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16. September 2010 um 11:17 Uhr #66971
SquarryTaucherVielen Dank für Deine Ausführungen!
Mein Jacket in Grösse M ist offenbar nicht für den Standard-Kit von Aqualung tauglich (erst ab Grösse ML). Somit müsste es dann wohl eine «Bastellösung» sein. Die Datenlage ist hierbei jedoch etwas dünn…
Die Doppelflasche von Inauen wäre preislich mit 380.- interessant (geprüft). Absperrbare Brücke würde aber 113.- mehr kosten. Da die Flaschenkonstruktion schwerer ist, könnte ich mir dafür aber wohl etwas Blei sparen ;D
In Anlehnung an den Hinweis wegen der zweiten ersten Stufe noch eine Ergänzungsfrage: Was wäre da zu meiner Kombi von Apeks XTX100 mit XTX40 Octo die richtige/sinnvolle Ergänzung?
Es dankt freundlich,
Thomas
16. September 2010 um 11:25 Uhr #66972Anonym
InaktivIn Anlehnung an den Hinweis wegen der zweiten ersten Stufe noch eine Ergänzungsfrage: Was wäre da zu meiner Kombi von Apeks XTX100 mit XTX40 Octo die richtige/sinnvolle Ergänzung?
Ich habe (fast) dieselbe Kombi. Als zweite 1. Stufe benutze ich die Apeks DS4.
16. September 2010 um 11:40 Uhr #66973marc
TaucherIn Anlehnung an den Hinweis wegen der zweiten ersten Stufe noch eine Ergänzungsfrage: Was wäre da zu meiner Kombi von Apeks XTX100 mit XTX40 Octo die richtige/sinnvolle Ergänzung?
Ich habe (fast) dieselbe Kombi. Als zweite 1. Stufe benutze ich die Apeks DS4.
DS4 ist bei Apeks so ein Standard als zusätzliche 1. Stufe. Hatte ich auch so. Ist auch sehr zuverlässig und weit verbreitet (inkl. Tec-Tachen).
16. September 2010 um 12:42 Uhr #66974Anonym
Inaktivd.h. wenn dir z.b. die 2. stufe abblässt, musst du nicht deinen buddy bitten dir das ventil zuzudrehen nachdem du auf deinen octopus gewechselt hast, sonder du kannst selbst nach hinten greifen und das «rädchen» (=ventil)
Hallo Marc
Na ja, es muss ja nicht umbedingt eine Dxx sein, das geht auch mit einer 15er Mono und einem normalen H-Ventil.
Allerdings muss die Flasche hoch liegen und wenn notwendig musst Du den Bauchgurt öffnen um an die Ventile zu kommen.Ab Deepdiver ist das sowieso eine Pflichtübung 😉
Gruss
Christian
16. September 2010 um 13:29 Uhr #66975marc
TaucherIch bin an meine S12 (kurz) nur rangekommen, wenn ich das Jacket geöffnet habe. Das ist a) zu langsam, b) unter Stress in einer Notsituation zu kompliziert und b) an einer Steilwand nicht machbar. Bei Single-Tanks sich im (echten) Notfall selbst die Ventile zu bedienen erachte ich darum eher als Glücksfalls anstatt als kontrollierter Routinevorgang. …aber ein Buddy sollte ja auch noch da sein und der sollte ja dann auch das (richtige) Ventil zudrehen können.
