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27. September 2008 um 12:41 Uhr #54326
Anonym
InaktivOlympus µ 1030 SW
verdient 12 von 12 Smiley
🙂 🙂 🙂 🙂 🙂 🙂 🙂 🙂 🙂 🙂 🙂 🙂http://www.de.olympus.ch/consumer/29_digital_camera_mju_1030_sw_18625.htm
Hier ein paar Beispielbilder:
http://www.scubadivers.ch/Hurghada08.htm
Images are resized and compressedVorteile
– sehr kompakt und leicht (auch das UW-Gehäuse)
– echter Super-Weitwinkel (28mm KB-Format)
– Super-Makro
– starker interner Blitz (für eine Kompaktkamera)
– UW-Programme
– tolle Farben (auch bei UW-Photos)
– wasserdicht bis 10 Meter (ohne UW-Gehäuse)
– die Kamera für überall (bruch- und frostsicher)Nachteile
– wünsche mir auch einen Blitz für Super-Makro
– wünsche mir ein My-Programm (mind. 4 Speicherungen)
Würde mich über Erfahrungsaustausch und Beispielbilder freuen
(auch von anderen Marken im Kompaktkamera-Bereich)27. September 2008 um 13:28 Uhr #60328Anonym
InaktivHallo Nicolas
Ich habe dieselbe Kamera. Was ich vor allem schätze, ich kann sie auch einfach so als robuste Outdoor Kamera überall hin mitnehmen. Ich habe mir zum UW-Gehäuse auch noch den UW Blitz UFL-1 geleistet. http://digidiver.de/2007/05/16/olympus_ufl-1/
Da ich mich aber aber eher als Foto-Anfänger bezeichne, habe ich den Dreh noch nicht ganz so raus. Es sind denn auch nicht alle Foto wirklich toll geworden. Mit welcher Nachbearbeitung (Software, Methode) hast du deine Fotos bearbeitet?
Was ich an der Kamera vermisse, ist ein Weissabgleich. Ab dafür müsste man dann wohl etwas tiefer in die Tasche greifen und eine SLR kaufen.
Gruss
Damian27. September 2008 um 16:31 Uhr #60329Anonym
InaktivMit welcher Nachbearbeitung (Software, Methode) hast du deine Fotos bearbeitet?
Hallo Damian
Bildbearbeitung
Meine Bilder sind für das Internet verkleinert und komprimiert
aber nicht mit einem Bildbearbeitungsprogramm nachbearbeitet.Weissabgleich
http://www.de.olympus.ch/consumer/29_digital_camera_mju_1030_specifications_18633.htm
Weißabgleichskorrektur JaDen Weissabgleich (WB) findest Du im Menübereich.
Bedienungsanleitung Seite 27 und 53
http://www.de.olympus.ch/consumer/208_manuals.cfm?prodID=N3114892Gruss
Nicolas27. September 2008 um 16:42 Uhr #60330Anonym
InaktivEs sind denn auch nicht alle Foto wirklich toll geworden.
Ein Profi-Photograf verwendet etwa 10% von seinen Bildern, der Rest ist Müll.
Also mach Dir da mal keine Sorgen und Dein Bild darf sich durchaus zeigen lassen.
Viel Spass auch weiterhin.27. September 2008 um 17:33 Uhr #60331Anonym
InaktivDanke für die Info. Diese Möglichkeiten für den Weissabgleich kenne ich und habe ich auch benutzt. Ich habe fürs «trockene» noch eine SLR, eine Canon EOS, bei der ist der manuelle Weissabgleich, z.B.: mit einer weissen Tafel möglich. Das würde zu wesentlich besseren Farben führen.
In welcher Tiefe hast du diese Fotos mit solchen Farben geschossen. Ich war diesen Sommer ebenfalls im roten Meer. Aber alle Fotos unterhalb von ca. 3-5m sind völlig farblos. Welche Einstellung für den Weissabgleich hast du benutzt? Ich habe jeweils die vorgegebenen Szenen «Unterwasser-Weitw.1» und «..2» benutzt.
27. September 2008 um 17:47 Uhr #60332Anonym
Inaktivmanuelle Weissabgleich
Den kenne ich auch von meiner Spiegelreflex fürs «trockene» und stimme Dir zu, dass dies dann in eine ganz andere Kategorie geht.
In welcher Tiefe hast du diese Fotos mit solchen Farben geschossen.
Die Bilder entstanden in verschiedenen Tiefen von 8 – 25 Meter und jeweils angepasst mit vollkommen unterschiedlichen Einstellungen. Meiner Erfahrung nach kommen die Farben dank dem echten Super-Weitwinkel und dem relativ starken internen Blitz (ich habe keinen externen Blitz verwendet) so gut heraus.
