SWISS DIVERS › Foren › Technisches Tauchen › Wieviel Blei bei D10 und D12 ???
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2. Dezember 2010 um 9:43 Uhr #54963
Anonym
InaktivHallo zusammen, ich noch mal, mit einem anderen Thema!
Wieviel Blei brauche ich bei einer D10 ?
Wieviel Blei brauche ich bei einer D12 ?
Ich bin 1,88m mit 90 KG und gehe mit einen Baer 3mm trocken ins Wasser!
Vielen Dank im vorraus, für die Infos !
Gruß Michel
Infos an : Parsch@Bluewin.ch
2. Dezember 2010 um 10:16 Uhr #67603
chraebbyTaucherDas kommt noch viel mehr auf den Unterzieher an, den du verwendest. Bei meinen eigenen Unterzeiheern kann die Differenz bis zu 4kg sein!
2. Dezember 2010 um 10:36 Uhr #67604Anonym
InaktivKann nicht einfach so beantwortet werden… Fülle die Flasche voll auf und mache einen Bleicheck… Nehme alles Blei weg, bis du gerade noch runter kommst… Wenn du mit dem Resultat zufrieden bist, kannst du wieder ca. 6/7kg (so viel Luft ist ein einer D12) dazu legen…
2. Dezember 2010 um 11:12 Uhr #67605marc
TaucherWenn du mit dem Resultat zufrieden bist, kannst du wieder ca. 6/7kg (so viel Luft ist ein einer D12) dazu legen…
das kann nicht stimmen. ich tauche D12 im sommer ganz ohne blei und im winter mit weezele extreme plus unterzieher mit 3kg. viele tauchen die D12 mit 0-4kg (je nach person und unterzieher). D12 mit mehr als 4kg blei ist selten bzw. vermutlich überbleit.
beim D7 brauche ca. 2-3 kg mehr blei als beim D12. D10 wird wohl irgendwo dazwischen liegen – vermute ich mal (habe ich keines).
empfehle aber auch mal einen klassischen bleicheck zu machen. muss ja noch nicht v-blei etc. sein. kann man sich einfach mal an den gurt hängen und wenn man's raus hat dann ggf. v-blei bestellen.
2. Dezember 2010 um 12:58 Uhr #67606Anonym
Inaktivmit meinem alten abef…ten weezle extreme kann ich die d12 super knapp ohne blei tauchen. ist unangenehm aber geht. mit dem santi und dem 4th element unter dem trocki hab ich ein 4.5 kg vweight dran und geht gut. wenn dann die flasche leer wird, «ziehts» etwas, aber dagegen hab ich nochmals ganz wenig auf den bleigurt getan und jetzt ists perfekt 🙂 kann evtl sogar noch ein bis zwei kgs wegnehmen
2. Dezember 2010 um 15:37 Uhr #67607Anonym
Inaktiv@Marc: Meine Antwort sagt ja nichts aus über die gesamte Menge Blei… Fakt ist, wenn du eine volle Flasche (mit Luft) hast, hast du ca. 6/7kg übergewicht, die du im extremfall nicht mehr dabei hast (-> Flasche leer)… die müssen beim Bleicheck eingerechnet werden…
Es kann ja jetzt sein, dass du auch ohne Blei mit einer vollen Flasche noch runter kommst, d.h du must dann nicht mehr die vollen 6/7kg dazu addieren…
Wenn dann noch eine leere 80er-Stage hinzukommt, hast du noch mal ein Kilo, dass dich hochzieht…
Alternativ kann man den Bleicheck auch mit einer leeren Flasche machen, die gibt halt einfach nicht mehr allzu viel Atemluft her 😉
ps: Ich bin mit D12 mit weit mehr als den «handelsüblichen» 0-4kg Blei unterwegs, und habe absolut nicht das Gefühl, überbleit zu sein…
2. Dezember 2010 um 15:43 Uhr #67608marc
TaucherMeine Werte funktionieren (für mich) auch mit leeren 80cf Stages.
