Die Seekrankheit

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  • #55586
    Anonym
    Inaktiv

    Jede/Jeder hat schon einmal von ihr gehört od. erlebt. Was macht TaucherInn dagegen? Ingwer, Stugeron, Akupressur-Armband und/oder?

    #71767
    Anonym
    Inaktiv

    Werde zwar nie Seekrank aber habe gehört einfache Tricks seien 1. den Horizont anschauen und 2. sich horizontal auf den Rücken legen, sprich Koje  😉

    Meiner Freundin hilft Stugeron sehr gut, bei sehr starkem Wellengang und langer Exposition kann auch Stugeron Forte angebracht sein.

    Cheers Marc

    #71768
    marc
    Taucher

    Flüssigkeitshaushalt gut im Auge behalten, Nicht in Abgasen stehen und wenn's gar arge Bedingungen sind: Stugeron.

    #71769
    Anonym
    Inaktiv

    Hallo,

    Jep wen jemand Anfällig ist, am Morgen und je nach dem am Abend 1 Stugeron und gut ist. Kann zwar nicht von Persönlichen Erfahrungen mit Seekrankheit Sprechen aber alle die ich kenne die Anfällig sind Vertrauen nicht Dr. Bob sondern Stugeron. Macht auch nicht Müde wie andere Antiko… Tabletten.
    Und Ordentlich Trinken.

    Gruss

    #71770
    Anonym
    Inaktiv

    Die Variante mit Dr. Bob könnte evtl. funktioniern. 😉 Gerade bei Tauchsafaris mit «heftigem» Seegang, empfinde ich die regelmäßige bzw. tägliche Einnahme von Stugeron als nicht Ideal-kenne aber keine besseren Alternativen.

    #71771
    tho.mei
    Administrator

    Jede/Jeder hat schon einmal von ihr gehört od. erlebt. Was macht TaucherInn dagegen? Ingwer, Stugeron, Akupressur-Armband und/oder?

    Ich gehöre selbst nicht zu den von Seekrankheit geplaten Zeitgenossen. Um so mehr es schukelt um so wohler fühle ich mich normalerweise auf dem Safai-Boot.

    Was ich von gewissen Buddys lernen konnte:

    • Stugeron hilft scheinbar zuverlässig.
    • Von Abgasen wird es sogar mir schelcht.
    • Das Beste gegen die Seekrankheit ist aber immer noch (man staue 😉 ): Tauchen tauchen tauchen… Bei den meisten anfälligen Personen, höher flaue Gefühl im Bauch und Kopf auf sobald sie im Wasser sind. Seekrankheit kann man wegtauchen. Wirklich wahr! Trotze, sollte man es damit nicht heraufordern, besonders wenn man wenig Erfahrung besitzt. Das könnte durchaus auch gefählich werden.

    Thomas from New Zealnd

    #71772
    Anonym
    Inaktiv

    Ich wurde vor Jahren auch immer Seekrank, habe dann an einem Morgen vor der Ausfahrt ein Medikament ausprobiert. Dies ist mir damals dermassen in den Kopf gefahren dass ich an diesem Tag gar nicht erst auf's Boot gestiegen bin.
    Ich rate die Verträglichkeit eines Medikamentes mal zu Hause zu testen, bevor man einen schönen Ferientag dafür opfert.

    Ein alter Fischer in einem kleinen Hafen in Südfrankreich sagte mir mal vor Jahren: «Du sollst nicht mit leerem Magen aufs Boot. Richtig essen vorher nützt, und wenn nicht, dann hast du wenigstens was zu tun!»

    #71773
    scubatinoo
    Taucher

    Bei mir funktioniert Stugeron sehr gut. Ich beginne mit der «Kur» meist 3 Tage vor Abflug mit drei Tabletten pro Tag um 08:00, 14:00 und 20:00. Das ziehe ich dann durch bis ich zurück an Land bin – oder nicht mehr auf ein Schiff gehe. Habe aber auch schon nach ein paar Tagen auf See die Dosis reduziert, weil ich das Gefühl hatte mich an das Geschaukel gewöhnt zu haben… Und viel trinken ist auch wichtig!

    #71774
    Anonym
    Inaktiv

    Auch ich habe Glück das ich nicht schnell seekrank werde, wenn ich es aber spüre das es kommt begebe ich mich in die Mitte des Schiffs, da schaukelt es am wenigsten, stehe hin (nicht sitzen), halte mich fest und schau konzentriert aufs Land oder den Horizont. Wie Kollegen hier erwähnt haben nicht mit leerem Magen aufs Boot und nur essen was nicht aufstösst. Genügend trinken ist ja auch klar beim Tauchen. Ein Indikator für mich persönlich ist: Solange Luft aus dem Magen kommt (kleine Rülpser)ist alles noch OK.
    Bei mir sind Medikamente beim Tauchen komplett tabu, egal welche. So unbedenklich wie viele Leute sagen ist aus meiner Sicht kein einziges Medikament.
    Auch habe ich auf einer Safari schon einen Taucher erlebt, welcher Medi gegen Seekrankheit genommen hat, er hat nicht bemerkt das seine Tarierung komplett aus den Fugen geraten ist, ein sehr erfahrener Taucher, er ist wie ein Anfänger auf und ab. Er er hat dann begonnen immer mehr Blei anzuhängen bis wir ihn angesprochen haben das 15kg Blei mit einem 3mm Anzug einfach zuviel ist. Im Gespräch ist herausgekommen das er Stugeron nimmt und wir haben empfohlen das er doch stoppen soll. Kaum hat er das Medi abgesetzt, ist er später wieder gut tariert um uns herum getaucht, und ist auch nicht seekrank geworden, denn er hatte es präventiv eingenommen.
    Dies sind meine persönlichen Erfahrungen, aber jeder reagiert anders auf Medikamente. Ich würde es mir gut überlegen.

