SWISS DIVERS › Foren › Gewässer im Ausland › Soma Bay (Ägypten) – The Breakers Surf and Diving Lodge
- Dieses Thema ist leer.
-
AutorBeiträge
-
23. November 2010 um 14:11 Uhr #54958
SquarryTaucherHallo Freunde des gepflegten Urlaubs
Letzte Woche durften wir 8 Tage lang die Wärme geniessen. Da es wirklich ein top Urlaub war (Fazit somit vorweggenommen), möchte ich Euch gerne daran teilhaben lassen. Ich werde versuchen den Bericht möglichst chronologisch zu verfassen.
Ort: Ägpyten – Soma Bay (zw. Safaga und Hurghada)
Hotel: The Breakers Surf and Diving Lodge
Tauchbasis: Orca
Reisezeit und -dauer: November, 1 Woche
Reiseveranstalter: 5vorFlug (gehört offenbar zu FTI)
Fluggesellschaft: HelloAir (Schweizer Gesellschaft)
Flughäfen: Basel und HurghadaBuchung
Ich hatte vergeblich versucht bei Orca Tauchreisen eine Reise in dieses Hotel zu buchen. Nach 1 Woche erst wusste ich, dass sie definitiv keine Plätze mehr haben. Das war absolut enttäuschend, besonders nachdem wir vor 6 Jahren gute Erfahrungen gemacht haben. Doch bereits im Frühjahr bei einer telefonischen Anfrage wurde ich äusserst unfreundlich «beraten». Oder eben genau das ist das Problem. Von «beraten» und «gemeinsam Urlaub planen» kann entgegen den Versprechungen auf der HP keine Rede sein. Die Anzeige der Buchungssituation auf der HP ist offenbar schrott. Selbst grüne Angebote können schon ausgebucht sein, fatal ist, dass es jeweils sehr lange dauert (manchmal 1-2 Tage) bis man das definitiv weiss. Konkrete Alternativen welche «sicher buchbar sind» (meine Forderung) wurde uns keine angeboten. Stattdessen ein lapidarer und genervter Verweis auf die HP. So geht sehr viel Zeit verloren, was besonders bei kurzfristigen Reisen tragisch sein kann (bei uns ca. 5 Wochen vor Reiseantritt).
Ich hab's dann aufgegeben und bei «5vorFlug» gebucht. Da hatte ich innerhalb von 2 Stunden eine definitive Bestätigung.
Weniger gut fand ich lediglich, dass ich mir nicht sicher war ob noch Unterlagen per Post kommen oder ich nur die PDFs habe. Da könnte die Information verbessert werden. Es hat aber alles einwandfrei geklappt und auch bei der Hotline war sofort jemand erreichbar als ich nachgefragt habe, warum kein Web-Check-In möglich ist (offenbar bei Pauschalreisen nicht immer möglich).Anreise
Basel ist ein super Flughafen. Übersichtlich und war nicht besonders viel los. Die Tauchlampe hatte ich im Handgepäck, Batterien separat. Die Dame am Check-In war so aufmerksam (Tauchkoffer), dass sie zu meinem Erstaunen nach einer Tauchlampe gefragt hat. Bei Hello gibt's kein separates Tauchgepäck, da muss jedes Kilo bezahlt werden. War aber für uns kein Problem, denn pro Person hat man 20 + 10kg zur Verfügung. Tauchausrüstung hatte nur ich dabei, meine Freundin lediglich Maske, 1 langen Neo 5mm und einen Shorty 3mm. Meine Ausrüstung bestand grob aus 7mm Neo, Seaquest Pro QD i3, Füsslinge, Flossen, Maske, Messer, Apeks XTX100 + XTX40. Zudem hatten wir noch ein Trapez, Schwimmweste und Füsslinge für's Surfen dabei. Ich ausserdem mein MacBook Pro und ein Buch mit 800 Seiten und entsprechend Gewicht…
Insgesamt hatten wir jedoch 5kg Untergepäck. Somit denke ich, dass man problemlos auch 2 Tauchausrüstungen innerhalb der Limits transportieren könnte.
Das Flugzeug war eine MD-90 und etwas «heruntergekommen». Insbesondere die Sauberkeit war nicht gerade top. Mein Vordermann hatte 3 Kaugummis am Sitz kleben. Der Sitz neben uns im Gang blieb frei, wahrscheinlich absichtlich, denn die Rückenlehne liess sich nicht arretieren… das Besteck war ebenfalls nicht ganz sauber (auch von einer Person eine Reihe weiter hinten, da kamen sie dann in's Schwitzen…). Das Essen selbst war aber sehr gut und auch die Bedienung 1A. TV gibt's in der Klapperkiste nicht.
