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12. Januar 2011 um 13:21 Uhr #54979
Anonym
InaktivLiebe Tauchfreunde,
wir, zwei Maschinenbaustudenten aus Karlsruhe, schreiben gerade unsere Diplomarbeit mit dem Thema «Innovatives Antriebskonzept eines Unterwasserscooters». Hierzu möchten wir uns direkt Informationen von Tauchern einholen, die in unser Projekt einfließen sollen.
Bitte schreibt uns doch, wie ihr Euch den perfekten Unterwasserscooter vorstellt (Tauchtiefe, Geschwindigkeit, bestimmtes Antriebskonzept (ziehend/schiebend/Schraube(mehrere)/Flossenschlag??), Fahrdauer, Ladegeschwindigkeit, Handling, Steuerung, Anbauten, max. Kaufpreis, etc. – einfach alles, was euch einfällt!). Prinzipiell wenden wir uns an den Tek-Taucher (große Tauchtiefen), freuen uns aber über alle Vorschläge!
Schreibt uns auch, wenn ihr Hersteller kennt, die bereits gute Ansätze in ihren Scootern haben, die aber auch verbessert werden könnten.
Wir freuen uns auf euren Input!!Viele Grüße, Boris und Dominik
24. Januar 2011 um 14:02 Uhr #67831Anonym
Inaktivgooglet mal die bonex scooter, meiner meinung nach die besten dinger zur zeit,
cheers markku
24. Januar 2011 um 22:27 Uhr #67832Anonym
InaktivHallo Boris und Dominik
Was es für einen Scooter braucht ist etwa die gleiche Frage was für eine Ausrüstung braucht mein Auto 😉
Für mich die wichtigsten Merkmale
– 100% austariert
– Leicht, so dass ich es nach SUVA Vorschriften tragen kann ohne Rückenschaden 😛
– Aber dennoch robuste Bauweise (Stossfest, Erschütterungsfest, etc)
– Salzwasserfest (Alles aus Kunststoff => Korrosion Stahl)
– Einfach Verschraubung oder Klipp für die Dichtung des Deckel (Oring abgedichtet)
– Verschleissteile einfach auswechselbar (kein Spezialwerkzeug)
– Belastung 20 Bar ??? und immer noch austariert ;D
– Stromlinienförmig
– Mit einer Hand bedienbar
– Zuglast wird über Seil an den Scooterring am Harness abgegeben
– Autonomie ?? (allenfalls Modular für kurze oder lange Tauchgänge)
– Antrieb mit Schraube (einfach auswechselbar)
– So wenig wie möglich an Elektronik (mechanische Schaltung über Magnete)
– Allenfalls LED für die Anzeige der Restladung (100% 75% 50% 25% Rot als Reserve)
– Akku so einfach wie möglich ohne grosse Ladeelektronik
– Einfaches Ladegerät aus dem Baumarkt ohne grosse Elektronik
– 12 Volt von Autobatterie ladbar
– Tiefenmesser und Kompass im Blickfeld des Tauchers am Scooter
– Allenfalls Montage von Lampen am ScooterAles was High Tech ist kann und geht einmal kaputt. Und immer dann wenn man es nicht brauchen kann und keine Erstzteile da sind. Ein Scooter soll so einfach und so zuverlässig wie möglich sein.
Wenn ich irgendwo in der Prärie einen Tauchplatz habe ohne Stromanschluss, muss ich das Ding über eine Autobatterie laden können.Gruss Christian
28. Januar 2011 um 20:24 Uhr #67833
TinuTaucherHallo zäme
Bin mit fast allem einverstanden, ausser:
– stufenlose Geschwindigkeitsregelung -> 2 Scooter mit je einem Taucher sollte exakt gleich schnell sein.
– 'Gas' feststellbar
– tarierbar (mind. Salz- & Süsswasser)
– Grösse max wie eine 80cuft Stage
– max 15kg (bleibt wohl Wunsch
– bis zu 8km/h schnell
– genug Kraft, um 2 Tech Taucher zu ziehen
– mind 1 Stunde Fahrzeit, event. mit Zusatz-Akkus ausbaubarCU – Martin
28. Januar 2011 um 22:05 Uhr #67834Anonym
InaktivHallo zäme
Bin mit fast allem einverstanden, ausser:
– stufenlose Geschwindigkeitsregelung -> 2 Scooter mit je einem Taucher sollte exakt gleich schnell sein.
– 'Gas' feststellbar
– tarierbar (mind. Salz- & Süsswasser)
– Grösse max wie eine 80cuft Stage
– max 15kg (bleibt wohl Wunsch
– bis zu 8km/h schnell
– genug Kraft, um 2 Tech Taucher zu ziehen
– mind 1 Stunde Fahrzeit, event. mit Zusatz-Akkus ausbaubarCU – Martin
SUEX XK1 oder XK2 😀 8 km/h ist nicht angenehm zu fahren unter Wasser.
31. Januar 2011 um 12:25 Uhr #67835Anonym
Inaktivbrennstoffzelle ist schon weit entwikelt als energielieferant ;D
31. Januar 2011 um 16:14 Uhr #67836Anonym
InaktivKommt drauf an, wer die Zielgruppe ist. Hier habt ihrs mehrheitlich mit «Freaks» zu tun. Soll der Scooter jedoch eine breitere Masse der Fun Taucher ansprechen, kommt Preis vor Leistung. auch Bonex macht nicht nur Scooters für Tekkies und Höhlentaucher. Der Markt wäre viel zu klein und die Entwicklungskosten viel zu hoch! Also, erst Zielgruppe definieren und dann konstruieren!
@Tinu: was bitte willst Du mit 8 Km/h???? Maske, Automat und Frisur festhalten?
