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15. August 2012 um 10:29 Uhr #55464
Anonym
InaktivHallo Zusammen
Bin neu hier , deshalb ne kurze Vorstellung. Mein Name ist Pascal Ruf bin 28 und Tauche seit 2 Jahren , habe den PADI AOWD und Nitrox.
Ich möcht ins Technische Tauchen einsteigen weiss aber nicht welches der beste weg dazu ist , welche kurse sich zum einsteigen eignen.
Mein Ziel ist es in ein paar Jahren Höhlen zutauchen.
Ich werde dieses Jahr noch den PADI Trockentauchanzug den Fluss/Strömungstaucher und Eistaucher machen.
Ich habe mal den Kurs :TDI Advanced Nitrox und Decompression Procedures
ins Auge gefasst, werde nächstes Jahr für eine woche nach ägypten zum tauchen gehen.
Ist dieser Kurs sinnvoll? welcher Verband ist sinnvol? Was ist in der Schweiz sinnvollMfg
Pasci15. August 2012 um 10:37 Uhr #71081marc
TaucherFür mich tönt es noch etwas früh mit technischen tauchen. Würde sicher mal die ersten 200 Tauchgänge und den Rescue im Sportbereich machen (Taucherfahrung/Praxis ist das A und O, der Trocki sollte Dein 2. Zuhause sein). Tech-Ausbildung würde ich nicht in einem Ferienort machen (Qualität, Schnellbleiche). TDI war nicht schlecht aber im Vergleich zu den ISE-Kusen nix. Würde nur noch ISE-Kurse machen; haben mich restlos überzeugt.
Das mal meine 5 Cents.
Gut Luft,
Marc15. August 2012 um 10:53 Uhr #71082Anonym
InaktivTDI war nicht schlecht aber im Vergleich zu den ISE-Kusen nix.
Welchen Kurs hast du bei ISE gemacht, welcher dich zu dieser (gewagten?) Pauschalaussage bewegt ;)?
15. August 2012 um 10:58 Uhr #71083
scubatinooTaucher…Raucherfahrung…
;D 😀 ::) 😉 🙂 ;D
Du solltest deinem iOS das Rauchen abgewöhnen…
15. August 2012 um 12:48 Uhr #71084Anonym
Inaktivtststs…. rauchen und Tec! Lass das mal nicht den Helmut hören 😉
Also ich bin noch recht neu beim tauchen (ca. 90TG, meistens im Trocki im See) und habe mich jetzt für einen ISE Kurs entschieden.
Auch wenn bei mir der Hintergrund nicht gleich der Eintstieg ins techn. Tauchen war, sondern eher eine fundierte «Grundausbildung».
Denke, ohne ihn schon gemacht zu haben, bei einem ISE BoE (Basic of Exploration http://is-expl.com/training/details/1) bist du gut aufgehoben.
viele Grüsse
Tom15. August 2012 um 15:36 Uhr #71085marc
TaucherTDI war nicht schlecht aber im Vergleich zu den ISE-Kusen nix.
Welchen Kurs hast du bei ISE gemacht, welcher dich zu dieser (gewagten?) Pauschalaussage bewegt ;)?
Exploration Diver 1 und Gas-Blender haben mit restlos überzeugt. BoE war auch gut aber die anderen beiden haben mich mehr überzeugt. Mehr zu den Kursen in meinem Blog: TDI und ISE.
Mein primärer Punkt war aber, das man es mit technischem Tauchen nicht übereilen sollte – auch wenn es im Moment 'inn' ist. Erst mal lernen blind mit dem Trocki umzugehen erachte ich als muss und das braucht seine Zeit.
15. August 2012 um 15:37 Uhr #71086marc
Taucher…Raucherfahrung…
;D 😀 ::) 😉 🙂 ;D
Du solltest deinem iOS das Rauchen abgewöhnen…
Thx, war tatsächlich iOS das nicht gerne taucht :))
15. August 2012 um 16:03 Uhr #71087Anonym
InaktivHallo Pasci
Du schreibst zwar nicht, wie viele Tgs du hast (in 2Jahren ist ja viel möglich), trotzdem würde auch ich dir raten, noch etwas zu warten. Den Trocki solltest du, wie schon gesagt, gut beherrschen und den Rescue Diver würde ich dir auch noch empfehlen, bevor du in den technischen Bereich willst.
