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22. November 2013 um 11:54 Uhr #55815
tho.meiAdministratorHallo
ich plane nächsten Sommer Ferien in Skandinavien zu machen und würde gerne dort auch tauchen. Der meist zuerst genannte Saltstraumen ist mir bekannte.
Wer kennt andere Orte wo sich das Tauchen in Schweden und Norwegen wirklich lohnt?Grüsste aus New Zealand
Thomas from New Zealnd
4. Dezember 2013 um 15:08 Uhr #72673Anonym
InaktivHallo Thomas
Frag mal das Mitglied «tyskigoteborg» an
Der kommt aus dem hohen Norden.Gruss Christian
15. Januar 2014 um 19:32 Uhr #72674
tho.meiAdministratorHallo Thomas
Frag mal das Mitglied «tyskigoteborg» an
Der kommt aus dem hohen Norden.Gruss Christian
Von tyskigoteborg habe ich leider keine Antwort erhalten. 🙁
Auf anderem Weg wurde mir folgende Basis empfohlen: http://www.norway-team.com.
Ich suche immer noch über Informationen zu weiteren/anderen Möglichkeiten in Skandinavien. Wer kennt welche?
Thomas from New Zealnd
21. Januar 2014 um 7:33 Uhr #72675
scubatinooTaucherIch bin vor ein paar Jahren mal in Norwegen an dieser Basis vorbeigekommen:
http://www.stromsholmen.no/?pageID=10&ItemID=0Hat soweit einen tollen Eindruck gemacht. Die bieten auch Übernachtungsmöglichkeiten mit allen nordischen Annehmlichkeiten wie Hot Tubs usw. 🙂 Da ich allerdings nur kurz Zeit und keine eigene Ausrüstung dabei hatte, war mir dann der Preis für einen einzelnen Tauchgang von fast Fr. 200.- doch etwas zu viel. Zudem wusste ich nicht, was mich da unter Wasser erwartet…
Es steht aber auf meiner «Liste», dass ich bei nächster Gelegenheit in der Gegend mein Tauchzeugs dabei habe und den einen oder anderen Tauchgang unternehmen werde. Die Preise sind dann mit 60.- pro TG hoch, aber ok.
22. Januar 2014 um 21:08 Uhr #72676
tho.meiAdministratorHe, Scubatinoo danke für den Hinweis! Sieht nicht schlecht aus.
Was ich inzwischen noch gefunden habe ist: http://www.dive-and-sea-the-arctic-ocean.com
Thomas from New Zealnd
10. April 2014 um 13:15 Uhr #72677Anonym
InaktivVlt. zur generellen Info, hier auch noch ein Artikel auf Englisch über's Tauchen in Schweden: http://www.padi.com/blog/2013/02/22/diving-in-sweden/
4. September 2014 um 23:22 Uhr #72678
tho.meiAdministratorNach vier Wochen Lappland sind wir nun wieder zuhause.
Hier ein kurzer Reisebericht für alle interessierten Taucher:Die erste Woche war ich geschäftlich in Kiruna beschäftigt. Danach sind wir in mehreren Etappen nach Bodø gefahren. Dort haben wir einen Bekannten getroffen, der auch Tauchlehrer ist und im «Bodø Sportsdykkerklubb» aktiv ist.
Die ersten beiden Tauchgänge fanden im Saltfjorden an einer Stelle die Mørkvedbukta heisst statt. Unterwasser gabs dort ein Abhang der sanft auf über 30 Meter abfällt, mit viel Bewuchs und allerlei Getier. Viele Krebse und Krabben etwas Kelp, Seesterne, grosse Muscheln, kleine Anemonen, ect. Die Hauptatraktion waren aber mehrere sehr grosse Heilbutts. Die Wassertemperatur betrug etwa 10°C und die Sichtweite betrug etwa 15 Meter. Unsere beiden Jungs durften während unseren Tauchgängen jeweils bei der Freundin unseres Bekanten bleiben. Leider behagte ihnen dies nicht so richtig und sie waren jeweils froh, uns wieder auftauchen zu sehen. Mit Bekannten zuhause die sie besser kennen, funktioniert dies problemlos.
