Fuerteventura – Deep Blue Diving

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  • #55039
    Squarry
    Taucher

    Ausgangslage
    Während meines Trainingslagers wollte ich noch ein paar Tauchgänge machen. In meiner Hotelanlage «Playitas» (geniales Sporthotel mit dürftigem Essen) in «Las Playitas» gab es eine kleine Tauchbasis, welche quasi als Nebenbasis von «Deep Blue Diving» in Caleta de Fuste geführt wird.
    Die Wassertemperatur beträgt so ca. 18°, der optische Eindruck unter Wasser erinnert irgendwie an unsere Seen. Es ist grau und felsig, hat aber viel mehr Fische, wovon viele auch bunt sind.
    Es besteht die Möglichkeit jeden Tag kostenlos in die Hauptbasis gefahren zu werden um dort zu tauchen. Abfahrt ist kurz nach 8, Rückankunft vor 17 Uhr.

    Tauchbasis in Las Playitas (Nebenbasis)
    In der Basis arbeiten Dario und Fabian (beide sind Tauchlehrer), welche sehr nett sind und sehr gut Deutsch sprechen (Fabian Muttersprache). Die Basis bietet insbesondere Schnuppertauchen für Hotelgäste und Tauchkurse an. Getaucht wird nur vom Strand aus in der Bucht der Anlage. Für erfahrene Taucher ist der Tauchplatz lediglich einen Kurzbesuch wert. Die Tiefe beträgt maximal etwa 6 Meter. Unter Wasser gibt es diverse flache Felsformationen mit einigen bunten Fischen, Seeigeln und z.B. Feuerwürmern. Das Highlight sind die Engelhaie (sind als gefährdete Art eingestuft), von denen wir etwa 6 Stück gesehen haben, einen sogar schwimmend, und wohl ein hochschwangeres Muttertier.
    Für Tauchkurse ist der Platz sicher gut geeignet, da man nicht viel kaputt machen kann und die Bucht relativ flach abfällt. Für absolute Anfänger ist dies sicher ein Vorteil. Auch meine Mutter hat sich mit ihren bald 58 Jahren noch in die Fluten gestürzt (Discover Scuba Tauchgang) und war super zufrieden mit der Einführung und auch dem Tauchgang selbst.
    Mein Eindruck ist ebenfalls, dass sich Fabian und Dario viel Zeit nehmen, auf Sicherheit achten und absolut kompetent sind.
    Die Leihausrüstung meiner Mutter machte einen guten Eindruck, allerdings habe ich hier keine wirkliche Erfahrung.

    Tauchbasis in Caleta de Fuste (Hauptbasis)
    Die Tauchbasis steht unter Deutsch/Schwedischer Leitung. Volker hat mich am Abend meines Tauchausfluges persönlich zurück nach Las Playitas gefahren. Mit ihm kann man sich sehr nett unterhalten 🙂
    Die Tauchbasis selbst ist wirklich sehr klein, bietet aber gratis WLAN und eine warme Dusche *g* Für's WC muss man zum naheliegenden Hotel, ist aber kein Problem. Da ich kaum Vergleichsmöglichkeiten habe, möchte ich zur Tauchbasisausstattung eigentlich keine grossen Ausführungen machen. Das Personal stammt hauptsächlich aus der Schweiz
    Die Tauchplätze sind offenbar alle max. etwa 10 Minuten von der Basis entfernt und somit schnell zu erreichen.
    Faszinierend sind insbesondere die Felsformationen unter Wasser mit diversen Einschnitten (Tauchlampe von Vorteil!) und kleinen Höhlen. Der grösste Fisch war ein ca. 1 Meter grosser Zackenbarsch. Zudem haben wir Tigermuränen und die «üblichen» Muränen gesichtet (auch relativ grosse). Ebenfalls sahen wir einige Barrakudas, Seesterne und ganze Schwärme anderer Fische. Besonders spannend fand ich, dass man sich teilweise mitten in einem Schwarm Fische befunden hat (ca. 20cm grosse). Die Sicht war für meine Begriffe gut (10 – 15 Meter), soll aber in der zweiten Woche noch besser geworden sein. Insgesamt waren die Tauchgänge sehr schön, gut erklärt und tiptop geführt. Was ich jedoch überhaupt nicht gut gefunden habe war, dass ich gefroren habe. Leider hatte ich in meinem Koffer keinen Platz mehr für die Eisweste und hab dann an der Basis nach einer gefragt. Jedoch wurde mir gesagt, dass sie keine hätten. Am Nachmittag habe ich nochmals gesagt, dass mir sehr kalt gewesen sei und ich gerne eine Eisweste hätte, doch wurde mir wieder gesagt sie hätten keine. Dario von der Nebenbasis meinte dann am Abend, dass sie wohl keine Eiswesten hätten, jedoch Shorties zum drüberziehen. Wie dem auch sei finde ich es doch unbefriedigend, dass mir nichts angeboten wurde, damit ich nicht frieren muss. Der eine Tauchlehrer (ein Schweizer!) meinte gar lapidar er würde auch frieren und diverse andere Mittaucher haben auch gezittert. Dies hat meinen sonst guten Eindruck doch etwas getrübt. Wäre ich noch einen weiteren Tag tauchen gegangen (hatte leider Magenprobleme), hätte ich von der Nebenbasis gleich schon einen Shorty eingepackt (hat mir Dario dann angeboten) oder dann wirklich darauf beharrt.