Ich habe mit ca 350 TGs Adv. Nitrox und Deco Pro von TDI gemacht. Nach wie vor bin ich aber der festen Überzeugung, dass nicht der Verband, sondern der TL einenguten Kurs ausmacht. Schau dir, wenn es dann so weit ist, TLs an, frag andere nach ihren Erfahrungen und finde einen, der zu dir passt. Im Urlaub würde ich solche Dinge auch nicht machen, obwohl ich eine Basis in Hurghada kenne, der ich voll und ganz vertraue. Schlussendlich musst du dann aber ja vor allem/auch im kalten Wasser klar kommen und da gibt es doch einige Unterschiede.Gruss steffi
15. August 2012 um 16:12 Uhr #71088Anonym
Inaktiv«Ich habe mit ca 350 TGs Adv. Nitrox und Deco Pro von TDI gemacht. Nach wie vor bin ich aber der festen Überzeugung, dass nicht der Verband, sondern der TL einenguten Kurs ausmacht»
Danke Steffi sehe es auch so wie du.
Am Ende ist der Ausbilder,der dich begleitet bei den Kursen das Zünglie an der Waage .
Und bei Helmut hast halt einen extrem guten Ausbilder, egal ob Sporti oder TDI, SSI, ISE,.
Und die Ausbildung im Kalten Wasser machen ist schon besser als im warmen Wasser mit super Sicht.( nurmeinenichtrepräsentativeMeinung) 🙂15. August 2012 um 18:22 Uhr #71089marc
TaucherDer Instruktor macht sicher viel aus aber trotzdem gibt es Unterschiede, welche schon im Verband zu suchen sind. Wie standardisiert sind die Ausbildungen? Wie hoch wird die Messlatte für den Instrukor durch den Verband gelegt? Wie ernst und umfangreich macht ein Verband die Qualitätssicherung bzw wird diese auch gelebt? Wie geht ein Verband mit dem Wachstum um? …nur ein paar Gedanken, welche mir in der Vergangenheit aufgefallen sind – als Anregung 😉
16. August 2012 um 0:34 Uhr #71090Anonym
Inaktivder verband ist imho Nebensache, der Instructor ist wichtig.
zuerst hab ich mehrere iantd Kurse mit «na ja» Erfahrung vor etwa zwei Jahren (hier in der schweiz) gemacht. und jetzt habe zwei weitere iantd Kurse (ccr full cave und CCR cave trimix) gemacht (in crawfordville, FL) und war durchs Band begeistert. die Begeisterung verdanke ich aber ganz klar nicht dem verband sondern dem instructor (Gregg Stanton).
bevor ich mich also auf einen verband festlegen würde, wäre es sicher angebracht, auch Feedback zum durchführenden Instructor einzuholen…
Cheers aus Cave Country
–Bruno16. August 2012 um 6:42 Uhr #71091Anonym
Inaktivich denke es ist beides nicht ganz unwichtig. Wenn auch mir persönlich der Instruktur auch eine Ecke wichtiger ist. Komme ich mit ihm nicht klar, wird die ganze Ausbildung nix.
Aber ebenso hat Marc natürlich Recht was die Voraussetzungen des Verbandes angehen.
Ich für mich habe da einfach mal verglichen und fand die Critical Skills bei ISE sehr ansprechend (mal sehen was ich nach dem Kurs bei Helmut sage 😉Beides, Verband und Instruktur, kann man meiner Meinung nach ganz gut verbinden.
Fahre doch vielleicht einfach mal bei Helmut in Horgen vorbei und rede mit ihm (er ist zum Glück nicht «Verbandsgläubig» und kann auch über andere etwas erzählen)Oder mal die Leute von dir-ch.com anschreiben. Soweit ich weiss sind dort ja eher GUE Leute unterwegs.
Dann bekommt man wohl am ehesten ein Gefühl dafür bei wem man sich am besten aufgehoben fühlt
Just my 2 cents 🙂
Cheers
Tom16. August 2012 um 7:18 Uhr #71092Anonym
InaktivVielen Dank für eure Antworten.
Ich habe mir die Posts durchgelesen und bin zum schluss gekommen das ich mehr Praxis brauche und der Einstig noch keinen Sinn macht, habe noch keine 100 Tg. Ich werde zuerst den Rescue Diver machen und das Tauchen mit Trocki üben und so mit 200 Tg ins Technische tauchen einsteigen.16. August 2012 um 7:21 Uhr #71093marc
TaucherSehe das auch so wie Tom. Sicher ist der Instruktor sehr wichtig. Sind die Verbandsvorgaben so «naja» dann kann ein guter Instruktor trotzdem einen guten, ansprechenden Kurs daraus machen (siehe Statement von Schnappi). Der jeweilige Verband legt aber den Grundstein (oder eben nicht), auf welchem alle Ausbildungen aufbauen. Ist dieser Grundstein anspruchsvoller, steigt auch schon mal das Grundniveau der Kurse an und die Ausbildung ist bei unterschiedlichen Instruktoren sehr ähnlich (gut).
