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15. September 2011 um 16:53 Uhr #55185
Anonym
InaktivDer Bericht im St.Galler Tagblatt:
http://www.tagblatt.ch/ostschweiz/ostschweiz/sg-os/Fliegerbombe-auf-dem-Seegrund-in-der-Rorschacher-Bucht;art192,2657244Und hier ein Videobeitrag von TELE OSTSCHWEIZ
http://www.tvo-online.ch/index.php?article_id=97&day=2011-09-1515. September 2011 um 18:41 Uhr #69311Anonym
InaktivUnd wo ist das Problem ???
16. September 2011 um 5:41 Uhr #69312
marcokaufmannTaucherSehr schönes Bild.
Wie war das mit dem Berühren des Untergrundes? und dann noch ne scharfe Bombe 🙂
Noch einer der Russisches Roulette mit 5 Kugeln spielt 🙂
16. September 2011 um 5:50 Uhr #69313marc
TaucherWenn das kein Grund für «Tarierung in Perfektion» ist! 😀
16. September 2011 um 5:59 Uhr #69314
marcokaufmannTaucher50 Meter Radius abgesperrte Fläche sollte reichen für den Kurs.
16. September 2011 um 6:01 Uhr #69315
scubatinooTaucherIch bring den Holzkohlegrill mit… Wenn einer ein Netzli hat, können wir die Fische abschöpfen und auf'n Grill schmeissen… ;D
16. September 2011 um 6:03 Uhr #69316
marcokaufmannTaucherOk. Bringe Salat und Dessert
16. September 2011 um 7:45 Uhr #69317
tho.meiAdministratorIch sehe schon, da herrscht eine Bombenstimmung am Bodensee! Schade, dass ich gerade auf der anderen Seite der Welt bin. 😉
Thomas from New Zealnd
16. September 2011 um 9:32 Uhr #69318Anonym
Inaktiv;D ;D Ok, ich bringe Netz, Feumer, und Angeln, dann können wir mit Haken noch Zielwerfen mache…(So Hufeisenwerfen mal anders)
Greez
16. September 2011 um 9:37 Uhr #69319
marcokaufmannTaucherIhr seid so böse 😉
16. September 2011 um 10:36 Uhr #69320marc
TaucherGibt sicher eine interessante DAN-Unfallmeldung ;D
16. September 2011 um 10:40 Uhr #69321
marcokaufmannTaucherBlick Meldung:
Grill Tauchen mit 500 kg Bombe
16. September 2011 um 11:36 Uhr #69322Anonym
InaktivDie Stelle ist nun signalisiert und somit gut auffindbar ;D
16. September 2011 um 12:33 Uhr #69323Anonym
InaktivOla, wer nimmt ein Golfset mit? Crossgolfen ins rote Quadrat im Wasser ;D 8)
Greez
16. September 2011 um 14:01 Uhr #69324Anonym
InaktivEtwas widersprüchlich ist die ganze Geschichte schon: bei der ersten Berichtersattung wird der Finder abgebildet, wie er 'seine' Fliegerbombe nahezu umarmt ;D am Folgetag wird auf dem Bodensee durch die Armee 'K-Mob' mit einem grossen Sperrgebiet ausgelöst… Naja… man darf so ein Fundstück nicht unterschätzen. Man bedenke, dass an dieser seichten Stelle des Bodensees eine beliebte Ankerstelle von Freizeit-Kapitäten ist und jährlich zig-Schiffe in der Staader-Bucht anlegen 😮 Für den Finder schlussendlich eine günstige Werbekampage: Uhland Junior und sein väterliches Tauchgeschäft sind wieder mal in aller Munde:D
19. September 2011 um 4:10 Uhr #69325
SquarryTaucherIch finde, auch die Fotos scheinen mehr von einem Hochglanzprospekt zu stammen, als von einem Bombenfund… ::)
Zudem: wenn er ja schon vor zig Jahren wusste, dass dort irgendwo eine Bombe liegt, hätte er das schon damals melden müssen. Und wenn's auch nur ein «irgendwo da draussen liegt wahrscheinlich ein grosser Knallfrosch» gewesen wäre. Immerhin nahm er durch diese Unterlassung böswillig den Verlust der körperlichen Integrität Dritter in Kauf. Schliesslich hätte das Ding ja einem «Hobbykapitän» beim Ankern kräftig Wellengang verursachen können oder einem anderen Taucher den Tauchgang vermiesen. Hätte er so eine Meldung gemacht, wäre sicher systematisch danach gesucht worden resp. das Gefährdungspotenzial fachmännisch bestimmt worden. Er nahm offensichtlich für sich in Anspruch alleine darüber entscheiden zu können ob das problematisch ist oder nicht.
Für mich stinkt die Sache gewaltig nach Auferksamkeitsgeilheit unter Inkaufnahme der Gefährdung des Lebens Dritter. Offenbar hat er sein Wissen jahrelang gut gehütet um das Ding zu finden, sonst hätte sich das unter Tauchern sicher schnell verbreitet, wenn er offen erzählt hätte, dass sein Vater glaubt so eine Bombe gefunden zu haben aber nicht mehr wiederfindet. So ein Verhalten ist äusserst egoistisch und fragwürdig. Jetzt soll mir niemand sagen, dass er damit die Gesundheit anderer sensationsgeiler Taucher schützen wollte… denn dafür hätte er einfach zur Polizei gehen müssen.
