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2. August 2013 um 7:33 Uhr #72408
Anonym
Inaktiv20 bis 26 Liter pro Minute klingt gar nicht mehr so extrem. 🙂
Aufgrund Deines Posting hier, habe ich die AMV von meinen letzten 90 Tauchgängen (TG 130 bis 220) vorgestern mal zusammengetragen und bin darauf gekommen, dass mein Verbrauch in dieser Zeit von ziemlich genau 20 Liter pro Minute auf rund 18 Liter pro Minute gefallen ist. Vielleicht schaffe ich es, meinen eigenen Verbrauch innerhalb der nächsten 100 Tauchgänge auf 17 Liter pro Minute weiter zu senken… 8)
Es braucht alles seine Zeit!
2. August 2013 um 8:17 Uhr #72409marc
Taucher20-26 l/min ist immer noch relativ viel und deutet für mich auf mentalen oder körperlichen Stress hin (wenn mit der Bleimenge, Ausrüstung und Tarierung alles i.O. ist). Körperlichen Stress würde man auf einem Filmchen vermutlich sehen bzw. man würde sehen ob Du ruhig im Wasser liegst oder eher weniger. Mentaler Stress ist schwieriger und einem selbst vermutlich auch häufig nicht ganz so offensichtlich. Würde mal noch folgende Punkte anschauen:
– Verwendest Du viele Flossenschläge oder reicht ein gelegentlicher Frog-Kick?
– Bist Du noch öfter am Inflator dran lässt noch öfter Luft rein/raus (=Nachtarieren)?
– Fühlst Du Dich unter Wasser wohl und entspannt?Betreffend Zahlen:
– unter 11 l/min ist wenig – dazu muss man sehr entspannt und gut eingestellt sein. Frauen kriegen das öfter hin als Männer.
– ca. 11-18 l/min snid wohl etwa der Durchschnitt bei normalem Körperbau und Anstrengung
– ab 20 l/min ist's (ohne Strömung, Arbeit, etc.) doch eher viel und irgendwas ist wohl noch nicht so entspannt/optimal
Das sind natürlich nur so Zirkawerte von meiner Wenigkeit und keine wissenschaftlichen Werte.
2. August 2013 um 8:29 Uhr #72410Anonym
InaktivBedenke bitte noch, dass es bei viele Änderungen auf einmal schwer nachbollziebar ist, was etwas bringt und was nicht. Ich würde wennmöglich Trimm/Isolation und den ganzen Rest einzeln ändern und jeweils auch etwas Zeit geben. Wenn du jetzt auf den Trocki umsteigst, kann das durchaus beim 1. Tg zu mehr Stress und höherem Luftverbrauch führen, was beim nächsten TG wieder ganz anders aussehen kann. Aber das weisst du ja sicher selbst.
2. August 2013 um 8:59 Uhr #72411
DevinTaucher20-26 l/min ist immer noch relativ viel und deutet für mich auf mentalen oder körperlichen Stress hin (wenn mit der Bleimenge, Ausrüstung und Tarierung alles i.O. ist). Körperlichen Stress würde man auf einem Filmchen vermutlich sehen bzw. man würde sehen ob Du ruhig im Wasser liegst oder eher weniger. Mentaler Stress ist schwieriger und einem selbst vermutlich auch häufig nicht ganz so offensichtlich. Würde mal noch folgende Punkte anschauen:
OK, werde es mal mit Unterwasser-Yoga probieren. 😉
Im Ernst:
– Verwendest Du viele Flossenschläge oder reicht ein gelegentlicher Frog-Kick?
Hmmm… muss ich mal genau achten.
– Bist Du noch öfter am Inflator dran lässt noch öfter Luft rein/raus (=Nachtarieren)?
Nachtarieren kann schon vorkommen. Besonders beim Trockentauchen.
– Fühlst Du Dich unter Wasser wohl und entspannt?
Ich habe bisher immer gedacht, dass ich das tue. Jetzt beginne ich aber gerade daran zu zweifeln.
Bedenke bitte noch, dass es bei viele Änderungen auf einmal schwer nachbollziebar ist, was etwas bringt und was nicht. Ich würde wennmöglich Trimm/Isolation und den ganzen Rest einzeln ändern und jeweils auch etwas Zeit geben. Wenn du jetzt auf den Trocki umsteigst, kann das durchaus beim 1. Tg zu mehr Stress und höherem Luftverbrauch führen, was beim nächsten TG wieder ganz anders aussehen kann. Aber das weisst du ja sicher selbst.
