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13. April 2014 um 15:51 Uhr #55890
Anonym
InaktivHallo Taucher Gemeinde
Möchte mir eine Unterwasserkamera zulegen
nun habe ich einen Artikel über Go-Pro Hero Black
Edition gelesen.
Ist die tauglich für Taucher,hat jemand Erfahrungen
gemacht ,oder kann sie sogar empfehlen.
Danke für euere Zuschriften,
Gut Luft Marc13. April 2014 um 18:44 Uhr #72934marc
TaucherGeeignet in dem Sinn dass sie dicht ist und einen weiten Winkel hat. Dafür ist sie nicht sehr lichtstark. D.h. ab ein paar Meter tiefe brauchst du künstliches licht.
13. April 2014 um 19:30 Uhr #72935Anonym
InaktivDanke Marc für die Info
bezüglich Go-Pro Hero Uw, Kamera
gut Luft und schönen Gruss
Marc14. April 2014 um 7:27 Uhr #72936
scubatinooTaucherHoi
Möchte mir eine Unterwasserkamera zulegen
Für Foto oder Video?
Die GoPro ist eine sogen. Actioncam, dadurch in erster Linie sehr kompakt. Montieren, einschalten, die Geschehnisse filmen wie sie passieren, fertig. Mehr ist da nicht drin. Du wirst schnell feststellen, dass dir Sachen wie Zoom und Bildstabilisator fehlen… Kommt halt immer drauf an, welche Ansprüche du an dich selbst stellst. Für gute UW-Videos kommst nicht um eine echte Videokamera herum, gleiches gilt für UW-Fotos… Mit der entsprechenden Lichtmaschinerie, natürlich. Licht ist das A und O, ohne gehts nicht.
14. April 2014 um 8:00 Uhr #72937
TinuTaucherSo wehen Lichtempfindlichkeit kommt nach mir nur die Black Edition in Frage, aber ein Videolicht braucht es dann meistens trotzdem noch.
Makro Aufnahmen sind auch nicht möglich.
Aber:
Klein, leicht, günstig -> für mich ein sehr guter Start in das Filmen unter Wasser14. April 2014 um 8:09 Uhr #72938Anonym
InaktivHier ein Vergleichstest mit einer Alternative …
http://www.taucher.net/diveinside/ACTIONPRO_X7___der_GoPro-Rivale_stellt_sich_vor_story81.html14. April 2014 um 10:42 Uhr #72939
broTaucherich schliesse mich der meinung von scubatino an.
z.b. eine canon s110 bietet mit ihrem lichtempfindlichen objektiv viel mehr:
http://www.toppreise.ch/prod_291054.htmldas neue modell wäre die s120; du kannst hier aber getrost zur s110 greifen.
mit dem gehäuse von canon (http://www.toppreise.ch/prod_291058.html) bist du preislich bei ca. 470.–. und mit der s110 kannst du auch videoaufnahmen machen. wenn die lichtverhältnisse passen, macht die kamera tolle uw-bilder und -videoaufnahmen.
preislich ist der unterschied zwischen der gopro black edition 3 und dem obigen set nur gering.
eine alternative wäre noch die g15 oder g16 von canon, aber die ist schon wieder teurer. zudem ist die bildqualität vergleichbar mit der canon s-serie.
14. April 2014 um 11:08 Uhr #72940marc
Taucher*nur ne kleine zusatzbemerkung:*
die aktuelle hero3 (und neuer) haben ein UW-gehäuse dabei, welches kein unschärfen in den randbereichen produziert (im gegensatz zu den vorgängern). d.h. man braucht kein spezialgehäuse mehr. ausnahme: wenn du tiefer als die 60m willst, für welche das gopro zw-gehäuse geprüft ist (ist vermutlich nur für teckis von bedeutung).
ab ein paar meter wassertiefe verschwinden auch im meer die farben (rot als erstes). d.h. man braucht kunstlicht. das gilt für foto genau gleich wie für video. sonst gibts die klassischen «blauer fisch vor blauem riff» bilder bzw. videos. da ein kunstlicht so oder so nicht sehr handlich ist (im vergleich zum packmass der gopro & co), wirds für mittlere ansprüche eh schnell grösser als man sich das von der gopro alleine vorstellen würde.
