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27. Februar 2012 um 19:06 Uhr #55317
Anonym
InaktivMal eine Frage wie sieht es aus wen ich bei Padi den rescue diver ausbildung abgeschlosen haben. was für eine berechtigung habe ich für die Tauchtiefe.
Auf dem Tauchsafaris in Egybten berechtig mich den rescue ausbildung zum 40m Tief zu tauchen. Oder mus ich das Deep Specialty bei machen. was für eine ausbildung berechtigt mich zum tieftauchen auch zum beispiel bei einem Tauchclup. wehr kann mir hier eine antwrt schreiben.Taucherische grüsse
???27. Februar 2012 um 19:25 Uhr #70319Anonym
InaktivHallo Christoph!
Der Rescue Kurs sagt nichts zur Tauchtiefe aus.
Wenn du den AOWD normal, das heisst ohne Deep Specialty gemacht hast, dann gilt Tauchtiefe max 30m.
Mit dem Specalty Deep bist du berechtigt bis 40m zu tauchen.
Natürlich wird auch eine Erfahrung gutgeschrieben, nur versicherungstechnisch sind diese Tiefen verbindlich.
Gruss Mani
27. Februar 2012 um 19:27 Uhr #70320marc
TaucherSoweit ich informiert bin (war mindestens zu meiner Zeit so) hat ein Rescue nicht wirklich was mit Tiefe zu tun. Bei Padi war es so (Irrtum vorbehalten), dass ich a) Tieftauch-Spezialkurs brächte und/oder b) über entsprechende allgemeine Taucherfahrung verfüge. Auch dann nur langsam an grössere Tiefen rantasten. Würde also nicht gleich sofort auf 40m runter stürzen da die Tiefe auch mit Erfahrung zu tun hat. Es braucht Routine im Tauchen (Fertigkeiten und Kopf). Je tiefer desto weniger Fehler mag es vertragen. Soll es künftig tiefer gehen als bitte sehr vorsichtig und nur langsam steigern und nur wenn man sich dabei auch wirklich wohl fühlt.
Praxis mit Tauchsafaris:
An einigen Orten sehe sie es eh nicht gerne bzw. ist es verboten tiefer als 30m zu tauchen. Mit «Berechtigungen» anhand Ausbildung, nehmen es die Veranstalter nicht so genau, denn die Tauchgangsplanung liegt grundsätzlich in der Verantworung des einzelnen Tauchers bzw. Buddy-Teams. Erfahrungsgemäss schauen sie bei OWD-Ausbildungen genauer hin, als wenn man mit einem AOWD oder höher daher kommt. Es wird von den Guides aber auch sehr auf die Anzahl Tauchgänge und somit die Erfahrung ihrer Gäste geschaut. Hat man 200+ TGs vorzuweisen ist das etwas ganz anderes als mit 40 TGs.27. Februar 2012 um 20:19 Uhr #70321Anonym
InaktivWie die anderen Kollegen schon richtig geschrieben haben, bringt dir der Rescue-Diver nichts in Sachen Tiefe. Ohne Deep-Specialty kann es dir (je nach Tauchbasis) trotzdem passieren, dass du nicht auf Tauchgänge mitgenommen wirst, die tiefer, als 30m gehen. Da helfen dir normalerweise auch viele tiefere Einträge im Logbuch nichts.
Häufig spielen dabei auch nationale Regelungen eine Rolle. In Frankreich ist es z. B. ganz extrem. Dort ist das Tauchen gesetzlich geregelt (eine grosse Ausnahme) und eine Tauchbasis kann dicht gemacht werden, wenn anhand der Unterlagen festgestellt wird, dass Taucher ohne entsprechende «Berechtigung» zu Tauchgängen +30m mitgenommen wurden.
Notgedrungen habe ich deshalb auch das Deep-Specialty gemacht, um nicht stehen gelassen zu werden, wenn es mal über die 30m hinaus gehen sollte. Dabei hatte ich dann sogar ziemliches Glück. Der Instructor war ein erfahrener Tek-Taucher, der wesentlich mehr, als die PADI-Kursinhalte vermitteln konnte. So gesehen hat sich die Investition für mich wirklich gelohnt und mir den Mund aufs technische Tauchen wässrig gemacht.
Man kann es also auch positiv sehen, das Specialty zu machen. Vor allem denke ich, dass es gerade bei unerfahrenen (Gelegenheits-)Tauchern sicherlich Sinn macht, eine Beschränkung, bzw. eine zusätzliche Ausbildung zu fordern.
