Theorie als auch Praxislektionen im Pool und im See. Im Durchschnitt dauert der OWD mindestens drei Weekends. Auf Anfrage werden weiterführende Kurse angeboten. Dies sind unter anderem der HSA AOWD, der Nitrox ProNRC Kurs sowie andere Spezialkurse.

Mehr Informationen unter HSA Open Water Diver >>

 

HSA Dive Buddy

Der HSA Dive Buddy ist ein Kurs für Taucher ohne Behinderung, welche bereits ein Brevet (min. Rescue Diver oder **, in Ausnahmefällen auch AOWD mit viel Erfahrung) von einer anderen Tauchorganisation (PADI, SSI, CMAS, NAUI usw.) besitzen und sich für den Behindertentauchsport interessieren oder einen Tauchpartner mit körperlicher Behinderung begleiten möchten.

Der Kurs vermittelt die Grundlagen des Behindertentauchens. Hierbei lernt man, wie man einen Tauchpartner mit körperlicher Behinderung vor und nach dem Tauchgang unterstützt, wie man ihn während des Tauchgangs begleitet und worauf bei den verschiedenen Behinderungen geachtet werden muss.

Weitere Voraussetzung neben dem geforderten Brevet ist eine ausreichende Taucherfahrung in einem Schweizer See.

Mehr Informationen unter HSA Dive Buddy >>

 

HSA Instruktor

Der HSA Instruktor Training-Kurs beinhaltet neben den Grundlagen des Behindertentauchens welche in der HSA Dive Buddy-Ausbildung vermittelt werden, auch das Unterrichten nach HSA-Standards von Menschen mit einer Behinderung.

Der Schwerpunkt liegt neben der Grundausbildung des Behindertentauchens darauf die HSA-Standards zu verstehen und korrekt anzuwenden wie auch die Tauchausbildung auf den Tauchschüler anzupassen.

Diese Ausbildung ist akkreditierten Divemastern, *** und Tauchlehrern von allen Tauchorganisationen (PADI, SSI, CMAS, NAUI, usw.) vorbehalten.

Mehr Informationen unter HSA Instruktor >>

 

Dive-Store.ch

 

Tauchschule:

Dive-Store.ch ist die alles unter einem Dach Anlaufstelle für Taucher und solche die es werden wollen. Tauchen Lernen bei der Tauchschule Nr. 1 in Basel und Umgebung. Tauchschule, Tauchequipment, Tauchreisen und Tauchservice fast aller Marken.

 

 

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Die aktuellen Öffnngszeiten findest Du auf unserer Homepage

Dive-Store.ch 

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Sonntag geschlossen

 

Pooltraining, Refresher, Schnuppertauchen immer Donnerstags nach Voranmeldung, Treffpunkt im Shop 18 Uhr

Sonntagstauchen findet grundsätzlich jeden Sonntag statt (Anmeldung bis Mittwoch Abend erforderlich per Tel./SMS/WhatsApp +41 79 321 30 40 

  Tauch-Ausbildung: bis zum Tauchlehrer
  Tauch-Organisationen: PADI, CMAS, IAC
Aussen-Füllstation: no   Schnupper-Tauchen: yes
Nitrox: yes   Kinder-Ausbildung: yes
Trimix: yes   Tech-Tausbildung: yes
Argon: unknown   Rebreather-Ausbildung: yes
Apnoetauchen: yes   Höhlentauchen: yes
      Berufstaucher-Ausbildung: no
Sprachen: Deutsch, Englisch   Leitung / Verantwortung: Martin Müller

 

Dieli-Diver

Tauchschule:

Der Tauchclub bietet Dir ein Netzwerk. Suchst Du ein Buddy zum Tauchen, Freunde die mit Dir abtauchen wollen, geführte Tauchgänge erleben, dann bist du hier genau richtig. Die Club-Tauchgänge und Fundives sind für alle kostenlos.

Willst du weitere Vorteile als nur gemeinsam Tauchen gehen? Informiere dich über eine Dieli-Diver Mitgliedschaft

Die Tauchschule zeigt und lernt Dir den richtigen Umgang unter Wasser, damit Du wieder gesund auftauchst. Die Instruktoren bilden sich regelmässig weiter, damit sie immer auf dem neusten Stand sind, mit den neuesten Erkenntnissen.