1. Februar 2011 um 6:49 Uhr #67837
scubatinooTaucherwas bitte willst Du mit 8 Km/h???? Maske, Automat und Frisur festhalten?
Wasserski oder Wakeboard fahren wär' noch nett… ;D
1. Februar 2011 um 7:23 Uhr #67838marc
TaucherIch habe keine Ahnung von Scootern aber evtl solltest Ihr Euch auch überlegen, ob Ihr einfach bestehendes Nachbauen wollt bzw. einen möglichst praxisorientierten Scooter als Eure Abschlussarbeit machen wollt, oder eher eine «Vision» entwickeln. Sowas wie einen «Concept-Car» in der Autobranche an dem neuartige Technologien etc. ausprobiert werden.
1. Februar 2011 um 9:32 Uhr #67839
scubatinooTaucherIch hab auch keine Ahnung von Scooter – hab zwar mal so einen Seadoo-Plastik-Dingsbums gekauft, aber selten gebraucht. Aber Spass machts auf jeden Fall.
Worin unterscheiden sich denn heutzutage die «Profi-Scooter»? Der Grundaufbau ist ja wohl immer gleich: Akkupaket, Elektromotor, (Getriebe?), Probeller. Das grösste Problem dürfte ja sein, das ganze so zu «verpacken», dass eine neutrale Tarierung dabei rauskommt, oder?
2. Februar 2011 um 8:33 Uhr #67840Hasi
TaucherAll das was ihr oben alles verlangt habt: Gewicht, Geschwindigkeit, handling, robustheit usw. findet ihr bei den Scootern von Bonex.
2. Februar 2011 um 12:45 Uhr #67841
scubatinooTaucherAll das was ihr oben alles verlangt habt: Gewicht, Geschwindigkeit, handling, robustheit usw. findet ihr bei den Scootern von Bonex.
Dann sollte man vielleicht noch den Anschaffungs-Preis als Argument dazunehmen: kleiner 2'000.- CHF
Mal ehrlich: Ein Scooter für >4990.- EUR kauf man sich nicht, den lässt man sich sponsern… oder?
2. Februar 2011 um 15:53 Uhr #67842Anonym
InaktivIst doch wie beim Auto, Motorrad, Wohnung, Fernseher usw. das gleiche, manche wollen State of the Art, manche Mittelmass und manche schauen primär nach dem Preis.
Von Bonex höre ich nur gutes, der Preis ist sehr hoch, doch wenn die Technik passt ??? . Jemand muss es ja entwickeln, bauen und vermarkten, gratis gibt's nicht mal den Tod, der kostet das Leben ;D
Klar würde mir auch ein Scooter gefallen der das gleiche bietet für 2000.-, gibt's aber nicht bis jetzt :-X
3. Februar 2011 um 8:00 Uhr #67843
scubatinooTaucherKlar, ich will ja niemanden davon abhalten sein Geld mit vollen Händen auszugeben ;D
Die Anschaffung ist ja nur die eine Seite – die Andere die Kosten für die Ersatzteile. Wenn dann so ein Akkupack mit 1800 Eur zu buche schlägt… naja, wär nicht mein Ding
5. Februar 2011 um 23:45 Uhr #67844Anonym
InaktivHey Leute,
wir haben jetzt auch einen Fragebogen erstellt, den wir gerne statistisch auswerten wollen:
http://dl.dropbox.com/u/9892335/Fragebogen_Unterwasserscooter.pdf
Wäre super, wenn ihr ihn kurz ausfüllt und an tauchscooter@gmx.de sendet. Am besten mailt ihr ihn an alle Tauchkollegen weiter!
Vielen Dank schonmal!!
6. Februar 2011 um 18:47 Uhr #67845
chraebbyTaucherEin wichtiger Punkt wäre ja eigentlich auch noch, dass das Teil gesetzlich erlaubt wäre bzw. eingelöst werden könnte.
In der Schweiz sind Unterwasserscooter nämlich noch immer verboten (weshalb auch immer Unterwasserscooter als Wasserfahrzeuge definiert werden…)!6. Februar 2011 um 21:24 Uhr #67846
marcokaufmannTaucherDas würde heissen das es ein Teil wäre das mindestens 2.5 Meter lang ist, denn alles andere Kriegt in der Schweiz keine Bewilligung.
7. Februar 2011 um 16:58 Uhr #67847
chraebbyTaucherGenau, aber dann ist es leider etwas unhandlich… ;D
Vielleicht findet sich ja noch irgendeine andere Lücke im Binnenschiffahrtsgesetz, damit sich legal was machen lässt…8. Februar 2011 um 6:57 Uhr #67848
scubatinooTaucherDas würde heissen das es ein Teil wäre das mindestens 2.5 Meter lang ist, denn alles andere Kriegt in der Schweiz keine Bewilligung.
Und dann freut sich auch der Staat. Weil 2.5m und länger heisst: Nummer lösen und Schifffahrtssteuer bezahlen, Wassernutzungsgebühren usw. Und weil das Ganze ja auch noch Spass machen könnte, ist es eh verboten… :-
8. Februar 2011 um 10:39 Uhr #67849
marcokaufmannTaucherHabs mal abgeklärt bei den Zürchern, waren gar nicht begeistert. uiuiuiui.
Als ich gesagt habe ich würde ihn in Privat gewässern benutzen, wurde ich darauf hingewiesen das das Gelände nur als komplett Privat gilt wenns umzäunt ist und man es nicht einfach so begehen könne, heisst Viehzaun zählt nicht.
Wenns den 2,5 Meter wäre müsste man es als Wasser Transport Fahrzeug einlösen, wass wiederum wie schon gesagt die ganzen Finanziellen Kosten nach sich zieht.
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