Fliegerbombe im Bodensee

Tauchen in der Schweiz Foren Schweizer Gewässer Fliegerbombe im Bodensee

Dieses Thema enthält 27 Antworten und 0 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  N3m0 vor 5 Jahre, 4 Monate.

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  • #55185

    ursusspeleo
    Mitglied
    #69311

    avzdrdoom
    Mitglied

    Und wo ist das Problem  ???

    #69312

    marcokaufmann
    Taucher

    Sehr schönes Bild.

    Wie war das mit dem Berühren des Untergrundes? und dann noch ne scharfe Bombe  🙂

    Noch einer der Russisches Roulette mit 5 Kugeln spielt 🙂

    #69313

    marc
    Taucher

    Wenn das kein Grund für “Tarierung in Perfektion” ist!  😀

    #69314

    marcokaufmann
    Taucher

    50 Meter Radius abgesperrte Fläche sollte reichen für den Kurs.

    #69315

    scubatinoo
    Taucher

    Ich bring den Holzkohlegrill mit… Wenn einer ein Netzli hat, können wir die Fische abschöpfen und auf'n Grill schmeissen…  ;D

    #69316

    marcokaufmann
    Taucher

    Ok. Bringe Salat und Dessert

    #69317

    tho.mei
    Administrator

    Ich sehe schon, da herrscht eine Bombenstimmung am Bodensee! Schade, dass ich gerade auf der anderen Seite der Welt bin.  😉

    Thomas from New Zealnd

    #69318

    chefkoch
    Mitglied

    ;D ;D Ok, ich bringe Netz, Feumer, und Angeln, dann können wir mit Haken noch Zielwerfen mache…(So Hufeisenwerfen mal anders)

    Greez

    #69319

    marcokaufmann
    Taucher

    Ihr seid so böse  😉

    #69320

    marc
    Taucher

    Gibt sicher eine interessante DAN-Unfallmeldung  ;D

    #69321

    marcokaufmann
    Taucher

    Blick Meldung:

    Grill Tauchen mit 500 kg Bombe

    #69322

    chrigel
    Mitglied
    #69323

    chefkoch
    Mitglied

    Ola, wer nimmt ein Golfset mit? Crossgolfen ins rote Quadrat im Wasser ;D 8)

    Greez

    #69324

    ursusspeleo
    Mitglied

    Etwas widersprüchlich ist die ganze Geschichte schon: bei der ersten Berichtersattung wird der Finder abgebildet, wie er 'seine' Fliegerbombe nahezu umarmt ;D am Folgetag wird auf dem Bodensee durch die Armee 'K-Mob' mit einem grossen Sperrgebiet ausgelöst… Naja… man darf so ein Fundstück nicht unterschätzen. Man bedenke, dass an dieser seichten Stelle des Bodensees eine beliebte Ankerstelle von Freizeit-Kapitäten ist und jährlich zig-Schiffe in der Staader-Bucht anlegen 😮 Für den Finder schlussendlich eine günstige Werbekampage: Uhland Junior und sein väterliches Tauchgeschäft sind wieder mal in aller Munde:D

    #69325

    Squarry
    Mitglied

    Ich finde, auch die Fotos scheinen mehr von einem Hochglanzprospekt zu stammen, als von einem Bombenfund… ::)

    Zudem: wenn er ja schon vor zig Jahren wusste, dass dort irgendwo eine Bombe liegt, hätte er das schon damals melden müssen. Und wenn's auch nur ein “irgendwo da draussen liegt wahrscheinlich ein grosser Knallfrosch” gewesen wäre. Immerhin nahm er durch diese Unterlassung böswillig den Verlust der körperlichen Integrität Dritter in Kauf. Schliesslich hätte das Ding ja einem “Hobbykapitän” beim Ankern kräftig Wellengang verursachen können oder einem anderen Taucher den Tauchgang vermiesen. Hätte er so eine Meldung gemacht, wäre sicher systematisch danach gesucht worden resp. das Gefährdungspotenzial fachmännisch bestimmt worden. Er nahm offensichtlich für sich in Anspruch alleine darüber entscheiden zu können ob das problematisch ist oder nicht.

    Für mich stinkt die Sache gewaltig nach Auferksamkeitsgeilheit unter Inkaufnahme der Gefährdung des Lebens Dritter. Offenbar hat er sein Wissen jahrelang gut gehütet um das Ding zu finden, sonst hätte sich das unter Tauchern sicher schnell verbreitet, wenn er offen erzählt hätte, dass sein Vater glaubt so eine Bombe gefunden zu haben aber nicht mehr wiederfindet. So ein Verhalten ist äusserst egoistisch und fragwürdig. Jetzt soll mir niemand sagen, dass er damit die Gesundheit anderer sensationsgeiler Taucher schützen wollte… denn dafür hätte er einfach zur Polizei gehen müssen.