Meine TDI-Kurse waren nicht schlecht. Allerdings waren im Nachhinein einige Fragen für mich offen. Der Kontakt von Instruktor und Verband wurde nicht gesucht bzw. aufrecht erhalten. Beides völlig anders bei ISE wo mach sogar zu Forschungsprojekten eingeladen wird.
Als Tauchkollegen von mir ebenfalls die TDI-Kurse bei anderen Instruktoren besuchten und davon erzählten, ist mir aufgefallen das mein Kurs sehr, sehr viel anders war. Beide nicht schlecht aber die Übungen waren doch einiges anders. Vom erzählen her, konnte ich wenig parallelen mit meinen TDI-Kursen ziehen (bis auf so ein paar wirkliche Grundlagen). Beispiel: Stage-Konfiguration, Stage-Handling, Grundkonfiguration, Notfallübungen – wurde alles anders unterrichtet. Das hat bei mir dann schon das eine oder andere Fragezeichen betreffend TDI hervorgerufen. Auch eine klare Agenda der Kurse fehlte mir (im Nachhinein gesehen) etwas. Man machte einfach zum Tauchen ab und der Instr. sagte einem vor dem TG was man etwa machen wollte. Dabei gabe es meistens keine Wiederholungen (war wohl alles perfekt *g*). Unterlagen waren Teils TDI und Teils CMAS (Instr. war u.a. CMAS). Geschult wurde die Konfiguration so mehr oder wenige nach DIR. Der Rest war so eher ein Mix.
Auch diese Punkte waren bei allen ISE-Kursen gaaaanz anders. Klares Programm(Agenda (vom Verband) das vom Instruktor im Rahmen etwas angepasst werden konnte. Unterlagen und Theorie vom Verband (noch Verschönerungsbedürftig aber fachlich gut und extrem praxisnah). Übungen wurden klar besprochen und solange repetiert und verbessert bis es gut bis sehr gut war. Dafür waren die «Arbeitstage» bei ISE auch einiges länger und ich Abends entsprechend kaputter. Die ganze Art des Tauchens und des Drumherum ist bei ISE viel konsequenter durchgezogen und sehr pragmatisch/praxisorientiert. Schwierig zu Beschreiben.
Fazit: Die beiden Erfahrungen «TDI vs. TDI» und «TDI vs. ISE» haben mir gezeigt, dass der Verband sehr wohl eine sehr wichtige Rolle spielen kann und einen Unterschied macht. Der Instruktor setzt auf dem vom Verband gesetzten Fundament auf.
Gruss,
Marcps, Bei Helmut kann man TDI (Instruktor Trainer) oder ISE machen aber er meinte auch: im TDI-Kurs hätte ich mit Euch einiges weniger machen müssen, als das bei ISE der Fall war.
16. August 2012 um 7:21 Uhr #71094marc
TaucherVielen Dank für eure Antworten.
Ich habe mir die Posts durchgelesen und bin zum schluss gekommen das ich mehr Praxis brauche und der Einstig noch keinen Sinn macht, habe noch keine 100 Tg. Ich werde zuerst den Rescue Diver machen und das Tauchen mit Trocki üben und so mit 200 Tg ins Technische tauchen einsteigen.Sehr gute Wahl – würde ich genau so machen!
16. August 2012 um 11:58 Uhr #71095Anonym
InaktivVielen Dank für eure Antworten.
Ich habe mir die Posts durchgelesen und bin zum schluss gekommen das ich mehr Praxis brauche und der Einstig noch keinen Sinn macht, habe noch keine 100 Tg. Ich werde zuerst den Rescue Diver machen und das Tauchen mit Trocki üben und so mit 200 Tg ins Technische tauchen einsteigen.Pasci,
Gleich vorneweg: Ich habe letztes Jahr den Basics of Exploration ebenfalls beim hier vielerwähnten Helmut absolviert. Meine Erfahrungen decken sich mit meinen Vorpostern, der Objektivität halber würde ich Dir aber auf jeden Fall empfehlen, Dich intensiv mit den Philosophien auseinanderzusetzen, dann innerhalb der Philosophie die Verbände und Ihre schriftlichen Ausbildungsstandards zu vergleichen, und dann den geeigneten Instruktor auszuwählen.
Ich war in einer ähnlichen Situation wie Du: Vor zwei Jahren den OWD gemacht, mich für Technisches Tauchen interessiert. Irgendwann während des Betauchens des Internet habe ich mich dann mit DIR auseinandergesetzt und nach den Kernspecialties (Night, Deep, Navigation, Nitrox, Trocki, Rescue) für diese Schiene entschieden. Damals hatte ich gerade mal 50 TGs, also wirklich nicht annähernd genug, um auch nur in Gedanken technisch zu tauchen. Aber hoffentlich genug, um mich mit den Grundlagen im Rucksack in die entsprechende Richtung zu machen.