Ich glaube die beiden Typen sind sich einfach nicht bewusst, dass ihr Geltungsbedürfnis hätte Menschenleben kosten können. Zwei traurige Gestalten…
19. September 2011 um 4:58 Uhr #69326
scubatinooTaucherIch glaube die beiden Typen sind sich einfach nicht bewusst, dass ihr Geltungsbedürfnis hätte Menschenleben kosten können. Zwei traurige Gestalten…
Kennst Du die beiden persönlich? Falls nicht: Sei nicht so voreilig was die Verurteilung ihrer Persönlichkeiten angeht… 😉
Aber ansonsten bin ich schon gleicher Meinung wie du. Allerdings wissen wir ja noch nicht, ob das Ding noch scharf ist oder ob es allenfalls anno dazumal schon entschärft wurde und daher kein Bedarf bestand, sowas zu melden… Also warten wir mal ab, was da hochkommt – im einen oder anderen Sinn ;D
19. September 2011 um 5:24 Uhr #69327
SquarryTaucherKennst Du die beiden persönlich? Falls nicht: Sei nicht so voreilig was die Verurteilung ihrer Persönlichkeiten angeht… 😉
Aber ansonsten bin ich schon gleicher Meinung wie du. Allerdings wissen wir ja noch nicht, ob das Ding noch scharf ist oder ob es allenfalls anno dazumal schon entschärft wurde und daher kein Bedarf bestand, sowas zu melden… Also warten wir mal ab, was da hochkommt – im einen oder anderen Sinn ;D
Ich muss diese beiden nicht persönlich kennen… die Aussagen in der Presse waren eindeutig. Über die Fakten lässt sich wohl auch nicht diskutieren:
– Vater findet Bombe, findet sie aber nicht wieder
– erzählt den Söhnen davon
– diese suchen jahrelang danach
– sie finden die Bombe und machen noch mehrere inszenierte(!) Fotos
– melden den Fund anschliessend der Polizei
– geben die schönen Fotos der PresseErgo:
– sie wussten jahrelang von einer Bombe (oder hatten sehr dringenden Verdacht, sonst hätten sie nicht immer wieder danach gesucht)
– sie haben jahrelang nichts gemeldet und somit ein Unglück in Kauf genommen=> muss ich Bin Laden, Hitler, Breivik,… auch persönlich gekannt haben/kennen, um sie nicht zu mögen und ihre Taten zu verurteilen??
Und sorry, aber der letzte Teil Deines Postings ist absoluter Käse und argumentatorisch falsch! Ob die Bombe noch scharf ist oder nicht, ist völlig unerheblich. Da das ein Laie nicht entscheiden kann, hat er den Fund zu melden. Genau darum geht es ja ::)
Rufst Du bei einem Unfall auch erst den Krankenwagen wenn Du weisst, dass sich das Opfer von alleine nicht mehr erholt?19. September 2011 um 6:51 Uhr #69328
chraebbyTaucherDie Presse stellt oft «Fälle» verzerrt in Umlauf, daher wäre ich auch bei dieser Meldung etwas vorsichtig damit, jedes Wort zu glauben. Nicht alles was geschrieben wird, hat sich auch wirklich so zugetragen. In erster Linie muss es einfach das Interesse des «Fussvolks» wecken und sensationsgeil klingen… Also glaubt bloss nicht alles was geschrieben wird…
Falls dieses Geschichte so stimmen sollte (was ich auch nicht genauer weiss), hätten sich die beiden aber wirklich früher an die Behörden (und eben nicht an die Presse!) wenden sollen, damit die Gefahr früher hätte gebannt werden können.
Das Problem ist eben, dass die Behörden im Gegensatz zu der Presse nichts für die Bilder zahlt. Kein Kommentar dazu, ausser: Das ist eben Charaktersache… Ernnert mich an Leute, die bei einem Ereignis (Unfall und Co) erst den Blick anrufen, bevor die Rettungskräfte avisiert werden…19. September 2011 um 7:39 Uhr #69329
SquarryTaucherSorry, aber bei den ZITATEN kann man wohl nicht viel auf die Presse schieben… und sonst müssten sie dringend die Medien wegen Falschdarstellung verklagen…
Gemäss Blick Zitat Uhland:
«Mein Sohn Christian war mit Kollegen tauchen. Er wusste, dass dort irgendwo eine Bombe liegt. Denn ich habe sie vor 20 Jahren selber schon einmal gefunden», erzählt Daniel Uhland.Gem. Thurgauer Zeitung:
Laut Christian Uhland ist der explosive Fund kein Zufall. Sein Vater Daniel Uhland vom gleichnamigen Tauchshop in Horn habe die Fliegerbombe bereits vor 20 Jahren entdeckt, den Fundort damals aber nicht genau im Logbuch festgehalten. «Es hat mir keine Ruhe gelassen, dass mein Vater die Bombe nicht mehr finden konnte. Deshalb habe ich mit meinem Bruder immer wieder an dieser Stelle getaucht. Wir hatten Glück, denn die mit Algen überwucherte Bombe ist auf dem grünen Seegrund fast nicht auszumachen», sagt Christian Uhland, der den Fundort nun via GPS-Ortung fixiert hat und die Experten heute zur Bombe führen wird.Angenommen es hätte damals einfach den zuständigen Polizisten nicht interessiert, dann hätten sie einfach den neuerlichen Fund melden können und gut ist. Aber nein, man tatscht die Bombe an und macht noch mehr als 1 hübsches Foto davon.
Wäre es ihnen nicht darum gegangen den Fund selbst zu machen, hätten sie die Geschichte in Taucherkreisen weitererzählen können um andere Leute zu warnen resp. zu sensibilisieren. Das hätte ich im Minimum erwartet.
Dafür fehlt mir jegliches Verständnis.
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