Der Tauchshop für individuelle Bedürfnisse. Egal was Du brauchst und suchst, durch die Zusammenarbeit mit Aqualung, Tecline, Polaris und vielen mehr, können wir ein breites Band abdecken und Dir das Richtige empfehlen und Dich kompetent beraten.

 

Logo - Dieli-Diver


Gumpenwiesenstrasse

8157 Dielsdorf

+41 76 326 18 49
thomas@dieli-diver.ch

http://www.dieli-diver.ch

 

Öffnungszeiten:

Auf telefonische Anmeldung sind wir immer für Taucher da.

  Tauch-Ausbildung: bis zum Tauchlehrer
  Tauch-Organisationen: PADI
Aussen-Füllstation: yes   Schnupper-Tauchen: yes
Nitrox: yes   Kinder-Ausbildung: yes
Trimix: yes   Tech-Tausbildung: yes
Argon: no   Rebreather-Ausbildung: no
Apnoetauchen: yes   Höhlentauchen: no
      Berufstaucher-Ausbildung: unknown
Sprachen: Deutsch   Leitung / Verantwortung: Thomas Maier

 

Eat Sleep and Dive

Tauchschule:

Tauche ein in dein neues Abenteuer mit Eat Sleep and Dive Tauchschule am Bodensee, dein PADI 5 Star Dive Center in Rorschach, geführt durch Inhaberin Gabriela Walser.

Viel Spass, spannende und schöne Zeiten erwarten dich. In unserer Tauchschule kannst du als Anfänger oder als Fortgeschrittener in freundlicher und entspannter Atmosphäre deine Tauchkurse machen. Tauchkurse vom Schnuppertaucher über den Open Water Diver bis hin zum Tauchlehrer, all dies ist in unserer Tauchschule am Bodensee möglich.

 

Logo - Eat Sleep and Dive


Hauptstrasse 39a

9400 Rorschach

+41 71 385 46 10
info@tauchweb.swiss

https://www.tauchweb.swiss

 

Öffnungszeiten:

Mittwoch 16-19 Uhr

Freitag 16-19 Uhr

Samstag 14-17 Uhr

Aussenfüllstation Luft 24h

  Tauch-Ausbildung: bis zum Divemaster oder drei-Stern
  Tauch-Organisationen: PADI
Aussen-Füllstation: yes   Schnupper-Tauchen: yes
Nitrox: no   Kinder-Ausbildung: yes
Trimix: no   Tech-Tausbildung: no
Argon: no   Rebreather-Ausbildung: no
Apnoetauchen: no   Höhlentauchen: no
      Berufstaucher-Ausbildung: no
Sprachen: Deutsch   Leitung / Verantwortung: Gabriela Walser

 

Tauchschule Säuliamt

Tauchschule:

Die Tauchschule Säuliamt bietet ausgebildeten Tauchen und auch Tauchanfängern in der Region die Möglichkeit, sichere und entspannte Tauchkurse und Tauchgänge zu machen.
Wir haben ein regelmässiges Angebot an organisierten Tauchgängen. Wir sind sindspezialisiert auf PADI Seal Team Kindertauchkurse, Hallenbad-Trainings und Schnuppertauch-Kurse.

 

Logo - Tauchschule Säuliamt


Industriestrasse 18

8910 Affoltern am Albis

079 685 87 98
info@ts-s.ch

https://www.ts-s.ch

Öffnungszeiten:

Rendevouz nach Vereinbarung.

  Tauch-Ausbildung: bis zum Divemaster oder drei-Stern
  Tauch-Organisationen: PADI,SSI
Aussen-Füllstation: no   Schnupper-Tauchen: yes
Nitrox: no   Kinder-Ausbildung: yes
Trimix: no   Tech-Tausbildung: no
Argon: unknown   Rebreather-Ausbildung: no
Apnoetauchen: no   Höhlentauchen: no
      Berufstaucher-Ausbildung: no
Sprachen: Deutsch, Franzoesisch, Italienisch, Englisch   Leitung / Verantwortung: Urs Fischbacher

 

Interview: Zweieinhalb Jahre als Tauchlehrer im Ausland

Ein junger Schweizer arbeitete, während einer 31-monatigen Auszeit, auf unterschiedlichen Kontinenten als Tauchlehrer.