Seit diesem Zeitpunkt habe ich praktisch nur Doppelgeräte trocken in den Schweizer Seen getaucht. Dazwischen mindestens einmal im Monat Pooltraining mit Drills in Grundfertigkeiten und Notverfahren. Heute stehe ich mit 115 TGs vor der Entscheidung, den ISE Exploration Diver I zu machen, also den ersten Schritt ins Technische Tauchen. Schon komisch, je mehr man taucht, desto realistischer schätzt man seine Talente ein.
Mit meiner Unerfahrenheit als Vorwand wage ich mich deshalb bewusst ein wenig ins Abseits und widerspreche gewissen Vorpostern. Warum nicht bereits nach dem Rescue Diver gezielt Richtung Tech? Bevor Du Dir Angewohnheiten einbrennst, die Du später mühsam loswerden musst? Falls Du mit DIR liebäugeln solltest, warum nicht bald die Basics in einem BOE oder Fundies (oder wie das Ding bei UTD heisst) in Angriff nehmen? Und dann TGs bügeln in genau der Konfiguration und in den oberen Teilen gerade der Steilwände, in denen Du später mal Deinen ersten Gaswechsel machen wirst.
Natürlich gibt es keine Abkürzung für Erfahrung. Aber mehrere Wege dorthin. Ausser vielleicht die Wohlfühl-TGs in 30 Grad warmem Meerwasser und tagheller Sicht auf 40m.
Gut Luft/Gas,
Alexander
P.s.
Apropos Dein späteres Ziel Höhlentauchen: War mit Buddy gestern an der Schoggiwand in Kilchberg für einen gemütlichen Abendtauchgang. Um das Ganze nicht allzu langweilig zu haben (und als weitere Absicherung, um nicht bei der Werft Boesch im Hafen aufzutauchen) haben wir von einer Schiffsboje runter zur Wand Leine verlegt. Das Einholen der Leine während des Aufstiegs in Kombination mit den Stops und Entlüften des Trockis bei mittelprächtiger Sicht hat mir wieder mal die Augen geöffnet. Der Weg nach Cave Country ist lang und mit Peinlichkeiten gepflastert.. 😉
16. August 2012 um 12:30 Uhr #71096Anonym
InaktivIch schliesse mich den vorrednern an. Schalte einen Gang zurück und konzentriere dich erstmal auf deine taucherischen Fertigkeiten. Der Einstieg ins Höhlentauchen oder «Technisches Tauchen» würde ich erst in Erwägung ziehen, wenn dein Trim und deine Tarierung sowie der Umgang mit dem Trocki perfektioniert hast. Vorher macht es meines erachtens keinen Sinn.
Ich bin aber der Meinung, dass man schon relativ früh einen Einsteiger Kurs wie den GUE Fundamentals oder ähliches bei den anderen Organisationen ISE oder UTD zu machen, denn gerade in diesen Kursen geht es darum deine fundamentalen Skills zu trainieren. So lernst du schon von anfang an, auf was man achten muss.
Ein Fundy Kurs ist nicht nur für Techtaucher gedacht..
Bei welcher Organisation oder Instruktor du das machen möchtest ist ganz dir überlassen. In der heutigen Zeit hat sich das DIR System gut bewährt ist aber nicht das einzige auf der Welt 🙂
Bei welcher Organisation du die Kurse belegen möchstest, würde ich mir sehr gut überlegen. Ich würde ebenfalls schauen, wo deine Tauchkollegen ausgebildet wurden.
Gruss
Chris16. August 2012 um 12:51 Uhr #71097Anonym
InaktivZu diesem Thema kann ich nur wärmstens einen Artikel von Urs Anliker empfehlen: http://www.diveinside.de/DI_Man_kann_alles_kaufen…_14_153.pdf
Gruss
Martin16. August 2012 um 14:10 Uhr #71098Anonym
InaktivZu diesem Thema kann ich nur wärmstens einen Artikel von Urs Anliker empfehlen: http://www.diveinside.de/DI_Man_kann_alles_kaufen…_14_153.pdf
Gruss
MartinPassende Lektüre 🙂 Kannte ich noch nicht. thx
17. August 2013 um 7:00 Uhr #71099
tauchschlumpfTaucherCooler Beitrag des Diveinside.de habe ihn durchgelsen und doch etwas schmunzeln müssen. Es ist doch sehr viel Wahrheit dabei!! Gut finde ich auch den Spruch am Schluss des Berichtes. Also lieber etwas mehr Ho als zuviel Hü!! Denn Helden gibts vorallem auf dem Friedhof 🙂
Gruss Chrigel
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