😉16. September 2010 um 16:39 Uhr #66976Anonym
Inaktivich wuerde auch zum Dx raten. wenn aber ein Doppel, dann auch gleich mit Wing und backplate. dann haste keine störenden Jackentaschen und musst nicht irgendwelchen Plastik zerbohren, sondern hast das ganze robust auf einer stahlplatte. und falls du mal Single Tank tauchen willst, gibt's entsprechende Adapter 🙂
wenn du dich spaeter mal fuers tech tauchen interessierst, musste nicht nochmals von vorne beginnen mit der ausruestung. zudem kann eine saubere Konfiguration (dir like) auch beim sporttauchen nicht schaden 🙂
wasserlage mit Dx ist sehr gut und man kommt auch gut an die Ventile ran, ohne sich auf einen Buddy verlassen zu muessen. was nuetzt schon ein Buddy, wenn man getrennt wird und dann was abblaest? solche Drills sollte jeder ohne fremde Hilfe koennen..
cheers
–bruno16. September 2010 um 17:44 Uhr #66977
SquarryTaucherIch will eigentlich mein neues Jacket behalten und kein grosses Gedöns anfangen… ;D I
Tec-Tauchen wird mich eher nicht interessieren und sonst kauf ich dann gleich eine richtige Ausrüstung dafür 😉Am Samstag Morgen werde ich tauchen gehen… mal sehen wie lange die 15 Liter Flasche hält. Dann habe ich einen ersten Anhaltspunkt 🙂
17. September 2010 um 10:05 Uhr #66978Anonym
InaktivIch bin an meine S12 (kurz) nur rangekommen, wenn ich das Jacket geöffnet habe. Das ist a) zu langsam, b) unter Stress in einer Notsituation zu kompliziert und b) an einer Steilwand nicht machbar. Bei Single-Tanks sich im (echten) Notfall selbst die Ventile zu bedienen erachte ich darum eher als Glücksfalls anstatt als kontrollierter Routinevorgang. …aber ein Buddy sollte ja auch noch da sein und der sollte ja dann auch das (richtige) Ventil zudrehen können.
😉Hallo Marc
Wie vieles beim Tauchen ist alles eine Frage der Ausrüstung, Technik und Erfahrung/Routine. 😉
Es gibt Ausbildungsorganisationen, die diese S-Drill's nicht schulen und voll auf das Buddy-Team setzen. Sogenanntes Fun-Tauchen 😉
In anderen Verbänden wird das selbstständige Schliessen der Ventile geschult und trainiert. (Bei IANTD ab Deep-Diver pflicht)
Wenn Du die Schlauchführung intelligent legst und nicht unbedingt ein V-Ventil einsetzt, dann kannst Du das Abblasende mit einiger Übung selber innerhalb 30 sec schliessen. (und das geht statisch dynamisch und in der Steilwand)
Wenn Du auf das Buddyteam setzt und der Partner vielleicht 2 Meter von Dir weg taucht (Annahme Steilwand mit guter Sicht) so dauert ein Schliessen des Ventils auch um 30 bis 60 Sekunden. (Je nach Reaktionszeit des Partners und wenn er gerade das richtige Ventil schliesst :P)Grüsse aus dem Seeland
Christian
PS
Heute Abend gibt es wieder S-Drill im See 😉17. September 2010 um 10:18 Uhr #66979marc
TaucherDas mit den unterschiedlichen Ausbildungsstandards stimmt sicher aber man darf als Taucher ja auch etwas selbst mitdenken 🙂 Als PADI-Divemaster (PADI schult keine V-Drills u.ä.) hatte ich von einem TU gehört, bei dem der Buddy auf 40m Tiefe das falsche Ventil zugedreht hatte (also dass, welches noch funktioniert hätte) und dann Panik, etc. => unschöner Ausgang.
Dann hatte ich mir damals Gedanken gemacht, was passiert wenn ich ein Problem habe und z.B. gerade mit einem Schüler/Anfänger im Wasser bin? Kann ich mich jetzt darauf verlassen das Er/Sie a) etwas tut und b) das Richtige? So hab ich mit Mono-12-Kurz mal versucht was ich selbst machen könnte => *ups*. Ein paar Monate später war ich dann auf Doppel-7 😉 Sage nicht, dass es mit Mono-12l / Mono-15 nicht möglich ist aber unter «echtem» Stress … naja.
