Konfiguration V-Planner

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  • #67522
    Anonym
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    Wenn ein Dekogas nicht geamtet werden kann verlängert sich die Deko in diesem Bereich um einen ziemlich festgelegten Faktor………

    ………..Bei Luft- / Nitroxtauchgängen mit kurzer Grundzeit täuscht es dann oft etwas, was später beim Trimixtauchen nicht mehr funktioniert.

    Hallo Hans

    Absolut einverstanden, im vorhergehenden Beispiel ist die Gasbedarfsplanung auch nicht komplett fertig berechnet. Ich plane in einem ersten Schritt mit der Drittelsregel für den geplanten Tauchgang.

    Grundlage
    TG in einem Gewässer bei dem ich theoretisch direkt an die Oberfläche aufsteigen kann (keine Höhle oder Wrackpenetration)

    Anhand des Risikomanagement zu diesem TG definiere ich den Notfallplan
    – Art des Tauchplatzes (Ufer, Boot, Steilwand, Boden vorhanden, Strömung, Dunkelheit, etc)
    – Tauchtiefe überschritten
    – Tauchzeit überschritten
    – No-Air beim Partner auf der Tiefe
    – Höherer Luftverbrauch als geplant (Arbeitsleistung)
    – Schulungstauchgang
    – etc
    Im Normalfall definiere ich
    Nach dem ersten Problem wird ausgetaucht.
    Abdeckung des maximalen Risiko für den Verlust eines Dekogases oder No-Air des Partners. (Bei TG mit Luft und Nitrox Ausfall aller Dekogase ohne No-Air Partner)
    Dekogase im Minimum 50%-60% Reserve
    Somit muss meine Reserve für +Tiefe/+Tauchzeit oder No-Air Situation Partner +Tiefe/+Tauchzeit ausreichen.
    Ob nun mehrere Risiken mit der Reserve abgedeckt werden ist abhängig vom geplanten Tauchprofil und der Ausbildungsqualität der am Tauchgang beteiligten Personen.

    Es gibt immer wieder Situationen bei denen die Gasbedarfsplanung weitere Risiken bzw. komplexere Risiken abdecken soll/muss. Da kannst Du aus Deinen Erfahrungen aus Höhlenexpeditionen sicher etwas beisteuern.

    Gruss

    Christian

    #67523
    Anonym
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    Ich gedenke nicht eine fortgeschrittene Tauchgangsplanung im Netz abzuhandeln. Wer sich dafür interessiert kommt mit Erfahrung und viel Tauchen relativ schnell dahin. Sonst kann der betreffende immer noch anklopfen.

    Grüsse Hans

    #67524
    Anonym
    Inaktiv

    Ich tauche Conservatismus +3 und tauche mit 6 meter aus 120 und tiefer auf….

    Cheers Markku

    OC oder CCR? Je nach Gasplanung und Apparatus, kommen bei mir verschiedene Optionen in Frage.

    CCR….

    #67525
    Anonym
    Inaktiv

    Bei so was und ähnlichem ist der V-Planner am Anschlag

    https://www.swiss-divers.ch/old/index.php?option=com_ponygallery&Itemid=27&func=detail&id=1055

    Grüsse Hans

    Warum ist v-planner hier am anschlag ?? du tauchst dann «nur» den VR3 ??

    danke für deine mühe

    cheers markku

    #67526
    Anonym
    Inaktiv

    VR3 ist da nur als Profilaufzeichner und Ersatzgerät meist in der Beintasche dabei.
    V-planner ist noch nicht so weit um solche jojos rechnen zu können. Ob ich es sauber kann, bezweifle ich zwar auch immer mehr. Die Anzahl an gelungenen Tieftauchgängen zeigt aber, dass ich nicht so ganz auf dem Holzweg bin.
    Die «meisten» Tauchgänge sind bis in den Bereich 100-120m getaucht. Darüber wird einfach mal hochgerechnet wie es die meisten anderen Programme auch machen. In diesen Tiefen mache ich einige händische Anpassungen.
    Einige Tieftaucher mit V-planner haben anschliessend an die Tauchgänge Kammerbesuche gemacht. Aus diesen Lehren setzten sie den Konservatisums dann immer höher. Dies ist meiner Meinung nach nicht ganz der richtige Weg für mich.
    Lange Grundzeiten und Tiefe sammelt man mit viel Tauchen. Dann sind die Einstellung was möglich ist ziemlich bald mal klar. Wobei schlechte Tage kann es immer geben, dann…

    Grüsse Hans

    #67527

    V-planner ist noch nicht so weit um solche jojos rechnen zu können. Ob ich es sauber kann, bezweifle ich zwar auch immer mehr. Die Anzahl an gelungenen Tieftauchgängen zeigt aber, dass ich nicht so ganz auf dem Holzweg bin.
    Die «meisten» Tauchgänge sind bis in den Bereich 100-120m getaucht.

