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16. Februar 2019 um 13:10 Uhr
#103071
Taucher
«Das Einzige, was von aussen auf ihn eingewirkt und die nachfolgende Lähmung verursacht haben kann, ist der sich verändernde Druck des Wassers. Dieser wurde aber nicht durch irgendetwas „Programmwidriges“ von ausserhalb beeinflusst», heisst es wörtlich im Urteil aus Luzern. Und weiter: «Vielmehr ist davon auszugehen, dass die Druckveränderungen, welchen der Versicherte beim gesamten Tauchgang ausgesetzt war, sich im üblichen Rahmen hielten.»
Ach so, wenn einer unter Missachtung aller Deco-Regeln taucht, ist dies «nichts Programmwidriges»? Einfach so entsteht ja kein DCS/DCI. Das Prinzip von Ursache und Wirkung ist doch nicht aufgehoben? Das grenzt für mich an eine Verdrehung der Tatsachen. Da muss eine Versicherung aber schon einen ganz ausgeschlafenen Anwalt haben, damit die Richter so etwas glauben?
Da steh’ ich nun, ich armer Tor, und bin so dumm als wie zuvor! 🙂
Gibt es keine anderen realistischere Urteile, als diese eine?
LG
Devin