28. September 2008 um 8:41 Uhr #60333Anonym
InaktivDa ich mich aber aber eher als Foto-Anfänger bezeichne, habe ich den Dreh noch nicht ganz so raus.
Aber alle Fotos unterhalb von ca. 3-5m sind völlig farblos.
Hallo Damian
Vielleicht helfen Dir folgende Tipps etwas weiter:– nicht zoomen, sondern sich dem Motiv nähern
mit Super-Weitwinkel kann man sehr nahe an das Motiv heran und hat immer noch einen relativ grossen Bildausschnitt– ISO-Wert nicht zu hoch einstellen
je höher der ISO-Wert desto farbloser die Bilder, je nach Situation z.B. mit 100-200 erzielt man recht gute Resultate– Winkel der Kamera zum Motiv beachten
mehrere Bilder aus verschiedenen Winkeln machen und die Bilder vergleichen– Lichtquelle und -verhältnisse berücksichtigen
die Sonne im Rücken ergeben meistens kräftigere Farben, also von oben nach unten fotografieren kann sehr interessant seinBeispiel-Bild: Tiefe 15 Meter, Zoom 28mm, ISO 100 (µ 1030 SW)
– der Vordergrund (Fisch) kommt in voller Farbe zur Geltung
– der Hintergrund (Korallen, kl.Fische) erscheint blass (Distanz)
– der Winkel zum Fisch ist leicht von oben nach unten
Gruss
NicolasPS
Gehört eigentlich nicht in dieses Thema – hat sich einfach so ergeben.
Wenn das Thema auf Interesse stosst, könnte man einen neues Thema eröffnen.1. Oktober 2008 um 7:58 Uhr #60334Anonym
InaktivHallo Nicolas
Besten Dank für die Tipps.
Darf ich nochmals auf die eingebauten Szenen Unterwasser-Weitw. 1 und 2 zurück kommen. Verwendest du diese oder stellst du die Werte selber ein?Gruss
Damian1. Oktober 2008 um 8:49 Uhr #60335Anonym
InaktivHallo Damian
Die Unterwasserprogramme verwende ich ebenso wie auch eigene Einstellungen. Es ist stark von der Situation abhängig und entscheide ich immer spontan vor Ort.Wenn ich eine Szene sehe, dann geht mir viel durch den Kopf und ich sehe das Bild, das ich will, direkt vor mir. Also in etwa wie folgt beschreibe ich das Beispiel-Bild:
Wie man rechts unten erkennen kann, ist das Bild überbelichtet. Damit erziele ich ein hellblaues, tropisch wirkendes Gewässer, das auf den Fisch den Eindruck ergibt, von Sonnenstrahlen beleuchtet zu sein – Palmen, Meer und Ferienstimmung auch für Nichttaucher. Durch die Makroeinstellung konzentriere ich die Schärfe und damit den Blick auf den Fisch. Den Fisch animierte ich zu einer sanften Bewegung, die Dynamik in das Bild bringen soll. Keine schnelle Fluchtbewegung, sonst geht die Schärfe und Wirkung verloren. Der Hintergrund ist so gewählt, dass er die Weite des Meeres zum Ausdruck bringen soll und damit diese nicht langweilig wirkt, ist bewusst ein Blickwinkel mit vielen kleinen Fischen und grossen Korallen gewählt. Diese Wirkung erkennt man besonders, wenn man das Bild grösser auf dem Bildschirm sieht.
Hier der Link zum grösseren Bild
http://www.scubadivers.ch/Swiss-Divers/001e.jpg
Bis auf den Schriftzug wurde das Bild nicht bearbeitet,
lediglich verkleinert und komprimiert für das Internet.Du siehst, dass ich Deine Frage allgemein in einem Forum so nicht beantworten kann, da ich jedes Bild sezieren müsste, was ich denn nun eingestellt habe, um die gewünschte Wirkung zu erzielen. Wie Du an meinen Bildern sicher erkennen kannst, gelingt auch mir nicht jedes Bild so, wie ich es gerne hätte, damit kann ich leben.
Gruss
Nicolas1. Oktober 2008 um 9:15 Uhr #60336Anonym
InaktivDas folgende Bild nenne ich
Tarnung
Hier habe ich mich bewusst darauf geachtet, dass der Fisch mit
der Farbe der Umgebung verschmilzt, fast so wie in der Natur.
