Suunto Tauchcomputer?

SWISS DIVERS Foren Tauchausrüstung Suunto Tauchcomputer?

  • Dieses Thema ist leer.
Ansicht von 20 Beiträgen – 1 bis 20 (von insgesamt 22)
  • Autor
    Beiträge
  • #54902
    tho.mei
    Administrator

    Ich bin auf der suche nach einem neuen Tauchcomputer, um meinen alten Aladin endlich zu ersetzen. Als Anforderung stelle ich vor allem funk Luftintegration. Zudem bin ich kein Tech-Taucher, aber Nitrox sollte der Computer schon berechnen können. Suunto scheint mir im Moment sehr gute Angebote zu haben. Da ist der D9, HelO2, Vytec DS und Vyper Air der diese Anforderung erfüllt. Die genauen Unterscheide zwischen diesen Geräten erschliessen nicht mir aber nicht ganz.

    Wer weiss genaueres? Wer hat Erfahrung mir einem diese Compute

    Thomas from New Zealnd

    #66922
    Excalibur
    Taucher

    Ich habe den Vytec DS und Cobra 2.

    Wenn Du kein Techi bist, dann kannst Du den HelO2 gleich streichen. Du brauchst keinen Computer, welcher Heliumgemische unterstützt.

    Der D9 ist der Ferrari bei Sunto. Hat einen integrierten Kompass und hat das Format einer Uhr. Ist sehr elegant und kann daher auch als normale Uhr getragen werden. Den Vyper kenne ich nicht. Da müsstest Du Dich entweder über das Internet informieren oder Dich von einem Händler beraten lassen.

    Welches Modell Du nehmen möchtest ist natürlich auch eine Frage des Preises. Der D9 ist schon recht teuer aber eben auch der eleganteste. Vytec DS unterstützt drei unterschiedliche Luftgemische, welche meines Wissens während dem Tauchgang gewechselt werden können. Selber hab ich das aber nie ausprobiert. Ansonsten ein solides Modell, welches auch den Download der Daten auf einen PC unterstützt (Datenkabel ist separat erhältlich).

    Gruss
    €xi

    #66923
    marc
    Taucher

    Es gibt auch noch Alternativen von Marken zu Suunto welche evtl auch interessant sein könnten. Wie Exi sagt, kommt es aber darauf an, was Du suchst:

    – Preis?
    – Typ: Arbanduhr, Arm-Konsole (Grösseres Display), Konsole am Schlauch (Finimeter etc.)

    Alternativen sind z.B.

    – Uwatec Galileo Sol (tauche ich – kann ich sehr empfehlen) und Luna
    – Uemis Zurich
    – Mares (mehrere Modelle, z.B. IconHD)
    – Scubapro
    – Seemann (neu: Subgear)

    «Schlecht» ist heute vermutlich keiner der Compis mehr. Kommt halt wie gesagt darauf an, was das Ding können sollte und wie Optik / Ausmasse sein müssten. Weitere Tauchcomputer-Kriterien findest Du in der Shopping-Hilfe hier…

    Guet Luft!
    Marc

    #66924
    Anonym
    Inaktiv

    Das ist so eine Sache mit den Tauchcomputern.  :-
    Praktisch alle Hersteller werben mit irgend einer Funktion die das Tauchen revolutionieren und «sicherer» machen sollen  🙁

    Suunto Rechner haben Irrtum vorbehalten ein RGBM Rechenmodell. Dies kann bei Wiederholungstauchgängen, meines Erachtens, zu zu konservative Austauchzeiten ergeben.
    Zudem sind die Anzeigen für mich zu klein. (mit dem Alter braucht man die Arme zum fokusieren  ;))

    Wenn Du nur im Sporttauchbereich bis so um die 30 Meter mit Nitrox tauchen willst, dann brauchst Du keinen Rechner mit Trimix und oder Gaswechsel.
    Willst Du in die Zukunft investieren und allenfalls einen Advanced Nitrox oder sogar weiter Richtung Tek-Diving oder Rebreather gehen, dann würde ich einen entsprechenden Rechner bevorzugen der diese Funktionen erfüllen kann.