25.10.2018, Stefan, SWISS DIVERS

Es ist Samstagnachmittag und Jonas sitzt mir im Intercity gegenüber. Während er spricht wechseln seine wachen blauen Augen, immer wieder von mir zum Thunersee, welcher gerade am Fenster vorüberzieht. Der 24-Jährige und sein jüngerer gehörloser Bruder waren im Berner Oberland montainbiken. Ich begleite Jonas für dieses Interview, auf seinem Weg zurück zur Studenten-WG in der Nähe von Bern, wo er derzeit wohnt. Während dem Gespräch, blickt er mir immer wieder direkt in die Augen, wenn er etwas besonders betonen möchte.

Ich hatte Jonas vor etwa zwei Jahren auf einem Tauchboot in Australien kennen gelernt. Er ist seit einigen Jahren, unter seinem richtigen Namen, Mitglied des SWISS DIVERS-Forums, will aber für dieses Interview anonym bleiben. Deshalb nennen wir ihn in diesem Text Jonas.

Wo überall hast du als Tauchlehrer gearbeitet während den 31 Monaten?

In New Zealand habe ich das IDC/IE* gemacht und für fünf Monate erste Erfahrungen als Instructor gesammelt. Über die Sommersaison 2017 arbeite ich in Malta auf einer von Deutschen geführten Tauchbasis. Über Weihnachten/Neujahr 2018 war ich für zwei Monate auf den Molukken als Aushilfe bei einem befreundeten Basisbesitzer angestellt.

(* IDC = PADI Instructor Development Course – Tauchlehrerausbildung / IE = PADI Instructor Exam – Tauchlehrerprüfung)

Vorschläge für den nächsten Interview Gast?

Wir werden versuchen zweimal Jährlich ein Interview mit einem Taucher zu veröffentlichen. Diese Interviews wollen wir mit ganz normalen Menschen die etwas besonderes erlebt haben oder tun führen. Es soll ein klarer Bezug zur Schweiz und zum Tauchen bestehen. Der Interview-Gast sollte zudem etwas zu erzählen haben, was andere Taucher interessieren könnte.

Falls es Vorschläge gibt, nehmen wir diese gerne unverbindlich über das Kontaktformular entgegen.

Das SWISS DIVERS-Team.

Was hast du sonst noch alles getan während deiner Zeit im Ausland?

Ich leistete einen sieben-monatigen Zivildienst-Einsatz im Ausland, für ein Schweizer Hilfswerk. Ich reiste und machte Fun-Tauchgänge in New Zealand, auf Fiji, in Australien, Papua New Guinea, Thailand, Singapur und Malaysia. Zweimal war ich auch für eine Woche in der Schweiz um erneut loszuziehen.

Wo und wann wurdest du mit dem Tauch-Virus infiziert?

Im Alter von 16 Jahren, nahm ich an einem Schnuppertauchen in Thailand teil. Ich war so begeisterst davon, dass ich gerne sofort einen Tauchkurs begonnen hätte. Ein halbes Jahr später, während den Sommerferien 2011, bekam ich die Möglichkeit an einem CMAS*-Kurs (CMAS-Ein-Stern) in Griechenland teilzunehmen. Danach begann ich regelmässig in der Schweiz zu tauchen. Die Faszination die das Tauchen auf mich ausübt, hat auch nach inzwischen weit über 1’000 Tauchgängen nicht nachgelassen.

Wie kam es dazu, dass du für 31 Monate ins Ausland gingst?

Ich wusste schon als Kind, dass ich einmal für längere Zeit im Ausland leben möchte. Fremde Länder und Kulturen faszinierten mich schon lange.

Als ich im Sommer 2013 mit grosser Begeisterung den CMAS*** (CMAS-Drei-Stern-Taucher) absolvierte, entstand in mir die Frage: Was kommt als nächstes? Während den Herbstferien 2013 in Ägypten, traf ich eine 23-jährige Schweizer Tauchlehrerin, die mir erzählte, dass sie gleich nach der Lehre, die Schweiz verliess und seither auf unterschiedlichen Kontinenten als Tauchlehrerin arbeite. So entstand in mir die Idee, früher oder später dasselbe zu tun.

