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18. Oktober 2009 um 15:47 Uhr #54637
Anonym
InaktivWir tauchen bei uns wenn schon viel mit Nitrox 28. Welche >Mischung habt ihr? Vermute mal wenn schon mit Nitrox gehts in die ähnliche Richtung. Zumindest können wir hier ganz unbedarft im 40 m Bereich tauchen.
18. Oktober 2009 um 16:32 Uhr #64117Anonym
Inaktivfun dives (also sprich alles flache mit OC) mach ich mit nx32 (hab da ein jahresabo fuer die 32er fuellanlage).
bei anspruchsvolleren trimix tgs hab ich in der regel ein nx50 dabei nebst allen anderen gasen (sind aber alles entweder tmx oder o2).
18. Oktober 2009 um 16:56 Uhr #64118Anonym
InaktivKommt auf den Tauchplatz an, da setzte ich von Nx28 – Nx99 alles ein.
Aussen-Füllstationen bieten Nx32, Nx36 und Nx40 in der Schweiz an. Meist aber nur Luft und Nx32. Diese beide dürften die häufigsten Tauchgase sein in der Schweiz.
In vielen Shops kriegst du alle Mischungen im Laden.
Nx28 im 40m Bereich ist ok wenn keine Arbeit, hast da nur den Dekovorteil. Tiefenrausch ist gefühlsmässig gleich wie bei Luft oder Nx32.Grüsse Hans
18. Oktober 2009 um 17:17 Uhr #64119Anonym
InaktivTiefenrausch ist gefühlsmässig gleich wie bei Luft oder Nx32.
hab eigentlich noch bein keinem nitrox mix einen unterschied zum tiefenrausch gegenueber luft wahrgenommen.
wenn ich den zahlen von wikipedia glauben kann, liegen o2 und n2 eh recht nahe beinander:
Gas Relative narcotic potency Ne 0.3 H2 0.6 N2 1.0 O2 1.7 Ar 2.3 Kr 7.1 CO2 20.0 Xe 25.6 hmm, wenn die tabelle stimmt, sollte ich glaub mal ein paar leuchtroehren zerbrechen und das neon in meine flasche druecken 😉
18. Oktober 2009 um 17:23 Uhr #64120Anonym
Inaktivhat zwar nix mit dem Thema zu tun, Neon wurde schon auf Tauchgängen als Intergas verwendet. Es fehlen aber sämtliche Dekoerfahrungen…. und billig ist es auch nicht gerade….
18. Oktober 2009 um 17:27 Uhr #64121Anonym
InaktivEs fehlen aber sämtliche Dekoerfahrungen….
was nicht ist kann noch werden 😉 walti leiht mir sicher einen seiner doppler detektoren fuer ein paar monate ;D
18. Oktober 2009 um 18:55 Uhr #64122
Walter CiscatoTaucher@schnappi
Die Wikipedia Dokumentationen (verschiedene Artikel) haben einen Schönheits»mangel». Es fehlt das narkotische Potential von Helium 😉
In der Tat findet man auch bei Google wenig darüber höchstens, dass es gar nicht narkotisch ist.
Trotzdem gibt es viele medizinische Studien welche dieses Thema vorallem im Bezug auf die Fettlöslichkeit beleuchtet haben.Helium wird oft mit 0.2 (Relative narcotic potency) oder kleiner angegeben.
=> schnappi machst du den Wikipedia Eintrag *lol*Doppler ausleihen ist kein Problem, die richtige Handhabung und vorallem das Grading bedarf aber mehrerer hundert Stunden Erfahrung – diese fehlt dir sicherlich – ich bezeichne mich selber ja auch noch als Anfänger!
18. Oktober 2009 um 19:00 Uhr #64123
Walter CiscatoTaucherHier noch eine Gratis Studie 😀
http://www.gap-software.com/staticfiles/hpb-7-rostainfinal-5-31.pdf
Meiner Meinung nach Pflicht-KnowHow für jeden Trimixtaucher.19. Oktober 2009 um 15:27 Uhr #64124Anonym
InaktivIch tauche Nitrox 32 und betrachte den Sauerstoff und Stickstoff als gleich narkotisch.
19. Oktober 2009 um 15:59 Uhr #64125
Walter CiscatoTaucherIch tauche Nitrox 32 und betrachte den Sauerstoff und Stickstoff als gleich narkotisch.
Kommt immer auch auf die Tiefe an.
Persönlich betrachte ich O2 auch als narkotisch, sicherlich aber nicht gleich wie N2 (siehe Tabelle) 😉20. Oktober 2009 um 5:40 Uhr #64126Anonym
InaktivIch glaube nicht, dass ich auf Tiefe mit einem höheren O2 gehalt die Narkose senken kann. Zumindest merke Ich keinen Unterschied zwischen Luft und Nitrox bezüglich Narkose. Darum gilt für mich O2 = N2 in Bezug zu Narkose auch wenn deine Liste andere Zahlen ausspucken. Das kann aber jeder für sich entscheiden.
