Zollbrücke – Rheinau – Rhein

Tauchplatz

Die alte Zollbrücke in Rheinau bietet einen super Tauchplatz bei oft sehr guten Sichtweiten. Gerade für Nachttauchgänge bietet sich der Tauchplatz und der Rehin förmlich an – es kommen unzählige Fische aus ihren Verstecken und tümmeln sich in den Canyons und Unterspühlungen im Rhein. Tauchen im Rhein ist äusserst abwechslungsreich, spannend und bei kaum Ströhmung auch für Anfänger geeignet.

Wir bitten alle Taucher sich strikt an die folgen Regeln und Empfehlungen zu halten:

SEHR WICHTIG:

Beschreibung

Nutzung der Salmenwiese
Wandernde, Touristen, Badende, Tauchende und Andere lieben das Kleinod am Rhein.

Es gelten folgende Regeln:

  • Nachtruhe von 22.00 bis 07.00 Uhr
  • Veranstaltungen ab 5 Personen sind bewilligungspflichtig
  • Zugang zum Rhein und zu den Schiffstandplätzen freihalten
  • Fahrzeuge auf dem öffentlichen Parkplatz an der Sandackerstrasse 8 parkieren
  • Zufahrt nur mit separater Bewilligung

Die für die Tauchgänge interessante Vertiefung in der Rheinsohle ist ein ideales Refugium für die Fische. Im Winter reduzieren die Fische die Körperfunktion und ziehen sich in die Vertiefung zurück. Im Sommer, bei hohen Wassertemperaturen, gewährleistet die Vertiefung einen Aufenthalt in kühlerem Wasser. Durch intensive oder unsachgemässe Tauchgänge werden die Fische gestört.

Tauchende mit einem Herz für die Natur …

  • verzichten bei Wassertemperaturen über 20 ° C und unter 10 ° C auf den Tauchgang$
  • berühren Tiere und Pflanzen nicht
  • beachten die Verhaltensregeln der Tauchverbände
  • verzichten auf Schulungen
  • tauchen nur in Kleingruppen

Danke
Gemeinderat Rheinau
Juni 2003

Quelle: Geminde Rheinau

Auf einen Blick:

Tauchplatzname: Zollbrücke,
Gewässer: Rhein
Ort: Rheinau
Koordinaten des Einstiegs:

N: 47.647070 E: 08.603210

Schwierigkeitsgrad: Einfach – Wenig Taucherfahrung ist ausreichend

Anfahrt und Parkplätze:

Der Parkplatz befindet sich rund 200m weg vom Einstieg. Unmittelbar vor der Zollbrücke geht es rechts. (bzw. links wenn man von Deutschland kommt) Am den Restaurants vorbei bis vor das Pumphäuschen auf rechter Seite. Dort ist der Parkplatz.

SEHR WICHTIG:

  • Auf dem Parkplatz bitte keinen unnötigen Lärm machen. Keine Ventile ausblasen! Die Anwohner wollen schlafen können.
  • Die Zäune sind keine Wäscheleinen für Tauchanzüge!
  • Nur auf dem Kiesplatz parkieren! Nicht auf dem Platz der Anwohner!

 

Einstieg:

 

Unterer Einstieg:

Der Einstieg erfolgt am besten über ein paar Stufen am schweizer Ufer südwestlich der Zollbrücke. Es befindet sich eine kleine Bank sowie ein Anlegeplatz für kleine Schiffe in unmittelbarer Nähe.

Oberer Einstieg:

Alternativ kann auch direkt unterhalb des Wehrs bei der Rampe eingestiegen werden. Dann lässt man sich durch anfangs sehr flaches Wasser treiben und kommt so von oben her zur Zollbrücke. Siehe auf die Luftaufnahme mit der gelb gepunkteten Linie zum oberen Einstieg.

karte

Unter Wasser:

Die interessantesten Tauchgegenden befinden sich südwestlich der Zollbrücke.

Idealerweise steigt man ein und schwimmt dem Grund nach in Richtung Fluss Mitte. Man trifft auf wunderschöne Wände und Auswaschungen. Der Wand folgt man in Richtung Flusslauf und dreht nach einiger Zeit ans deutsche Ufer ab. Auf dieser Seite taucht man gegen die (schwache) Strömung flussaufwärts, bis man unterhalb der Zollbrücke ist. Hier wird wieder auf die Schweizer Uferseite gewechselt und zum Einstieg zurückgetaucht.

In den Spalten und Höhlen an den Steilwänden trifft man auf riesige Weise (bis 1.5m), Eglis und auch Trüschen. In den von Algen gut bewachsenen Gegenden stösst man öfters auf grosse Aale.


Gefahren:

  • Strömung (Niemals bei Hochwasser tauchen!)
  • Bootsverkehr (besonders an schönen Sommertagen)

Restaurants und Toiletten:

  • Gasthaus zum Salmen gleich bei der Zollbrücke.
  • ToiToi-WC bei Parkplatz.

Besondere Eigenschaften:

Fische und andre Lebewesen unter dem Wasser: 5
Steilwände oder grosse Felsen: 4
Canyons oder Höhlen: 4
Wracks, Skulpturen oder Denkmäler: 2
Strömung: 5
Umgebung und Landschaft ausserhalb des Wassers: 4

Ursprünglich verfasst von: rbaumann