Linthkanal – Ziegelbrücke bis Uznach

Tauchplatz

Der Linthkanal ist ein künstliches Gewässer, welches sich bestens zum Strömungstauchen eignet. Der Lithkanal fliesst vom Walensee in den Oberen Zürichsee

Als die Linth noch ihrem ursprünglichen Lauf direkt von Mollis nach Niederurnen und Ziegelbrücke folgte, wurden Näfels, Weesen, Ziegelbrücke viele andere Dörfer in der Linthebene regelmässig von verheerende Überschwemmungen bedroht. 1783 beschloss deshalb die Tagsatzung ein Projekt für für eine umfassende Gewässerkorrektor in der der Linthebene, doch erst 1804 legte der bündner Ingenieur Richard La Nicca konkrete Pläne für die Umsetzung vor. Der Linthkanal wurde zwischen 1907 und 1822 unter der Leitung von Hans Conrad Escher erbaut. Eine umfassende Sanierung und begrenzte Renaturisierung des Linthkanals fand unter dem Namen “Projekt Hochwasserschutz Linth 2000” von 2008 bis Ende 2013 statt.

Wer im Linthkanal taucht, sollte folgende drei Punkte wissen:

  • Naturschutzgebiet:
    Zwischen Bilten und Benken wurde bei der Sanierung ein Naturschutzgebiet geschaffen. Es wurde ein naturnaher Seitenarm des Kanals geschaffen. Diese Naturschutzgebiet darf nicht betrete und auch nicht durchtaucht werden.
  • Schifffahrtsweg:
    Es ist möglich mit Motorbooten vom Zürichsee durch den Linthkanal in den Walensee zu fahren. Der Linthkanal ist offizieller ein Schifffahrtsweg. Um den Linthkanal zu mit Motorbooten befahren zu dürfen, ist eine kostenpflichtige Bewilligung des Lithwerks notwenig. Deshalb sind nur selten Boote auf dem Linthkanal anzutreffen. Trotzdem können im Linthkanal jederzeit Motorboote zu einer ernsthafte Gefahr für Taucher werden.
  • andere Wassersportler:
    Taucher, Kanus, Kajaks, Schlauchboot, Gummiboot, Stand-Up-Paddler (SUP) oder Schwimmer benötigen keine spezielle Bewilligung um den Linthkanal zu nutzen. Insbesondere bei sonnigem Wetter, muss man deshalb als Taucher jederzeit darauf gefasst sein, anderen Wassersportler in die Quere zu kommen.

Der Linthkanal wird vom sogenannten “Lithwerk” gewartet und verwaltet. Das Lithwerk ist ein öffentlich-rechtlicher Betrieb, der gemeinsam von den Kantonen Glarus, Schwyz, St. Gallen und Zürich getragen wird.

Detaillierte Auskünfte zum Kanal selbst gibt es beim direkt beim Lithwerk: www.linthwerk.ch/index.php/kontakt

Auf einen Blick:

Tauchplatzname: Linthkanal
Gewässer: Linthkanal (Linth)
Ort: Ziegelbrücke bis Uznach
Koordinaten des Einstiegs:

N: 47.139765 E: 9.053360

Koordinaten des Ausstiegs:

N: 47.216852, E: 8.970939

Schwierigkeitsgrad: Mittel – Einige Taucherfahrungen sollten vorliegen

Anfahrt und Parkplätze:

Um diesen Tauchgang absolvieren zu können, benötigt man zwei Autos!

Man fährt als erstes nach Grynau bei Uznach. Um dort hin zu gelangen, verlässt man die A15 bei der Ausfahrt “Tuggen” (Nr. 16). Von dort fährt man 1 km Richtung Uznach. Gleich nach der Brücke über den Kanal, rechter Hand befindet sich der gebührenpflichtige Parkplatz des Flussbads Grynau.