Ich werde versuchen mir Zeit zu lassen. Am Wochenende wird’s wohl einige TG’s geben.
LG
Devin2. August 2013 um 11:31 Uhr #72412Anonym
Inaktivdu kannst dich sonst gerne jeweils am donnerstag bei unserer tauchgruppe anschliessen. ich «arbeite» da zwar mehrheitlich mit technischen tauchern, die ihre skills verbessern wollen, aber viele der guten skills lassen sich auch auf eine sport konfig uebertragen. 🙂
5. August 2013 um 7:50 Uhr #72413Anonym
InaktivAus meiner persönlichen Erfahrung…
Ich war auch einer, der immer die grosse Pulle mitschleppte…
Luftverbrauch von 14l/min selbst beim chillen im safety-stop, während dem Tauchgang irgendwo zwischen 15 und 20l/min.
Nix half, ich hatte durchaus einige Methoden ausprobiert, allerdings immer erfolglos. Im besten Fall brauchte ich gleichviel Luft wie sonst, manchmal hatte ich Kopfschmerzen, manchmal brauchte ich sogar mehr Luft…
Das einzige, was wirklich half, ist den Tauchgang nicht tauchend zu verbringen, sondern meditierend. Ist aber nicht ganz meine Vorstellung vom Tauchen, denn wenn ich schon unter Wasser bin, will ich auch was gucken – wenn ich den ganzen Tauchgang nen Ober-Guru imitiere, dann zählt das für mich nicht als tauchen…
Also kristallisierte sich bei mir heraus, dass ich nun halt mal viel Luft brauche – grosse Pulle her und fertsch…
Technische Kniffs, wie Tariierung lediglich über BCD und Trocki lediglich zur Kneiff-Vermeidung belüften, oder auch den Trocki über eine getrennte Flasche zu befüttern, verlängerten zwar meine Tauchgänge, aber halfen nicht wirklich bei meinen Atemwerten…Seit einem halben Jahr hab ich aber ganz andere Werte…
Neu bin ich effektiv auf 7 bis 9 l/min auf Deko, und mit 13 bis 15l/min während dem Tauchgang unterwegs…
Was hat sich geändert…?
Das ich nicht mehr eine Stahlkugel (auch bekannt als 15l-Flasche…) auf dem Rücken durch die Gegend balanciere, was mein Trim ziemlich labil gestaltet – nicht instabil, aber auch nicht stabil – aber ich musste *ständig* am Trim arbeiten… Merke: ich musste nicht dagegen ankämpfen, aber es herrschte kein wirkliches Gleichgewicht, weshalb ich ständig mit kleinsten Bewegungen die Wasserlage erhalten musste.
Sondern ich werde seit einem halben Jahr durch ein Doppelgerät zur richtigen Wasserlage gestützt…Ich möchte daher die Idee einbringen, bei einem Shop ein Doppelgerät zu mieten.
Muss ja nicht gleich ein Doppel-12 mit DIR-Brücke sein, wenn man denn sowieso im Sportbereich bleiben möchte.
Ein Doppel-7 liegt enger aber breiter am Körper, und hat mehr Abtrieb als eine Mono-15. Das ergibt eine bessere Verteilung des Gewichts und zugleich eine Reduktion des Bleis.
Das kann man auch noch gut auf ein Jacket montieren – ergibt zwar bei einigen Tauch-Religionen ein Aufschrei des Ensetzens, funktioniert aber einwandfrei. Und das würd ich dann zwei, drei mal mit einem bereits bekannten Profil zwecks Vergleich tauchen. Und dann würd ich das ganze noch mit einem Rückenplatten-Wing-Kombinat zwei, dreimal tauchen. (Bitte nimm kein Manta-Flügel, als ob du 40kg Auftrieb bräuchtest, sondern etwas dem Gerät angepasstes…)
Klar wäre dann eine DIR-gerechte Brücke schön, aber es geht auch günstiger. Wichtig ist dann zu verstehen, dass man trotz Doppelgerät nach wie vor keine Redundanz besitzt, wie man sie für technische Tauchgänge benötigt, wenn man die Ventile nicht erreicht und die Brücke nicht absperrbar ist.