    Also lange Rede kurzer Sinn
    Im Sporttauchbereich würde ich auf folgende Werte setzen
    – Grosses Display (Haben die Suunto leider nicht)
    – Gasintegration (Vytech und HelO)
    – Software zum Auslesen der Tauchdaten ohne zusätzliche Kosten für SW und Interface (Ist bei den UWATEC Rechnern gratis bzw. im Preis eingerechnet :))
    – Kein Armbanduhr änlicher Wecker in den heimischen kalten Seen (wie der D6 und D9. Die kannst Du unter Wasser mit dicken Handschuhen schlecht bedienen
    – Nitroxfähig bis 100%
    – Allenfalls Möglichkeit für Gaswechsel unter Wasser im Nitroxbereich (Vytech und HeLO von Suunto)

    Heute gross im Rennen (man sieht sie häufig auf den Tauchplätzen) sind die Rechner wie:
    – Galileo-Familie von UWATEC (grosses Display Updatefähigkeit Gasintegration)
    – UEMIS (allerdings nur übers Internet fähig zum auslesen der Daten)
    – SUUNTO Vytech und HeLO (kleines Display, Gasintegration etc)
    – SUUNTO Vyper und Gekko (keine Gasintegration aber Nitroxfähig)
    – ICon von Mares (Farbdisplay Gasintegration fehlt zur Zeit)

    Durch einen Tauchzwischenfall bin ich leider kein Suunto Fan. Ich mag lieber grosse Displays um stressfrei die wichtigsten Tauchgangsdaten ablesen zu können. Zuviele Informationen auf dem Display können zu Fehlinterpretationen führen.

    Hier noch ein Link zur Suunto Hompage

    http://www.suunto.com/de/Products/#filter=894

    Grüsse aus dem Seeland

    Christian

    #66925
    Anonym
    Inaktiv

    der dr5 ist evtl auch noch sehr interessant: http://www.heinrichsweikamp.net/#/de/dr_5/

    muesste ich heute wieder einen computer kaufen, wuerde ich sehr wahrscheinlich richtung dr5 gehen (im moment hab ich vr3 und shearwater pursuit). und der groesse teil der software (glaub alles, ausser dem boot loader) ist open source, also offen fuer eigene erweiterungen (daher interessiert er mich auch so sehr)…

    nur um noch einen an die liste der alternativen zu suunto anzufuegen 🙂

    cheers
    –bruno

    #66926
    marc
    Taucher

    @schnappi: es wird ein consumer (=non-coder) tauchglicher sport-tauchcompi gesucht 😉
    kein: ich-bau-mir-mein-eigener-tec-computer ;D

    … ok, vielelicht tu ich dem DR5 unrecht :-X

    #66927
    Anonym
    Inaktiv

    der dr5 kommt fertig mit firmware. hab kurz mal mit matthias heinrichs darueber gesprochen. der grossteil der software wird open source, damit interessierte «basteln» koennen. aber der laeuft sogar ouf of the box, also ists schon ein consumer tauglicher computer 🙂

    #66928
    Anonym
    Inaktiv

    Hallo Schnappi

    Was verstehst Du unter «rumbasteln» ??? ???

    Da gibt es sonst noch den Selbstbaucomputer von Peter Rachow  :-

    Da bleib ich im Sportbereich doch lieber bei den gestandenen Produkten  😉

    Gruss

    Christian

    #66929
    Anonym
    Inaktiv

    Was verstehst Du unter «rumbasteln» ??? ???

    im kontext des dr5 versteh ich darunter aenderungen und anpassungen der software an die beduerfnisse des users. ich mein hier mit «basteln» ganz klar nix negatives, sondern eigentlich was konstruktives (bei welchen modellen hat man schon die moeglichkeit, die software anzupassen)…

    von rachow's computer lass ich die finger, der sieht ja nicht annaehernd so professionell und robust aus wie der dr5 😉

    #66930
    tho.mei
    Administrator

    Hallo
    ihr seid ja wirklich keass. 😉 Mein erster Post hier, und 24h später habe ich 8 Antworten. DANKE.

