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10. Oktober 2011 um 13:20 Uhr #55218
Anonym
Inaktiv…und immer einen Personal-Filter dazwischen hängen… Oder wird da eine bestimmte Qualität garantiert? Hab schon anderes von den besagten Füllstationen gehört…
Gehört zwar nicht zum Thema,
Sind wir mal wieder beim Thema Filter angelangt…
Wie viel Durchfluss hält dein Personalfilter aus?
Spannend ist wie die genau gleichen Filtertypen immer höhere Durchflussraten zugestanden bekommen? Ein Filter braucht gute Filterscheiben, sonst schiesst du dir die Kohle gleich mit in die Flasche.Grüsse Hans
11. Oktober 2011 um 8:25 Uhr #69636
scubatinooTaucherWie viel Durchfluss hält dein Personalfilter aus?
Durchfluss im Sinne des Wortes in ltr/min oder Durchfluss im Sinne von Kapazität in m3 oder ltr?
11. Oktober 2011 um 11:32 Uhr #69637Anonym
Inaktivlit/'
12. Oktober 2011 um 2:35 Uhr #69638
scubatinooTaucherBei meinem ist max. 500ltr/min angegeben. Da ich meine Flasche direkt ab Kompressor fülle, gehen max. 160 ltr/min durch…
12. Oktober 2011 um 3:34 Uhr #69639marc
TaucherModerator: Abgespaltetes Thema von diesen Ursprungsthema.
12. Oktober 2011 um 9:17 Uhr #69640
Walter CiscatoTaucherBei meinem ist max. 500ltr/min angegeben. Da ich meine Flasche direkt ab Kompressor fülle, gehen max. 160 ltr/min durch…
Lies mal diese alte Diskussion:
https://www.swiss-divers.ch/old/index.php?option=com_smf&Itemid=27&topic=756.msg7106#msg7106Was willst du filtern? Feuchte, Kohlenwasserstoffe?
Langsamer ist besser. Wir untersuchen gerade die P-Filter Kapazitäten unter Labor Bedingungen bezüglich deren Filterleistung, Durchflussunterschiede in Bezug auf die bekannten Verunreinigungen für die neue EN 12021. Aber auch die Kompressoren und Tauchflaschen werden gemessen analysiert.
12. Oktober 2011 um 11:44 Uhr #69641
scubatinooTaucherLangsamer ist besser.
Definiere «langsam» ::)
12. Oktober 2011 um 14:21 Uhr #69642Anonym
InaktivFilter hatten mal die Angaben 100lit/' und Jahre später war auf dem genau gleichen Filter 500 lit/' 😮
Bei gewissen Sachen glaube ich weder Lieferanten noch Produzenten, sei es geschäftlich oder Hobby.
Grüsse Hans
13. Oktober 2011 um 11:52 Uhr #69643
scubatinooTaucherDie Frage ist, was der Unterschied ist in der Abscheidungsrate bei den beiden Durchflussmengen. Wenn bei 500 ltr/min die gleiche Luft rauskommt wie bei 100 ltr/min…
13. Oktober 2011 um 13:04 Uhr #69644Anonym
Inaktives kommt nicht die gleiche Luftqualität raus…
Grüsse Hans
14. Oktober 2011 um 4:05 Uhr #69645
scubatinooTaucherDiese Antwort habe ich erwartet 😉 Wie gross ist denn die Abweichung und in welche Richtung geht sie? In einer Norm festgelegte Werte kann (muss) man erreichen, man kann aber auch besser sein. Dazwischen liegt eine Abweichung, die nicht unbedingt notwendig ist…
16. Oktober 2011 um 5:17 Uhr #69646Anonym
InaktivWenn ich die Messreihe 10 – 20 mal wiederhole mit dem gleichen Prüfröhrchen, sind doch schon deutliche Unterschiede feststellbar. In genauer Gasanalyse sind bei der 1. Messung schon Unterschiede feststellbar. Ist eine persönliche Frage wie sauber du die Gase haben willst.
Meist schlägt die Feuchtigkeit zuerst durch. 250x füllen (2TG pro Woche während 2,5a) mit wenig Verschmutzung, da sammelt sich auch was an.Grüsse Hans
16. Oktober 2011 um 12:20 Uhr #69647
Walter CiscatoTaucherDefiniere «langsam» ::)
Messungen mit: 0,5 l, 1,0 l, 2,0 l, 5,0 l, 10,0 l, 50,0 l, 100 l usw. pro Minute. Längste Messung bisher für Öl/Kohlenwasserstoffe aka C6 bis C36 => 16 Stunden à 5,0 Liter/min
@Hans:
Messungen mit Prüfröhrchen haben wir natürlich auch durchgeführt, haben aber eine höhere bzw. hohe Ungenauigkeit. Vor allem spülst du bei Füllstationen in den ersten 20 Minuten die ganze Systemfeuchte rein bevor die Werte stabil werden, was wir Bauer und Dräger mit unseren Labor-Messreihen auch schon entsprechend bewiesen haben – sie haben's zugegeben, dass das Messverfahren, -Art halt nicht der Realität entspricht. ;D ;D ;D
MaVotec hat eine Ablassvorrichtung mit Feder entwickelt, welche sofort die richtigen Werte unter Füllbedingung (egal wie viel Liter/Min) liefert.Wir verwenden professionelle Taupunktspiegel, GC's, MS's, NDIR's und FTIR's in verschiedenen Labs und mit verschiedenen Herstellern in ganz Europa 😉
16. Oktober 2011 um 13:16 Uhr #69648Anonym
InaktivIst mir schon bekannt wie die Prüfröhrchen reagieren, messe immer ab Flasche. Labore sind da viel genauer. Als Schnelltest gibt es mal eine ungefähre Angabe.
