Setpoints und Gradientfaktoren für CCR

SWISS DIVERS Foren Tauchausbildung Setpoints und Gradientfaktoren für CCR

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  • #55280
    Anonym
    Inaktiv

    (ausser man taucht Setpoints wie Schnappi *grins*) aber da kann man ja drüber hinwegsehen 😉

    oops, sind meine setpoints denn so schlimm? 😀

    bottom ist ~1.0 bar deko ~1.4 bar…

    schlimmer als meine setpoints sind glaub ich meine gradient factors (10/70) 😉

    #70102
    Anonym
    Inaktiv

    Hatte noch tiefere in Erinnerung von dir (meine ich irgendwo gesehen / gelesen zu haben). Nein schlimm nicht… schlussendlich wirst du dir dabei (für dich) schon etwas überlegt haben.

    Ich persönlich definiere Sicherheit anders, halte lieber die Aufsättigung gering bzw. beschleunige die Entsättigung mittels «hoher» Partitialdrücke.

    find deine GFs in Verbindung mit Trimix persönlich eher suboptimal, aber das ist wieder ein anderes Thema 😉

    Nur soviel zu meiner Überlegung: Die GFs in Verbindung mit tiefen Setpoints ergeben lange Tauchzeiten, was wiederum viel Potential für mögliche Gefahren bietet. (Dehydration, Unterkühlung, Bailout usw usw) (Beispiel: Dein 100m Tauchgang mit wenigen Minuten Grundzeit und 2.5h Gesamttauchzeit)

    Will dir damit in keinster Weise an den Karren fahren oder klugscheissern, rein meine Überlegung / Meinung dazu.

    #70103
    marc
    Taucher

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    #70104
    Anonym
    Inaktiv

    Hatte noch tiefere in Erinnerung von dir (meine ich irgendwo gesehen / gelesen zu haben). Nein schlimm nicht… schlussendlich wirst du dir dabei (für dich) schon etwas überlegt haben.

    ich bin seit jeher kein fan von sehr hohen partial druecken. rein subjektiv fuehl ich mich mit den etwas tieferen ppo2s sicherer.

    dass ich nicht hoeher als 1.4 gehe hat noch einen anderen grund: das meg HUD zeigt mir nichts ueber 1.4 an (bzw. es blinkt nur noch schnell gruen). wenn ich nun solche druecke tauchen will, muesste ich fortan immer wieder das handset zur anzeige bemuehen. das hud wuerde ein alarm anzeigen, der in dieser situation keiner ist. d.z. ich wuerde ihn sozusagen ignorieren und koennte nicht mehr unterscheiden, ob es nun blinkt wegen ppo2 = 1.6 oder weil der ppo2 nun wirklich viel zu hoch ist.

    wenn ich deswegen nun 30 min oder so laenger im wasser bleibe, nehm ich es in kauf. wenn ich wirklich gemuetlich unterwegs bin, brauche ich vom zweiten T in der ressel bis zum ausgang etwa 50 minuten -> da ist die deko laengst abgebaut 😀

    find deine GFs in Verbindung mit Trimix persönlich eher suboptimal, aber das ist wieder ein anderes Thema 😉

    ich hab schon mit try & error hoehere faktoren ausprobiert, aber insbesondere wenn ich den gf high vergroessere, hab ich probleme im rechten arm. aus diesem grunde hab ich mit 10/70 eine brauchbare loesung gefunden, die mir schmerzfreie tauchgaenge erlaubt (auf kosten der etwas kuerzeren deko).

    Will dir damit in keinster Weise an den Karren fahren oder klugscheissern, rein meine Überlegung / Meinung dazu.

    tust auch in keinster weise. wie schon gesagt, ich hab freude an angeheizten diskussionen 🙂

    #70105
    Anonym
    Inaktiv

    schlussendlich muss man sich natürlich wohl fühlen beim Tauchen und dies ist sicher auf verschiedene Arten zu erreichen…

    Ich find einfach das man einen Hauptvorteil des Gerätes nicht oder nur bedingt ausnutzt, denn ein CCR kann doch so viel mehr als Gas sparen 😉
    Wenn du für den selben Tauchgang 1h länger hast (als ein vergleichbarer, konservativer Tauchplan), zieht das eine ganze Schlange an Konsequenzen hinter sich her. Muss man einfach bedenken…

    Natürlich schade, das du das HUD nicht selber konfigurieren kannst.