    Na ja, da hat wohl jemand mein Avatar richtig interpretiert. Wusste nicht dass es einen OSS Tauchcomputer gibt. (Warte auch schon lange auf den GNU-Tauchkurs… ;D ) Wahrscheinlich programmiere ich tag ein tag aus viel komplexeres als an einen dr5 Tauchcomputer herum zu basteln… Hätte aber bei einem solchen Gerät lieber eine Auswertungssoftware die nicht nur unter Windows läuft. Was auf dem Tauchcomputer selbst ist, ist mir ziemlich egal, solang er richtig rechnet und gut handhabbar ist.

    Ich habe mich nicht auf Sunto festgelegt. Hatte nur deren Angebot gerade unter die Lupe genommen. Hier in Neu Zealand habe ich einen Mares Nemo Sport und bin auch zufrieden.

    Grüsse aus New Zealand

    Thomas from New Zealnd

    #66931
    Anonym
    Inaktiv

    das mit der auswertungs software ist immer ein problem. ich meine ich haette keine probleme so was zu implementieren (das bekomm ich auch besoffen noch hin), nur fehlen in der regel bei den meisten computern die details zu den protokollen und datenformaten. und wenn man den hersteller anfrage gibts entweder keine antwort oder schwachsinn wie «dann muessten wir teile unseres rechenmodells offenlegen» (hab ich von uwatec bekommen)…

    daher kann ich den open source ansatz nur begruessen. ich spiele mit dem gedanken, einfach so zum spass, minix3 auf den dr5 zu portieren, dann haett ich einen micro kernel auf dem ich dann laufen lassen kann, was ich will. 😉

    #66932
    Pömä
    Taucher

    Ich persönlich darf einen Vyper2 mein Eigen nennen. Hat grosse Taste, welche auch mit Trocki Handschuhen gut zu bedienen sind, ein für mich ziemlich grosses Display, welches 1a abzulesen ist. Einzig die Luftintegration bietet er halt nicht… Aber denke, dass der Vyper Air vom Display her das selbe sein wird. Die Compis der DS Reihe haben ein Mini-Display und das würd ich dir nicht empfehlen. Schliesslich willst du einen Tauchcomputer um zu tauchen…

    #66933
    Excalibur
    Taucher

    @Pömä

    Ich habe einen Vytec DS und finde das Display und die Zahlen darauf überhaupt nicht klein. Ich kann den Computer sehr gut ablesen.

    #66934
    Pömä
    Taucher

    @Pömä

    Ich habe einen Vytec DS und finde das Display und die Zahlen darauf überhaupt nicht klein. Ich kann den Computer sehr gut ablesen.

    Hab ja nix anderes gesagt 😉

    #66935
    Excalibur
    Taucher

    Die Compis der DS Reihe haben ein Mini-Display und das würd ich dir nicht empfehlen.

    Dann hab ich das hier wohl falsch verstanden  ???

    #66936
    Pömä
    Taucher

    Sieht wohl so aus… Gibt allerdings schlimmeres! 🙂

    Der DS hat ja wirklich ein Mini-Display das in unseren Seen nicht so der Hammer ist. Der Einzige TC mit klein dargestellten Ziffern und Buchstaben der 1a abzulesen ist, ist meiner nach der Uemis! Dies aber, meiner Meinung nach nur, da er sehr hell ist.

    #66937
    Tinu
    Taucher

    Hier noch meine 5 cents:
    – Suunto Cobra (2) ist meiner Meinung nach auch im See gut ablesbar, von den Armbanduhren rate ich für den See ab (Lesbarkeit + Bedienung).