Weit über 4kg zum D12? *huch* ok, jedem dass seine.2. Dezember 2010 um 16:10 Uhr #67609Anonym
InaktivHabe ähnliche Werte wie Marc, allerdings nur mit einer «schweren D12». Mit einer anderen D12 – «leichte Flaschen» brauche ich entsprechend mehr.
Die Bleimenge hängt neben den erwähnten Faktoren wie U-Zieher, Anzugmaterial und eben Eigengewicht Flaschen auch von der Masse des anderen Gerödels ab, vor allem Rückenplatte und Akkutank.
Ausprobieren ist wichtig, aus meiner Sicht aber eher am Ende des TGs (3m halten können mit fast leerem Rückengerät). Also, langen, gemütlichen Nullzeit-TG machen (am besten Nitrox nach Luft), am Ende des TGs auf 6m via Munddusche Gerät auf 20-10bar leeren, langsam auf 3m steigen, und sehen was passiert. Ist also ganz simpel, und dass weiss mans genau.
2. Dezember 2010 um 16:23 Uhr #67610marc
TaucherWeiterer Faktor welcher die Bleimenge beeinflusst ist die Ruhe des Tauchers. Je mehr/öfters die Pumpe läuft – sei es wegen Anstrengung, Hektik, Stress, Unbehagen, etc. – desto mehr Gewicht ist fällig. Denke das ist einer der Hauptfaktoren, warum Taucher mit der Zeit ihre Bleimenge reduzieren, da weniger Luft im Körper «gebunkert» wird.
2. Dezember 2010 um 16:25 Uhr #67611
scubatinooTaucherHoi
Wie kommst du auf die Zahlen?
@Marc: Meine Antwort sagt ja nichts aus über die gesamte Menge Blei… Fakt ist, wenn du eine volle Flasche (mit Luft) hast, hast du ca. 6/7kg übergewicht, die du im extremfall nicht mehr dabei hast (-> Flasche leer)… die müssen beim Bleicheck eingerechnet werden…
Wenn ich mal schnell auf meiner Tabelle nachschaue, müsste eine 12er lang leer einen Auftrieb von 0.74kg haben und mit 200bar gefüllt einen Auftrieb von -2.63 kg haben. Bei D12 das ganze mal 2. Da müssten also zwei Kilo genügen, um die Flaschen in leerem Zustand im negativen Auftrieb zu halten…
3. Dezember 2010 um 8:12 Uhr #67612Anonym
InaktivEinfache Physik ergibt: Dichte von Luft ist ungefähr 1.27kg/m3, D12 hat 4800L (@200bar), also 4.8m3 -> 1.27*4.8=6.096kg (bei 230bar -> 7kg)
0.74kg Auftrieb bei 12l leer scheint eher eine Aluflasche zu sein… D12 bei uns ist normalerweise eine Stahlflasche… meine haben 14.2kg Eigengewicht, bei 12L Volumen ergibt das ca. 2kg Abtrieb bei leerer Flasche…
3. Dezember 2010 um 10:30 Uhr #67613Anonym
Inaktiv0.74kg Auftrieb bei 12l leer scheint eher eine Aluflasche zu sein… D12 bei uns ist normalerweise eine Stahlflasche… meine haben 14.2kg Eigengewicht, bei 12L Volumen ergibt das ca. 2kg Abtrieb bei leerer Flasche…
Hallo Miganz
Grob gesehen stimmt Deine Berechnung. Allerdings wird die Auftriebskraft durch das verdrängte Wasservolumen bestimmt.