    #70106
    Anonym
    Inaktiv

    Wenn du für den selben Tauchgang 1h länger hast (als ein vergleichbarer, konservativer Tauchplan), zieht das eine ganze Schlange an Konsequenzen hinter sich her. Muss man einfach bedenken…

    na ja, wenn mein koerper es nicht zulaesst, hab ich leider nicht viel alternativen als etwas laenger deko zu machen. 🙁

    Natürlich schade, das du das HUD nicht selber konfigurieren kannst.

    ja, ich wuerde mir wuenschen, ich koennte den ppo2 einstellen, ab welchem ueberhaupt erst ein alarm ausgeloest wird. persoenlich wuerde ich mir eher etwas im bereich von 1.6 bar wuenschen (1.6 noch normal angezeigt). leon wuerde mir das sicher anbieten, sofern ich ihm die noetigen dollars als gegenleistung bieten wuerde 😉

    #70107
    Anonym
    Inaktiv

    Ja ich meinte damit weniger die GFs, eher die p02s von Bottom / Deko.

    Durch den niederigen GF low sättigst du die langsamen / mittleren Gewebe unnötig auf im mittleren Tiefenbereich, was du dann mit dem ebenfalls tiefen GF High im flachen Bereich wieder absitzen musst. Daraus resultieren lange Dekozeiten.
    Könntest höchstens mal versuchen, den GF low etwas anzuheben. Kommst ja so oder so mit 70% Sättigung (gegenüber original Bühlmann) raus, könnte also durchaus Beschwerdefrei klappen 🙂 (Da bei dir ja die Schulter betroffen war)

    #70108
    Anonym
    Inaktiv

    das war mal die idee, habe es aber immer wieder nach hinten geschoben, weil ich jetzt fast immer nur in hoehlen war.

    mit dem tollen wetter im moment bin ich aber vermehrt wieder im see, sprich ich hab jetzt wieder ein window of opportunity 😉

    der urspruengliche plan war, den gf low mal schrittweise um jeweils ~5 anzuheben und mehr oder weniger das gleiche profil zu wiederholen, moeglichst mit gleichen start voraussetzungen (was natuerlich sehr schwer exakt zu wiederholen ist)… so wies aussieht mit den aktuellen wasserstaenden koennte schon am samstag der erste versuch stattfinden 🙁 ( 🙁 weil ich mich eigentlich auf ne heohle gefreut hab)

    #70109
    Anonym
    Inaktiv

    Finde ich eine gute Idee! Da lässt sich bestimmt beschwerdefrei und unter sicheren Umständen noch ein bisschen was rausholen 🙂

    #70110

    Mhhh

    Viele berücksichtigen nicht, dass vorallem bei längeren Tauchgängen dieser eigentlich 24 h vor dem effektiven Tauchgang beginnt und vorallem «ERST» 24 h danach aufhört. Für den Dekompressionsstress ist diese Zeit und vorallem die Aktivitäten mitentscheidend!

    Outcomes können x-fach gut sein und einmal halt nicht. PFO mittels TEE Screening ist das Mindeste was man mal checken sollte.

    Bubblescreening postdive inkl. Satistik währe dann die nächste Stufe. Aber da bin ich wohl der Einzige hier in der Runde  😀

    Danach kann man weiter experimentieren oder forschen, wenn man weiter gehen möchte. Jo-Jo Dekompression sowie es sie Hans und ich betreiben. Pre- postdive Substanzen testen wie Ringerlactatinfusionen, Nirtolingual usw. mit entsprechendem Screening. Aber da sprechen wir schon von tauchmedizinischen experimentellen Studien – am eigenen Körper. Das ist nicht OHNE.  😉

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