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9. Juli 2008 um 9:35 Uhr #59527
chraebbyTaucherIch war anfang Juni auf den Malediven, da habe ich gehört, dass es möglicherweise mit einer Kohlenmonoxid-Vergiftung zu tun haben könnte.
Dass so viele Leute auf einmal einen Dekounfall erleiden, bezweifle ich, da die Aufnahme und Abgabe von Stickstoff ja sehr individuell ist und daher wohl kaum so viele auf einmal Sypthome hätten.9. Juli 2008 um 10:18 Uhr #59528
Walter CiscatoTaucherbezweifle ich, da die Aufnahme und Abgabe von Stickstoff ja sehr individuell ist und daher wohl kaum so viele auf einmal Sypthome hätten.
nicht nur Chraebby…
Die Inertgase (N2, He) welche im Blut dann in Lösung sind und je
nach Tauchprofil, Grundzeit und Auftiegsgeschwindigkeit in die
Gasblasen hineindiffundieren sind der eine Faktor.
Der andere Faktor die Blasenkeime, welche in den Körpergeweben
(Sehnen, Faszien und Teile der Endothelzellen) existieren und
eine Grösse von ca. 1 μm haben. Diese Blasenkeime existieren bei
allen Menschen und vor jedem Tauchgang. Sie wachsen entsprechend
des Tauchgangprofils zu Gasblasen bzw. werden auch durch die
entsprechende Grundzeit beeinflusst. Anzahl und Verhalten sind
auch fitnessabhängig 😉Grüsse
Walter Ciscato9. Juli 2008 um 10:53 Uhr #59529marc
Taucherähms, ausser dem maledivischen touristik-minister glaubt ja keiner das es sich um einen deko-unfall handelt. darum mein wink mit dem zaunpfahl, das die uns taucher für so bescheuert halten, als das man ihnen die ausrede eines gruppenmässigen-dekounfalles abnehmen würde. ist ja offensichtlich, das da andere probleme vertuscht werden. das macht mich stinkig.
>:(9. Juli 2008 um 11:10 Uhr #59530Anonym
Inaktivist doch leider immer so. kaum ist das business in gefahr (und damit der eigene kontostand) ists doch am einfachsten, die schuld anderen in die schuhe zu schieben, als selbst die verantwortung zu uebernehmen. die leute koennte ja schlecht von einem denken, wenn man fehler zugibt.
aber dass die leute wahrscheinlich noch viel schlechter von einem denken, wenn die es so machen wie hier, daran denkt man dann wieder nicht.
und am schluss sind die kunden/taucher wieder die verarschten. wie lange dauerts wohl, bis wieder ein «massen deko unfall» passiert?
enttaeuschend 🙁
9. Juli 2008 um 11:35 Uhr #59531
Walter CiscatoTaucherich weiss das es möglich ist bzw dossiers sogar freigegeben wären, aber niemand da der sie «aufbereitet» würde. u.a. ist das in einer fachstelle der fall, in der du auch experte bist. da liegt material bereit aber keiner nimmts in die hände.
Mhhm, denke nicht das Gerichtsakten einfach «sogar freigegeben wären».
Sonst würde ich gerne wissen welche TU's… 😮
Ich bin in der besagten Fachstelle nicht im Vorstand. Falls es irgendwann mal soweit käme, könnte ich erst dann dem besagten Vorschlag Flügel verleihen. 😉Aber vom EU Komitee trage ich hier gerne eine andere Anfrage weiter. Ich wurde nämlich von den Engländern «angeschnautzt» warum wir nicht wie der BASC Unfallreport, Übersichten publizieren. Vorallem in Bezug auf die 3 tödlichen Rebreatherunfälle in den letzten drei Jahren in der Schweiz. Diesbezüglich führen wir die Negativstatistik in Europa sogar an…
Grüsse
Walter Ciscato9. Juli 2008 um 12:00 Uhr #59532marc
Taucherob das «freigegen» heisst weiss ich nicht aber ich weiss von anderen mitglieder, das es sehr wohl (altes) material hätte, welches man aufbereiten könnte, wenn denn jemand zeit und lust dazu hätte. welche kann ich dir auch nicht sagen, weil sie ja nicht öffentlich sind 😉
betreffend statistiken bzw. offener kommunikation:
das kann ich nur unterstützen! ich denke es würde dem tauchsport auch in der öffentlichkeit mehr bringen als nur die zeitungsmeldungen «einer ging tauchen, problem mit automaten => tot». denke solche meldungen ohne spätere klarstellungen belasten die ganze branche nur negativ. zudem kann keiner etwas daraus lernen. darum: je transparenter das thema TU künftig behandelt wird, desto besser. meine meinung als nicht-tauchshop- bzw. nicht-tauchschulenbesitzer und vieltaucher 😉transparenter würde wohl auch den maledivischen behörden nicht schaden.
9. Juli 2008 um 18:53 Uhr #59533
uanlikerTaucherneue Infos zum Vorfall:
http://www.tauchsport.de/tauchunfall/2008/0011_baani_adventurer_massentauchunfalls.htmlgruss Urs
10. Juli 2008 um 7:46 Uhr #59534Anonym
Inaktiv„Es ist eine Schande, das ein 21 jähriger Junge ins Gefängnis musste, weil der Veranstalter die Empfehlungen des Kompressorherstellers Bauer nicht befolgte,“ sagte Kober.
Unter dem Motto «Irgen einer muss es ja gewesen sein»…Finde ich echt schlimm, dass man jemanden verurteilt, der für ein Wenig Geld die Flaschen füllen darf aber warscheinlich keine Ahnung vom Kompressor hat.
10. Juli 2008 um 11:00 Uhr #59535
balouTaucherJa jetzt muss wider einer hihalten dem man nur gezeigt hat wie die Flaschen anzuschliessen sind und wo man den Kompresor startet! Das ist schlimm!
Vorallem finde ich schlimm das die Regierung da nicht den wahren sündenbok hinstellt! Das würde dem Tauchtourismus wehniger schaden als so!
Aber es ist wie immer! Immer auf die kleinen!10. Juli 2008 um 19:23 Uhr #59536
Walter CiscatoTaucherHmmm,
der arme Kompressorjunge müsste man direkt unterstützen können. Ich hoffe für ihn, dass er wenigstens einen guten Antwalt hat/bekommt. Diesem sollte man entsprechende technische Infos über die Versäumnisse der Betreiber stecken, wenn man z.B. anstatt wie üblich für solche Expositionen KEINE Hopcalit-Filterfüllung fährt sondern nur normale Filter einsetzt. Diese Fahrlässigkeit müsste man bestrafen >:(Grüsse
Walter Ciscato10. Juli 2008 um 19:25 Uhr #59537
ExcaliburTaucherIch befürchte, dass er ein Bauernopfer sein wird 🙁
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