Eine S12 mit 14.2kg hat ca 13.8 Liter Auftrieb. Dazu kommt der Hahn und der Automat. (Annahme der Dichte von 7.8 Tonnen/m3)
Eine leere D12 mit 0 bar hat ca. 4 bis 5 kg Abtrieb (Annahme Automaten, Stahlschellen und Brücke um die 5 kg)Gruss Christian
3. Dezember 2010 um 10:45 Uhr #67614Anonym
InaktivAloha zusammen
die ganze Theorie bringt herzlich wenig. Man muss es wie schon von Vorredner beschrieben einfach ausprobieren mit dem gewünschten Unterzieher. Ich bspw. brauche total 9kg Blei mit der D12, Weezle E+, warmen Socken, Funktionsunterwäsche usw. damit ich auch bei 20bar Restdruck nicht hochpilze ;D
Gruess Richi
3. Dezember 2010 um 10:53 Uhr #67615
chraebbyTaucher@SirRichi: Genau, was nützt die ganze Rechnerei, wenn's schlussendlich doch vor allem am Rest des Gerödels liegt…
Mit fast leerer Flasche den Blei-check machen ist noch immer die zuverlässigste «Berechnung».3. Dezember 2010 um 14:15 Uhr #67616
scubatinooTaucherWieso wird dem Weezle+ immer soviel Auftrieb attestiert? Ich bin meinen Weezle schon lange nicht mehr getaucht, aber mit der «alten Sporttaucherausrüstung» hab ich genau gleich viel Blei gebraucht, unabhängig davon ob ich einen Mobby Thinsulate oder den Weezle an hatte…
3. Dezember 2010 um 14:20 Uhr #67617Anonym
InaktivIst meine Erfahrung und die hab ich jetzt gemacht via 4th Element und diverse Flectalons/Metalux 😉 Der Weezle braucht halt konstruktionsbedingt mehr Luft, sonst funktioniert das System ja nicht…
3. Dezember 2010 um 14:21 Uhr #67618marc
TaucherDer Gag des Weezle Extreme + ist das er war warm gitb, aber nur wenn er Luft hat. Ist der Unterzieher komprimiert gibt er nicht einen Bruchteil so warm (im Gegensatz zu anderen Unterzieher wie z.B. aktuelle Santi's etc.). Mehr Luft im Anzug = mehr Auftrieb = mehr Blei.
Mit dem Weezle Extreme + brauche ich +2kg Blei im Vergleich zu dünneren Unterziehern.
3. Dezember 2010 um 16:29 Uhr #67619
scubatinooTaucher…also ist nicht primär der Unterzieher, der den zusätzlichen Auftrieb ausmacht, sondern die zusätzliche Luft, die man in den Anzug pumpen muss, damit der Unterzieher nicht zu stark komprimiert wird und seine Isolierwirkung verliert. Zusätzliche Luft bedeutet aber auch mehr Luft im Anzug als notwendig, stärker belastete Nähte, ungünstige Schwimmlage… Summosummarum eine eher ungünstige Kombination. Aber an Land schöööön warm.
3. Dezember 2010 um 16:48 Uhr #67620Anonym
InaktivDie ganze Rechnerei könnt ihr euch sparen. Es gibt so viele Faktoren die zu berücksichtigen wären. Gibt ja noch Automaten, Backplate und einiges wurde ja bereits erwähnt wie Unterzieher, Trocki (Neopren oder Trilaminat?). Ob eine Flasche nur 13.2kg oder 14.3kg hat macht auch einen beachtlichen Unterschied.
Am einfachsten machst du es so.
– Mach einen normalen TG oder leere deine Flaschen runter auf 20bar. Geh auf 3m Tiefe und schau, ob du dich noch halten kannst ohne das du immer ausgeatmet sein musst. Leere dein Wing komplett und leere dein Trocki so weit, dass es noch bequem ist. Wirf so viel Blei ab damit du dich noch gut halten kannst und auch normal weiter atmen kannst.
– Der nächste Check wäre zu prüfen, ob du genügend abwerfbares Blei dabei hast um mit vollen Flaschen noch an die Oberfläche schwimmen zu können. Geh an eine Platform, werfe dein abwerfbares Blei ab und noch deine Lampe falls diese etwas Abtrieb hat. Wenn du danach an die Oberfläche Schwimmen kannst, dann hast du alles richtig gemacht. Ansonsten musst du etwas mehr abwerfbares Blei haben. Z.b vom V-Weight wegnehmen und an den Bleigurt legen. Oder eine Alu Platte anstelle von einer Stahlplatte nehmen.
4.5 kg bei einer schweren D12 mit Winterausrüstung klingt plausibel. Gibt aber auch Leute die 7 kg haben und trotzdem nicht überbleit sind.
3. Dezember 2010 um 18:40 Uhr #67621Anonym
Inaktivchris du hast für mich die sympatischste wariante ;D
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