    – Für mich sind folgende Punkte ebenfalls wichtig:
    — Wescheln der Batterien/Akkus -> sollte möglich sein, optimal sogar durch den Taucher selbst.
    — Hintergrundbeleuchtung -> sollte dauerhaft einschaltbar sein. Oder OLED Anzeige (wie u.a. UEMIS oder DR5). Mit der Lampe immer den Computer anleuchten müssen, wenn man ihn ablesen will, ist für mich lästig (als Buddy und als Taucher)

    Immer gut Luft
    Martin

    #66938
    tho.mei
    Administrator

    DANKE für alle Antworten. Ihr seid grossartig!

    Eine Frage habe ich aber noch: Welche der ganz am Anfang genannten Modelle habe kein «Mini-Display»? (es ging um Suunto D9, HelO2, Vytec DS und Vyper Air)

    Thomas from New Zealnd

    #66939
    marc
    Taucher

    Bin selber jahrelang einen Vyper getaucht. Das Display ist handlebar aber nachdem ich die letzten Jahre anderes kenne auch noch zu klein. Für mich definitiv zu klein für die trüberen Gewässer sind aber die Displays der «Armbanduhren», also alle D-Modelle (D4, D6, D9). Aber auch mit denen kann man grundsätzlich tauchen.

    Am besten ist, wenn Du mal unterschiedliche Modell zum Testtauchen ausleihst oder mietest. So kannst Du vor dem Kauf selbst beurteilen was für Dich zu klein oder zu gross oder genau richtig ist. Dabei würde ich aber auch noch andere TC's als die Suunto's einbeziehen, denn die Suuntos sind alle von der kleineren Sorte.

    Wo ich persönlich gar keinen Sinn drin sehe, sind Konsolen (also Finimeter mit integriertem Compi ab Schlauch hängend, z.B. Cobra). Ablesen von allem was man am Handgelenk/Unterarm trägt geht definitiv intuitiver als ein separates Teil irgendwo in der Ausrüstung hängend. Klar gibt es auch dafür wieder Möglichkeiten aber warum kompliziert wenn's am Handgelenk so einfach geht. Aus meiner Sicht stammen die Konsolen noch aus Zeiten wo Luftintegration nicht zuverlässig über Funk und Co war. Solche Konsolen sind aus meiner Sicht ein Überbleibsel bzw. eine Notlösung aus frühreren Zeiten. Kurz und gut: ich wüsste nicht, warum ich einem Einsteiger heute noch eine Konsolenvariante von Tauchcompi empfehlen sollte – hätte ein schlechtes Gewissen damit. …ups, «kleines» Konsolenstatement…

    Guet Luft,
    Marc

    #66940
    Anonym
    Inaktiv

    Der D9 ist im Format einer 'normalen' Armbanduhr und hat deshalb ein entsprechendes 'Mini-Display'. Die anderen sind meiner Meinung nach gleich gross (konnte sie aber nie nebeneinander vergleichen).

    Ich selbst besitze den Vyper Air. Die Ablesbarkeit (bzw. die grösse der Anzeige) ist gut. Trotzdem stören mich persönlich zwei Dinge an dem Compi:

    1. Es befindet sich ständig Luft zwischen dem Plastikdisplayschutz und dem Display. Ich habe mich zwar daran gewöhnt diese regelmässig 'rauszuschütteln', aber nerven tut es mich persönlich trotzdem.

    2. Die Beleuchtung des Displays lässt sich nicht dauerhaft einschalten. Du hast dann die Möglichkeit sie entweder per Tastendruck (die Taste laaaaange drücken) wieder enzuschalten oder aber dir anzugewöhnen den Computer mithilfe der Lampe abzulesen. Hört sich zwar einfach an, aber wenn die Lampe stark genug ist und der Winkel stimmt, leidest du an einer kurzzeitigen Sehschwäche, weisst aber immernoch nicht was auf dem Compi steht…

    Das sind alles Dinge die man erst merkt, wenn man damit einige Zeit getaucht ist. Falls du die Möglichkeit hast, würde ich den Compi zuerst Probetauchen bevor du ihn kaufst.

Ansicht von 20 Beiträgen – 1 bis 20 (von insgesamt 22)
  • Du musst angemeldet sein, um auf dieses Thema antworten zu können.