    In diesem Bereich haben alle Programme Mühe, man weiss ja mittlerweile genauer was für Faktoren und Berechnungsfehler vorhanden sind.
    Sicherlich wäre Copernicus eine Variante, ist aber auch noch nicht Public.  😉
    Was mir hier vieeel zu wenig diskutiert wird ist das postdive Screening.
    Persönlich kann ich mir nicht erklären, warum nicht mehr Tekkis welche zehntausende von CHF in Equipment stecken, die Option Audiodopplern als postdive Verifikation nicht praktizieren.  ???

    #67528
    Anonym
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    Wo lernen?

    Denn ein screening bringt nur etwas, wenn man genau weiss, wie auslesen 😀

    #67529
    Anonym
    Inaktiv

    Was mir hier vieeel zu wenig diskutiert wird ist das postdive Screening.
    Persönlich kann ich mir nicht erklären, warum nicht mehr Tekkis welche zehntausende von CHF in Equipment stecken, die Option Audiodopplern als postdive Verifikation nicht praktizieren.  ???

    ich wuerde jetzt aber sagen, ohne fachwissen so was an sich selbst durchzufuehren ist sinnlos. du bekommst einen haufen daten, aber solltest sie noch richtig interpretieren. ohne korrekte interpretation bringts nicht viel. nur schon das: wie lese ich die groesse der blasen heraus und welche groesse von blasen sind dann in welchen regionen des koerpers ueberhaupt noch akzeptabel.

    und nur mit «sich in 3-5 min easy beim umziehen dopplern» ists noch lange nicht getan. die daten wollen ja auch ausgewertet werden. und wenn man schon so teure geraete hat, wuerde evtl sogar die statitische analyse der daten von verschiedensten tauchgaengen sinn machen um veraenderungen etc zu sehen. also sind die 3-5 min entweder alibi uebung oder etwas unrealistisch.

    #67530

    Persönliche sehe ich Eure Bedenken zu 100% ein.
    Aus meiner Erfahrung stufe ich Problematik allerdings anders ein.

    Begründung:
    Grundsätzlich kann man das Know-How und erste Praxismessungen in 1-2 Tageskurse erlernen. Natürlich bedarf es danach entsprechender Praxis und Erfahrung, ist aber beim Tauchen nicht anders!

    Mit entsprechendem Setup:
    https://www.swiss-divers.ch/old/index.php?option=com_ponygallery&Itemid=27&func=detail&id=1378
    und zur Validierung bzw. korrekten Interpretation mit der entsprechender Software:
    https://www.swiss-divers.ch/old/index.php?option=com_ponygallery&Itemid=27&func=detail&id=1379
    lassen sich effiziente Messung durchführen.

    Damit kann man nicht nur seine Messungen und Resultate verifizieren, sondern diese auch mit Refrenz und/oder Vergleichsaufzeichnungen vergleichen. Grading nach Spencer und Kisman-Masurel usw.

    Zeitaufwand:
    Tauchplatz ca. 5-10 Minuten.
    Auswertung zu Hause 10 bis 20 Minuten.

    #67531
    Anonym
    Inaktiv

    Hallo Walter

    Kostenpunkt einer solchen Ausrüstung inkl. SW und Schulung?
    Bzw. wo kann eine Geräte- und SW-Schulung absolviert werden?

    Gruss

    Christian

    #67532
    Anonym
    Inaktiv

    Im Verhältnis zum Wert der Gesundheit nicht allzu teuer  😉

    #67533

    Hallo Walter

    Kostenpunkt einer solchen Ausrüstung inkl. SW und Schulung?
    Bzw. wo kann eine Geräte- und SW-Schulung absolviert werden?

    Gruss

    Christian

    Kostenpunkt der Ausrüstung (ohne Notebook) startet bei ca. 200 CHF für Gebrauchtgeräte bis über 1000 CHF.
    Software ist nicht auf dem Markt (brauchen wir für unsere Studien).
    Schulung kann man bei Herstellern besuchen oder hier anfragen:
    http://www.sgum.ch/veranstaltungen/kurse_sekt_gefaesse/kurse_gefaesse.htm
    oder learning by doing mit dem Support der Fachkräfte.

    #67534
    Anonym
    Inaktiv

    Kurze Frage? Passt auch zwar nicht ganz zum Thema! Gibts noch andere Programme ausser V-Planner um pscr deko zu berechnen? Oder wie macht ihr das? Oder rechnet ihr wie OC?

    #67535
    Anonym
    Inaktiv

    pSCR kommt auf die verwendeten Gase und den O2-drop an.
    Willst du umstellen?

    #67536
    Anonym
    Inaktiv

    Nein umstellen nicht,interessiert mich nur mal.

    #67537
    Anonym
    Inaktiv

    Mit Mittelwerten lässt es sich wie OC rechnen.
    Kommt halt auf die Gasstöpselabstände und den drop an.

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