Damals hatte ich gerade das letzte Jahr meiner Elektroniker-Lehre begonnen und ich machte mir, intensiver als je zuvor, Gedanken darüber, was nach der Lehre kommen soll? Ich wusste, dass ich studieren wollte. Aber auch eine Auszeit wollte ich nehmen, um die Welt zu erleben.

Nach einiger Zeit verwoben sich alle diese Fragen und Wünsche in meinem Kopf zu einem Plan. Dieser lautete: “Als Tauchlehrer im Great Barrier Reef zu arbeiten und so die Zeit im zu Ausland finanzieren.”

Weshalb arbeitest du schlussendlich in New Zealand und nicht in Australien?

Dies hat mit den Visumbestimmungen in Australien zu tun. Im Gegensatz z.B. zu deutschen Staatsbürgern ist es für Schweizer sehr viel schwieriger in Australien ein Arbeits-Visum zu bekommen. In New Zealand war dies einfacher.

Wie hast du das IDC/IE erlebt?

Es waren zwei ein-halb extrem anstrengende Wochen. Der psychische Druck den ich mir selbst während dem IDC aufbaute, war grösser als vor der Lehrabschlussprüfung oder der Matura. Ich hatte grosse Mühe abzuschätzen, wo ich mit meinen Lernfortschritten genau stand. Im Nachhinein gesehen stellte sich das IE als viel leichter heraus, als ich erwartete und ich war schlussendlich der “Klassenbeste” am IE.

Während dem IDC mussten viele Inhalte, in kurzer Zeit gelernt werden. Da ich selbst nie eine PADI Divemaster-Ausbildung gemacht hatte, fehlten mir einige PADI-spzifische Inhalte, die alle anderen Instuctor-Kandidaten schon kannten. Z.B. die aus meiner Sicht nicht mehr ganz zeitgemässe und unnötig komplizierte RDP/eRDP-Tabelle. Als CMAS-Taucher greift man zu richtige Dekotabellen, denen ich bis heute weit mehr vertraue als der RDP.

Nachdem ich nun über 200 Tauchschülern selbst unterrichtet habe, steht für mich fest, dass das IDC/IE nur bedingt auf die reelle Arbeit auf einer Tauchbasis vorbereitet. Was man während des IDCs vor allem lernt, ist das Suchen und richtige Interpretieren der PADI-Standards. Alles andere, was man nach meiner Meinung einem Tauchlehrer-Anwärten beibringen sollte, vermittelt das IDC zu oberflächlich oder gar nicht.

Ich hatte das Glück, dass ich nach bestandenem IDC/IE in einem Team mit erfahrenen Tauchlehren arbeiten konnte und von ihnen sehr viel lernen durfte. Dies reicht vom Umgang mit den Kunden, bis zur Seemanschaft auf dem Tauchboot.

Wie erlebtest du die Arbeit als Tauchlehrer?

Das Guiden wie das Unterreichen von Tauchschülern begeistert mich gleichermassen. Jeden Tauchgang, egal ob im Meer oder im Pool genoss ich. Der Umgang mit den Kunden war gross mehrheitlich sehr bereichernd. Touristen sind in der Regel relaxed, gut gelaunt und dankbar. Dies macht vieles einfacher. Ich arbeite auch gerne handwerklich; z.B. beim Revidieren von Flaschen, Automaten oder Bootsmotoren.

Die Arbeit auf einer Tauchbasis ist aber ziemlich streng: Neben der Müdigkeit, hervorgerufen durch die dauernde Stickstoffbelastung und der körperlichen strengen Arbeit auf dem Boot, waren vorallem die lagen Präsenzzeiten belastend. Man arbeite in der Hochsaison oft 14 oder mehr Stunden pro Tag und dies 7 Tage die Woche. Manchmal – vorwiegend im der Vor- und Nachsaison – gab es aber auch Tage oder Wochen an denen keine Kunden und somit auch keine Arbeit vorhanden war.

Obwohl es hin und wieder Unstimmigkeiten gab, erlebte ich die Zusammenarbeit in allen Tauchbaisis-Teams, als sehr positiv. Es entstanden mehre, wirklich gute Freundschaften.