(Die Erreichbarkeit der Ventile ist bei einer D7 wegen der Flaschenlänge nicht garantiert, dann wäre eine D8,5 sowieso geeigneter). Ich persönlich empfinde es als absolut legitim, wenn man als Sporttaucher mit Sport-Konfiguration, Doppelgerät und nicht-absperrbarer Brücke taucht, sofern man dies bewusst aus den Gründen des Komforts, Wasserlage und Luftverbrauch tut, und sich somit auch an die Grenzen des Sporttauchens hält.Der Umstieg auf ein Kreisel macht nur dann Sinn, wenn man auch vollumfänglich bereit ist (im Wille als auch in der geistigen Kapazität), die gewonnenen Vorteile eines Kreislaufgerätes durch die dadurch erkauften Nachteile (in jedem Fall erhöhter Aufwand, auch finanziell, wie auch erhöhte Komplexität in der Funktion und Bedienung) zu erarbeiten.
Das Tech-Tauchen verlangt schon ein erhöhtes Wissen und Interesse an der Technik und der Tauch-Physiologie, aber als Rebi-Taucher sollte man definitiv die Charakter-Züge eines Technophilen haben…Nochmals betont:
Dies sind meine persönlichen Erfahrungen und Gedanken!
Absolut frei und unbefangen von jeglichen Tauch-Religionen!Devin, falls du gerne das eine oder andere persönlich diskutieren oder ansehen möchtest, kannstu mir gerne eine PN schicken…
Cheers,
Tauchkaterli5. August 2013 um 9:28 Uhr #72414marc
TaucherD.h. zusammenfassend war's bei TauchKaterli der sog. «Trim» – wie oben auch schon geschrieben.
Ob man einen guten Trim hat, kann man gut testen, indem man im flachen versucht ohne Flossenschläge (natürlich auch ohne «Armwedeln» :)) für 2 Minuten oder mehr schön horizontal schwebend an Ort und Stell zu bleiben. Dabei sollte man nicht mehr als 50cm hoch oder runter (der Wert von 50cm kann auch reduziert werden, wenn man höhere Ansprüche hat).
Kann man die horizontale Wasserlage ohne Probleme und Flossenschläge für ein Zeit halten und verkrampft sich dabei nicht, dann sieht's mit dem Trim schon mal nicht schlecht aus.
Ob man eine ausgewogene Gewichtsverteilung hat, ist nicht primär von Doppelflaschen abhängig aber auch meine Erfahrungen zeigen, dass sie es begünstigen. Habe allerdings schon mehr als einmal Seepferdchen mit Doppelflaschen gesehen 😉 D.h. man kann nicht einfach Doppelflaschen nehmen und alles wird gut. Man muss auch dabei entsprechende Einstellungen und persönliche Optimierungen vornehmen.
6. August 2013 um 10:28 Uhr #72415Anonym
InaktivNegativ.
Der Trim war in Ordnung.
Und diese Aussage kommt nicht von mir…!
Und darum war auch nicht erkennbar, was der «root-cause» für den Luftverbrauch war.Sondern es lag daran, dass ich einen grossen Stahlrugel auf dem Rücken balancieren musste.
Darum das von mir verwendete Stichwort labil.
Mit dem Doppelgerät besteht nun ein definierter Schwerpunkt, was eine stabile Situation darstellt.
Darum weniger Arbeit, darum weniger Luftverbrauch.Wenn man dies unter «Trim» abheften möchte – schön.
Das Problem lag zwar schon im Bereich Trim, aber der Auslöser, der lag definitiv im Gebiet des Materials…Cheers,
Dani8. August 2013 um 15:14 Uhr #72416
SquarryTaucherHallo zusammen
Gleich zur Klarstellung: ich verstehe schon, dass der aktuelle Luftverbrauch eher hoch ist und gesenkt werden möchte. Insgesamt finde ich aber, dass in dieser Diskussion hier völlig ignoriert wird, dass ein tieferer Luftverbrauch nicht zwingend besser ist und mich schockiert etwas, dass das hier noch keiner der Profis erwähnt hat. Wird zu wenig Luft verbraucht, kann dies sogar gefährlich sein (betr. der möglichen Folgen bitte eine Suchmaschine bemühen). Ich habe null Verständnis für den Wettkampfgedanken bzgl. Luftverbrauch, den einige Taucher an den Tag legen. So etwas kann nur als äusserst dumm bezeichnet werden. Ich will hiermit keinem der Vorschreiber unterstellen, dass hier in dieser Diskussion auch so ein Wettkampf betrieben wird, ich habe das lediglich persönlich (als überzeugter 15l-Nutzer) schon viel zu oft erlebt und rege mich jeweils tierisch darüber auf. Deshalb ist es mir wichtig hier anzumerken, dass es medizinisch völliger Unsinn ist zu versuchen möglichst wenig Luft zu verbrauchen. Auch sind die körperlichen Grundvoraussetzungen so verschieden, dass es nicht seriös ist allzu genaue Zielwerte anzugeben.
