Re: Re: Luftintegrierte Tauchcomputer

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#69307
Anonym
Inaktiv

«Ich denke also schon, dass es auf die Sättigung einen Einfluss hat, ob ich 20 ltr/min oder 60 ltr/min Luft «verbrauche», da mit letzterem theoretisch auch die 3-fache Menge Inertgas zum diffundieren zur Verfügung steht.»

Ich würde sagen «jein»  😉 Die Inertgasmenge in der Einatemluft (oder was auch immer für ein Gemisch) ist nicht der limitierende Faktor, da sie im enormen Überschuss vorliegt. Egal, ob wir 10, 20, oder 70l/min ziehen, in jedem Fall geht ja die weitaus überwiegende Menge wieder mit der Ausatemluft raus (zum Ärgerniss des OC-Trimixtauchers :)). Mehr führt also nicht zu mehr, da unabhängig vom AMV immer mehr als genug für die Aufsättigung im Atemgas ist. Die erhöhte Aufsättigung erklärt sich in meinem Verständnis durch den erhöhten Transport in Folge der verstärkten Durchblutung (wenn man an Perfusionsmodelle glaubt). Ein anderer Aspekt, der mit der Sättigung dirket nix zu tun hat, ist die Blasenbildung. Hypothese: Anstrengung = verstärkte Muskelaktivität = mehr Scherkräfte = mehr (Mikro)blasen. Wenn das so sein sollte (physikalisch ist die Argumentation jedenfalls ok), wird dieser Aspekt von Blasenmodellen, jedenfalls VPM-B, nicht berücksichtigt. Da kann man als AMV reingeben, was man will, kommt immer der gleiche Dekoplan.