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5. Oktober 2008 um 8:27 Uhr #54331
Anonym
InaktivFische mit einer Kompaktkamera zu fotografieren, erfordert sehr viel
Ruhe und Geduld.Hier drei unterschiedliche Beispiele, an welchen man erkennen kann,
dass die Bilder nur dann etwas werden, wenn man dem Fisch wirklich
nahe kommt.

5. Oktober 2008 um 11:33 Uhr #60413marc
TaucherNicolas wrote:Fische mit einer Kompaktkamera zu fotografieren, erfordert sehr viel
Ruhe und Geduld.… sowie eine kurze belichtungszeit und entsprechende blendenautomatik. dazu dann noch genügend licht (flachwasser oder ext. blick).
5. Oktober 2008 um 16:50 Uhr #60414Anonym
InaktivOlympus µ 1030 SW (ohne externen Blitz)
Bild 1
Belichtungszeit 1/100
Brennweite 28mm (KB)
ISO-Wert 80
Tiefe ca. 10 MeterBild 2
Belichtungszeit 1/30
Brennweite 28mm (KB)
ISO-Wert 100
Tiefe ca. 20 MeterBild 3
Belichtungszeit 1/30
Brennweite 28mm (KB)
ISO-Wert 80
Tiefe ca. 15 MeterFlachwasser? Damit meine ich 3-5 Meter.
Ich weiss nicht, was ist für Dich Flachwasser?Die Brennweite verrät die Distanz zum Fisch.
Damit meinte ich Ruhe und Geduld.Gruss
Nicolas5. Oktober 2008 um 17:55 Uhr #60415Anonym
InaktivHier bin ich auf ca. 8 Meter und habe bereits zuviel Licht.
Hätte die Belichtungskorrektur durchaus auf -0.3 oder -0.7
umschalten dürfen. Weder das Gelb noch das Blau vom Fisch
kommt wirklich durch 🙁Belichtungszeit 1/160
Brennweite 28mm (KB)
ISO-Wert 80
hier das etwas grössere Bild
http://www.scubadivers.ch/Swiss-Divers/011a.jpg5. Oktober 2008 um 18:58 Uhr #60416Anonym
InaktivHier befinde ich mich auf 25 Meter Tiefe.
Einen schwarzen Fisch bekommt man selten so vor die Linse und er war sehr nervös, was man an dem leicht aufgestelltem Kamm sehen kann und deshalb habe ich mich zu sehr beeilt, um ihn nicht weiter zu beunruhigen und dabei die Flosse abgeschnitten – buah.Belichtungszeit 1/30
Brennweite 28mm (KB)
ISO-Wert 800 (wegen der Farbe schwarz, sonst gibt das nichts)
6. Oktober 2008 um 6:46 Uhr #60417marc
Taucherflachwasser ist für mich alles oberhalb 10m ::)
geduld ist sicher beim UW-fotografieren allgemein eine nützliche sache, um gute bilder zu schiessen.
ich meinte folgendes:
um einen sich bewegenden fisch scharf zu bekommen, brauchst du eine kurze belichtungszeit. das wiederum heisst eine grosse blende damit trotz kurzer belichtungszeit noch etwas licht rein kommt. darum hilft solche bilder a) mit blitz oder b) nicht sehr tief unten zu machen.bei bild 011a wäre z.b. ein ext. blitz nicht verkehrt gewesen, damit das bild wieder etwas farbe bekommt. bild 008 ist etwas unscharf für meinen geschmack. kürzere belichtungszeit und ext. blitz bzw. näher ran. beim drachenkopf braucht man weder geduld noch bewegt sich der gross = dankbares motiv. das bild mit dem soldatenfisch gefällt mir. evtl. noch etwas mehr licht da er in einem loch sitzt. ext. blitz auf halbe power oder so von rechts.