Grüsse Hans
17. Oktober 2011 um 3:18 Uhr #69649
scubatinooTaucherMessungen mit: 0,5 l, 1,0 l, 2,0 l, 5,0 l, 10,0 l, 50,0 l, 100 l usw. pro Minute.
Das sagt ja aber noch immer nichts über die Anströmgeschwindigkeit des Filter aus… Und die ist meines Wissens ein Faktor der Leistungsfähigkeit des Filters. Jedenfalls in der Lufttechnik.
17. Oktober 2011 um 6:20 Uhr #69650
Walter CiscatoTaucherIst mir schon bekannt wie die Prüfröhrchen reagieren, messe immer ab Flasche. Labore sind da viel genauer. Als Schnelltest gibt es mal eine ungefähre Angabe.
Yep, Hans wobei die Röhrchen (vorausgesetzt man liefert einen möglichst genauen Flow) in der Toleranz gar nicht so schlecht sind (unsere Erfahrungen). Natürlich hast du auf dem Feld teilweise 10 bis 20% zusätzliche Abweichung, nur schon von den Durchflussschwankungen. :-
@scubatinoo
Wie definierst «DU» Anströmgeschwindigkeit für einen Filter, wenn nicht mit l/min oder m3/min. Etwa in km/h ;D ;D ;DNatürlich kommen neben der Berührungszeit mit dem Filtermaterial noch die wichtigen Faktoren wie:
– Anströmfläche
– mittlerer Abscheidegrad
– mittlerer Wirkungsgrad / Speicherfähigkeit
– Druckdifferenz im Volumenstrom
– usw. usw.
dazu. Diese schauen wir uns in der Normung und in Laborversuche an.17. Oktober 2011 um 7:28 Uhr #69651Anonym
InaktivWie definierst «DU» Anströmgeschwindigkeit für einen Filter, wenn nicht mit l/min oder m3/min. Etwa in km/h ;D ;D ;D
z.b. mol/minute 😉
17. Oktober 2011 um 7:32 Uhr #69652
Walter CiscatoTaucherz.b. mol/minute 😉
Ja das wärs noch die molare Masse pro Minute z.B. der Feuchte. OK diesen Wert haben wir aber schon. 😉
17. Oktober 2011 um 7:48 Uhr #69653
scubatinooTaucher@scubatinoo
Wie definierst «DU» Anströmgeschwindigkeit für einen Filter, wenn nicht mit l/min oder m3/min. Etwa in km/h ;D ;D ;DEben, Geschwindigkeit halt, z.B. in Meter/Sekunde. Ein Volumenstrom in Liter/Minute sagt ja noch nichts aus. Die Geschwindigkeit ergibt sich dann aufgrund der Anströmfläche. Will heissen: 100 ltr/min durch ein Filterrohr mit 2cm Durchmesser ist was anderes als 100 ltr/min durch ein Rohr mit 10cm Durchmesser. Entsprechend ist die Filterleistung anders. Darum meine Frage, was du unter «langsam» verstehst – in Meter/Sekunde 😉
17. Oktober 2011 um 8:02 Uhr #69654Anonym
InaktivWenn ich das Fachgespräch mal so als Laie im Sporttauchbereich unterberechen darf 🙂
Verstehe ich das Richtig, dass es noch keine allgemeingültigen Richtlinien in der Schweiz für die Luftqualität an Füllstationen gibt und diese auch nicht von offiziellen Stellen kontrolliert werden? Kontrollieren Organisationen ev. wie der Luftverbund ihre Mitglieder?
Abgesehen von der Luftfeuchte die zur Vereisung führen kann; besteht bei hiesigen Anlagen grundsätzlich ein Verdacht, dass die Luft gesundheitsschädigend sein kann z.B. durch Verunreinigungen von Kompressorölen oder ähnlichen und damit ein P-Filter zu empfehlen ist?
Ich frage jetzt mal so, weil ich noch an keiner Füllstation jemand mit einem P-Filter gesehen habe. Sind wir alle fehlends besserens Wissens (grob)fahrlässig?
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