Welche Einstellung ich exakt verwendet habe, müsste ich im Exif
nachlesen und das mache ich für gewöhnlich nicht, da ich den Kopf
(die Einstellungen) beim Abdrücken benütze und nicht im Nachhinein 😉Photografieren lernen, tu ich an Land, dann kenne ich die Kamera
unter Wasser bereits und weiss, wie sie in etwa reagieren wird.Gruss
NicolasPS. man müsste das Thema umbenennen in 😉
«Kameraeinstellungen» oder «Bildwirkungen»1. Oktober 2008 um 9:24 Uhr #60337Anonym
InaktivDas ist der gleiche Artgenosse

Hier hole ich den Fisch gezielt aus seiner Tarnung heraus.
Die gelbe Koralle ist Kontrast und Gleichgewicht zugleich.
Der Fisch befindet sich in einer dunklen Spalte, daher habe ich den ISO-Wert ausnahmsweise auf 250 eingestellt.
Durch die Makroeinstellung wirkt die gelbe Koralle im Vordergrund unscharf und erfüllt damit ihre Aufgabe der Tiefenwirkung. Farblich erfüllt sie die Aufgabe als Kontrast, um den Fisch mehr zu betonen. Ebenso dient sie als Bildrahmen, also Gleichgewicht und Abrundung des Bildes.
Der Fisch ist in einem Winkel aufgenommen, so dass der Schatten weder zu lang noch zu kurz wird und der Fisch somit auf einem zweidimensionalen Bild plastisch also dreidimensional wirkt.
Der Fisch beobachtet mich neugierig und aufmerksam aber nicht verschreckt oder in Abwehrhaltung, obwohl ich ihn mit Weitwinkel aufgenommen habe und somit sehr nahe an ihn herankam.
2. Oktober 2008 um 6:12 Uhr #60338Anonym
InaktivHallo Nicolas
Danke für die Tipps.
Jetzt bleibt nur noch üben, üben, üben.
Und ich freu mich darauf 😉Gruss
Damian5. Oktober 2008 um 16:46 Uhr #60339Anonym
InaktivOk, habe meine Schnappschüsse mit der Olympus online gestellt. Sie sind in der Bilder-Galerie «Meer» mit dem Titel «Red Sea, El Quadim, 2008».
5. Oktober 2008 um 17:01 Uhr #60340Anonym
InaktivYep, danke 🙂
5. Oktober 2008 um 19:06 Uhr #60341Anonym
InaktivHallo Damian
https://www.swiss-divers.ch/old/index.php?option=com_ponygallery&Itemid=53&func=detail&id=551
Das gefällt mir ungemein, kannst Du Dich erinnern in welcher Tiefe etwa und welche Einstellung (Zoom und Programm)?https://www.swiss-divers.ch/old/index.php?option=com_ponygallery&Itemid=53&func=detail&id=541
Das ist gelungen mit dem Lichtspiel im Seegras und es ist sehr scharf mit vielen Details. Auch hier, kannst Du Dich erinnern in welcher Tiefe etwa und welche Einstellung (Zoom und Programm)?Gruss
Nicolas6. Oktober 2008 um 6:50 Uhr #60342marc
Taucher@damian: hat ein paar gute bilder dabei. generell würde ich mal versuchen vermehrt den blitz zu verwenden, damit die bilder a) etwas heller werden und b) die farben wieder zurückkommen. insbesondere bei bilder bis ca. 2m distanz. denke das könnte noch einiges bringen.
6. Oktober 2008 um 7:40 Uhr #60343Anonym
InaktivJa, Danke. Wie gesagt, ich bin noch am üben. Der Blitz hat aber auch den Nachteil, dass die Schwebeteilchen extrem hervor gehoben werden.
6. Oktober 2008 um 8:14 Uhr #60344marc
Taucherje nach sichtverhältnisse schon, ja. dagegen hilft a) nahe auf die motive drauf und b) ein externer blitz anstatt dem internen blitz zu verwenden, da dieser dann von einem anderen winkel blitzt und nicht frontal. ich mache es häufig so, das ich – wenn ich zeit dazu habe – erst 2-3 bilder ohne blitz mache um den fisch nicht zu verscheuchen und dann noch ein oder zwei mit blitz (falls der fisch überhaupt für zweimal blitzen hinhällt 😉 ).
6. Oktober 2008 um 9:01 Uhr #60345Anonym
InaktivBei einer Kompaktkamera kann ich nur einen Slave als
ext. Blitz benützen. Damit bleibt der interne Blitz
aktiv und somit habe ich trotz ext. Blitz auch
weiterhin die Frontalbelichtung.
Wie löst Du dieses Problem?
Gruss
Nicolas6. Oktober 2008 um 9:47 Uhr #60346marc
Taucherdie einfachste variante ist den front-blitz ganz abzudecken und nur noch den ext. blitz zu verwenden. wenn du das blitzsignal für den ext. blitz eh am internen blitz per z.b. optischem kabel abnehmen musst, dann ist der interne eh schon teilweise abgedeckt.
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