6. Oktober 2008 um 8:31 Uhr #60418Anonym
Inaktivyep, jetzt weiss ich, was Du meinst 🙂
Bei einer Kompaktkamera kann man im Gegensatz zur Bridge
und Spiegelreflex die Belichtungszeit resp. Blende nicht
selber einstellen.
Also hätte ich ein anderes Programm wählen sollen, z.B.
das spezifisch für bewegte Motive vorprogrammiert ist.
Einen ext. Blitz muss ich tatsächlich ins Auge fassen.Jetzt weiss, wo ich noch Verbesserungen herausholen kann
und danke für die Tipps 🙂Gruss
Nicolas6. Oktober 2008 um 9:45 Uhr #60419marc
TaucherNicolas wrote:Bei einer Kompaktkamera kann man im Gegensatz zur Bridge
und Spiegelreflex die Belichtungszeit resp. Blende nicht
selber einstellen.
kommt auf die cam drauf an.bei meiner canon powershot (A610) kann ich das. ich habe «zeitautomatik», «blendenautomatik» und «manuell» wo ich blende und zeit komplett selbst «verbocken» kann. ebenfalls kann ich z.b. auf blendenautomatik mit UW-programm und die belichtungszeit kurz halten um bewegte fische zu knipsen.
gibt also schon kompaktcams bei denen man kontrolliert eingriffe in blenden und/oder belichtungszeiten nehmen kann. wenn man das bei seiner cam kann, dann lohnt es sich für fischfotos mal mit dem programm «Blendenautomatik» zu beschäftigen / versuchen.
6. Oktober 2008 um 10:15 Uhr #60420Anonym
InaktivHallo Marc
Danke für die Infos. Du vergleichst eine Bridge-Kamera mit
einer Kompakt-Kamera, daher habe ich Deine Tipps im ersten
Moment nicht verstanden.Mit meiner Bridge-Kamera (Olympus SP-560 UZ) kann auch
ich alles manuell einstellen und die Bilder werden klaro ganz
anders 😉Schon die Qualität der Linsen ist vollkommen anders und
daher vergleiche ich Bilder (weder UW noch «trocken») dieser
unterschiedlichen Kategorien von Kameras nie miteinander.Wir können nach den Ferien noch ein Thema eröffnen:
«Fische mit einer Bridge-Kamera»Das wird sicher interessant.
Gruss
Nicolas6. Oktober 2008 um 11:30 Uhr #60421marc
TaucherMusste in Wikipedia schnell nachschlagen, was eine Bridge-Kamera ist. Würde die PowerShot zwischen einer Kompakt- und einer Bridge-Kamera ansiedeln.
Vielleicht an dieser Stelle noch Lesetips:
Für gute Tips und Tricks für das Fotographieren mit kompakten Digicams kann ich das Buch «Digitale Unterwasserfotografie Kompaktkameras» von Herbert Frei (siehe Amazon) sehr empfehlen. Geht wirklich gut auf die Kompaktcams ein. Ebenfalls positiv überrascht war ich vom PADI Manual für den «Digital UW-Photographer«. Lohnt sich da mal einen Blick reinzuwerfen. Ich habs mir gekauft (ohne Kurs ;)).
Gruss,
Marc6. Oktober 2008 um 13:04 Uhr #60422
ExcaliburTaucherEbenfalls positiv überrascht war ich vom PADI Manual für den «Digital UW-Photographer«. Lohnt sich da mal einen Blick reinzuwerfen. Ich habs mir gekauft (ohne Kurs ;)).
Gruss,
MarcIch bin tatsächlich am überlegen, ob ich diesen Kurs nicht eventuell besuchen sollte. Weiss jemand, ob das auch mit einem Praxis- oder nur Theorieteil verbunden ist?
6. Oktober 2008 um 13:13 Uhr #60423Anonym
InaktivHallo Marc
Deine Kenntnisse lassen mich auf ganz tolle Fotos
hoffen und so freue ich mich auf Deine Bilder.