Ich bin z.B. 1.91m gross, 77kg, Nichtraucher, habe einen hohen Grundumsatz, bin sehr gut trainiert (mehrfacher Ironman) und habe eine Vitalkapazität > 8 Liter. In der Folge brauch ich im Ruhezustand massiv mehr Luft als z.B. eine untrainierte Frau von 1.60m. Bei Betätigung (Strömung) hingegen steigt mein Verbrauch relativ gesehen weniger stark an als der der Frau.
Der Idealwert für den Verbrauch wäre nun dort, wo die aufgenommene Luftmenge gerade so ausreicht um alle körperlichen Funktionen unbeeinträchtigt zu erfüllen. Jedenfalls unter der Annahme, dass es unser Ziel ist möglich lange zu tauchen. Im Urlaub sind die Tauchgänge aber eh oft auf 1 Stunde beschränkt. Steigt man jeweils mit 100 Bar aus dem Wasser, wäre es grundsätzlich(!) wesentlich gescheiter etwas mehr zu atmen und den Rest zu verbrauchen, da man dem Körper damit in den meisten Fällen was Gutes tun würde. Hier einen auf «Super-8-Liter-Flaschen-Taucher» zu machen ist schlicht idiotisch. Aber eigentlich wundert es nicht, wenn man sich doch schon bei den letzten 500 Tauchgängen die Hirnzellen weggeballert hat…
Deshalb mein einfacher Appell: Geringer Luftverbrauch ist keine Wettkampfdisziplin!
Ach ja: ich habe mittelschweres Leistungsasthma und würde deshalb von den meisten «Experten» keine Tauchtauglichkeitsbescheinigung erhalten. Allerdings konnte mir noch keiner von denen erklären, warum ich nicht tauglich sein sollte. Soviel zum Thema: warum denken, wenn man es sich auch einfach machen kann…
9. August 2013 um 6:48 Uhr #72417marc
TaucherDas man nicht auf biegen und brechen Luft sparen soll, wurde mehrfach gesagt und spätestens bei Kopfschmerzen war's zu viel. Stimme Dir zu, dass das sicher nicht der Fall sein sollte.
Das die Werte sehr individuell sind stimmt natürlich auch und man sollte keinen Wettkampf um die Werte machen.
Auf der anderen Seite zeigt ein Luftverbrauch von über (zirka) 20 l/min auch, dass etwas noch nicht so stimmt. Sei es physischer oder psychischer Stress, Ausrüstung, Fertigkeiten, etc. Da macht es durchaus Sinn das zu verbessern, denn das dient am Ende der Sicherheit.
Spätestens bei Tech-Tauchern macht es Sinn, dass man über seine Werte einigermassen Bescheid weiss. Nur so ist eine angemessene Tauchgangsplanung möglicht.Ich habe am Anfang auch relativ viel Luft verbraucht, sodass ich mit 12l Flasche im Urlaub max. 45 Minuten auf einem 0815-Sport-TG staffte und somit die Stunde nicht mal ausnutzen konnte. Da macht man sich schon so seine Gedanken und da machen die Anregungen in diesem Thread durchaus Sinn bzw. zeigen das es anderen auch so geht und an was es so liegen könnte.
9. August 2013 um 9:19 Uhr #72418Anonym
InaktivIch habe am Anfang auch relativ viel Luft verbraucht, sodass ich mit 12l Flasche im Urlaub max. 45 Minuten auf einem 0815-Sport-TG staffte und somit die Stunde nicht mal ausnutzen konnte. Da macht man sich schon so seine Gedanken und da machen die Anregungen in diesem Thread durchaus Sinn bzw. zeigen das es anderen auch so geht und an was es so liegen könnte.
Genau dasselbe bei mir…!
Ich war daran interessiert, zu verstehen, *warum* der Verbrauch höher war, als bei anderen Personen.
Ich war *nicht* daran interessiert, den Luftverbrauch auf koste-es-was-es-wolle zu senken!
