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11. November 2010 um 10:32 Uhr #67522
Anonym
InaktivWenn ein Dekogas nicht geamtet werden kann verlängert sich die Deko in diesem Bereich um einen ziemlich festgelegten Faktor………
………..Bei Luft- / Nitroxtauchgängen mit kurzer Grundzeit täuscht es dann oft etwas, was später beim Trimixtauchen nicht mehr funktioniert.
Hallo Hans
Absolut einverstanden, im vorhergehenden Beispiel ist die Gasbedarfsplanung auch nicht komplett fertig berechnet. Ich plane in einem ersten Schritt mit der Drittelsregel für den geplanten Tauchgang.
Grundlage
TG in einem Gewässer bei dem ich theoretisch direkt an die Oberfläche aufsteigen kann (keine Höhle oder Wrackpenetration)Anhand des Risikomanagement zu diesem TG definiere ich den Notfallplan
– Art des Tauchplatzes (Ufer, Boot, Steilwand, Boden vorhanden, Strömung, Dunkelheit, etc)
– Tauchtiefe überschritten
– Tauchzeit überschritten
– No-Air beim Partner auf der Tiefe
– Höherer Luftverbrauch als geplant (Arbeitsleistung)
– Schulungstauchgang
– etc
Im Normalfall definiere ich
Nach dem ersten Problem wird ausgetaucht.
Abdeckung des maximalen Risiko für den Verlust eines Dekogases oder No-Air des Partners. (Bei TG mit Luft und Nitrox Ausfall aller Dekogase ohne No-Air Partner)
Dekogase im Minimum 50%-60% Reserve
Somit muss meine Reserve für +Tiefe/+Tauchzeit oder No-Air Situation Partner +Tiefe/+Tauchzeit ausreichen.
Ob nun mehrere Risiken mit der Reserve abgedeckt werden ist abhängig vom geplanten Tauchprofil und der Ausbildungsqualität der am Tauchgang beteiligten Personen.Es gibt immer wieder Situationen bei denen die Gasbedarfsplanung weitere Risiken bzw. komplexere Risiken abdecken soll/muss. Da kannst Du aus Deinen Erfahrungen aus Höhlenexpeditionen sicher etwas beisteuern.
Gruss
Christian
11. November 2010 um 18:07 Uhr #67523Anonym
InaktivIch gedenke nicht eine fortgeschrittene Tauchgangsplanung im Netz abzuhandeln. Wer sich dafür interessiert kommt mit Erfahrung und viel Tauchen relativ schnell dahin. Sonst kann der betreffende immer noch anklopfen.
Grüsse Hans
11. November 2010 um 22:18 Uhr #67524Anonym
InaktivIch tauche Conservatismus +3 und tauche mit 6 meter aus 120 und tiefer auf….
Cheers Markku
OC oder CCR? Je nach Gasplanung und Apparatus, kommen bei mir verschiedene Optionen in Frage.
CCR….
22. Februar 2011 um 14:28 Uhr #67525Anonym
InaktivBei so was und ähnlichem ist der V-Planner am Anschlag
https://www.swiss-divers.ch/old/index.php?option=com_ponygallery&Itemid=27&func=detail&id=1055
Grüsse Hans
Warum ist v-planner hier am anschlag ?? du tauchst dann «nur» den VR3 ??
danke für deine mühe
cheers markku
22. Februar 2011 um 16:47 Uhr #67526Anonym
InaktivVR3 ist da nur als Profilaufzeichner und Ersatzgerät meist in der Beintasche dabei.
V-planner ist noch nicht so weit um solche jojos rechnen zu können. Ob ich es sauber kann, bezweifle ich zwar auch immer mehr. Die Anzahl an gelungenen Tieftauchgängen zeigt aber, dass ich nicht so ganz auf dem Holzweg bin.
Die «meisten» Tauchgänge sind bis in den Bereich 100-120m getaucht. Darüber wird einfach mal hochgerechnet wie es die meisten anderen Programme auch machen. In diesen Tiefen mache ich einige händische Anpassungen.
Einige Tieftaucher mit V-planner haben anschliessend an die Tauchgänge Kammerbesuche gemacht. Aus diesen Lehren setzten sie den Konservatisums dann immer höher. Dies ist meiner Meinung nach nicht ganz der richtige Weg für mich.
Lange Grundzeiten und Tiefe sammelt man mit viel Tauchen. Dann sind die Einstellung was möglich ist ziemlich bald mal klar. Wobei schlechte Tage kann es immer geben, dann…Grüsse Hans
22. Februar 2011 um 17:15 Uhr #67527
Walter CiscatoTaucherV-planner ist noch nicht so weit um solche jojos rechnen zu können. Ob ich es sauber kann, bezweifle ich zwar auch immer mehr. Die Anzahl an gelungenen Tieftauchgängen zeigt aber, dass ich nicht so ganz auf dem Holzweg bin.
Die «meisten» Tauchgänge sind bis in den Bereich 100-120m getaucht.In diesem Bereich haben alle Programme Mühe, man weiss ja mittlerweile genauer was für Faktoren und Berechnungsfehler vorhanden sind.