    Ich glaube die beiden Typen sind sich einfach nicht bewusst, dass ihr Geltungsbedürfnis hätte Menschenleben kosten können. Zwei traurige Gestalten…

    #69326

    scubatinoo
    Taucher

    Ich glaube die beiden Typen sind sich einfach nicht bewusst, dass ihr Geltungsbedürfnis hätte Menschenleben kosten können. Zwei traurige Gestalten…

    Kennst Du die beiden persönlich? Falls nicht: Sei nicht so voreilig was die Verurteilung  ihrer Persönlichkeiten angeht…  😉

    Aber ansonsten bin ich schon gleicher Meinung wie du. Allerdings wissen wir ja noch nicht, ob das Ding noch scharf ist oder ob es allenfalls anno dazumal schon entschärft wurde und daher kein Bedarf bestand, sowas zu melden… Also warten wir mal ab, was da hochkommt – im einen oder anderen Sinn  ;D

    #69327

    Squarry
    Mitglied

    Kennst Du die beiden persönlich? Falls nicht: Sei nicht so voreilig was die Verurteilung  ihrer Persönlichkeiten angeht…  😉

    Aber ansonsten bin ich schon gleicher Meinung wie du. Allerdings wissen wir ja noch nicht, ob das Ding noch scharf ist oder ob es allenfalls anno dazumal schon entschärft wurde und daher kein Bedarf bestand, sowas zu melden… Also warten wir mal ab, was da hochkommt – im einen oder anderen Sinn  ;D

    Ich muss diese beiden nicht persönlich kennen… die Aussagen in der Presse waren eindeutig. Über die Fakten lässt sich wohl auch nicht diskutieren:
    – Vater findet Bombe, findet sie aber nicht wieder
    – erzählt den Söhnen davon
    – diese suchen jahrelang danach
    – sie finden die Bombe und machen noch mehrere inszenierte(!) Fotos
    – melden den Fund anschliessend der Polizei
    – geben die schönen Fotos der Presse

    Ergo:
    – sie wussten jahrelang von einer Bombe (oder hatten sehr dringenden Verdacht, sonst hätten sie nicht immer wieder danach gesucht)
    – sie haben jahrelang nichts gemeldet und somit ein Unglück in Kauf genommen

    => muss ich Bin Laden, Hitler, Breivik,… auch persönlich gekannt haben/kennen, um sie nicht zu mögen und ihre Taten zu verurteilen??

    Und sorry, aber der letzte Teil Deines Postings ist absoluter Käse und argumentatorisch falsch! Ob die Bombe noch scharf ist oder nicht, ist völlig unerheblich. Da das ein Laie nicht entscheiden kann, hat er den Fund zu melden. Genau darum geht es ja  ::)
    Rufst Du bei einem Unfall auch erst den Krankenwagen wenn Du weisst, dass sich das Opfer von alleine nicht mehr erholt?

    #69328

    chraebby
    Mitglied

    Die Presse stellt oft “Fälle” verzerrt in Umlauf, daher wäre ich auch bei dieser Meldung etwas vorsichtig damit, jedes Wort zu glauben. Nicht alles was geschrieben wird, hat sich auch wirklich so zugetragen. In erster Linie muss es einfach das Interesse des “Fussvolks” wecken und sensationsgeil klingen… Also glaubt bloss nicht alles was geschrieben wird…

    Falls dieses Geschichte so stimmen sollte (was ich auch nicht genauer weiss), hätten sich die beiden aber wirklich früher an die Behörden (und eben nicht an die Presse!) wenden sollen, damit die Gefahr früher hätte gebannt werden können.
    Das Problem ist eben, dass die Behörden im Gegensatz zu der Presse nichts für die Bilder zahlt. Kein Kommentar dazu, ausser: Das ist eben Charaktersache… Ernnert mich an Leute, die bei einem Ereignis (Unfall und Co) erst den Blick anrufen, bevor die Rettungskräfte avisiert werden…

    #69329

    Squarry
    Mitglied

    Sorry, aber bei den ZITATEN kann man wohl nicht viel auf die Presse schieben… und sonst müssten sie dringend die Medien wegen Falschdarstellung verklagen…

    Gemäss Blick Zitat Uhland:
    «Mein Sohn Christian war mit Kollegen tauchen. Er wusste, dass dort irgendwo eine Bombe liegt. Denn ich habe sie vor 20 Jahren selber schon einmal gefunden», erzählt Daniel Uhland.

    Gem. Thurgauer Zeitung:
    Laut Christian Uhland ist der explosive Fund kein Zufall. Sein Vater Daniel Uhland vom gleichnamigen Tauchshop in Horn habe die Fliegerbombe bereits vor 20 Jahren entdeckt, den Fundort damals aber nicht genau im Logbuch festgehalten. «Es hat mir keine Ruhe gelassen, dass mein Vater die Bombe nicht mehr finden konnte. Deshalb habe ich mit meinem Bruder immer wieder an dieser Stelle getaucht. Wir hatten Glück, denn die mit Algen überwucherte Bombe ist auf dem grünen Seegrund fast nicht auszumachen», sagt Christian Uhland, der den Fundort nun via GPS-Ortung fixiert hat und die Experten heute zur Bombe führen wird.

    Angenommen es hätte damals einfach den zuständigen Polizisten nicht interessiert, dann hätten sie einfach den neuerlichen Fund melden können und gut ist. Aber nein, man tatscht die Bombe an und macht noch mehr als 1 hübsches Foto davon.

    Wäre es ihnen nicht darum gegangen den Fund selbst zu machen, hätten sie die Geschichte in Taucherkreisen weitererzählen können um andere Leute zu warnen resp. zu sensibilisieren. Das hätte ich im Minimum erwartet.

    Dafür fehlt mir jegliches Verständnis.

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