Schöne Ferien wünsch ich Dir und wir treffen uns
danach im Bridge-Kamera-Thema-Bereich wieder.Bücher für Fotokurse gibt es jede Menge und einige
davon sind sehr viel besser als der teure PADI-Kurs.Gruss
Nicolas6. Oktober 2008 um 13:58 Uhr #60424marc
TaucherExi wrote:Ich bin tatsächlich am überlegen, ob ich diesen Kurs nicht eventuell besuchen sollte. Weiss jemand, ob das auch mit einem Praxis- oder nur Theorieteil verbunden ist?Ich kenne das von einer lokalen Tauchschule und da gehen sie nach der Theorie dann jeweils mit diversen Utensilien in ein nahe gelegenes Schwimmbad für die Praxis. Im See wäre ein Fotokurs darum etwas gar schwer 😉
Ob der Kurs selbst es Wert ist, kann ich schlecht beurteilen, da ich an keinem teilgenommen habe. Vom Hören sagen soll er sehr vom Instruktor und dessen Kompetenzen abhängig sein. Ich persönlich zieh mir lieber ein Fachbuch dazu rein (wie z.B. das obige «Digitale Unterwasserfotografie Kompaktkameras») und geh dann selbst ausprobieren.
Nicolas wrote:Bücher für Fotokurse gibt es jede Menge und einige
davon sind sehr viel besser als der teure PADI-Kurs.Das stimmt wohl nur war meine Erfahrung bis jetzt die, das viele nicht wirklich auf Kompaktkameras und die entsprechend eingeschränkten Möglichkeiten eingingen bzw. dazu dann wenig bis keine Insider-Tipps hatten. Das ist beim Buch «Digitale Unterwasserfotografie Kompaktkameras» anders und darum kann ich das sehr empfehlen.
Betreffend PADI-Manual: ich finde es zeigt relativ kompakt und gut bebildert die wichtigsten Grundlagen. Für den Schnelleinstieg empfand ich – als einer der vom fotografieren nicht ne grosse Ahnung hatte – als guter Einstieg in das Thema der Verschlusszeiten, Blenden, Bildkomposition etc. Ich finde es eines der besseren PADI-Manuals.
Nicolas wrote:Deine Kenntnisse lassen mich auf ganz tolle Fotos
hoffen und so freue ich mich auf Deine Bilder.Naja, nicht zu hohe Erwartungen haben 😉 Theorie ist eine Sache aber die Praxis ne gaaaanz andere… 🙂 Bilder von mir sowohl (ältere mit Ixus Digital 400, neuere mit der PowerShot) findest Du bereits auf meiner Webseite:
- Bildergallerie
Bei den folgenden Bildern habe ich drauf geschaut, das die Verschlusszeiten verkürzt waren und ich trotzdem genug Licht in der Szene hatte da ich max. 5m tief war oder einen Blitz benutzt habe. Auch der oft gelesene Tipp «von schräg unten nach oben» tut seine Wirkung.



gruss,
marc6. Oktober 2008 um 14:25 Uhr #60425Anonym
InaktivHallo Marc
Yep, Gegenlichtaufnahmen scheinen Dich zu faszinieren
und da sind einige darunter, die mir sehr gefallen.
Jetzt verstehe ich auch, warum Du Flachwasser-Bilder
bevorzugst.
Sowas kann man in der Tiefe nicht mehr herausholen,
da gehen auch noch die letzten Farben verloren.Bitte gib eine Meldung, wenn Du die neuen Bilder
online hast, Du hast mich neugierig gemacht, was
Du mit dem Weitwinkel-Aufsatz herausholst.
Gruss
Nicolas6. Oktober 2008 um 14:50 Uhr #60426marc
Taucherjo klar, mache ich. dauert aber noch etwas bis ich endlich in den urlaub «darf» 😉
habe gerade dein bridge-kamera-post gelesen. demzufolge ist ja meine powershot a610 keine solche sondern noch den kompaktkameras zuzuordnen oder wie siehst du das?