    Fazit
    Fuerteventura-Touristen machen sicher keinen Fehler wenn sie sich die Insel auch einmal von unten anschauen. Mir persönlich haben die Tauchgänge sehr gut gefallen. Im nächsten Jahr (wir wollen wieder dorthin ins Trainingslager) werde ich aber bestimmt die Eisweste mit dazupacken…

    #68361
    Anonym
    Inaktiv

    Hm, wie kalt war das Wasser denn dort?? In der Regel doch 20-23 Grad. Letztes jahr auf Lanzarote hatte ich meinen 7 mm Bare dabei, ansonsten reicht mir aber auch mein 5,5 mm Balance Komfort von Aqualung. Allerdings immer mit haube?

    #68362
    Squarry
    Taucher

    Das Wasser hatte ca. 18 Grad. 7mm Balance Comfort mit Haube war definitiv viel zu kalt. mit Eisweste wärs wohl tiptop gewesen.

    #68363
    marc
    Taucher

    18°C wäre für mich ganz klar trocki (trilaminat mit dünnem unterzieher).

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  • #55039
    Squarry
    Taucher

    Ausgangslage
    Während meines Trainingslagers wollte ich noch ein paar Tauchgänge machen. In meiner Hotelanlage «Playitas» (geniales Sporthotel mit dürftigem Essen) in «Las Playitas» gab es eine kleine Tauchbasis, welche quasi als Nebenbasis von «Deep Blue Diving» in Caleta de Fuste geführt wird.
    Die Wassertemperatur beträgt so ca. 18°, der optische Eindruck unter Wasser erinnert irgendwie an unsere Seen. Es ist grau und felsig, hat aber viel mehr Fische, wovon viele auch bunt sind.
    Es besteht die Möglichkeit jeden Tag kostenlos in die Hauptbasis gefahren zu werden um dort zu tauchen. Abfahrt ist kurz nach 8, Rückankunft vor 17 Uhr.

    Tauchbasis in Las Playitas (Nebenbasis)
    In der Basis arbeiten Dario und Fabian (beide sind Tauchlehrer), welche sehr nett sind und sehr gut Deutsch sprechen (Fabian Muttersprache). Die Basis bietet insbesondere Schnuppertauchen für Hotelgäste und Tauchkurse an. Getaucht wird nur vom Strand aus in der Bucht der Anlage. Für erfahrene Taucher ist der Tauchplatz lediglich einen Kurzbesuch wert. Die Tiefe beträgt maximal etwa 6 Meter. Unter Wasser gibt es diverse flache Felsformationen mit einigen bunten Fischen, Seeigeln und z.B. Feuerwürmern. Das Highlight sind die Engelhaie (sind als gefährdete Art eingestuft), von denen wir etwa 6 Stück gesehen haben, einen sogar schwimmend, und wohl ein hochschwangeres Muttertier.
    Für Tauchkurse ist der Platz sicher gut geeignet, da man nicht viel kaputt machen kann und die Bucht relativ flach abfällt. Für absolute Anfänger ist dies sicher ein Vorteil. Auch meine Mutter hat sich mit ihren bald 58 Jahren noch in die Fluten gestürzt (Discover Scuba Tauchgang) und war super zufrieden mit der Einführung und auch dem Tauchgang selbst.
    Mein Eindruck ist ebenfalls, dass sich Fabian und Dario viel Zeit nehmen, auf Sicherheit achten und absolut kompetent sind.
    Die Leihausrüstung meiner Mutter machte einen guten Eindruck, allerdings habe ich hier keine wirkliche Erfahrung.

