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Hallo Mimi
Die Stickstoffsättigung hat generell nichts mit der Luftintegration zu tun.
Jeder TC rechnet anhand des implementierten Sättigungsmodell (Gewebe- oder Blasenmodell) die Stickstoffanreicherung in den Geweben und berechnet daraus die effektive auf der aktuellen Tiefe vorhandene Nullzeit oder die Dekostops.
Die Berechnung der Sättigung erfolgt anhand einer vordefinierten AMV-Leistung
AMV => Atem Minuten Volumen an der Oberfläche, Im Normalfall liegt dieser Wert um die 12 bis 18 Liter pro Minute, TC’s rechnen so um die 20 bis 25 Liter.
Die Luftintegration nimmt die gleiche AMV-Leistung und misst beim Abtauchen die Druckdifferenz über einen gewissen Zeitraum. Aus diesen Parametern berechnet anschliessend der TC in Echtzeit die «Rest Bottom Time» RBT bis zum eingestellten Reservedruck (Standart 50bar)
Bei den neueren Rechnern wird dieser Druckparameter während dem Tauchgang mit den aktuellen Atemdaten verglichen. Weicht dieser Wert mehr oder weniger stark ab, wird allenfalls die Nullzeit verkürzt und/oder die Dekostopps verlängert. Bei einigen Modellen kann man die Flaschengrösse angeben (Suunto??)
Die Luftintegration nimmt dem Taucher die Berechnung der benötigten Luftmenge unter Wasser ab. Verleitet aber auch dahingehend, dass man immer wieder an die Grenzen der Luftmenge geht. Das Thema würde hier aber den Rahmen sprengen 😀
Grüsse aus dem Seeland
Christian