Die Ankuft in Hurghada war unspektakulär, das übliche Anstehen für's Visum, danach Reiseleiter finden. Wir wurden in einem PKW in unser Hotel gefahren, denn wir waren die einzigen zwei. Der Fahrstil ist nichts für Weicheier… *g* Die Fahrt dürfte ca. 45min gedauert haben.Hotel
Unser erster Eindruck: wow (4 Sterne). Schöner als gedacht, sehr freundliche Leute, schönes Zimmer (Flat-TV von LG mit vielen deutschen Sendern), grosser Balkon, Bad mit anständiger Toilette und gut fliessendem Wasser. Das Bett mit Kissen und Decken nach gutem(!) europäischem Standard. Das Hotel ist im Vergleich zu den Palästen à la Kempinski und Sheraton eher klein und kompakt (wohl so ca. 130 Betten), dafür sind aber die Wege kurz. Der Pool ist klein aber ausreichend, Fitnessraum, Sauna.
Die ganze Anlage ist schön gemacht und gut gepflegt. Auf dem Dach des Restaurants gibt's eine Bar mit grossen Liegen und Kissen und fixer Leinwand. Sonst gibt es noch min. 2 weitere Bars.
Frühstück und Abendessen gibt's ab Buffet. Da ich auf viele Dinge allergisch bin (u.a. Fisch) und scharf nicht vertrage, bin ich fast verhungert… naja, aber ich bin auch kein Massstab und das wusste ich auch. Gemäss anderen Gästen soll das Essen wirklich gut sein. Jeden Abend gab es ein Motto (USA, International, Oriental, Potatoes,…). Die haben sich da richtig in's Zeug gelegt (Deko). Für die orientalische Nacht wurden alle Gäste gebeten die im Zimmer bereitgelegten Gewänder zu tragen. Zudem gab es öfters am Abend ein kleines Rahmenprogramm (Sängerin, Saxophonspieler, Tänzer).
Die Kellner sind sehr freundlich, jedoch ist der Betrieb etwas unstrukturiert. D.h. manchmal muss man 2 mal nach der Rechnung fragen (man muss bevor man geht die Rechnung unterschreiben) oder etwas auf die Getränke warten. Ich hab dann am zweiten Abend «grosszügig» Trinkgeld geschrieben (3 Euro) und von da an lief es besser. Ob's daran gelegen hat, weiss ich nicht. Andere Gäste meinten mit dem Trinkgeld könne man nicht viel machen, da alles in eine Kasse käme. Ich denke unser «Glück» war, dass wir meistens den gleichen Kellner erwischt haben (der fand uns wohl nett und kam immer gleich). Wir waren ja im Urlaub und nicht auf der Flucht, somit konnte ich auch mal geduldig warten. Die Gäste waren gem. meinem Eindruck hauptsächlich aus Deutschland, Holland, Schweiz. Es gab aber auch div. englisch sprechende Leute. Das Klientel ist eher sportlich (surfen oder tauchen), altermässig breit gestreut. Schwerpunkt wohl so 28 – 55.
Samstag Abend wurde auf der Leinwand eine Meeres Doku gezeigt, war natürlich sehr cool mit dieser Kulisse.
Täglich sind sie übrigens mit einer stinkenden Rauchmaschine durchs Gelände marschiert um Mücken zu killen. Hat offenbar gewirkt!Soma Bay
Die Soma Bay lässt sich in weniger als 30 Minuten durchschreiten (am Strand). Zwischen den Hotels gibt es keine Mauern, der Weg ist durchgehend. Es ist problemlos möglich in anderen Hotels was zu konsumieren. Die Rechnung kann man sich auf sein eigenes Zimmer schreiben lassen! Das funktioniert sogar z.B. mit der Surf-Station des Robinson Hotels. D.h. ich gehe dort surfen und habe den Betrag nachher auf meiner Hotelrechnung vom The Breakers. Wow. Für Abendessen kann man sich Gutscheine geben lassen um woanders (billiger) zu essen. Wie das genau funktioniert und wie die Preise sind, weiss ich nicht. Zwischen den Hotels verkehrt auch regelmässig ein kostenloser Shuttle.
