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7. August 2007 um 7:24 Uhr #53910
Anonym
InaktivIch hätte da mal eine Frage an diejenigen unter Euch welche einen eigenen Atemluftkompressor besitzen. Gerne darf auch ein Besitzer eines Tauchshops oder einer Abfüllstation antworten.
Meine Bedenken:
Die Atemluftkompressoren liefern ja trockene Luft welches über Filter und Wasserabscheider gewährleistet wird. Ist das tatsächlich so dass diese Luft den geforderten Wert nach DIN (<25mg/l) erfüllt? Wenn ja, warum passieren dann immer wieder in der kalten Jahreszeit Unfalle die durch vereisung der ersten Stufe zustande kommen? Bie einigen Nachmessungen der noch im Tank befindlichen Luft wurden Werte über 90mg/l gemessen! Das ganze bei einer Wassertemperatur von 6 Grad. Da muss die erste Stufe ja vereisen!!!
Frage: Kennt jemand unter Euch ein Verfahren mit welchem kostengünstig der Wasseranteil in der Atemluft bestimmt (kontrolliert) werden kann?
Ich bin selber auf der suche nach einem Verfahren welches mich dann beruhigender ins Wasser springen lässt.Ich halte Euch auf dem lauffenden.
THX
Taucher(li)P.S. Warum ich darauf gekommen bin können die Interessierten im untenstehenden Link nachlesen.
http://www.deinklick.de/tauchpraxis_Tauchunfall%20mit%20Todesfolge.htm7. August 2007 um 8:28 Uhr #56631
scubalinoTaucherHallo Taucherli
ich lasse an meinem Kompressor einmal im Jahr eine Luftprüfung machen.
Dabei werden verschiedene Geschichten geprüft, wie z. Bsp. die Feuchtigkeit, aber auch die Ölmenge. Dies Garantiert mir das die Normen zum Zeitpunkt der Prüfung eingehalten wurden. Dies gibt mir aber auch immer wieder die Sicherheit, dass das Handling am Kompressor passt. Ich gehe auch nicht hin und wechsle kurzfristig vor der Prüfung extra die Filterpatronen.
Es gibt die Möglichkeit einen sogenannten Personalfilter einzustetzen, damit kannst du die vom Kompressor gefilterte Luft nochmals vor der Flasche filtern. MaVoTec ist ein Produzent von solchen Filtern. Wie effizient diese arbeiten ist mir nicht bekannt, werden aber unter anderem auch für die Produktion von Nitrox bei der Partialfülldruckmethode eingesetzt und können deshalb nicht so schlecht sein.
Hoffe, dass dir diese Mitteilung etwas «Vertrauen» zurückgegeben hat 😀
Blubb aus Chur
scubalino7. August 2007 um 8:37 Uhr #56632Anonym
InaktivHallo Scubalino
Ich bin nicht verunsichert da ich diese Prüfungen ja auch mache. Lediglich der Faktor Zeit, du schreibst ja auch von einem jährlichen Intervall was mir ein wenig bedenken macht.
Ich prüfe den Sauerstoffwert (Nitrox) ja auch nochmals bevor ich ins Wasser steige. Wenn es also eine Möglichkeit gibt den Wasseranteil einfach und effizient festzustellen erhöt dies die Tauchsicherheit (vor allem in der kalten Jahreszeit). Für den TIP mit dem Personalfilter bedanke ich mich.THX
12. August 2007 um 7:11 Uhr #56633
FlexTaucherDas kommt halt auch drauf an was für einen Kompressor Du hast.
Bei meinem L&W (Lenhard&Wagner) wird das zBsp. durch eine kleine Messeinheit gemessen. Die während dem Betrieb den Feuchtigkeitsgehalt angibt. (Nachteil: Der Kompressor muss laufen um einen korrekten Wert anzuzeigen – Die Messung stimmt nicht während den ersten Sekunden. Zudem muss ich den Sensor jeder Jahr justieren lassen.)Bei einem Bauer kann man das zBsp. durch ein Securus-Filter-System machen.
Der Vorteil bei Bauer ist, dass mit jedem Filterwechsel auch der Sensor gewechselt wird.Diese Messeinrichtungen kosten halt relativ viel Geld und viele Kompressor-Betreiber wechseln dann halt lieber zu früh die Filter um auf Nummer-Sicher zu gehen.
am meissten Wasser kommt aber meisst durch den Taucher in die Flasche. Ganz einfach weil bem Füllen an einer Aussenfüllanlage oder beim Überströmen vergessen wird vorher schnell das Ventil auszublasen und dann das bisschen Wasser im Ventil in die Flasche reindrücken.
blubb aus Würenlos 🙂
Flex -
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