Am nächsten Tag tauchten wir an zwei unterschiedlichen Stellen im Saltstraumen Maelstrom. Dabei steigt man etwa 20 Minuten bevor die Tide kehrt ins Wasser. Die Strömung trägt einem dann in eine Richtung und nachdem sie gekehrt hat wieder zurück zum Ausgangspunkt zurück. Das tückische daran sind die teilweise starken Rückströmungen die durch Wirbel entstehen. Diese zu durchtauchen benötigt eigne kräftige Flossenschläge. Dafür wird man mit Kelp, zahlreiche Fisch-Arten, tausenden Anemonen, Korallen und Schwämme, einigen Quallen sowie spektakulären Wänden belohnt. Die grössten Fische war 2 Meter grosse blaue Wolfsfische. Die einheimischen Taucher sammeln bei Tauchgängen im Saltstraumen Maelstrom jeweils Fischerhaken, die dort zu tausenden hängen. Alle fischenden Touristen verlieren dort ihre Haken am Saltstraumen. Die gesammelten Haken verkaufen sie einem Fischershop in Bodø. Das Tauchen im Saltstraumen Maelstrom ist wegen der Strömung, die auch nach oben oder unten gehen kann, anspruchsvoll und definitiv nichts für Anfänger. Meine Frau, die noch nicht so lange und oft taucht wie ich, kam an ihre Grenzen.
Am dritten Tag, tauchten wir im tauchten wir in der Nähe von Fauske ab. Neben vielen Krebsen und Krabben beeindruckten dort vor allem die spektakulären überhängenden Felsformationen.
Leider mussten wir von einem zweiten Tauchgang absehen, da die Luft in unseren Falschen nach Abgas roch. Der Kompressor des Bodø Sportsdykkerklubb ist auch wirklich ziemlich abenteuerlich. Er scheint schlecht gewartet und ein Schlauch für den Luftansaug fehlt. In der Nähe des Saltstraumen Maelstrom gibt es einen Dive Shop, wo man auch Flaschen bekäme und füllen könnte. Siehe: Saltstraumen-Dykkecamp. Die Falsche und das Blei hatten wir von unserem Bekannten aus Bodø geliehen. Den Rest der Ausrüstung haben wir selbst mitgebracht.
Am nächsten Tag machten wir uns auf um für eine Woche die Lofoten und Vesterålen zu erkunden. Unsere Jungs waren froh, dass Mamma und Papa während dieser Woche nicht mehr abtauchten. Über Tromsø, Alta und Hammerfest ging die Reise nach Kongsfjord bei Berlevåg.
K. I. S. S. (Kongsfjord International Scuba School) wird von Christoph, einem Deutschen geleitet. Dort tauchten wir drei Tagen lang, zusammen mit drei Finnen in der Barentssee. Die Tauchgänge waren abwechslungsreich: eine Steilwand, zwei Riffe, einen Unterwasserberg, einen Strömungstauchgang und ein Wrack. Letzteres heisst Martha, ist ein gut erhaltener etwa 100 jähriger Frachter und liegt auf 45 Meter Tiefe. Auf allen Tauchgängen gab es Krebse, Königskrabben, Anemonen, Korallen, Kelp, Seenelken, Seesterne, Schnecken, Hydratierchen und mit vielen Fischen zu sehen.
Die Tauchbasis verfügt über eine Trocknungsraum, Kompressor, Tauch-Shop wo man ganze Ausrüstungen kaufen kann und ein Theorieraum. Das Tauchboot – das einzige im Umkreis von 300km – ist ein Glasfaserboot, das genug Platz für mehre Taucher bietet. Christoph ist sehr auf Sicherheit bedacht. Nicht dass er Vorschriften bezüglich der Tiefe oder Tauchzeit machen würde, sondern jedem der mit seiner einiger Ausrüstung taucht, bekommt eine Stageflasche, bei der der Automat sicher kaltwassertauglich ist. Er habe zu viele Probleme mit Automaten die Taucher aus dem Süden mitbrachten miterlebt. Das Meer war 8°C kalt.
In Kongsfjord beaufsichtige die Frau von Christoph unsere beiden Jungs. Bei ihr fühlten sie sich zum Glück viel wohler als zuvor in Bodø. Dies war auch für uns viel entspannter, da wir nun wussten, dass auch unsere Jungs auch ein gute Zeit hatten, während wir im Meer draussen waren.
Danach reisten wir wieder zurück nach Kiruna und nach Hause.
Thomas from New Zealnd
8. September 2014 um 7:15 Uhr #72679Anonym
InaktivHallo tho.mei
Cooler Bericht und schöne Bilder 🙂 (träum ::))Vielen Dank
19. September 2014 um 8:08 Uhr #72680
DevinTaucherDen Norden von Norwegen hätte ich nicht mit Tauchferien in Verbindung gebracht.
Bei diesen Bildern beginne ich gleich zu träumen von Ferien. 😉
Danke für den Bericht.LG
Devin -
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