Was war das schwierigste Erlebnis, dass du als Tauchlehrer gemacht hast?

Sehr schwierig waren nie zufriedene Kunden, die am Ende sogar drohen mich zu verklagen, weil sei keinen Hai gesehen hätten. Sehr anstrengend waren auch sinnlose Diskussionen mit einigen Teammitgliedern, welche nur über die Erfahrung von etwa 120 Warmwassertauchgängen am gleichen Ort verfügten. Sie benahmen sich teilweise, als hätten sie das Tauchen erfunden, waren aber unfähig zu verstehen, dass man Vieles auch anders machen kann, als sie es kannten.

Wie konntest du diese 31 Monate finanzieren?

Einerseits verdiente ich natürlich als Tauchlehrer etwas. Die Löhne sind zwar bescheiden, aber gerade genug um davon zu leben. Auf der anderen Seite hatte ich zwei Jahre lang gespart, als ich noch in der Schweiz arbeitete. Weil ich damals günstig bei meinen Eltern wohnen konnte, kam einiges zusammen. Dies gab mir einen deutlich grösseren finanziellen Spielraum, als ihn viele andere Reisende in meinem Alter und vielen meiner damaligen Mitarbeiter hatten. Ich reiste als Backacker und übernachtete in gütigen Hostels. Auf den Tauchbasen bekam ich jeweils Kost und Logis, was meine eignen Kosten klein hielt.

Das IDC/IE habe ich zu 50% bezahlt und zu 50% mit Arbeit abgegolten. Dies entlastete das Reisebudget zusätzlich, machte mich aber gleichzeitig nicht zum Sklaven der Tauchbasis. Ich war Kunde und Mitarbeiter zugleich. Ich konnte deshalb jederzeit drohen, am Ende nicht zu bezahlen.

Wo war das Tauchen am besten?

Sehr gut gefallen hat mir das Tauchen bei Kavieng auf New Ireland in Papua New Guinea. Solch üppige Riffe und so viele Fische wie dort habe ich zuvor noch nie gesehen. Jedoch auch das Mittelmeer rund um Malata hat mich sehr positiv überrascht. Die riesigen Kelpwälder in New Zealand habe ich nach anfänglicher Skepsis, wirklich auch lieben gelernt. Die Artenvielfalt in diesen Wäldern ist grösser als in tropischen Riffen. Was das Tauchen anbelangt, war ich hingegen vom Great Barrier Reef in Australien sowie von Malaysia und Thailand eher enttäuscht.

Wie hat dich die Zeit im Ausland persönlich verändert?

Ich bin offener geworden für andere Menschen. Ich bin zwar immer noch eher introvertiert. Trotzdem bemerke ich zurzeit immer wieder, dass es mir viel leichter fällt, mit anderen in Kontakt zu treten, als noch vor zwei Jahren.

Ich kenne auch mich selbst viel besser als zuvor. Ich bin mutiger geworden, wirklich mich selbst zu sein und so zu leben wie ich es möchte. Andere beeinflussen mich heute weniger stark mit ihrer Meinung.

Was würdest du anderen raten, die eine ähnliche Auszeit machen möchten?

Als ich damals mein Umfeld über meine Pläne informierte, gab es die mehr oder weniger immer gleichen Reaktionen: Nach einem ersten “Wow! Cool!” folgte jeweils einer Bemerkung wie: “Das würde ich auch gerne machen, aber ich kann nicht, weil…” Darauf folgen die unterschiedlichsten Begründungen: Zu alt, zu jung, zu beschäftigt, zu arm, zu wenig mutig, zu unerfahren, gerade in Ausbildung, Kinder, verheiratet, ect.

Ich möchte allen jenen die sich zurzeit überlegen, eine längere Auszeit zu machen und allen die damals diese Begründungen formulieren, sagen: Ich war auch zu jung, zu beschäftigt, zu arm, hatte Ängste, war unsicher, war in keiner Weise erfahren, war in Ausbildung und trotzdem war es möglich! Das genaue Planen und das komplette Loslassen der gewohnten Umgebung, gaben mir am Ende die nötige Sicherheit um es zu tun. Und heute will ich wirklich betonen, dass ich keinen Augenblick bereue, es gewagt zu haben.