20. Oktober 2009 um 8:46 Uhr #64127
Walter CiscatoTaucher@unx1
a.) ist es nicht meine Liste sondern die von Bruno/Wikipedia.
b.) diese narkotischen Potentiale werden seit über 40 Jahren erforscht; dazu
gibt es über 200 medizinische Studien im Mensch und Tier.
c.) die Empfindung ist individuell verschieden, je nach Tagesform und
körperliche Verfassung des einzelnen Tauchers20. Oktober 2009 um 9:07 Uhr #64128Anonym
Inaktivb.) diese narkotischen Potentiale werden seit über 40 Jahren erforscht; dazu
gibt es über 200 medizinische Studien im Mensch und Tier.und auch wenns 2 mio studien sind, solange man keine genaue aussage treffen kann, gilt fuer mich was ich subjektiv als narkotisch empfinde. fuer etwas uns die natur ja schliesslich helium gegeben 😉
20. Oktober 2009 um 9:08 Uhr #64129Anonym
Inaktivb.) diese narkotischen Potentiale werden seit über 40 Jahren erforscht; dazu
gibt es über 200 medizinische Studien im Mensch und Tier.und auch wenns 2 mio studien sind, solange man keine genaue aussage treffen kann, gilt fuer mich was ich subjektiv als narkotisch empfinde. fuer etwas uns die natur ja schliesslich helium gegeben 😉
Helium ist für vieles gut, aber auch nicht immer ideal.
20. Oktober 2009 um 9:45 Uhr #64130
Walter CiscatoTaucherund auch wenns 2 mio studien sind, solange man keine genaue aussage treffen kann, gilt fuer mich was ich subjektiv als narkotisch empfinde. fuer etwas uns die natur ja schliesslich helium gegeben 😉
Logo, gilt primär das eigene Empfinden, was aber nicht für anderen gelten soll. Wenn un1x:
Ich tauche Nitrox 32 und betrachte den Sauerstoff und Stickstoff als gleich narkotisch.
O2=N2=gleiches narkotische Potential (seine Empfindung)
mag dies für ihn zutreffen, heisst aber nicht das es allegmein so ist.
Empirisch ist es mehrfach nachgewiesen worden, dass es eben nicht so ist.
Bei mehreren hundert Tauchern als nur bei un1x und schnappi 😉20. Oktober 2009 um 10:14 Uhr #64131Anonym
Inaktivdarum habe ich auch geschrieben «ICH tauche Nitrox 32 und betrachte den O2 und N2 als gleich narkotisch» Jeder andere kann / darf es auch anders empfinden 🙂
20. Oktober 2009 um 18:57 Uhr #64132Anonym
InaktivDa muss ich Unix recht geben
Die theoretischen Daten und empirischen Studien sind das eine. Jedes Individim reagiert anders auf gleiche Einwirkungen.
Wenn ich am Freitag Abend meinem Hobby fröhne, reagiere ich empfindlich auf N2. Der gleiche TG am Samstag darauf wirkt sich der N2 wesentlich später (tiefer) auf meinen Geist aus. 8)
@Walter
Deine Suche und das Wissen um Interpretation von Studien und Versuchen in allen Ehren. Ich setze das Praktische Wissen und Selbsterfahrung wesentlich höher ein als individuelle Studien die auf einigen «kleinen» Versuchsreihen aufgebaut sind.Die RDP Tabelen von PADI basieren auf Bühlman und sind mit einigen Tausend Tauchgängen belegt worden. Und heute???
Gibt es neue Ekenntnisse und Fakten die die Anwendung und Interpretationen der «alten» Tabellen wieder in Frage stellen.Darum ist das Wissen um diese Grundlagen nur ein Teil des Gesammten. Die Beherrschung eines TG auf einer bestimmten Tiefe und mit bestimmten Gasen/Ausrüstungen ist ein wesentlich grösserer Erfolgsfaktor als das Philosophiern um theoretische narkotische Faktoren.
Grüsse aus dem Seeland
Christian
21. Oktober 2009 um 1:21 Uhr #64133
Walter CiscatoTaucherDie theoretischen Daten und empirischen Studien sind das eine. Jedes Individim reagiert anders auf gleiche Einwirkungen.
Yep, plus ist auch von der Tagesform und auch körperliche/medizinische Probleme abhängig.
Wenn ich am Freitag Abend meinem Hobby fröhne, reagiere ich empfindlich auf N2. Der gleiche TG am Samstag darauf wirkt sich der N2 wesentlich später (tiefer) auf meinen Geist aus. 8)
Kommt immer auf verschiedene Faktoren darauf an. Stress, Tagesform usw. usw.
