Re: Re: Fliegerbombe im Bodensee

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#69325
Squarry
Taucher

Ich finde, auch die Fotos scheinen mehr von einem Hochglanzprospekt zu stammen, als von einem Bombenfund… ::)

Zudem: wenn er ja schon vor zig Jahren wusste, dass dort irgendwo eine Bombe liegt, hätte er das schon damals melden müssen. Und wenn's auch nur ein «irgendwo da draussen liegt wahrscheinlich ein grosser Knallfrosch» gewesen wäre. Immerhin nahm er durch diese Unterlassung böswillig den Verlust der körperlichen Integrität Dritter in Kauf. Schliesslich hätte das Ding ja einem «Hobbykapitän» beim Ankern kräftig Wellengang verursachen können oder einem anderen Taucher den Tauchgang vermiesen. Hätte er so eine Meldung gemacht, wäre sicher systematisch danach gesucht worden resp. das Gefährdungspotenzial fachmännisch bestimmt worden. Er nahm offensichtlich für sich in Anspruch alleine darüber entscheiden zu können ob das problematisch ist oder nicht.

Für mich stinkt die Sache gewaltig nach Auferksamkeitsgeilheit unter Inkaufnahme der Gefährdung des Lebens Dritter. Offenbar hat er sein Wissen jahrelang gut gehütet um das Ding zu finden, sonst hätte sich das unter Tauchern sicher schnell verbreitet, wenn er offen erzählt hätte, dass sein Vater glaubt so eine Bombe gefunden zu haben aber nicht mehr wiederfindet. So ein Verhalten ist äusserst egoistisch und fragwürdig. Jetzt soll mir niemand sagen, dass er damit die Gesundheit anderer sensationsgeiler Taucher schützen wollte… denn dafür hätte er einfach zur Polizei gehen müssen.

Ich glaube die beiden Typen sind sich einfach nicht bewusst, dass ihr Geltungsbedürfnis hätte Menschenleben kosten können. Zwei traurige Gestalten…