neben den farben ist das problem der lichtstärke noch da. d.h. mit wenig licht wie es beim tauchen übrlich ist, muss die kamera die ISO werte hochschrauben was relativ schnell zu einem bildrauschen führt (die farbigen pixelhaufen in den bildern). lichtstärkere kameras (z.b. spiegelreflex-photo) können auch bei weniger licht noch ein «stimmungsphoto» hin bekommen, ohne ein riesen bildrauschen – aber auch da ist dann irgendwann schluss. lösung: kunstlicht.
ein weiteres «problem» der kleinen gopro ist, dass sie so klein und leicht ist. tönt komisch – ist aber so. denn mit einer so leichten kamera verwackelt das bild schnell. mein gopro ist auf die spiegelreflex-kamera montiert sodass dieses «problem» nicht so stark auftritt. wenn man die gopro alleine einsetzt braucht es wie oben beschrieben bald mal kunstlicht. das macht das system dann zwangsweise grösser und träger somit dieses problem dann automatisch auch etwas entschärft ist.
wie andere schon schrieben ist es halt sehr stark eine frage der ansprüche. ich würde mal behaupten dass eine gopro im flachwasser bis max. 5m (im see eher 3-4m) brauchbare oder sogar gute resultate liefert. tiefer braucht es dazu kunstlicht (brei streuende tauchlampen, speziallampen, etc.) welche dann auch wieder ihre akkus mitbringen. gehobnere ansprüche an photo oder video wird die gopro unter wasser wohl nicht erfüllen können bzw. man muss das teil dann schon aufmöbeln.
Meine GoPro videos findest Du hier: http://www.youtube.com/user/marcduerst74/videos (2013 und neuer ist der GoPro aufgenommen). Meine GoPro verfügt über kein Kunstlicht (leider).
18. April 2014 um 12:53 Uhr #72941Anonym
InaktivDanke allen recht herzlich
für euere Beiträge ,und Wünsche
allen frohe und erholsame OsternGut Luft
Marc22. April 2014 um 10:38 Uhr #72942Anonym
Inaktivich hab auch schon mehrere Sachen angeschaut diesbezüglich und kann zurzeit so in Richtung Canon G1x Empfehlungen abgeben. Und zwar hat diese den grössten Sensor und ist im Bereich der Kompaktkameras somit eine der Lichtstärksten Kameras. Sehr kompakt, Lichtstark, Makrofunktion, Bildstabilisator uvm.
Trotzdem bleibt mit der besten Kamera wohl eine gescheite Lichtanlage mit Blitz für Fotos und entsprechenden Streulampen für Videos unabdingbar im See. Egal wie toll die sicht grad ist, der Lichtverlust ist ab 10m jederzeit zu hoch.
Einkaufsliste also:
– Gute Kompaktkamera
– Gescheites Gehäuse (gute Bedienbarkeit mit Handschuhen)
– Entsprechende Halterung mit befestigungsmöglichkeit von Lichtarmen
– Lichtanlage22. April 2014 um 10:52 Uhr #72943marc
TaucherTrotzdem bleibt mit der besten Kamera wohl eine gescheite Lichtanlage mit Blitz für Fotos und entsprechenden Streulampen für Videos unabdingbar im See. Egal wie toll die sicht grad ist, der Lichtverlust ist ab 10m jederzeit zu hoch.
Nur so der Komplettheit halber: das Problem ist nicht nur die zunehmende Dunkelheit sondern fast noch mehr die Farbabsorbation. Schon ab wenigen Metern verschwinden (ohne Kunstlicht) die Rottöne. Das trifft auch für die besten Meer-Verhältnisse zu. Hier die Wikipedia-Infos dazu (erstes Kapitel): http://de.wikipedia.org/wiki/Sichtweite_unter_Wasser
Darum Blitze ich auch im Meer sobald ich tiefer als ca. 5m tauche (Ausnahme: Gegenlichtaufnahmen). Sonst sind die Bilder dann primär gelb-grün-blau. Am PC bekommt man das wenn überhaupt nur bedingt wieder hin (z.B. Kanalmischen/-kopieren um Grautönte zurück zu bringen – farbige Motive hab ich bis jetzt gar nicht geschafft zu rekonstruieren).
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