17. September 2010 um 11:17 Uhr #66980
SquarryTaucherIch liebe Herausforderungen! Morgen werde ich wohl gleich mal versuchen mir selbst die Luft abzudrehen ;D
So wie ich das nun sehe, sollte ich vielleicht erst in eine zweite 1. Stufe investieren und mich erst dann um Flasche und Blei kümmern. So habe ich zudem Zeit herauszufinden wieviel Luft und Gewicht ich tatsächlich benötige.
Möglicherweise wäre sogar noch eine Lampe vor Flasche und Blei dran.Besten Dank für Eure Anteilnahme!
17. September 2010 um 11:24 Uhr #66981
ExcaliburTaucherAlso ich könnte mir die Luft niemals selber zu drehen. Mir fehlt es da an Beweglichkeit der rechten Schulter (nach Bruch). Ich müsste die Flasch so hoch setzen, dass ein Tauchen nicht mehr vernünftig möglich wäre.
eine zweite 1. Stufe würde ich an Deiner Stelle als Pflichtkauf ganz nach oben stellen!
17. September 2010 um 14:13 Uhr #66982Anonym
InaktivEmpfehle dir eine S15 Flasche. Die 3kg mehr Gewicht stören nicht und merkst du nur auf dem Weg zum Wasser und zurück 😉
Die Luft ist das billigste am Tauchen. Für einen Tauchgang bin ich schnell mal 4h unterwegs. (Material richten, Anfahrtsweg, Umziehen, Tauchen, Umziehen, Etwas trinken / Log ausfüllen, Rückfahrt etc etc)
Da bin ich ehrlich gesagt lieber 45-60min unter Wasser als nur 30. Da hat man den grossen Aufwand und dann scheitert es an der Luft?
Falls du mal an den Punkt kommst, wo du nach jedem Tauchgang noch 100 Bar Restdruck in der Flasche hast (bei einer anständigen Tauchzeit), kannst du dir den Wechsel auf eine 12er immer noch überlegen 🙂Habe schon Leute gesehen, die ihre Flasche verkehrt herum (also Ventile gegen unten) getragen haben. so kommt man problemlos an die Ventile. Nachteil: Braucht längere schläuche und wird bisschen komisch angeguckt am Tauchplatz.
17. September 2010 um 14:45 Uhr #66983Anonym
InaktivHabe schon Leute gesehen, die ihre Flasche verkehrt herum (also Ventile gegen unten) getragen haben. so kommt man problemlos an die Ventile. Nachteil: Braucht längere schläuche und wird bisschen komisch angeguckt am Tauchplatz.
Es gibt da eine DIN die das Tragen von Druckluftbehältern mit Hahn gegen unten definiert.
Alle Feuerwehren mit Atemschutz tragen die Flaschen auf die gleich Art.
Bei den Rebreathern sind die Ventile im Normalfall ebenfalls unten.Grüsse aus dem Seeland
Christian
17. September 2010 um 14:50 Uhr #66984Anonym
InaktivAber wieso ist das beim Tauchen nicht verbreitet? müsste halt die Schlauchführung etwas umdenken und ev. den Schlauch etwas länger wählen. Ansonsten sehe ich fast nur Vorteile. Kann den Standfuss ja auch wegnehmen, sieht sicher schon besser aus 😉
17. September 2010 um 15:13 Uhr #66985marc
TaucherAber wieso ist das beim Tauchen nicht verbreitet? müsste halt die Schlauchführung etwas umdenken und ev. den Schlauch etwas länger wählen. Ansonsten sehe ich fast nur Vorteile. Kann den Standfuss ja auch wegnehmen, sieht sicher schon besser aus 😉
Hab schon alte Höhlentaucher gesehen, die so tauchten. Ist heute nicht mehr sehr verbreitet. Wenn man solche Dinge berücksichtigen will, dann ist der Trend die letzten Jahre zu einer DIR-Konfiguration gegangen (nicht mehr nur für Techies). Wenn Du die Flasche auf dem Kopf montierst brauchst Du um die Ventile noch einen Schutz bzw. Bügel. Blaube das nennt sich Cobra oder so (Irrtum vorbehalten).