Blasentechnisch hat du bei einem Wiederholungstauchgang innerhalb 24h mit gleichem Profil mehr Blasen, da sich die körpereigenen Blasenkeime nicht vollends zurückgebildet haben. Siehe weitere Info’s dazu hier:
https://www.swiss-divers.ch/old/index.php?option=com_smf&Itemid=27&topic=347.msg2338#msg2338Deine Suche und das Wissen um Interpretation von Studien und Versuchen in allen Ehren. Ich setze das Praktische Wissen und Selbsterfahrung wesentlich höher ein als individuelle Studien die auf einigen «kleinen» Versuchsreihen aufgebaut sind.
Es gibt tausende von Studien mit hundert tausende von Versuchspersonen und Tieren in den letzten 60 Jahren. Grundlagenforschung in diesem Bereich betreibt man schon lange. Meine eigene Sammlung zählt bald über 3000 medizinische Fulltext Paper Studien. Auch aus der Luftfahrt gibt es zig tausend von Studien zum Thema. Dein praktisches Wissen beruht auf dein Gefühl beim Outcome. Ohne dass du da einige 100 Mal bei verschiedenen Profilen ein Bubblescreening gemacht hast und diese auch statistisch auswertest, haben deine Aussagen mit praktischen Wissen wenig am Hut. Sie beruhen auf dein individuelles Empfinden und Gefühl, was sicherlich auch ein positiver Indikator ist. Wo aber die Grenze ist, kannst du nicht beantworten wenn du diese nicht mehrfach überschritten hast. Schliesslich regelst du vor einem Geschwindigkeitsradar beim Autofahren deine Geschwindigkeit ja auch nach dem Tacho und weniger nach deinem Gefühl.
Die RDP Tabelen von PADI basieren auf Bühlman und sind mit einigen Tausend Tauchgängen belegt worden. Und heute???
Hallo? Die PADI Tabellen wurden Mitte der 60ziger Jahren von der US Navy Tabellen übernommen und entsprechend modifiziert. Dies solltest du als TL eigentlich wissen. Vorwiegend CMAS Verbände Tauchen nach Bühlmann und Hahn Tabellen. Bühlmann und PADI sind Millionenfach bewährt doch niemand kann statistisch über „alle TG’s“ nach diesen Tabellen und Modellen sagen wie viele % mit einer DCS1 oder DCS2 rauskommen. Häufig sind es verschiedene Gründe, sicherlich auch körperliche/medizinische Faktoren welche da eine Rolle spielen. Bei bis zu 30% PFO’s und bis zu 10% Gefässmissbildungen bei Tauchern, kannst du davon ausgehen, dass Bühlmann und PADI sowie auch alle Tauchcomputer entsprechende Sicherheitsmargen haben. Maximal 87 Minuten ausgelassene Dekompression (30 Min GZ auf 50m mit Luft) OHNE jegliche Symptome ist der ist krasseste Fall den ich kenne und selber auch alle Angaben davon habe. Dabei Schoss der Taucher zwei Mal and die Oberfläche und sass seine Deko mit einem EAN50 ab, was wieder das symptomfreie Befinden Postdive ein bisschen besser erklären lässt. Dazu gibt es aber auch noch andere Erklärungen und Erkenntnisse – welche ich hier lieber in einem neuen Thread beschreiben würde.
Gibt es neue Ekenntnisse und Fakten die die Anwendung und Interpretationen der «alten» Tabellen wieder in Frage stellen.
In den 40’ziger bis 90’ziger Jahren entwickelten sich eigentlich zwei Fraktionen (neben den Navy Tables):
Perfusionsmodelle: Bühlmann basiert auf Haldane/Workman
Blassenmodelle: D.E. Yount (VPM), M. Gernhardt/R. Vann (TBDM), B. Wienke (RGBM) usw.
Heutzutage bevorzugen technische Taucher immer mehr Blasenmodelle, während einige gerne noch nach Bühlmann tauchen und an den Gradientenfaktoren schrauben.
Die «Blasenfraktion» behauptet auch, dass die Bühlmann He Gradienten nicht stimmen und einiges in den Berechnungen interpoliert wurde und somit auch drei Kompartimente bei Bühlmann ZH-L 16 nicht richtig berechnet werden. Bedenke, dass Bühlmann und die US Navy Tabellen nach „try and error“ bzw. try until DCS“ entstanden sind. Trotzdem gilt gerade die Bühlmanntabelle als die statistisch zuverlässigste überhaupt.
Ziehe dir mal dieses Statement rein:
https://www.swiss-divers.ch/old/index.php?option=com_smf&Itemid=27&topic=474.msg3877#msg3877Darum ist das Wissen um diese Grundlagen nur ein Teil des Gesammten. Die Beherrschung eines TG auf einer bestimmten Tiefe und mit bestimmten Gasen/Ausrüstungen ist ein wesentlich grösserer Erfolgsfaktor als das Philosophiern um theoretische narkotische Faktoren.
Sorry, aber die von dir zitierten theoretisch narkotischen Faktoren sind:
a.) wissenschaftlich tausendfach belegt
b.) u.a. auch in die Grundlagenberechnungen der Modelle nach denen du vermutlich auch tauchst eingeflossen -
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