Nun kommen die zwei Autos ins Spiel:

  1. In Grynau lädt man alles was man zum Tauchen benötigt in das eine Fahrzeug. Mit diesem Fahrzeug begibt man sich danach über die A15 und A3 nach Ziegelbrücke. Von der A15 in die A3 Richtung “Chur” einspuren.
  2. Alles was man nicht während dem Tauchgang benötigt legt man in das zweite Fahrzeug. Dieses zweite Fahrzeug lässt man auf dem Parkplatz des Flussbads Grynau zurück. Nicht vergessen die Parkgebühren für min. 2 Stunden zu begleichen! 

Man verlässt die A3 an der Ausfahrt “Bilten” (Nr. 43) und folgt der Hauptstrasse über Schänis nach Ziegelbrücke. Neben dem Bahnhof Ziegelbrücke gibt es zahlreiche Parkplätze. Hier zieht man sich um und macht man sich bereit für den Tauchgang. Nicht vergessen die Parkgebühren zu bezahlen!

 

Einstieg:


   

Vom Parkplatz aus überquert man die Hauptstrasse. Auf der anderen Seite folgt man dem Fuss- und Rad-Weg entlang dem Lintkanal, Richtung Zürichsee. Dieser Weg führt nach etwa 300 Meter unter der Eisbahnbrücke (die Ziegelbrücke) hindurch.

Rechts des Wegs kann man die einzigen Stromschnellen des Lintkanals und die Schifffahrtszeichen dafür bewundern.

Wenige Meter nach der Eisbahnbrücke – wo sich die Stromschnellen beruhigt haben – steigt man die steilen Böschung zum Wasser hinab. Hier beginnt der Tauchgang.

Obwohl der Linthkanal offiziell ein Schifffahrtsweg ist, macht es wenig Sinn am Einsteig eine Taucherfahre auf zu stellten. Wir empfehlen aber nachdrücklich, eine Oberflächenboje den ganzen Tauchgang lang mitzuziehen. Optimal wäre eine Boje mit einer gut sichtbaren Alpha-Flagge darauf. So können Boote und andere Wassersportler der Tauchergruppe ausweichen und Artikel 32 der Eidgenössische Binnenschifffahrtsverordnung ist auch genüge getan.

Unter Wasser:

Der Litkanal ist zwischen 2 und 5 Meter tief. Die Strömung ist normalerweise so stark, dass man sich einfach treiben lassen kann und nur für die Richtungskorrektor die Flossen benötigt.

Mit dem Kompass kann man feststellen wie weit schon getaucht ist. Der Lintkanal verläuft von Ziegelbrücke bis nach Geissen (bei Benken) genau nach Nord-West (125°). Danach wechselt die Richtung auf Nord-Nord-West (165°). Geissen liegt etwa auf halbem Weg bis nach Grynau.

Bei der Grynau macht der Lintkanal eine starke Linkskurve. Stell man diese Kurve auf dem Kompass fest, ist es Zeit zum auftauchen. Man sollte in der nähe der Brücke aussteigen. Dies geht besten am linken Ufer, weil dort die Strömung geringer ist.

  • Ca. 1 bis 2 Stunden benötigt man für den ganzen Tauchgang. Normalerweise sind es etwa 90 Minuten. Wer zu wenig Luft hat, taucht auf und lässt sich an der Oberfläche bis nach Grynau treiben.
  • Die ganze Strecke beträgt etwa 10.5 km lang und das Gefälle beträgt ca. 9 Meter.

Ausstieg:

  
Nach dem Tauchgang und ablegen der Tauchausrüstung, fährt man mit dem in Grynau abgestellten Auto zurück nach Ziegelbrücke, das zweite Fahrzeug abholten.

Gefahren:

  • starke Strömung
    (Wer noch nie in starker Störung getaucht ist, sollte nicht im Lintkanal tauchen.)
  • Bootsverkehr
    (Wir empfehlen nachdrücklich, eine Oberflächenboje den ganzen Tauchgang lang mitzuziehen. Optimal ist diese Boje mit eine Alpha-Flagge bestückt.)
  • Andere Wassersportler

Restaurants und Toiletten:

  • Logbuch-schreiben: Gasthof Schloss Grynau
  • öffentliche WCs gibt’s am Bahnhof Ziegelbrücke und beim Flussbad Grynau.

