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19. November 2009 um 6:58 Uhr #64560
scubatinooTaucherich finde es schoen, wenn man gewisse daten sammelt…
Ja, Daten sammeln ist schön… Selbst wenn man nicht aktiv sammelt, ist es doch gut, dass die Harddisks immer grösser werden… ;D
Doch das Sammeln alleine genügt nicht! Was macht man mit den Daten? Bildet man «langjährige Mittelwerte»? Ein Mittel- wert ist dann aber weder Fisch noch Vogel. Orientiert man sich an den Peak- werten? Dann plant man zu konservativ oder zu forsch in 90% der Fälle.Ich mag mich noch erinnern als die ersten Uwatec mit Sender bei uns im Shop lagen. Die Paarung – also das Verbinden von Sender und Empfänger – war mehr oder weniger Glücksache und allzuoft kamen die Taucher frustriert aus ihren Urlauben zurück, weil sie die Paarung nach dem zweiten Tauchgang nicht mehr hinbekommen haben. Und dann mit Leihcomputer getaucht sind. Natürlich hat sich herausgestellt, dass es Benutzerfehler waren – weil sie zu faul waren das Manual zu lesen. Aber die «Erlebnisse» haben sich eingebrannt! In meinem Kollegenkreis taucht keiner «luftintegriert»…
19. November 2009 um 7:51 Uhr #64561marc
TaucherIn meinem Kollegenkreis taucht keiner «luftintegriert»…
denke das bingt es auf den punkt und erklärt deine wortwahl wie «absolut unverständlich» etc.
zwei gedanken dazu:
1) die technik ist wohl weiter seit da. bei meinem uwatec hat die paarung auf anhieb geklappt und funtzt seit da.
2) auch wenn sich ein luftintegrierter compi nicht mit dem sender paaren kann ist der compi doch nach wie vor voll funktionsfähig! einfach als ob meine luftintegration dran hat. dann kann ich ja wie sonst auch auf's fini gucken. oder verstehe ich da was falsch? *grübel*
19. November 2009 um 7:58 Uhr #64562Anonym
InaktivAb und zu macht es auch im Tekbereich durchaus Sinn, die Atemgasverbräuche in den einzelnen Tauchgangsabschnitten genauer anzusehen. Oft wird bei raschem Abtauchen einiges an Mehrverbrauch gemacht. Habe schon einige Stages nach einem Tauchgang gesehen, welche doch etwas knapp in der Reserve waren. Obwohl im Vorfeld die Planung i.O. war.
Wie dies nun gemacht wird, ob von Hand aufschreiben oder mit Sender ist jedem selber überlassen. Vorteil des Senders, da siehst du sehr gut in welchem Bereich die Atemwerte höher sind.Grüsse Hans
P.S. Tauch in der Regel mit so vielen Gasen, da wird es schwierig genügend Sender paaren zu können.
19. November 2009 um 8:52 Uhr #64563
ExcaliburTaucherIch möchte mich auch gerne in diese Diskusion einklinken..
Ich tauche redundant luftintegriert.. Am Handgelenk trage ich einen Vytec und auf der Seite einen Cobra. Die Redundanz hatte ich mir zugelegt, weil während eines Urlaubs der Sender kaputt ging und ich danach keinen Fini mehr hatte.
Der Ursprung für den luftintegrierten TC bestand darin, weniger Schläuche zu haben und natürlich der Komfort einfach auf das Handgelenk zu schauen. Ein weiterer Vorteil ist für mich auch der Aspekt, dass mir der Computer anzeigt, wie lange meine Luft bei aktuellem Luftverbrauch noch ausreicht.
Das ist selbstverständlich ein zweischneidiges Schwert. Ich verlasse mich auf meinen Computer und rechne nicht mehr selbst. Bei meinen Sportauchgängen wende ich aber auch keine Zeit für die TG-Planung auf. Da spielen viele Erfahrungswerte rein.
Auch der Cobra ist luftintegriert. Der Entscheid für diesen viel zum einen, wie bereits erwähnt, der Ausfall des Senders und zum anderen, dass ich nun auch einen redundanten Computer mitführe.
Im Zusammenhang mit der Schulung bietet das einen weiteren Vorteil. Den Cobra habe ich immer auf ein 21% Gemisch eingestellt. Meinen Vytec passe ich auf mein mitgeführtes Nitrox-Gemisch an. So habe ich einen Wert für den Tauchschüler im Bezug auf die mögliche Sättigung und meinen eigenen Wert.
Ein netter Nebeneffekt liefert auch das Runterladen der Daten aus dem TC. Seit anbeginn meiner Tauchkariere kann ich meinen Luftverbrauch kontrollieren.
cheers
€xi19. November 2009 um 9:07 Uhr #64564Anonym
InaktivOft wird bei raschem Abtauchen einiges an Mehrverbrauch gemacht.
meinst du hier echten mehrverbrauch bis dein pers. verbrauch sich eingependelt hat oder könnte es auch von einem messfehler beim TC stammen? Viele TC kompensieren in der anfangsphase des tauchgangs den druck (resp. den verbrauch) weil es schwierig ist durch die rel. rasche abkühlung beim durchtauchen der sprungschichten die exakte gastemperatur (in der flasche) zu bestimmen (vom sender wird ja die wassertemp gemessen und auch das unterliegt einem gewissen einpendelungsvorgang). dies kann zu einer verschiebung führen was den scheinbaren luftverbrauch in dieser abstiegsphase überproportional ansteigen oder abfallen lässt. kurz: TC messen beim luftverbrach beim abstieg manchmal ungenau. das gleiche kann man natürlich auch auf dem fini beobachten.
gruss
fredy19. November 2009 um 9:26 Uhr #64565marc
Taucherzudem füllst du beim abtauchen sowohl jacket wie auch trocki aus der flasche wo der sender dran ist (sporttauchen). schläge in der anfangphase mit bis zu 100 l/min. auf den verbrauch. so hab ich das in smarttraq (uwatec-software) mal abgelesen.
das ganze wirkt sich aber höchstens momentan auf die RBT-anzeige (falls der compi das nicht berücksichtigt was der uwatec aber tut). auf die druckanzeige (bar) hat es keinen einfluss, denn die ist ja 1:1.