Ich wurde kein einziges Mal mit den Worten «Elllloooo mai Frrreeeennnd» angequatscht -> Top. Man kann sich also wirklich frei in dieser Soma Bay bewegen.
Unser Hotel hatte das Hausriff der Soma Bay vor der Türe, die anderen z.B. eher Badestrand oder Surfspot. So hat jedes Hotel seinen Schwerpunkt. The Breakers ist nix für Badeurlaub, denn baden ist auf dem Riff kaum möglich (Wassertiefe zu gering und auch nicht schön). 200m weiter ist aber das Sheraton mit super Badestrand. Surfspot ist vor dem Robinson resp. vor dem Kempinski (fliessend). Das Robinson hat ebenfalls eine Tauchstation (SSI).
Der Hafen ist vom The Breakers aus gesehen am anderen Ende. Die Fahrt dauert aber keine 5 Minuten.
Direkt vom Hotel weg führt ein 400m Steg übers Hausriff zur Kante. Wenn man dort tauchen will (kostenpflichtig), wird man per Golfkart hingefahren (für die ganz faulen Zeitgenossen). Draussen ist auch immer jemand der beim anziehen und aussteigen hilft.
Ach ja: ich glaube in der Soma Bay gibt's keine Minute ohne Wind… das war aber natürlich sehr angenehm.Tauchbasis
Die Orca Tauchbasis steht (natürlich) unter deutscher Leitung und ist im Hotel integriert. Die Infrastruktur ist meines Erachtens gut, jedoch habe ich keine grosse Erfahrung. Es gibt grosse Wasserbecken zur Reinigung des Materials, Duschen, WC und zwei Trockenräume mit abschliessbaren Kästen (Handgepäckkoffer passt sogar rein). Die Trockenräume sind abends jedoch sehr voll mit Material. Atemregler und Kleinkram habe ich jeweils eingeschlossen, Flossen, Maske und Blei in meiner Kiste (jeder Gast bekommt eine Kiste), Neo und Jacket frei aufgehängt. Geklaut wurde nie etwas, habe auch von keinem anderen Gast gehört, dass was wegkam. Nachts werden die Räume verschlossen. Gegen Schluss des Urlaubs wurde ich gar etwas nachlässiger (während Nachttauchgang am Hausriff Kiste sichtbar mit Kleinkram draussen auf der Bank) und es ist trotzdem nichts passiert.
Die Einrichtungen sehen teilweise etwas «verbraucht» aus, ich denke das liegt aber auch an der sehr starken Beanspruchung. Den grossen Tauchkoffer konnte man in einem separaten Raum unterstellen (Staff only – man konnte trotzdem rein).
Zur Basis gehört auch ein Shop in dem man diverse Dinge kaufen kann (Sonnencreme, Hygieneartikel, Tauchmaterial, Postkarten,…).
Blei bekommt man en masse und ohne etwas auszufüllen. 15 Liter Flaschen stehen nur in begrenzter Zahl zur Verfügung und sollten deshalb vorab reserviert werden.
Nitrox gibt's gratis, jedoch war zum Zeitpunkt unserer Ferien wohl etwas kaputt, denn sie konnten nur 28er anbieten. Kenne jedoch die Hintergründe nicht. Sowohl bei der Basis als auch auf dem Schiff waren Luftmesser (keine Ahnung wie die Dinger heissen) vorhanden, sowie ein Buch um die Werte einzutragen.