Besondere Eigenschaften:

Fische und andre Lebewesen unter dem Wasser: 4
Steilwände oder grosse Felsen: 0
Canyons oder Höhlen: 0
Wracks, Skulpturen oder Denkmäler: 0
Strömung: 5
Umgebung und Landschaft ausserhalb des Wassers: 4

Ursprünglich verfasst von: mapi

Horn – Richterswil

Tauchplatz

Ein eher flacher Tauchplatz der sehr gut geeignet ist für Anfänger. Meist gibt es sehr viele Fische zu beobachten.

Auf einen Blick:

Tauchplatzname: Horn,
Gewässer: Zürichsee
Ort: Richterswil
Koordinaten des Einstiegs:

N: 47.212123 E: 08.705371

Schwierigkeitsgrad: Sehr einfach – Keine Probleme für Schüler und Anfänger (OWDs)

Anfahrt und Parkplätze:

Die Autobahn (A3) an der Ausfahrt Richterswil (Nr. 37) verlassen und entlang der Berg-, Kirch- Dorf-, Rosegarten- und Seestrasse an die Hornstrasse fahren. Im Parkhaus “Horn” kann man das Auto abstellen und sich selbst im Regen im Trockenen umziehen. Gleich vor dem Parkhaus befindet das Wassersportzentrum und der Segelclub. 

Die Parkplätze sind gebührenpflichtig!

Einstieg:

 

Man verlässt das Parkhaus am südöstlichen Ausgang. Von dort führt der Weg gerade aus zu einer Treppe, über die man bequem ins Wasser gelangen kann. Rechts des Einstiegs befindet sich das Beachvolleyball-Feld und links der Bootssteg des Segelclubs.

Die Taucherfahre (Alpha-Flagge) kann man oben an der Ufermauer anbringen.

Unter Wasser:

Man taucht vom Einsteig her Richtung rechts (Osten). Nach rechts sollte man wegen dem Bootsanleger nicht tauchen.

Nach wenigen Metern trifft man auf etwa 8 Metern Tiefe auf ein grosse Ausbildungsplattform. Diese darf man jedoch nicht nutzen, weil der Erbauer scheinbar damit sehr, sehr viel Geld damit verdienen möchte. 🙁

Die scheckige Halde fällt auf etwa 15 Meter ab und geht in eine Fläche über. Wer sehr weit raus schwimmt erreicht 20m Tiefe. Im flachen Wasser im Seegras gibt es normalerweise viele Fische und Wasserschnecken zu beobachten.


Gefahren:

  • Bootsverkehr (Segelclub!)
  • Stand-up-Padder

Restaurants und Toiletten:

  • Restaurant “Beizli am See” (südlich des Parkhauses)
  • Öffentliche Toiletten gibt es oberhalb des südöstlichen Ausgangs des Parkhauses.

Besondere Eigenschaften:

Fische und andre Lebewesen unter dem Wasser: 5
Steilwände oder grosse Felsen: 0
Canyons oder Höhlen: 0
Wracks, Skulpturen oder Denkmäler: 0
Strömung: 1
Umgebung und Landschaft ausserhalb des Wassers: 3

Ursprünglich verfasst von: dave

Bunker – Immenstaad (D)

Tauchplatz

Das zwischen Immenstaad und Fischbach gelegene ehemalige Dornier-Werke entwickelte und baute ab 1922 Flugzeuge und anfangs sogar Zeppelins. Während dem Zweiten Weltkrieg machten die Nazis im Bodensee Torpedoversuche. Diese Versuchsanlage wurde zwar nie vollendet, aber war provisorisch in Betrieb. Am Ende des Kriegs, nach der Befreiung, übernahm die französische Marine das Seewerk und führe es mehrere Jahre lang. 1956 übernahm die in die Schweiz migrierte Familie Dornier, das Werk erneut. Von den Anfangs der 1980er-Jahre, bis in die 2006 wurde der Dornier-Konzern mehrfach filetiert und es kam zu langwierigen gerichtlichen Auseinandersetzungen deswegen. Heute gehört das Flugzeugwerk am Bodensee zum Airbus-Konzern. Andere Teile des lange hier ansässigen Dornier-Konzern gehören heute zur Schweizer Firma RUAG oder zum Fahrzeugbauer Daimler-Benz.
  