19. November 2009 um 9:54 Uhr #64566Anonym
InaktivJa, Daten sammeln ist schön… Selbst wenn man nicht aktiv sammelt, ist es doch gut, dass die Harddisks immer grösser werden… ;D
Doch das Sammeln alleine genügt nicht! Was macht man mit den Daten? Bildet man «langjährige Mittelwerte»? Ein Mittel- wert ist dann aber weder Fisch noch Vogel. Orientiert man sich an den Peak- werten? Dann plant man zu konservativ oder zu forsch in 90% der Fälle.genau deswegen bitche ich ja. die meisten user werden ja wohhl nich tnach jedem tauchgang den gasverbrauch nachrechnen/analysieren. ich hab mir zum sentinel rebi nicht mal das download kit gekauft weil ich genau weiss, dass die meisten tgs ungesehen verrotten wuerden (ok jetzt kann ich auch keine software updates mehr machen, also doch noch das teil kaufen 😉 )
Ich mag mich noch erinnern als die ersten Uwatec mit Sender bei uns im Shop lagen. Die Paarung – also das Verbinden von Sender und Empfänger – war mehr oder weniger Glücksache und allzuoft kamen die Taucher frustriert aus ihren Urlauben zurück, weil sie die Paarung nach dem zweiten Tauchgang nicht mehr hinbekommen haben..
das hat bei meinem ersten tc, aladin air z nitrox, einwandfrei geklappt und hatte nie irgendwelche probleme damit, ausser dass manchmal unter wasser das signal nicht bis zum computer gekommen ist, aber glaub das problem hing eher mit der platzerung des senders zusammen…
19. November 2009 um 10:17 Uhr #64567Anonym
InaktivOft wird bei raschem Abtauchen einiges an Mehrverbrauch gemacht.
meinst du hier echten mehrverbrauch bis dein pers. verbrauch sich eingependelt hat oder könnte es auch von einem messfehler beim TC stammen? Viele TC kompensieren in der anfangsphase des tauchgangs den druck (resp. den verbrauch) weil es schwierig ist durch die rel. rasche abkühlung beim durchtauchen der sprungschichten die exakte gastemperatur (in der flasche) zu bestimmen (vom sender wird ja die wassertemp gemessen und auch das unterliegt einem gewissen einpendelungsvorgang). dies kann zu einer verschiebung führen was den scheinbaren luftverbrauch in dieser abstiegsphase überproportional ansteigen oder abfallen lässt. kurz: TC messen beim luftverbrach beim abstieg manchmal ungenau. das gleiche kann man natürlich auch auf dem fini beobachten.
gruss
fredyDu kannst im Winter die Stages ins Wasser legen. Wassertemperatur von der Oberfläche an 4°C. Machst dich bereit und tauchst mit einer Stage ab. Da kannst du bei vielen Tauchern ein erhöhtes AMV feststellen beim Abtauchen. Trocki / Weste sind somit ausgeschaltet.
Grüsse Hans
19. November 2009 um 14:55 Uhr #64568
scubatinooTaucherdenke das bingt es auf den punkt und erklärt deine wortwahl wie «absolut unverständlich» etc.
Öhm, «unverständlich» ja, aber von «absolut» hab ich nichts geschrieben… 😉
2) auch wenn sich ein luftintegrierter compi nicht mit dem sender paaren kann ist der compi doch nach wie vor voll funktionsfähig! einfach als ob keine luftintegration dran hat. dann kann ich ja wie sonst auch auf's fini gucken.
Was kostet so eine «Luftintegration»? Der Sender von Uemis ist um die 400.-, dann kommen noch Bauteile im Tauchcomputer selbst dazu sowie der Anteil Software, Treiber usw. Sagen wir, so grob wird der Tauchcomputer um
Fr. 600.- «verteuert». Und Finimeter braucht man immernoch, weil die Angst vor dem Ausfall noch immer vorhanden ist, auch wenn die Technik sicher einige Schritte weiter ist und weitestgehend als zuverlässig gilt. Trotzdem: Wieder etwas mehr, dass man mit Redundanz absichern muss.Ist ganz schön viel Geld, wenn man bedenkt, dass man dafür 10 Finimeter
bekommt oder sich einen einfachen Backup-Tauchcomputer kaufen kann. ;DIch mein, ich möcht die Möglichkeit nicht schlecht reden! Mich erstaunt
einfach, dass es noch immer ein Entscheidungsgrund für oder gegen einen
Tauchcomputer ist…19. November 2009 um 15:08 Uhr #64569marc
Taucherda gebe ich dir recht; ist geld das da rein geht. muss dann halt jeder selbst wissen was es ihm/ihr wert ist. ich denke aber auch nicht, das es DAS entscheidungskriterium ist. einfach eines von vielen wenn man unterschiedliche compis vergleicht. ein weiteres ist sicher auch der preis eines compis und sein sonstigen funktionen.
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