Jeder Taucher muss zu Beginn ein ärztliches Zeugnis vorweisen, welches auch tatsächlich durchgelesen wurde. Ebenso sind Logbuch und Zertifikate vorzulegen und ein Fackel der Tauchbasis auszufüllen. Danach ist ein Check-Dive obligatorisch, welcher wohl täglich um 9 Uhr stattfindet. Möglicherweise gibt es nachmittags nochmals eine Möglichkeit. Blöd ist, wenn dieser voll ist, denn dann darf man nicht auf's Boot (Witz komm raus…). Ich bin der Meinung sie müssen jedem Taucher welcher im voraus gebucht hat einen Platz freihalten. Das ist auch ein Punkt der mich zu Beginn sehr genervt hat. Ich habe nämlich vorab im Internet 5 Tage Boot gebucht, unter Angabe der Aufenthaltstage. Somit war eigentlich klar, dass ich am Montag meinen Checkdive machen muss um das gebuchte abrufen zu können. Trotzdem war ich nicht vorgesehen und musste um meinen Platz kämpfen. Ein kleines Theater gab's ebenfalls mit der vorreservierten 15 Liter Flasche. Dies wurde trotz Bestätigung verdaddelt und es hiess ich müsse das einfach immer jeden Tag auf der Liste vermerken. Ich konnte mich dann durchsetzen, dass für mich für die ganze Woche 2 Flaschen reserviert wurden. Allerdings habe ich mich damit wohl bei der Mitarbeiterin nicht beliebt gemacht. Auf die Frage was mir online buchen nützt wenn ich mich dann trotzdem täglich auf der Bootsliste eintragen muss plus auf die Flasche hoffen, folgte nach einer langen Denkpause die Antwort «weil's billiger ist». Naja… ich denke die Deutschen loben sich hier wohl zu sehr mit ihrer Gründlichkeit und ihrer Ordnung… das ginge definitiv besser. Ich hatte erwartet, dass mein Tauchurlaub so fix geregelt ist und somit sicher funktioniert (= 1. Tag Checkdive plus ein Halbtagestrip, 5 Tage Bootstauchen, 2 Nachttauchgänge). Das war zu dem Zeitpunkt nicht gesichert. Das hat mich gestört. Allerdings muss ich sagen, dass es dann in der Realität kein grosses Problem war (die Flasche hatte ich ja), denn man konnte sich jeweils bereits auf dem Boot für den nächsten Tag eintragen und hatte somit «Vorrecht». Ich bin aber einfach ein Mensch der gerne am 1. Tag alles klar macht um keine Unsicherheiten zu haben. Schliesslich will ich tauchen und mir nicht nur die Sonne auf den Bauch scheinen lassen und mich im Zweifelsfall mit anderen Leuten um einen Platz auf dem Boot prügeln.
Allerdings habe ich diesbezüglich sehr hohe Ansprüche, das muss ich zugeben. Organisatorisch bin ich nur schwer zufriedenzustellen.Mietmaterial
Ich habe kaum Erfahrung mit Vermietungen und kenne deshalb auch den Standard nicht. Zudem kenne ich nur meine jetzige Ausrüstung wirklich gut (siehe oben). Dies sei vorweggenommen. Das Material war offenbar hauptsächlich von Mares (Mares Rebel habe ich gesehen), die Computer von Suunto. Die Jackets hatten kein integriertes Blei (waren glaub ich von Seaquest). Die Atemregler waren im Vergleich zu meinem XTX100 schwer zu atmen (bin ich verwöhnt??), besonders in aufrechter Position. Beim Octopus meiner Freundin kam an einem Tag immer etwas Wasser mit. Verwendet werden nur DIN-Anschlüsse, INT-Adapter sind vorhanden.
Nach dem Tauchen hat man sein Material in's Wasch-Becken geschmissen (gem. Geruch war dort eine Desinfektionslösung drin), die Mitarbeiter haben's dann rausgefischt und verstaut. Jeden Tag gab's dann offenbar «neues» Material (die Kiste war mit den Grössen angeschrieben). Von daher sehr einfach und komfortabel. Das haben sie gem. Angaben eingeführt um eine bessere Kontrolle zu haben.
Das Zeug sah natürlich ziemlich gebraucht aus, war aber gem. meinen Beobachtungen in einem guten funktionalen Zustand. Ging etwas nicht wunschgemäss, wurde es sofort ersetzt. Auf dem Boot hat's einem einmal mit einem ziemlichen Knall etwas am Regler zerrissen (keine Ahnung was). Innerhalb von 2 Minuten war er wieder komplettiert, somit führen sie wohl Ersatz mit.Tauchen (Boot und Hausriff)
Vom Ablauf her sehr simpel. Man packt sein Zeug in die Kiste und stellt sie an einen bestimmten Ort. Die Mitarbeiter verladen die Kiste und fahren sie zum Schiff. Natürlich auch die Flaschen. Bei der Basis gibt's je nachdem eine kurze Besprechung (wetterbedingter Ortswechsel, Vollzähligkeit,…), danach steigt man auf einen Transporter und lässt sich zum Hafen fahren. Dort steigt man direkt auf's Boot wo man seine Kiste vorfindet, schnappt sich eine Flasche und baut sein Zeug zusammen.
Danach ist faulenzen angesagt bis zur Besprechung. Platz ist auf dem Boot genug, üblicherweise sind um die 20 Personen mit dabei. Ich konnte immer liegen.
Ach ja: es wird immer gefragt wer zum ersten Mal auf dem Boot ist, dann gibt's nämlich eine kurze Einführung (Sicherheit, Schuhe, Toilette, Ablauf,…).