17. September 2010 um 15:49 Uhr #66986Anonym
InaktivWer im Sporttauchbereich mit einer DIR Konfiguration taucht, soll aber bitte beim Autofahren auch die Feuerfeste Kleidung, die Nackenstütze und den Helm nicht vergessen ;D
17. September 2010 um 16:26 Uhr #66987
Walter CiscatoTaucherWer im Sporttauchbereich mit einer DIR Konfiguration taucht, soll aber bitte beim Autofahren auch die Feuerfeste Kleidung, die Nackenstütze und den Helm nicht vergessen ;D
Uiuiui der ist böse 😮
Bzw. wenigstens die Tauchflasche entsprechend sichern. Do it Right auch beim Transport, gelle *hihihi*:
https://www.swiss-divers.ch/old/index.php?option=com_ponygallery&Itemid=27&func=detail&id=1327Und für die ganz faulen wenigstens den Fahrerraum absichern, mit den vorhandenen Gurten:
https://www.swiss-divers.ch/old/index.php?option=com_ponygallery&Itemid=27&func=detail&id=132817. September 2010 um 16:28 Uhr #66988Anonym
InaktivWer im Sporttauchbereich mit einer DIR Konfiguration taucht, soll aber bitte beim Autofahren auch die Feuerfeste Kleidung, die Nackenstütze und den Helm nicht vergessen ;D
nicht, dass ich ein DIR Experte bin, aber ich hab ein etwas anderes Bild eines DIR Autofahrers:
– technisch einwandfreies Fahrzeug
– korrekte/sichere fahrweiseGrund Überlegung hier ist, dass ich es gar nicht erst soweit kommen lasse, dass ich dann mal froh waer um die feuerfeste Kleidung. 🙂
gleiches gilt beim tauchen. DIR bedeutet ja nicht, uebermaessig viel geroedel oder unendlich komplexe Prozeduren. ganz im Gegenteil, alles ist super simpel und das meiste sogar logisch. keine hervorstehenden schlaeuche oder herumbaumelnde Konsolen und dergleichen (das ist ja nur lästig). kommt auch dem Sporttaucher zugute. schau mal wie viel «Freiheit» du da hast. 🙂
17. September 2010 um 19:40 Uhr #66989Anonym
InaktivAmen Schnappi ;D
Wer's einmal ausprobiert hat, der wird mindestens Elemente davon bei seiner Sporttauchausrüstung einfliessen lassen (hab ich auch so gemacht, auch wenn damalige «Grossmeister» das alles verteufelt haben, dabei selber null Plan haben wie ich erst später gemerkt habe, Hauptsache 0815 und nicht das Ding zwischen den Ohren nutzen ;D).Flasche drehen würde ich nicht, sollte mal was sein, ist es für einen Buddy sehr verwirrend da alles woanders hängt & angeschlossen ist.
Gruess und immer guet Luft!
Richi
PS: Ich tauche auch heute nicht nach 100% DIR (trotzdem «tek»nisch, habe einfach das übernommen was für mich Sinn macht, ganz wie es schnappi sagt… Vorher überlegen, dass es gar nicht erst zum Zwischenfall kommt, Risikominimierung.
17. September 2010 um 20:29 Uhr #66990
uanlikerTaucherAber wieso ist das beim Tauchen nicht verbreitet? müsste halt die Schlauchführung etwas umdenken und ev. den Schlauch etwas länger wählen. Ansonsten sehe ich fast nur Vorteile. Kann den Standfuss ja auch wegnehmen, sieht sicher schon besser aus Zwinkernd
Löst ein Problem mit vielen Nachteilen, wo eigentlich kein Problem ist.
gruss Urs
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