Es war für mich absolut normal, dass ich mit 15l-Flasche antrabte, obwohl alle anderen mit 12 oder gar 10l unterwegs waren, Spott/Bemerkungen/Sprüche perlten an mir ab. Ich war dafür derjenige, der jederzeit jeder Person dank üppigem Vorrat Atemgas spenden konnte… 😉Geht am Tauchplatz der Sprücheklopf-Wettkampf zum Thema Luftverbrauch los, so pack ich mein Gerödel ein und geh an den nächsten Tauchplatz…
Das ist auch der Grund, warum ich gar nicht mit Clubs/Vereinen/Gruppen tauche, sondern lieber für mich alleine und mit Kollegen, da in den Clubs das Thema *ständig* auf dem Tisch liegt…
Sprüche wie «dänn muesch halt nume mit em einte Lungeflügeli schnuufe, nümm mit beidne» – das treibt mich zum kotzen… Und zeigt auch dass der Sprücheklopfer *nix* zum Thema Tauchsicherheit beizutragen hat…Grüessli, Tauchkaterli
9. August 2013 um 9:48 Uhr #72419
ExcaliburTaucherAlso ich mache auch immer mal wieder so Sprüche.. aber dann sind sie immer auf mich selbst bezogen 🙂 Etwas Spass am Tauchplatz sollte schon noch erlaubt sein, ohne dass das gleich als Wettbewerb gesehen wird.
Wenn wir Instruktoren unter einander sind, dann sag ich auch gerne Mal, dass ich nur noch jedes 3. Mal atme, um mit den Mädels mithalten zu können. Da finde ich jetzt gar nichts schlimmes dabei.
9. August 2013 um 10:04 Uhr #72420
SquarryTaucherDas «Sprüche-Klopfen» an sich ist sicher nicht das Problem, jedenfalls nicht dann, wenn es das Gegenüber oder ein allfälliger Mitlauscher richtig einordnen kann. Die Problematik muss «globaler» betrachtet werden. Bei min. der Hälfte meiner Tauchereignisse war an der einen oder anderen Stelle dieses Thema zu hören. Üblicherweise so, dass entweder ein Taucher sich über den Luftverbrauch eines anderen lustig macht, oder sich einer damit brüstet, wie viel Luft er noch in der Flasche hat, oder eben ausschliesslich Diskussionen, wie man den Verbrauch senken kann (ohne Erklärung ob sinnvoll/nötig). Den meisten Hobbytauchern fehlt mit Sicherheit der Background/das Interesse um solche Eindrücke richtig einordnen zu können. In der Summe ergibt sich dann automatisch das Bild, dass weniger Luftverbrauch besser ist. Ich habe noch NIE bei so einer Aussage jemanden sagen hören «hey, das ist aber möglicherweise ungesund!» oder «Verdammt, ich habe heute etwas wenig Luft verbraucht, da muss ich aufpassen» (warum auch…).
Hier sollte man auf eine wichtige Feinheit achten. Worum es eigentlich geht, ist den LuftBEDARF des Körpers zu senken, nicht den effektiven LuftVERBRAUCH.
Denn:
Bedarf < Verbrauch = GUT
Bedarf > Verbrauch = SCHLECHTIch würde mir sehr wünschen, dass das in jedem OWD ganz klar gesagt wird.
10. August 2013 um 8:47 Uhr #72421
tho.meiAdministratorHier sollte man auf eine wichtige Feinheit achten. Worum es eigentlich geht, ist den LuftBEDARF des Körpers zu senken, nicht den effektiven LuftVERBRAUCH.
Da kann ich dir zustimmen. Luftsparen um jeden Preis ist sicher nicht sinnvoll.
Wenn aber jemand seinen Trim, die Tarierung, die Beinschlagtechnik oder sonst eine Einstellung/Technik noch optimieren kann, ist es sicher nicht falsch dies zu tun. Von Atemübungen unter Wasser halte ich auch wenig.Thomas from New Zealnd
7. November 2013 um 11:32 Uhr #72422
DevinTaucherEin Zwischenbericht: 😉
Ich konnte in den letzten Montagen meinen Luftverbrauch licht senken. Woran dies genau liegt kann ich nicht sagen, da ich nicht wirklich etwas verändert habe.
LG
Devin7. November 2013 um 12:20 Uhr #72423
scubatinooTaucher…Woran dies genau liegt kann ich nicht sagen, da ich nicht wirklich etwas verändert habe.
Du hast bei jedem Tauchgang an Erfahrung und Routine dazugewonnen… 🙂
7. November 2013 um 13:47 Uhr #72424
DevinTaucher…Woran dies genau liegt kann ich nicht sagen, da ich nicht wirklich etwas verändert habe.
Du hast bei jedem Tauchgang an Erfahrung und Routine dazugewonnen… 🙂
So wird es sein.
Fühlte mich gerde für einen kurzen Moment extrem erfahren. 😀LG
Devin -
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