28. Februar 2012 um 7:03 Uhr #70322marc
TaucherKleine Anmerkung noch betreffend dem erfragten Ziel «Ägypten». Dort gibt es ganz wenige Spots bei denen ein 40m Tauchgang wirklich interessanter ist, als im 0-30m Bereich. Ich persönlich bin dort sehr selten – wenn überhaupt – unter 30m unterwegs. Es gibt ein paar Wracks die evtl lohnenswert sind, wenn man auf entsprechende Safaris mit geht.
Wie bereits geschrieben wurde, ist die Überprüfung auf Deep-Spec. regional sehr unterschiedlich. In Ägypten hat mich noch niemand nach dem Deep-Kärtchen gefragt. Interessiert waren sie an AOWD oder höher und Nitrox. Für Drift-Tauchgänge war die Frage nach Strömungserfahrung jeweils aufgetaucht.
28. Februar 2012 um 7:10 Uhr #70323Anonym
InaktivMoin
Wir wurden in Ägypten gelgentlich kontrolliert (Gästelisten) und da wurden folgende Regeln angewandt und auch ab und zu abgemahnt:
OWD 18m
AOWD, Rescue 30m
Deep Speciality 40m
DM, etc. 40mz.T. wurden auch die Logbücher von grad anwesenden Gästen mit der Gästeliste überprüft.
Bei PADI Kursen darf aber meines Wissens z.B. ein DM (oder sogar noch höher?) bei einem Deep Speciality auf +30m nur assistieren, wenn er selber das Specility in der Tasche hat.
my5cents
-role28. Februar 2012 um 7:14 Uhr #70324marc
TaucherMoin
Wir wurden in Ägypten gelgentlich kontrolliert (Gästelisten) und da wurden folgende Regeln angewandt und auch ab und zu abgemahnt:
OWD 18m
AOWD, Rescue 30m
Deep Speciality 40m
DM, etc. 40mz.T. wurden auch die Logbücher von grad anwesenden Gästen mit der Gästeliste überprüft.
Bei PADI Kursen darf aber meines Wissens z.B. ein DM (oder sogar noch höher?) bei einem Deep Speciality auf +30m nur assistieren, wenn er selber das Specility in der Tasche hat.
my5cents
-roleInteressanter Input. Wusste ich nicht, dass das auch gemacht wurde. Dann liegts bei mir evtl daran das ich ein DM-Kärtchen hatte.
Aus Neugier: Wurden die Kontrollen von der Crew gemacht oder was das gar etwas offizielles/behördliches?
28. Februar 2012 um 11:45 Uhr #70325Anonym
InaktivAus eigener Erfahrung kann ich folgendes zum Thema beitragen: Ohne Deep special geht's auch mit dem DM Kärtchen nur bis 30m runter ???. Jedenfalls für die Taucher, die ihren DM vor dem Jahr 2010 gemacht haben. Ab 2011 wurde die Ausbildung des DM geändert, darin ist der Deep nun auch enthalten. Somit hilft nur eins; Kurs machen und ganz wichtig, Erfahrung sammeln sowie wie Marc richtig gesagt hat langsam an die Sache ran gehen. Stephan
28. Februar 2012 um 12:35 Uhr #70326
marcokaufmannTaucherhmmmmmmm.
Man möge mich eines besseren Belehren, aber meiner Meinung nach absolviert der Divemaster seit neustem ein Tieftauchszenario, in diesem muss er seine Fertigkeiten als Taucher bis 40 Meter zeigen. Dies setzt in meinen Augen vorraus, dass er den Deep Specialty hat.
Deshalb biete ich meinen Divemastern, welche den Kurs noch nicht haben diesen als Zusatz Kurs mit verbesserten Konditionen an.
Das Szenario besteht aus einem TG. Ein TG reicht nicht aus, das Wissen und die Erfahrung zu erlangen, welches er beim Specialty erlernt.LG
29. Februar 2012 um 11:16 Uhr #70327Anonym
InaktivDeep Diving Specialties von Verbänden, die Tief-TGs (bis 40m) in der Nullzeit vorsehen, sind allesamt unzureichend – ausser der Rentabilität für den Anbieter . Ein kurzer Blick auf eine Dekotabelle zeigt, dass Nullzeiten im 40m-Bereich sehr kurz sind. Dies verursacht schlichtweg unötigen Stress. Will man modernen Erkenntnissen austauchen (Stichwort Tiefenstopps), wird es noch enger.
