SWISS DIVERS › Foren › Tauchmedizin › Tauchmediziner in Bern gesucht auf Grund plötzlicher Symptome
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19. März 2013 um 13:18 Uhr #55616
Anonym
InaktivHallo Taucher/innen
Ich habe von Zeit zu Zeit unmittelbar nach dem Auftauchen Nasenbluten. Probleme mit dem Druckausgleich habe ich nicht – ausser, dass ich jeweils zwischen 6 – 8 Meter 1 – 2 Minuten verweilen muss bevor ich dann meinen Abstieg beginnen kann.
Neulich war ich bei einem HNO, weil ich mir eine Mittelohrenentzündung eingefangen hatte. Bei der Untersuchung habe ich den Arzt auf das Nasenbluten nach dem Tauchgang angesprochen (ich habe mir wirklich Sorgen gemacht).
Seine Antwort war, dass das Nasenbluten wahrscheinlich von den sehr kalten Wassertemperaturen komme. Solange ich keine Probleme mit Druckausgleich habe gibt es keinen Grund mir Sorgen zu machen. Die Antwort hat mich nicht ganz befriedigt.
Beim letzten Tauchgang (max. Tiefe 8 Meter – wir haben das An- und Ablegen der Stage geübt) wurde mir beim Aufstieg plötzlich schwindlig. Jetzt habe ich natürlich Angst, dass der Schwindel beim nächsten TG plötzlich in grosser Tiefe wieder kommt.
Vielleicht hat jemand im Forum schon ähnliche Symptome gehabt? Meine Hauptsächliche Frage ist, welcher Tauchmediziner in Bern für eine Untersuchung zu empfehlen ist und wie hoch die Kosten für eine solche „Standard-Untersuchung“ ungefähr sind?
Vielen Dank für die sachlichen Antworten.
Liebe Grüsse
Pascal19. März 2013 um 13:31 Uhr #7191819. März 2013 um 16:42 Uhr #71919
balouTaucherIch war damals bei
Dr. Uehlinger Dominik 031 632 31 44
Der ist im Insel Spital zu finden er ist auch ein Langjähriger Taucher in der Thunersee Region.21. März 2013 um 8:50 Uhr #71920Anonym
InaktivHallo Balou
Vielen Dank für deine Antwort ich konnte bei Herr Dr. med. Dominik Uehlinger nächste Woche einen Termin abmachen. Genau nach sowas habe ich gesucht :–)
21. März 2013 um 18:34 Uhr #71921
balouTaucherHallo Passol
Herr Uehlinger ist noch ein Sympatischer Typ.
Und in der Insel auch sehr Praktisch da schön in der Stadt!25. März 2013 um 16:33 Uhr #71922Anonym
InaktivIch war soeben bei Herrn Doktor Uehlinger. Wirklich sehr sympathisch und empfehlenswert für Tauchmedizin. Ich bedanke mich nochmals für den guten Tipp. Leider konnte er mir nicht wirklich weiterhelfen.
Auf Grund meiner Schilderung der Symptome geht er von einem kleinen Riss im Trommelfell aus. Dies kann er aber nicht mit Bestimmtheit sagen – muss daher zu einem HNO zur genaueren Abklärung.
Der Schwindel beim Aufstieg auf den letzten Meter sei ein typischer Hinweis auf einen solchen Riss, weil der umgekehrte Druckausgleich nicht mehr zu machen ist. HATTE HIER JEMAND GLEICHE PROBLEME?
27. März 2013 um 12:07 Uhr #71923Anonym
InaktivAls Ohrenarzt kann ich dir folgender empfehlen:
Ist auch langjähriger Taucher und mein Ohrenarzt
28. März 2013 um 9:36 Uhr #71924
sachaTaucherHoi Passol, ich hatte ganz am Anfang meiner Taucherei ähnliche Probleme. Sowohl Drehschwindel wie auch Nasenbluten. Die beiden Probleme waren aber unabhängig von einander konnten aber durch die gleiche Massnahme behoben werden => SEHR LANGSAM aufsteigen in den letzen Metern.
Das mit dem Drehschwindel kam bei mir höchstwahrscheinlich von einer verengten eustachische Röhre (nie genau abgeklärt) hat sich aber durch nochmals langsamer Aufstiegsgeschwindigkeit (SEHR SEHR langsam) auf den letzen 10m beheben lassen. Ich denke die Angst dass dies in grösserer Tiefe kommt kann ich dir ein bisschen nehmen, auf den letzen 10m hast du den grössten Druckunterschied (halbierung des Druckes innert 10m) und somit tritt es wohl meistens dort auf. Garantieren kann ich dir dies aber nicht, Besuch beim HNO schadet sicherlich nicht.
Das mit dem Nasenbluten hatte bei mir damit zu tun das ich sehr feine Äderchen (Gebiet Locus Kiesselbachi) habe und auch hier konnte ich mit Reduktion der Aufstiegsgeschwindigkeit in den letzen Meter sehr viel machen. Da ich aber auch Überwasser oft Nasenbluten hatte, habe ich nun diesen Winter diese feinen Äderchen durch den HNO veröden lassen.
Wenn es mir heute mal passiert das ich Drehschwindel kriege, halte ich an mit aufsteigen, suche einen visuellen Fixpunkt und warte ab – der Druck in Ohr kann sich dann abbauen und eine halbe Minute kann ich weiter aufsteigen.
28. März 2013 um 14:33 Uhr #71925Anonym
InaktivHallo!
Zum Thema «Schwindel» möchte ich auch was einwerfen.
Ich habe das Problem erst wenn ich aufstehe nach dem Tauchen. D.h. -unter oder im Wasser passiert nix. Besserung und zum Teil sogar ohne Probleme konnte ich nach Diskussionen mit den Buddies mit sehr langsamen Auftauchen plus das verweilen im Wasser nach dem Auftauchen erreichen.
Subjektiv von mir vielleicht auch noch, dass ich beim Sichterheitsstopp nicht bewegungslos im Wasser liege sondern mich bewege. Auch einfach mal Beine und Arme «schütteln».
Im Meer kenne ich die Probleme nicht und bei Tag-TG sind sie eher weniger. Scheint also auch noch etwas mit dem Licht bzw mit einem Fixpunkt zu tun zu haben. Tja…. who knows?
Adrian
P.S.: Heute gehts ins Wasser!!! 😀
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