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21. Februar 2010 um 20:06 Uhr #54737
Anonym
InaktivHat jemand von Euch den SDI Solo Diver Kurs absolviert? Erfahrungen?
22. Februar 2010 um 7:13 Uhr #65513Anonym
InaktivDer Kurs interessiert mich auch.
Es gibt doch bestimmt einige Solotaucher hier, was machtet ihr für einen Kurs?
Und könnt ihr diese empfehlen??Gruss Patrick
22. Februar 2010 um 9:49 Uhr #65514Anonym
InaktivHallo
Vorab: Ich habe keinen Kärtchenkurs zum Solotauchen gemacht ;). Meiner Meinung nach muss man zuerst mal psychisch darauf vorbereitet sein, sonst bringt auch ein allfälliger Kurs rein gar nichts. Ich habe mir einfach zu jedem Ausrüstungsgegenstand Fragen gestellt… Was ist, wenn X ausfällt, was ist wenn Y klemmt… Daraus habe ich dann meine Ausrüstungskonfiguration abgeleitet und viel trainiert (und übe immernoch bei jedem TG etwas anderes, nicht solo-spezifisch 😉 ).
Auch wenn ich vielleicht 25% der Dives solo mache, so möchte ich die Auseinandersetzug mit den materialtechnischen Fragen nicht missen… Wer sein Problem unter Wasser alleine regeln kann, ist eindeutig sicherer unterwegs wie wenn er erst noch den Buddy alarmieren muss usw. Bei top eingespielten Teams funktioniert das sicher sehr gut, hat man unterschiedliche Buddys, bin ich da aus Erfahrung äusserst skeptisch.
Gruss
Richi
22. Februar 2010 um 14:29 Uhr #65515Anonym
InaktivDen Kurs braucht mann nur wenn man in Ägypten Solo Tauchen möchte.
Bei Barakuda in Safaga kostet der ca. 149 Euro
Habe dort letzten Sommer 2 Solo Taucher gesehen. 😀22. Februar 2010 um 14:40 Uhr #65516Anonym
InaktivWer sein Problem unter Wasser alleine regeln kann, ist eindeutig sicherer unterwegs wie wenn er erst noch den Buddy alarmieren muss usw.
Was, wenn du plötzlich ein unvorhergesehenes 'Blackout' (Schwäche) hast oder sonst ein Problem, welches im Stress plötzlich nicht mehr alleine zu bewältigen ist ??? Mein Vorfall anl. des SD-Treffen im vergangenes Jahr am Walensee ist dir ja bestimmt noch präsent ::) Wäre ich als Solotaucher unterwegs gewesen, könnte ich vermutlich diese kritische Zeilen nicht mehr schreiben… GUE/DIR-Philosophie hin oder her – war unter Wasser auch schon einige Male Solist – hatte aber in Betlis mein Schlüsselerlebnis und rate darum von Solotauchen zwischenzeitlich grundsätzlich ab.
22. Februar 2010 um 15:14 Uhr #65517Anonym
InaktivWie funktioniert so ein Kurs? ??? Tauchst Du allein ab und wenn Du lebendig auftauchst kriegst Du gegen Unkostenbeitrag ein Plastik-Kärtchen? Es gibt auch irgendsoein Buch «Solo Diver» oder so, dass ausser prolligen Sprüchen wie geil es ist, tief mit Luft zu tauchen nichts produktives enthält.
Grundsätzlich sollte jeder Taucher unter Wasser selbstständig und eigenverantwortlich sein, egal ob mit oder ohne Partner. Einen dive, den man allein nicht händeln könnte sollte man auch im Team nicht machen, denn jeden Buddy (auch einen GUE Buddy) kann man unter Wasser aus den Augen verlieren.
Man sollte auch nicht alleine Pilze suchen gehn, weil wenn man einen Herzinfarkt kriegt ist niemand zum umgehenden Reanimieren dabei. 🙂 Und auch nicht allein aufs Klo. 😉
22. Februar 2010 um 16:13 Uhr #65518Anonym
InaktivMan sollte auch nicht alleine Pilze suchen gehn, weil wenn man einen Herzinfarkt kriegt ist niemand zum umgehenden Reanimieren dabei. Und auch nicht allein aufs Klo.
Tja Hubert, eigentlich ein witziger Vergleich 😀 Das Unglück lauert aber bekanntlich immer und überall – niemand ist davor gefeit 🙁 Aber UW sind gesundheitliche Zwischenfälle deutlich kritischer als in der Atmosphäre. Und da bin ich auf einen zuverlässigen Buddy im Ereignisfall mehr als angewiesen. Auch wenn ich z.B. bei einem abblasenden Automaten die Flaschenventile in sekundenschnelle bedienen kann…
22. Februar 2010 um 16:38 Uhr #65519Anonym
InaktivUnd auch nicht allein aufs Klo. 😉
mooooooooooment, also «never shit alone» koennen wir getrost weglassen ;D
22. Februar 2010 um 16:50 Uhr #65520Anonym
Inaktivspass beiseite (ich scheiss aber immer noch alleine). konkrete frage/szenario:
ich mach einen tauchgang auf 100m. der «einfachheit» halber vergessen wir jetzt mal einen moment, dass ich so was nur mit dem rebi mach und nehmen an, ich mache es oc. jetzt auf 100m verlier ich das bewusstsein.