  
Am südlichen Ende der Vogelinsel – einem Naturschutzgebiet – liegen die Schächte von der Torpedoversuchsanlage aus dem Zweiten Weltkrieg. Die heute teilweise beschädigten Schächte und Bunker, befinden sich auf ca. 6 bis 10m Tiefe und sind somit auch für Sporttaucher gut erreichbar. Wer aber ins Innere der Anlage tauchen möchte, sollte über Erfahrung im Wrack– und/oder Höhlentauchen besitzen. Es beseht an den teil scharfen Stahlteilen durchaus auch Verletzungsgefahr.

Neben diesen historischen Unterwasserbauten, ist dieser Tauchplatz wegen seine exponierten Lage und dem Naturschutzgebiet, sehr fischreich. Deshalb lohnt es sich genügend Zeit, für die Fischbeobachtung beim Austauchen, im Flachwasser, ein zu berechnen. 

Auf einen Blick:

Tauchplatzname: Bunker, Torpedoschächte oder Vogelinsel
Gewässer: Bodensee
Ort: Immenstaad (D)
Koordinaten des Einstiegs:

N: 47.662435 E: 09.387048

Schwierigkeitsgrad: Einfach – Wenig Taucherfahrung ist ausreichend

Anfahrt und Parkplätze:

Man folgt der Bundestrasse 31 (E54) von Immenstaad nach Fischbach (oder in Gegenrichtung) und benutzt die Abzweigung zum Airbus-Werk. Auf dem öffentlich zugänglichen Teil des Werksgeländes, kann man auf dem südlichsten Parkfeld, in der Nähe des “Airbus Betriebsrestaurant” das Auto abstellen. Soweit wie möglich im Süden parieren!

Einstieg:

 

Der Weg zu Einsteig ist ziemlich weit. Es sind rund 350m zu Fuss über’s Werksgelände von Airbus und etwa 280m schwimmend entlang der Vogelinsel.

Wer mit schwerem Tauchgerät unterwegs ist, nutzt einen Hand-Transportkarre oder ähnliches.

Vom Parkplatz geht durch das Drehkreuz übers Firmengelände zum Hafen. Dort folgt man dem Fussweg zum südlichen Ende des “Festlands”. Deshalb steigt man unter den Bäumen ins Wasser.

Die Vogelinsel selbst, darf man nicht betreten. Sie ist ein Naturschutzgebiet und Brutgebiet für viele Wasservögel. Deshalb schwimmt man an der Oberfläche, entlang dem östlichen (links) Ufer, bis an die Südspritze der zweiten Vogelinsel. Dort platziert man die Taucherfahne (Alpha-Flagge) und taucht ab.

(Alternativ kann man diesen Tauchplatz mir einem Boot erreichen.)

Unter Wasser:

In 6 bis 10m Tiefe findet man die Überreste der Torpedoversuche.

Wer ins innere der Bunker Tauchen will, sollte über Erfahrung im Wrack– und/oder Höhlentauchen besitzen. Perfektes Tarieren ist unerlässlich.

Beim Austauchen im 5m-Bereich, kann man viele Fische beobachten.


Gefahren:

  • Bootsverkehr
  • andere Wassersportler
  • Scharfe Kanten und Teile am/im Bunker (Verletzungsgefahr!)
  • Kein direkter Aufstieg möglich im Bunker. (Höhlentauchen!)

Restaurants und Toiletten:

keine in der Nähe

Besondere Eigenschaften:

Fische und andre Lebewesen unter dem Wasser: 5
Steilwände oder grosse Felsen: 0
Canyons oder Höhlen: 0
Wracks, Skulpturen oder Denkmäler: 5
Strömung: 1
Umgebung und Landschaft ausserhalb des Wassers: 3

Ursprünglich verfasst von: mapi

Lädine – Ludwigshafen (D)

Tauchplatz

“Lädinen” sind Lastensegler, wie sie über Jahrhunderte auf dem Bodensee genutzt wurden, um Handelsgüter zu transportieren. Von etwa dem 14. und Anfangs des 20. Jahrhunderts gab es hunderte Lädinen auf dem Bodensee.