Wer sich seriös und im eigenen Interesse der Tauchsicherheit sowie der des Partners mit tiefer Tauchen beschäftigen möchte, sollte den Erwerb gewisser theoretischer und praktische Fähigkeiten zum Thema Dekompression nicht scheuen.
Gruss
Martin
29. Februar 2012 um 12:08 Uhr #70328Anonym
InaktivDas ist das gute an CMAS, da wird Dekompression auch bei Sporttauchbrevets behandelt und im d3 auch getaucht.
29. Februar 2012 um 13:42 Uhr #70329
TinuTaucherwas für eine ausbildung berechtigt mich zum tieftauchen auch zum beispiel bei einem Tauchclup. wehr kann mir hier eine antwrt schreiben.
???Zum Teil Tauchclub:
Viele kennen keine Regeln, ein paar wenige haben sich Regeln zu diesem Thema gegeben.
Als eine der Erkenntnisse aus den Abklärungen rund um Versicherungen hat gab es folgendes:
Auszug Statuten des Tauch-Club Thunersee
Art. 41 Eine auf die Sportart Tauchen abgestimmte persönliche Versicherungsdeckung ist Sache der Mitglieder. Eine Haftung des TCT ist ausgeschlossen. Art. 42 Vereinsanlässe finden ausschliesslich innerhalb der allgemein anerkannten Sporttauchlimiten und Regeln statt. Es gelten dabei die von den Sporttauchverbänden gemeinsam anerkannten mindest Limiten und Regeln. Jedes Mitglied ist für die Einhaltung der speziellen Limiten und Regeln seines brevetierenden Tauchverbandes sowie für niveaugerechtes Tauchen selbst verantwortlich. Art. 43 Der TCT haftet nicht für Unfälle, die durch die unsachgemässe Handhabung seiner Anlagen entstehen. Art. 44 Der Vorstand kann weitere Bestimmungen zur Durchführung von Tauchanlässen sowie namentlich über die Benutzung der Anlagen und Einrichtungen erlassen.Der Vorstand hat dazu folgendes definiert:
- Wir tauchen niveaugerecht gemäss den Richtlinien der brevetierenden Ausbildungsorganisation, aber maximal 40m für ausgeschriebene Clubtauchgänge im Sporttauchbereich. Für ausgeschriebene Clubtauchgänge im Bereich technisches Tauchen gelten 60m, resp. 90m als Tiefenlimit.
- Wir tauchen mit einer den lokalen Gegebenheit angepassten Tauchausrüstung und mit einer gültigen Tauchtauchlichkeitsbestätigung.
Dies steht in Kürze auf dem Beitrittfromular, dies steht auf der Rechnung aller aktiven Mitglieder und dies wird an jendem Clubtauchen während des Briefings erwähnt. Die verantwortlichen Tauchleiter haben ein Pflichtenheft und eine Checkliste mit u.a. dem obigen. Der Vorstand definiert nur entsprechend qulifizierte Taucher zu Tauchleitern.
Was das Buddy-Team dann taucht …, ist dann so nicht mehr in der Verantwortung (sprich Haftung) des Vereines und/oder des Tauchleiters.
29. Februar 2012 um 16:40 Uhr #70330
scubatinooTaucherWas das Buddy-Team dann taucht …, ist dann so nicht mehr in der Verantwortung (sprich Haftung) des Vereines und/oder des Tauchleiters.
Ob dem wirklich so ist? Da konnte mir noch niemand abschliessend und zufriedenstellend eine Antwort geben und da würden sich wohl auch Juristen nicht einig werden… Fakt ist: Wenn etwas passiert und die Staatsanwaltschaft kommt ins Spiel, braucht es einen Schuldigen. Schliesslich müssen die Kosten bezahlt werden…
29. Februar 2012 um 21:18 Uhr #70331Anonym
Inaktivwas für eine ausbildung berechtigt mich zum tieftauchen auch zum beispiel bei einem Tauchclup. wehr kann mir hier eine antwrt schreiben.
Lieber Christoph, zurück zu Deiner Ausgangsfrage:
1. Berechtigung. Es gibt in den meisten Ländern, inklusive CH keine gesetzlichen Vorschriften, die überhaupt eine Tauchausbildung verpflichtend machen (im Gegensatz zur Führung eines Kraftfahrzeugs, Schiffs, Boots, etc.). Es ist ja auch dem Ski-Neuling nicht verboten, sich vereiste schwarze Pisten herab zu stürzen
2. Nimmt ein TL, Tauchleiter, Guide, höher brevetierter Taucher, etc. jemanden auf einen TG jenseits dessen Ausbildungsstandes oder Erfahrung mit UND es kommt zu einem Unfall mit Verletzungen/Todesfolge, wird das zivil- und strafrechtliche (grobe Fahrlässigkeit, etc.) Konsequenzen haben.