kann mir jetzt ein buddy in dieser situation noch helfen? wenn ich mir die ganzen tasks vor augen fuehre, die jetzt mein buddy fuer mich && sich machen muss, wird mir schon etwas mulmig:
– tarierung (das ist wahrscheinlich das einfachste von allem)
– gasversorgung (mein mundstueck muss wieder in meinen mund, das eingedrungene wasser muss raus)
– gaswechsel (alles mit einer hand, da mit der anderen das mundstueck in meinem mund gehalten werden muss)
– gaswechsel bei mir (geht das, ohne dass ich wasser einatme?)vielleicht ist das alles technisch moeglich. ein jablonski wirds ja evtl koennen, aber der «durchschnitts buddy», kann der das auch? ich denke, eher nicht.
daher tauch ich solo, weil ich immer noch der ueberzeugung bin, dass in gewissen situationen auch ein buddy nicht mehr helfen kann…
das soll jetzt nicht heissen, dass ein buddy generell eine schlechte sache ist, nur dass ich mich unter bestimmten umstaenden sogar wohler fuehle im alleingang…
cheers
–bruno22. Februar 2010 um 17:04 Uhr #65521Anonym
InaktivIch sehe das ähnlich wie schnappi. Ich hatte auch meine Erlebnisse, welche mich genau gegenteilig zu Urs zum teilweisen Solotauchen gebracht haben (Buddy reisst einen hoch hinten an der Flaschenbrücke, reagieren nicht möglich >:( , Buddy hält sich nicht an abgemachte Tauchpläne usw).
Jeder muss für sich selber entscheiden, ob das was für ihn ist. Bei gewissen TG ist es für mich persönlich «sicherer» wenn ich alleine gehe und keine Gefährdung des Buddys (oder umgekehrt) statt in einem Team. Zum Blackout, Herzanfall, Hirnschlag usw.: Das sehe ich pragmatisch wie ck372. Ein Schlag kann mich auch auf der Autobahn treffen oder in der Badewanne. Und ganz ehrlich? Wenn ich einen Hirnschlag oder sowas haben sollte im Wasser und mit Deko… Da will ich dort unten bleiben und nicht mit einem Hirnschaden meinen Verwandten zur Last fallen, wenn ich schon so einen «risikoreichen» Sport betreibe… Das mache ich analog gleich beim Autofahren/Renstreckenbesuche. Da gehe ich alleine, ohne Beifahrer.Gruss
Richi
22. Februar 2010 um 19:27 Uhr #65522Anonym
InaktivIch sag mir immer «Tauche in meinen Grenzen», fühl ich mich gut?
Ich ging schon nicht Tauchen weil etwas nicht stimmte.
Ich bin mein bester Helfer egal in welcher Tiefe. 🙂22. Februar 2010 um 21:04 Uhr #65523Anonym
InaktivHallo Gemeinde
Die Frage stellt sich was ein Solo-Diving Kurs «schult»
Ein bisschen Theorie, einmal Poolt und zwei Freiwassertauchgänge mit dem TL befähigen zum Solotauchen???Übrigens macht es zu zweit wesentlich mehr Spass als Solo im Dunkeln 8)
Grüsse aus dem Seeland
Christian
22. Februar 2010 um 21:10 Uhr #65524Anonym
Inaktiv
Die Frage stellt sich was ein Solo-Diving Kurs «schult»Genau das naehme mich wunder… 😉
22. Februar 2010 um 21:16 Uhr #65525Anonym
InaktivEben
Ein bisschen Theorie, einmal Pool und zwei «begleitete» Tauchgänge mit dem TL!
Christian
22. Februar 2010 um 21:17 Uhr #65526Anonym
InaktivHast ihn mal gemacht? Oder schon vorgewarnt?
22. Februar 2010 um 21:24 Uhr #65527Anonym
InaktivOder bietest ihn gar selbst an? 😉
22. Februar 2010 um 21:39 Uhr #65528Anonym
InaktivNein
Solodiving braucht Erfahrung und Charakter und keinen Kurs ;D
23. Februar 2010 um 7:49 Uhr #65529
scubalinoTaucherHallo Fadri
7Oceans in Horgen bildet Solo Diver aus.
Wenn du mit Helmut sprichst, sag ihm einen Gruss von mir.
Gruss Ennio
23. Februar 2010 um 9:12 Uhr #65530Anonym
Inaktiv@Ennio,
Genau daran bin ich am rumüberlegen..
(und auch bei Helmut)..Bin im moment noch nicht absolut sicher aber die Wahrscheinlichkeit nimmt zu..
24. Februar 2010 um 7:46 Uhr #65531Anonym
InaktivDas Thema ob Solotauchen oder Teamtauchen wurde glaube ich schon zu genügen Diskutiert in diesem Forum, darum lasse ich mein Blabla sein.
Frage: Wie sieht ein solcher Kurs aus? Versteckt sich der Tauchlehrer irgendwo und plötzlich kommt er hinter einem Stein hervorgeschossen und zieht dir die Maske ab? 🙂
Im Ernst. Wer solo tauchen will soll das machen. Wer dafür einen Kurs braucht solls besser ganz sein lassen und doch wieder einen Buddy fragen.
vielleicht ist das alles technisch moeglich. ein jablonski wirds ja evtl koennen, aber der «durchschnitts buddy», kann der das auch? ich denke, eher nicht.
Ein Durchschnittsbuddy taucht auch nicht mit auf 100m 🙂 Ich bin immernoch der Meinung dass die Überlebenschancen mit einem guten Buddy immernoch höher sind z.b bei Bewusstlosigkeit unter Wasser als gar kein Buddy. Ich behaupte aber nicht dass die chancen bei 100% liegen.
Gruss
Chris -
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