6. Oktober 2008 um 15:11 Uhr #60427Anonym
InaktivDeine Kamera ordne ich anhand der Linsen und der Einstellmöglichkeiten bereits der Bridge-Technologie zu. Sie gehört zu den sehr kompakt gebauten Modellen, die auf dem Markt eine grosse Nachfrage haben, weil sie klein und leicht sind aber doch qualitativ über der Kompakt-Technologie stehen.
6. Oktober 2008 um 16:21 Uhr #60428marc
Taucherinteressanter input – danke! mal schauen was da die nächsten monate noch so kommt. evtl. lohnt sich dann ja mal einen «kamera-upgrade» ins auge zu fassen.
9. November 2008 um 15:33 Uhr #60429marc
TaucherNicolas wrote:Bitte gib eine Meldung, wenn Du die neuen Bilder
online hast, Du hast mich neugierig gemacht, was
Du mit dem Weitwinkel-Aufsatz herausholst.Nein gleich vorweg, ich war noch nicht in den Ferien – also noch keine Bilder.
War gestern bei der Ostschweizer Firma Fantic um den Blitz und sonst noch einiges zu «pimpen» und habe dabei herausgefunden, das man die Weitwinkelaufsätze zu günstigen Preisen (50.- für eine Woche) auch gut für den Urlaub mieten kann. Ich werde das für den kommenden Urlaub machen und so Erfahrungen sammeln bevor ich einen eigenen zulege.
Das nur so am Rande, falls es noch andere Hobby-UW-Fotografen gibt, die gerne mal eine Weitwinkellinse testen wollen.
Gruss,
Marc20. Dezember 2008 um 15:59 Uhr #60430marc
Taucherurlaub ist schon ne weile vorüber und fotos sind online. die erfahrungen mit dem weitwinkelvorsatz haben mich mässig überzeugt. es ist zwar toll wie dicht man auf die dinge drauf kann (wenn sie denn auch da bleiben) aber aus irgend einem grund werden die weitwinkel-bilder am rand regelmässig unschaft (siehe angehängte bilder). ein wechselbarer aufsatz ist toll, da man ihn gut unter wasser montieren und demontieren kann – geht prima. hatte einen entsprechenden neopren-beutel am jacket hängen, in welchen dich das weitwinkelobjektiv unterbringen konnte, wenn dieser nicht montiert war.
betreffend unschärfe am rand:
ich kann mir zwei probleme vorstellen: 1) war das weitwinkel eines mit flacher scheibe und nicht ein gewölbtes. kann evtl. sein, das durch die extremen winkel am bildrand der verzug durch das objektivglas gekommen ist. 2) könnte es sein, das meine cam das einfach nicht verträgt.bin dann mal gespannt, wie die künftigen bilder mit dem spiegelreflex und dem weitwinkel-objektiv kommen. da ich da wohl einen dom-port verwenden werde, sollte das dann schon passen.
wer das mit dem weitwinkel auch mal versuchen will: bei fantic.ch kann man diese mieten und temporär an seine cam «anbauen» lassen; kostet 50.- für ne woche.
gruss,
marcps. die angehängten bilder sind extra unbearbeitet und 1:1 ab der cam.
28. Dezember 2008 um 2:15 Uhr #60431
scubachrigiTaucherCheck mal die Canon G10 die ultimative Kompaktlösung mit Weitwinkel und alles was ne Spiegelreflexkamera kann! die echte alternative 😉
Preis Kamera mit Gehaeuse 560.- + 269.- …
Das ist meine naechste Wahl! Spiegelreflex mit allen Linsen zu teurer. Gehauses zu gross und schwer und ausserdem wirst du garantiert immer die falsche Linse montiert haben. Ausserdem ohne externen Blizt bringt auch die beste Kamera nix… ::) -
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