3. Jedem privaten Veranstalter (Tauchbasis, Safarischiff) und Tauchclub ist es überlassen, eigene Regeln zu erlassen, und da kann es auch dem Trimix-Taucher «mit schwarzem Gürtel» passieren, dass wg. 5min Deko nach einem 34m TG auf der Rotmeer Easy-Diving Safari ein Tauchverbot angedroht wird. Da hilft nur eins: vorab erkundigen.
4. Befähigung kommt vor Berechtigung, wenn man auch noch gerne den nächsten TG machen willst. Da bieten sich die Ausbildungen der technischen Organisationen (z.B. und unvollständig: IANTD, PATD, TDI, GUE) an, mit Kursen wie Advanced Nitrox, Deco Procedures. Da geht es dann auch um längere Grundzeiten, wichtig, wenn man z.B. ein Wrack in 40m ausgiebiger betrachten will; ist dann aber auch mit massivem Materialaufwand verbunden (Doppelgerät, Dekoflaschen). Will man mit Monoflasche (15er) mit kürzeren Grundzeiten etwas unternehmen, bieten sich zum Beispiel (!) CMAS 3-Stern oder höhere NAUI-Brevets an. Ausbildung gibts kommerziell und innerhalb von Tauchclubs. Kommt also darauf an, was man will. Keine der Ausbildungen bewirkt eine einklagbares Recht, tiefer als…, länger als…, etc. zu tauchen. Mit einem CH-Führerausweis darf ich aufgrund zwischenstaatlicher Abkommen auch in Texas Autofahren, beim Tauchen hingen sind das mit ein paar Ausnahmen (z.B. Frankreich, Malediven) alles wieder private Geschichten (siehe Punkt 3); und wenn der Safariveranstalter 0-Zeit, 30m, nicht länger als 45min sagt (und meint), wird hier auch der Dienstausweis der Marinespezialkräfte nichts nützen.Tipp ist also: überlege Dir, wie und was Du tauchen willst, suche dafür die bestmögliche Ausbildung, sammele Erfahrung, und klär mit Veranstaltern vor Buchung ab, ob Du bei ihnen Deine Fähigkeiten auch zur Entfaltung bringen kannst. Generell lässt sich da sagen: wo easy diving propagiert wird und die Klientel vor allem aus reinen Urlaubstauchern besteht: eher restriktiv; Gebiete, wo die Tauchbedingungen anspruchsvoller sind (verschiedene Mittelmeerbasen, Scapa Flow, etc.): «no problems, no questions».
Netter Beitrag zu dem Thema (wobei ich nicht mit Allem, was drinn steht, übereinstimme): http://www.peter-rachow.de/tief.htm
Gruss Martin
29. Februar 2012 um 21:33 Uhr #70332Anonym
InaktivDeep Diving Specialties von Verbänden, die Tief-TGs (bis 40m) in der Nullzeit vorsehen, sind allesamt unzureichend – ausser der Rentabilität für den Anbieter . Ein kurzer Blick auf eine Dekotabelle zeigt, dass Nullzeiten im 40m-Bereich sehr kurz sind. Dies verursacht schlichtweg unötigen Stress. Will man modernen Erkenntnissen austauchen (Stichwort Tiefenstopps), wird es noch enger.
Wer sich seriös und im eigenen Interesse der Tauchsicherheit sowie der des Partners mit tiefer Tauchen beschäftigen möchte, sollte den Erwerb gewisser theoretischer und praktische Fähigkeiten zum Thema Dekompression nicht scheuen.
Gruss
MartinDas hab ich persönlich beim Deepspeciality auch vermisst. Es gibt nichtmal Antwort auf die Frage: «Was muss ich tun, wenn ich mal in eine Dekozeit gerate?» .. aus welchen Gründen auch immer. => Hier wäre für das Geld des Kurses und des mageren Buches von PADI, wovon die Hälfte das gleiche ist wie im AOWD-Manual… sicher mal noch eine Deko-Tabelle drin gelegen, die man mal studieren hätte können.