Gib dir einen Ruck und wage es einfach! Träume nicht nur davon. Versuche nicht so schnell wie möglich zu gehen. Nimm dir mehrere Jahre Zeit für die Vorbereitungen. Recherchiere, plane ganz genau und langfristig.

Wie sieht deine Gegenwart und Zukunft aus?

Ich gehöre nun seit drei Monaten zum Team einer kleinen Tauchschule, in der Nähe von Bern. So ist es mir möglich, in meiner Freizeit, hin und weiter Tauchschüler zu unerreichten. Die ersten Kurse durfte ich bereits leiten.

Ich habe im Sommer mit einem berufsbegleitend Elektro- und Informationstechnik-Studium begonnen. Deshalb kann ich nun für die nächsten 8 Semester nicht einfach wieder ins Ausland gehen und dort arbeiten. Neben dem Studium arbeite ich zu 60% als Elektroniker. Ich arbeite an Entwicklungs-Projekten mit, was mindestens ebenso spannend ist, wie Tauchschüler zu unerreichten.

Was nach diesen vier Jahren Studium sein wird, weiss ich noch nicht. Ich muss nicht alles über meine Zukunft wissen und vorausplanen. Sonst wäre das Leben nicht mehr spannend.

Jonas, vielen Dank für dieses Interview. Und immer gut Luft!

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Aussen-Füllstation: yes   Schnupper-Tauchen: yes
Nitrox: yes   Kinder-Ausbildung: yes
Trimix: no   Tech-Tausbildung: unknown
Argon: unknown   Rebreather-Ausbildung: unknown
Apnoetauchen: unknown   Höhlentauchen: unknown
      Berufstaucher-Ausbildung: unknown
Sprachen: Deutsch, Französisch, Italienisch, Englisch   Leitung / Verantwortung: Ersin Kirmizitas

 

 

dive.steha.ch

Tauchschule:

dive.steha.ch – Die Tauchschule im Bündner Rheintal.

dive.steha.ch ist eine Tauchschule in der Bündner Herrschaft, in Malans. Wir tauchen ganzjährig, vorwiegend im Walensee und im Bodensee. Wir bilden Taucher aus, organisieren Tauchausflüge und Tauchsafaris für ausgebildete Taucher.

Wir legen eine grossen Wert auf die Sicherheit unserer Schüler und versuchen sie auch für den Schutz der Unterwasserlebewesen zu gewinnen. Wir unterstützen deshalb keine Aktivitäten, die mit der Unterwasserjagd zu tun haben.

 

Logo - dive.steha.ch


Rüfegasse 9

7208 Malans

+41 76 480 46 84
marketing@steha.ch

https://dive.steha.ch

https://www.tauchschule.li

Öffnungszeiten:

nach Vereinbarung

  Tauch-Ausbildung: bis zum Tauchlehrer
  Tauch-Organisationen: PADI,
Aussen-Füllstation: nein   Schnupper-Tauchen: ja
Nitrox: ja   Kinder-Ausbildung: ja
Trimix: nein   Tech-Tausbildung: nein
Argon: nein   Rebreather-Ausbildung: nein
Sprachen: Deutsch, Englisch,   Berufstaucher-Ausbildung: nein
Leitung / Verantwortung: Stefan H.      

 

Spiro Sub Diving Elba – Italien

Tauchbasis:

SPIRO SUB DIVING

Unsere Tauchschule SPIRO SUB DIVING – ELBA besteht seit 1974 hier in Marina di Campo. Sie ist im westlichen Teil der Insel Elba, wenn man die Nord-Süd Achse Procchio – Marina di Campo betrachtet, die einzige deutschsprachige Tauchbasis in dieser Region. Unsere Gäste kommen aus ganz Europa: Schweiz, Niederlande, Deutschland, Österreich, Frankreich, Italien… Wir betreuen unsere Gäste in deutscher englischer und italienscher Sprache.

