SWISS DIVERS › Foren › Technisches Tauchen › Tauchcomputer OSTC von HeinrichsWeikamp GbR
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2. November 2008 um 19:26 Uhr #54352
Anonym
InaktivHallo Gemeinde
Hatte gestern ein Modell des OSTC in den Händen.
Klein und schick noch kleinere Anzeige. ???
Kennt jemand das Teil und hat jemand bereits Erfahrungen mit der Opensource Software? :-Gruss Christian
7. November 2008 um 0:19 Uhr #60584Anonym
Inaktivwirklich erfahrung mit dem ostc selbst hab ich keine, aber ich muss an dieser stelle sagen, ich findes es grossartig, dass das teil open source ist. damit haben interesiserte user eine chance zu verstehen, wie die software arbeitet und sie ggf. individuell anzupassen.
ein paar kleine anmerkungen:
– deutsch und englische variablen/funktionsnamen gemischt 🙁
– relativ viel assembler (wuerde lieber mehr in c geschrieben sehen)
– hardware liegt offen, was ich persoenlich sehr gut findedas display duerfte fuer meinen geschmack etwas groesser sein, aber trotzdem finde ich das teil recht interessant und wuerde es gerne mal eine zeit lang tauchen….
cheers
–bruno7. November 2008 um 10:18 Uhr #60585Anonym
InaktivHallo
Hab der Teil an der BOOT 2008 mal genau angeschaut. Das Limit liegt bei 100 Meter. Das Gehäuse macht nicht den besten Eindruck (Dichtung und Verschraubung vom Gehäuseedeckel) und ich habe schon mit Leuten gesprochen, die ab 50 Meter Probleme mit den Kontrolltasten hatte. Wie der Hersteller es auf der Homepage schreibt ist der OSTC eine Experimentalplattform für alle versierten und an der Theorie interessierten Taucher, die Wert auf maximale Transparenz und individuelle Anpassungsmöglichkeiten legen.
Wenn jemand bereits in der Software Entwicklung tätig ist, kann er die Firmware vom Rechner nach seinen Ideen umschreiben und ergänzen.
Als vollwertigen technischen Tauchcomputer würde ich den OSTC noch nicht verwenden. Da gibt es andere Alternativen auf dem Markt, die nicht extrem viel mehr kosten. Zum Beispiel den Liquidvision X1, wenn es doch etwas mehr kosten darf oder etwas günstiger den Shearwater Pursuit. Und eventuell noch der VR3 respektive VRx.
DINspiration
7. November 2008 um 14:39 Uhr #60586
Walter CiscatoTaucherHier kannst du unseren Testbericht lesen:
http://www.diveinside.de/DI_Open_Source_Tauchcomputer_15_151.pdfNachteile siehe Postings oben.
In Bälde bekomme ich das Modell mit dem ppO2 Anschluss für Rebreather und werde den OSTC entsprechend testen.
Wie Didi bereits erwähnte, sehe ich bezüglich Tiefe das Hauptproblem beim Gehäuse. Da es luftgefüllt ist habe ich dem Hersteller mitgeteilt, er soll es entsprechend testen (ist nicht einfach bzw. kostet was eine entsprechene Druckkammer zu finden). Zumal das Teil von TMX Taucher auch mal gerne tiefer als 100m eingesetzt werdenm möchte.
Weiter haben wir im CEN Normenkomitee den Sicherheitsfaktor für
TC/Handsets bei Rebreather erhöht. 😮Der OSTC würde da voll durchfallen.
Grüsse
Walter Ciscato7. November 2008 um 18:27 Uhr #60587Anonym
InaktivTeste schon mal bei einem Tauchgang ein Gerät auf den Prüfdruck ;D
9. November 2008 um 19:14 Uhr #60589Anonym
InaktivHabe das Ding schon in Händen gehalten. Etwas klein für Trocki-Handschuhe.
Display klein aber doch recht guten Kontrast100 meter ??? ??? Prüfdruck ??? ??? ;D
60 sind für mich im See genug 8) ;D
Das ofene System und frei für Programmierung reizt. Aber wer kann von sich sagen dass er über genügend Programmiererfahrung und Physiologiekenntnisse besitzt um das Ding umzuschreiben.
Na ich werde bei meinem VR3 bleiben.
Grüsse aus dem Seeland
Christian
9. November 2008 um 20:28 Uhr #60590Anonym
InaktivHabe das Ding schon in Händen gehalten. Etwas klein für Trocki-Handschuhe.
Display klein aber doch recht guten Kontrast100 meter ??? ??? Prüfdruck ??? ??? ;D
60 sind für mich im See genug 8) ;D
Das ofene System und frei für Programmierung reizt. Aber wer kann von sich sagen dass er über genügend Programmiererfahrung und Physiologiekenntnisse besitzt um das Ding umzuschreiben.
Na ich werde bei meinem VR3 bleiben.
Grüsse aus dem Seeland
Christian
na ja, programmieren kann heute schon fast jeder. die kunst wird eher sein, effizienten code zu schreiben der mit den limitierten resourcen des ostc klar kommt. reizen wuerd es mich allemal, an der software rumzuschrauben. meine assembler kenntnisse sind zwar etwas eingerostet, aber das liesse sich schnell aendern (ja, hab in den letzten jahren vor allem mit j2se/j2ee und datenbanken zu tun gehabt 😉 ). mich wuerde es evtl reizen, rebreather spezifische erweiterungen an der software zu machen…
cheers
–bruno10. November 2008 um 9:45 Uhr #60591Anonym
InaktivHallo
Es ist nicht so, dass man nur als Programmierer den OSTC nutzen kann. Die frei verfügbare Firmware wird mit jedem Release etwas umfangreicher und besser. Als nicht «Programmierer» kann man halt wie bei fast allen heutigen Tauchcomputern von Zeit zu Zeit mal einen Firmware Upgrade machen und mit den neuen Funktionen spielen……
10. November 2008 um 10:32 Uhr #60588
Walter CiscatoTaucher100 meter ??? ??? Prüfdruck ??? ??? ;D
60 sind für mich im See genug 8) ;D
Typischerweise ist der Prüfdruck bei Tauchequipment je nach Faktor um einiges höher als der max. «Betriebsdruck» (11 bar).
Der OSTC wurde bis 11 bar geprüft.
Grüsse
Walter Ciscato -
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