    Tauchbasis in Caleta de Fuste (Hauptbasis)
    Die Tauchbasis steht unter Deutsch/Schwedischer Leitung. Volker hat mich am Abend meines Tauchausfluges persönlich zurück nach Las Playitas gefahren. Mit ihm kann man sich sehr nett unterhalten 🙂
    Die Tauchbasis selbst ist wirklich sehr klein, bietet aber gratis WLAN und eine warme Dusche *g* Für's WC muss man zum naheliegenden Hotel, ist aber kein Problem. Da ich kaum Vergleichsmöglichkeiten habe, möchte ich zur Tauchbasisausstattung eigentlich keine grossen Ausführungen machen. Das Personal stammt hauptsächlich aus der Schweiz
    Die Tauchplätze sind offenbar alle max. etwa 10 Minuten von der Basis entfernt und somit schnell zu erreichen.
    Faszinierend sind insbesondere die Felsformationen unter Wasser mit diversen Einschnitten (Tauchlampe von Vorteil!) und kleinen Höhlen. Der grösste Fisch war ein ca. 1 Meter grosser Zackenbarsch. Zudem haben wir Tigermuränen und die «üblichen» Muränen gesichtet (auch relativ grosse). Ebenfalls sahen wir einige Barrakudas, Seesterne und ganze Schwärme anderer Fische. Besonders spannend fand ich, dass man sich teilweise mitten in einem Schwarm Fische befunden hat (ca. 20cm grosse). Die Sicht war für meine Begriffe gut (10 – 15 Meter), soll aber in der zweiten Woche noch besser geworden sein. Insgesamt waren die Tauchgänge sehr schön, gut erklärt und tiptop geführt. Was ich jedoch überhaupt nicht gut gefunden habe war, dass ich gefroren habe. Leider hatte ich in meinem Koffer keinen Platz mehr für die Eisweste und hab dann an der Basis nach einer gefragt. Jedoch wurde mir gesagt, dass sie keine hätten. Am Nachmittag habe ich nochmals gesagt, dass mir sehr kalt gewesen sei und ich gerne eine Eisweste hätte, doch wurde mir wieder gesagt sie hätten keine. Dario von der Nebenbasis meinte dann am Abend, dass sie wohl keine Eiswesten hätten, jedoch Shorties zum drüberziehen. Wie dem auch sei finde ich es doch unbefriedigend, dass mir nichts angeboten wurde, damit ich nicht frieren muss. Der eine Tauchlehrer (ein Schweizer!) meinte gar lapidar er würde auch frieren und diverse andere Mittaucher haben auch gezittert. Dies hat meinen sonst guten Eindruck doch etwas getrübt. Wäre ich noch einen weiteren Tag tauchen gegangen (hatte leider Magenprobleme), hätte ich von der Nebenbasis gleich schon einen Shorty eingepackt (hat mir Dario dann angeboten) oder dann wirklich darauf beharrt.

    Fazit
    Fuerteventura-Touristen machen sicher keinen Fehler wenn sie sich die Insel auch einmal von unten anschauen. Mir persönlich haben die Tauchgänge sehr gut gefallen. Im nächsten Jahr (wir wollen wieder dorthin ins Trainingslager) werde ich aber bestimmt die Eisweste mit dazupacken…

    #68361
    Anonym
    Inaktiv

    Hm, wie kalt war das Wasser denn dort?? In der Regel doch 20-23 Grad. Letztes jahr auf Lanzarote hatte ich meinen 7 mm Bare dabei, ansonsten reicht mir aber auch mein 5,5 mm Balance Komfort von Aqualung. Allerdings immer mit haube?

    #68362
    Squarry
    Taucher

    Das Wasser hatte ca. 18 Grad. 7mm Balance Comfort mit Haube war definitiv viel zu kalt. mit Eisweste wärs wohl tiptop gewesen.

    #68363
    marc
    Taucher

    18°C wäre für mich ganz klar trocki (trilaminat mit dünnem unterzieher).

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