Unser Tauchschiff

Die MARIANNA ist ein hochseetüchtiges Holzschiff. Der Rumpf von 12m Länge wurde 1979 in La Spezia als Fischerboot gebaut. Diese Boote sind ganz spezifisch für das Mittelmeer und für jedes Wetter gebaut worden. Der erste Besitzer hat den Rumpf als Arbeitsjacht ausgebaut und ist damit Sportfischen gefahren. Als wir die MARIANNA übernahmen, wurde sie nochmals kompromisslos als Tauchschiff überholt. Ganz spez. Tauchleitern wurden auf Mass angefertigt und montiert. Im Maschinenraum wurde eine leistungsstarke BAUER Kompressoranlage installiert und für unsere weiblichen Gäste haben wir eine Toilette eingebaut. Das sehr geräumige Steuerhaus, das uns bei Schlechtwetter guten Schutz bietet, ist mit UKW Marinesprechfunk, 3 D-Echolot, Digital-Seafarer, Telefon und allen notwendigen Kontrollinstrumenten ausgerüstet. Für die Fahrt von ca. 8 Knoten sorgt ein 87 PS FIAT Marinediesel. Die MARIANNA ist offiziell für 12 Personen zugelassen.

Wir sind sehr stolz, unseren Gästen so ein solides Tauchschiff präsentieren zu können.

Die Kinderbetreuung

Mama will tauchen, Papa will tauchen, aber wo bleiben die Kinder ?? Bei uns kein Problem: Wir bieten euch die Kinderbetreuung an! Als gelernte Kinderkrankenschwester kümmert sich Katja gerne um euren Nachwuchs.

 

Logo - Spiro Sub Diving Elba - Italien


Via della Foce 27

57034 Marina di Campo
Italia


+39 0565 976102
spirosub-volki@elbalink.it

http://www.spirosub.isoladelba.it

Öffnungszeiten:

April bis Oktober täglich!

  Tauch-Ausbildung: bis zum Divemaster oder drei-Stern
  Tauch-Organisationen: PADI,
Aussen-Füllstation: ja   Schnupper-Tauchen: ja
Nitrox: ja   Kinder-Ausbildung: ja
Trimix: nein   Tech-Tausbildung: nein
Argon: nein   Rebreather-Ausbildung: nein
Sprachen: Deutsch, Franzoesisch, Italienisch, Englisch,   Berufstaucher-Ausbildung: nein
Leitung / Verantwortung: Volki Kammerer      

 

Tauchershop Miaru

Tauchschule:

Anfang Juni 2016 wurde aus der Tauchershop Stingray GmbH (Diego Cintula) und der Tauchschule MIARU (Jacqueline Meier) die Tauchershop MIARU GmbH.

Wir möchten neben einem top Serivce auch mit Flexiblität punkten. Die Bedürfnisse und Wünsche unserer Kunden sind uns wichtig. Der Standort Wollishofen ermöglicht uns kurze Anfahrtswege zum Zürichsee, aber auch Walensee, Zugersee und Vierwaltstättersee.

Neben SSI Open Water Diver, Advanced Open Water Diver und Rescue Diver führen wir auch mehrere Spezialkurse (EAN Nitrox, Night Diver, Dry Suit Diver, Deep Diver, Altitude Diver, Scooter, etc) sowie TEC-Tauchkurse durch.

Regelmässig bieten wir auch Schnuppertauchen an. Hierfür ist eine Anmeldung erforderlich.

Bei uns im Shop kannst Du Dich unter fachkundiger Beratung neu Ausrüsten oder auch Dein bestehendes Equipment zur Wartung bringen.


 

Logo - Tauchershop Miaru


Butzenstrasse 60

8038 Zürich-Wollishofen

+41 79 214 88 21
info@tauchershop.ch

https://www.tauchershop.ch

Öffnungszeiten:

Montag bis Mittwoch   nach Vereinbarung

Donnerstag   17:00 – 19:00 

Freitag   17:00 – 19:00 

Samstag   10:00 – 16:00 

 

  Tauch-Ausbildung: bis_zum_Tauchleher
  Tauch-Organisationen: PADI,SSI,
Aussen-Füllstation: ja   Schnupper-Tauchen: ja
Nitrox: ja   Kinder-Ausbildung: ja
Trimix: ja   Tech-Tausbildung: ja
Argon: ja   Rebreather-Ausbildung: ja
Sprachen: Deutsch,   Berufstaucher-Ausbildung: ja
Leitung / Verantwortung: Diego Cintula und Jacqueline Meier