Die Boote sind natürlich mit Notfallkoffer, Funk und Sauerstoff ausgestattet. Es handelt sich um richtige Tauchboote mit Platz um die Neos aufzuhängen und den Flaschenhalterungen. Ebenso ist «Frischwasser» an Board womit man sich nach dem Tauchgang kurz abduschen kann. Mittagessen gibt's für 5 Euro, Getränke kosten 1 Euro (Cola, Sprite,… in Dosen, Wasser in 1.5 Liter Flaschen).
Vor den Tauchgängen gibt's jeweils eine Besprechung mit Skizze und klaren Anweisungen. OWD 18m, AOWD 30m, Experienced je nach Platz bis 40m. Keine Deko-Tauchgänge. Unter 30 Tauchgängen ist ein Guide Pflicht (5 Euro pro Tauchgang). Wir waren nie mehr als 6 Personen mit einem Guide, meistens 4.
Ich finde sie erklären gut wie es abläuft, besprechen Strömungen, Handzeichen, Tauchplatz, Buddy-Check und Regeln. Ebenso stellen sie die Buddy-Teams zusammen.
Unsere Tauchguides waren immer gut und man fühlte sich sicher mit ihnen. Sie kannten die Plätze sehr gut, haben einem interessante Dinge gezeigt und regelmässig nach dem Befinden und der Luft gefragt. Da meine Freundin und ich meist mehr Restluft hatten als die anderen geführten Taucher und sie mit uns nie Schwierigkeiten hatten, durften wir jeweils noch alleine fertig tauchen (sind eh in der Nähe des Bootes geblieben).
Sowohl die angefahrenen Tauchplätze wie auch das Hausriff waren sehr schön zu tauchen. Hier muss ich wohl nichts anfügen.
Auf dem Schiff war die Crew sehr hilfsbereit und hat immer beim an- und ausziehen tatkräftig geholfen. Ebenfalls beim Ausstieg aus dem Wasser (Flossen entgegennehmen und Stützen bei Wellengang). Auch die Flasche wurde noch im Stehen abmontiert.Surfen
Die Surfstation ist relativ gross und verfügt über sehr gutes Material und gute Lehrer. Surflizenz ist zwingend. Ein halber Tag kostet 45 Euro.Kosten
Flug und Hotel haben mich knapp CHF 1'100.- gekostet. Tauchen war ich 12 mal (1 Tag krank) mit eigener Ausrüstung, das hat mich total 400 Euro gekostet. Sicher kein Schnäppchen, aber angesichts der Qualität i.O. Nebenkosten wie Getränke und Trinkgelder schlugen mit rund CHF 100.- zu Buche. Zusätzlich haben wir noch eine CD mit Fotos vom Checkdive gekauft für EUR 29. Zusätzlich waren noch einige sehr schöne Fotos von diversen typischen Fischen und Korallen auf der CD.Fazit
Jederzeit wieder. Das Gesamtpaket hat einfach gepasst, die Leute waren sehr nett, die Qualität ist gut. Auch für einen sehr risikoorientierten Menschen wie mich war der erhoffte «Sicherheitslevel» erreicht. Die Soma Bay bietet für Taucher und Surfer (und Golfer) ideale Bedingungen. Für Party-Touristen ist es jedoch der absolut falsche Ort.23. November 2010 um 18:25 Uhr #67569Anonym
InaktivToller Bericht, merci viel Mal squarry!
Gruss Richi
23. November 2010 um 23:01 Uhr #67570Anonym
Inaktivwow, respect. toller Bericht. komisch ich bekomm solch langen Texte nur zustande wenn ich am oaestern bin 😉 weiter so!
cheers
–bruno24. November 2010 um 8:50 Uhr #67571
SquarryTaucherSchön, dass er auch gelesen wird ;D
Was ich noch anfügen wollte: etwas vom schönsten was ich je gesehen hatte, waren 3 Stachelrochen welche vor uns vorübergeglitten sind. Da waren wir alle einfach nur sprachlos und der Anblick lässt sich nur schwer in Worte fassen.
Vom Boot aus haben wir auch noch eine grosse Schildkröte gesehen und einmal wurden wir von ca. 10 Delfinen begleitet (inkl. Baby).In den nächsten Tagen werde ich noch ein paar Fotos hochladen.
-
AutorBeiträge
- Du musst angemeldet sein, um auf dieses Thema antworten zu können.