Schlussendlich hat man heute aber den Vorteil der Tauchcomputer, welche einem recht gut anzeigen, was man tun muss, sollte man mal in eine Deko kommen. Das heisst, die meisten Sporttaucher (mich eingeschlossen), hüpfen doch meist ins Wasser und definieren nebst ungefährem Tauchkurs, maximaler Tiefe und ungefähre Tauchgangslänge nicht wirklich viel. Sollte man da plötzlich unverhofft in eine Deko kommen (ist mir auch schon passiert), macht man halt seinen PDIS, den 5m Stop und Sitzt dann noch die restliche Zeit die der konservativste Computer anzeigt ab. Also ich habs noch nicht erlebt, dass ich nen 9m oder 6m Dekostop machen musste; der zeigt mir einfach meine Deepstops an auf 12 bzw. 9m, auch wenns keine Deko gibt… und das längste waren glaub ich 9 Minuten, die dann aber geschrumpft sind, während dem Deepstop und dem 5m Stop, so dass noch weitere 4min oder so nötig waren auf 3m… wir sind dann aus «schlechtem» Gewissen nochmals weitere 10min «ausgetaucht» auf 3m den Felsen entlang bis zum Ausstieg.
Am wichtigsten für mich war jedenfalls: nix gut mit nur einer Flasche aufm Rücken… da wär für nen Notfall keine Reserve mehr gewesen auf 40m. Insofern, Deko wirklich vermeiden als Sporttaucher und wenn man halt doch mal reinkommt, definitiv machen was der Compi sagt und nicht irgendwas «abschätzen» oder «rechnen» wenn man eh nicht weiss wie genau :).
=> für euch Profis, die nach vorgeplantem Profil tauchen und dann wirklich permanent schauen, was sie grad tauchen, macht es sicherlich Sinn. Ihr hockt ja auch gern länger mal in der Deko wie ein normaler Sporttaucher benötigt für den gesamten TG :).
29. Februar 2012 um 22:25 Uhr #70333Anonym
InaktivInteressanter Input. Wusste ich nicht, dass das auch gemacht wurde. Dann liegts bei mir evtl daran das ich ein DM-Kärtchen hatte.
Aus Neugier: Wurden die Kontrollen von der Crew gemacht oder was das gar etwas offizielles/behördliches?
Hi Marc
Die CDWS Leute kamen von Zeit zu Zeit vorbei und haben z.B. einen OWD-Kurs während einem Tag begleitet oder wollten die Gästelisten einsehen, gucken in die Werkstatt und prüfen die Revisionsprotokolle der Automaten und Flaschen,… und das teils auch unangemeldet.
Die CDWS setzt wirklich viel daran die Qualität in Ägyptens Tauchbusiness zu sichern. Es lohnt sich in jedem Fall kurz auf deren Seite im Netz (http://www.cdws.travel/) zu prüfen, ob die Basis oder der Operator auf der BlackList steht (http://www.cdws.travel/diving/black-list). Diese Basen entsprechen nicht den Mindestanforderungen und müssten geschlossen werden, operieren aber z.T. trotzdem noch.
Wenn man den Kontrolleuren zuhört, was die teilweise antreffen 😮Viele Grüsse
-role5. März 2012 um 7:11 Uhr #70334marc
TaucherDanke für die Info – sehr interesant. Grad mal gucken gehen.
14. März 2012 um 8:20 Uhr #70335Anonym
InaktivPADI had da die Brücke geschlagen mit den «neuen» Kursen nach TecRec.
Die Kurse heissen Tec40, Tec45 und Tec50. Die Tec 40/45 Kurse kann man mit der normalen Sporttaucherausrüstung absolviern wobei beim Tec45 bereits die Tec-Ausrüstung empfohlen wird. Bei Tec50 ist die Konfig mit D12 vorgeschrieben. Bei den Tec40/45 Kursen wird das Thema Deko bis 10 Minuten inklusive Gaswechsel bis 50% O2 respektive Gaswechsel mit bis zu 100% O2 sowie Airbreaks gelernt. An einigen Orten wird sogar vorgeschrieben, dass der Tec45 mit der Tec-Konfig getaucht wird.
Summa summarum das Deep-Specialty ist sehr sinnvoll, wenn man Richtung Deko gehen will muss man halt bei PADI einen Schritt weiter gehen….
Überdies….die DM-AUsbildung beinhaltet notwendigerweise die Erfahrung, dass man mit dieser Tiefe umgehen kann…entbindet aber NICHT vor der Verantwortung, dass man das Specialty «Deep» in der Tasche hat….Ach ja…voraussetzung für den Tec40 ist Enriched Air-Ausweis, Deep-Specialty oder NAchweis von mindestens 10 TG tiefer als 30m…..
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