Sicherlich wäre Copernicus eine Variante, ist aber auch noch nicht Public. 😉
Was mir hier vieeel zu wenig diskutiert wird ist das postdive Screening.
Persönlich kann ich mir nicht erklären, warum nicht mehr Tekkis welche zehntausende von CHF in Equipment stecken, die Option Audiodopplern als postdive Verifikation nicht praktizieren. ???22. Februar 2011 um 21:27 Uhr #67528Anonym
InaktivWo lernen?
Denn ein screening bringt nur etwas, wenn man genau weiss, wie auslesen 😀
22. Februar 2011 um 22:23 Uhr #67529Anonym
InaktivWas mir hier vieeel zu wenig diskutiert wird ist das postdive Screening.
Persönlich kann ich mir nicht erklären, warum nicht mehr Tekkis welche zehntausende von CHF in Equipment stecken, die Option Audiodopplern als postdive Verifikation nicht praktizieren. ???ich wuerde jetzt aber sagen, ohne fachwissen so was an sich selbst durchzufuehren ist sinnlos. du bekommst einen haufen daten, aber solltest sie noch richtig interpretieren. ohne korrekte interpretation bringts nicht viel. nur schon das: wie lese ich die groesse der blasen heraus und welche groesse von blasen sind dann in welchen regionen des koerpers ueberhaupt noch akzeptabel.
und nur mit «sich in 3-5 min easy beim umziehen dopplern» ists noch lange nicht getan. die daten wollen ja auch ausgewertet werden. und wenn man schon so teure geraete hat, wuerde evtl sogar die statitische analyse der daten von verschiedensten tauchgaengen sinn machen um veraenderungen etc zu sehen. also sind die 3-5 min entweder alibi uebung oder etwas unrealistisch.
23. Februar 2011 um 12:59 Uhr #67530
Walter CiscatoTaucherPersönliche sehe ich Eure Bedenken zu 100% ein.
Aus meiner Erfahrung stufe ich Problematik allerdings anders ein.Begründung:
Grundsätzlich kann man das Know-How und erste Praxismessungen in 1-2 Tageskurse erlernen. Natürlich bedarf es danach entsprechender Praxis und Erfahrung, ist aber beim Tauchen nicht anders!Mit entsprechendem Setup:
https://www.swiss-divers.ch/old/index.php?option=com_ponygallery&Itemid=27&func=detail&id=1378
und zur Validierung bzw. korrekten Interpretation mit der entsprechender Software:
https://www.swiss-divers.ch/old/index.php?option=com_ponygallery&Itemid=27&func=detail&id=1379
lassen sich effiziente Messung durchführen.Damit kann man nicht nur seine Messungen und Resultate verifizieren, sondern diese auch mit Refrenz und/oder Vergleichsaufzeichnungen vergleichen. Grading nach Spencer und Kisman-Masurel usw.
Zeitaufwand:
Tauchplatz ca. 5-10 Minuten.
Auswertung zu Hause 10 bis 20 Minuten.23. Februar 2011 um 15:29 Uhr #67531Anonym
InaktivHallo Walter
Kostenpunkt einer solchen Ausrüstung inkl. SW und Schulung?
Bzw. wo kann eine Geräte- und SW-Schulung absolviert werden?Gruss
Christian
23. Februar 2011 um 17:49 Uhr #67532Anonym
InaktivIm Verhältnis zum Wert der Gesundheit nicht allzu teuer 😉
24. Februar 2011 um 8:10 Uhr #67533
Walter CiscatoTaucherHallo Walter
Kostenpunkt einer solchen Ausrüstung inkl. SW und Schulung?
Bzw. wo kann eine Geräte- und SW-Schulung absolviert werden?Gruss
Christian
Kostenpunkt der Ausrüstung (ohne Notebook) startet bei ca. 200 CHF für Gebrauchtgeräte bis über 1000 CHF.
Software ist nicht auf dem Markt (brauchen wir für unsere Studien).
Schulung kann man bei Herstellern besuchen oder hier anfragen:
http://www.sgum.ch/veranstaltungen/kurse_sekt_gefaesse/kurse_gefaesse.htm
oder learning by doing mit dem Support der Fachkräfte.24. Februar 2011 um 18:52 Uhr #67534Anonym
InaktivKurze Frage? Passt auch zwar nicht ganz zum Thema! Gibts noch andere Programme ausser V-Planner um pscr deko zu berechnen? Oder wie macht ihr das? Oder rechnet ihr wie OC?
24. Februar 2011 um 19:30 Uhr #67535Anonym
InaktivpSCR kommt auf die verwendeten Gase und den O2-drop an.
Willst du umstellen?24. Februar 2011 um 19:57 Uhr #67536Anonym
InaktivNein umstellen nicht,interessiert mich nur mal.
24. Februar 2011 um 20:04 Uhr #67537Anonym
InaktivMit Mittelwerten lässt es sich wie OC rechnen.
Kommt halt auf die Gasstöpselabstände und den drop an. -
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