    #71775
    Squarry
    Taucher

    Meine persönlichen Erfahrungen gehen in eine ähnliche Richtung wie die der Vorschreiber.

    Vor zwei Jahre noch hatte ich massive Probleme mit Seekrankheit. Im Folgejahr habe ich dann Stugeron mitgenommen, aber NIE gebraucht, da ich keine Probleme mehr hatte. Ich glaube mir haben die folgenden Dinge geholfen resp. waren ein Unterschied zum Vorjahr:

    – ich war viel besser ernährt (im Vorjahr war das Essen grausig) und somit körperlich und geistig (Essen ist mir wichtig) wesentlich fitter
    – durch das allg. bessere Wohlbefinden habe ich sicher auch mehr getrunken
    – Lesen, lange Konversationen mit Blickkontakt, häufiges Kopfdrehen, usw. sind tabu. Ich setze mich hin und schaue nach vorn.
    – Liegen vermeide ich. Das ist in meinen Augen nur dann eine Option, wenn es mir bereits schlecht geht um es nicht noch schlimmer zu machen. Allerdings wird mir auch vom Liegen mit der Zeit schlecht (wenn auch auf tieferem Niveau).

    Nach zwei Tagen wurde ich merklich unempflindlicher. Ich glaube wenn man sich zu Beginn (über)diszipliniert verhält, steigt auch die Toleranzschwelle. Macht man anfangs jedoch Fehler und handelt sich Probleme ein, bekommt man diese innerhalb eines Tauchurlaubes kaum wieder weg bzw. steigern sie sich dann kontinuierlich. Somit gilt für mich der Grundsatz Alles daran zu setzen, gar nie Probleme (auch nicht in Ansätzen) zu bekommen. Tauchen an sich hilft auch gem. meiner Erfahrung.
    Besonders bei der Rückfahrt versuche ich diszipliniert zu sein, da mir dann die «Reset-Wirkung» des Tauchens fehlt. Ich habe das Gefühl besonders mit dem Umschalten von Boot auf Land Probleme zu haben. D.h. wenn ich bei der Hinausfahrt etwas merke, kann ich durch Tauchen noch etwas retten. Bei der Rückfahrt jedoch natürlich nicht (gilt natürlich nur für Tagestrips).

    #71776
    Anonym
    Inaktiv

    Und viel trinken ist auch wichtig!

    Hmmm, und ich dachte immer, Trinken und Tauchen vertragen sich nicht? 😉

    #71777
    Anonym
    Inaktiv

    @Fadri

    Das verträgt sich bestens  ;D ;D ;D
    Wie oben steht einfach noch 4-5 Stugeron dazu das kommt 1a  😮  😀

    Gruusss

    #71778
    tho.mei
    Administrator

    @Fadri

    Das verträgt sich bestens  ;D ;D ;D
    Wie oben steht einfach noch 4-5 Stugeron dazu das kommt 1a  😮  😀

    Gruusss

    Damit wäre dann auch geklärt, warum gewisse auf 0m Tiefenrausch bekommen. 😀

    Weiter stellt sich die Frage, was der Unterschied zwischen einem Taucher und einem Alkoholiker ist? 😉 😉 😉

    Thomas from New Zealnd

    #71779
    scubatinoo
    Taucher

    …Auch habe ich auf einer Safari schon einen Taucher erlebt, welcher Medi gegen Seekrankheit genommen hat, er hat nicht bemerkt das seine Tarierung komplett aus den Fugen geraten ist, ein sehr erfahrener Taucher, er ist wie ein Anfänger auf und ab. Er er hat dann begonnen immer mehr Blei anzuhängen bis wir ihn angesprochen haben das 15kg Blei mit einem 3mm Anzug einfach zuviel ist.

    Sorry, abär ich glaube kaum, dass man hier von einem «sehr erfahrenen Taucher» sprechen/schreiben kann…

    #71780
    Tauchgockel
    Taucher

    Mir helfen sowohl Akupressur-Armband (sieht bloss sch….. aus) und Stugerol.

    Gruss J.

    #71781
    Anonym
    Inaktiv

    Sorry, abär ich glaube kaum, dass man hier von einem «sehr erfahrenen Taucher» sprechen/schreiben kann…

    @scubatinoo: Das kann aus deiner Perspektive schon so aussehen, aber ich verstehe dich nicht wie du das aus einem einzelnen Text herauslesen kannst?
    Das er aber das erstemal Medikamente gegen Seekrankheit nahm und wie viele Andere glaubte «das schadet ja nicht», hat doch nichts mit Taucherfahrung zu tun? Er ist ein erfahrener Taucher, hat unter anderem die italienische Militär-Taucher Ausbildung absolviert. Nur weil er auf Anraten hin ein Medikament nahm, was er sonst nicht macht, lässt ihn nicht zu einem «unerfahrenen» Taucher werden.

    #71782
    Anonym
    Inaktiv

    Spannende Diskussion  

    Subjektiv fühle ich mich nach längerer Einnahme von Stugeron z.B. auf Tauch-Safari «mehr» Müde. Ohne die Einnahme von Stugeron d.h., bei Tagesausfahrten od. Tauchen vom Ufer über längere Zeit kenne ich diese Müdigkeit so nicht. Andere «Nebenwirkungen» konnte ich persönlich nicht feststellen, denke aber, wenn sich Alternativen finden sollte auf Medikamente beim Tauchen generell verzichtet werden!

    🙂

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