Die Lädine vor Ludwigshafen liegt auf etwa 19 Meter Tiefe und transportierte Lehm. Sie wurde etwa um 1890 genau. Sie ist gut erhalten und ist etwa 12 Meter lang sowie etwa 3.5 Meter breit.

"Lädine vor der Rheinmündung am Bodensee": von Julius Ludwig Friedrich Runge (Quelle: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/0/0c/Julius_Ludwig_Friedrich_Runge_-_L%C3%A4dine_vor_der_Rheinm%C3%BCndung_am_Bodensee.jpg)

Bild: “Lädine vor der Rheinmündung am Bodensee” von Julius Ludwig Friedrich Runge

Diese Lädine ist eine sehr wertvolles historisches Zeitzeugnis. Deshalb bitte an diesem Tauchplatz nichts beschädigen oder verändern. Keinen Schlick aufwirbeln und die selbst Lädine selbst nicht berühren.

Diese Lädine war Teil des “Museum unter Wasser“, welches leider nicht mehr existiert. Die vor einigen Jahren dort angebrachten Tafeln mit Informationen über die Lädine, sind verschwunden.

Auf einen Blick:

Tauchplatzname: Lädine, Halbsegner, Wrack, Lehmschiffs oder Museum unter Wasser
Gewässer: Bodensee
Ort: Ludwigshafen (D)
Koordinaten des Einstiegs:

N: 47.816028 E: 09.048728

Schwierigkeitsgrad: Sehr einfach – Keine Probleme für Schüler und Anfänger (OWDs)

Anfahrt und Parkplätze:

Parkplätze gibt es entlang der Bahnhofsstrasse. Am besten parkt man möglichst nahe an der Kreuzung mit der Radolfszellerstr. (= Bundestrasse B34) So ist es am wenigsten weit zum Einsteig. Die Parkplätze sind gebührenpflichtig.

Einstieg:

 

Vom Parkplatz aus geht man der Bahnline entlang, bis zu Barriere und überquert den Bahnübergang. Über die Wiese rechts nach dem Bahnübergang gelangt man ins Wasser.

  • Während dem Abtauchen, bitte auf Boote und andere Wassersportler achten.
  • Nicht vergessen die Taucherfahne (Alpha-Flagge) am Ufer gut sichtbar aufzustellen.

Unter Wasser:

Zuerst an der Oberfläche schwimmen, bis am abtauchen kann. Man taucht mit dem Kompass in Richtung West-Süd-West (ca. 240° auf dem Kompass), bis in eine Tiefe von 19 Meter. Dort dehnt man in Richtung Nord-West und bleibt auf der gleichen Tiefe (19 Meter). Nach wenigen Minuten sollen am die Lädine erreichen.


Gefahren:

Boote und andere Wassersportler

Restaurants und Toiletten:

  • Restaurant Zollhaus in Ludwigshafen
  • Toiletten gibt’s am Bahnhof

Besondere Eigenschaften:

Fische und andre Lebewesen unter dem Wasser: 4
Steilwände oder grosse Felsen: 0
Canyons oder Höhlen: 0
Wracks, Skulpturen oder Denkmäler: 4
Strömung: 1
Umgebung und Landschaft ausserhalb des Wassers: 4

Ursprünglich verfasst von: mapi

Strandbad Klausenhorn – Dingelsdorf (D)

Tauchplatz

Dieser Tauchplatz ist im oberen, flachen Bereich geeignet für Anfänger und ist gleichzeitig, an der Felswand, auch für Tiefen-Junkies interessant. Es gibt Überhänge und die “Hörner” ist eine weitere Attraktion. Im Fachwasser sind nicht selten veile Fische zu sehen.

Auf einen Blick:

Tauchplatzname: Strandbad Klausenhorn
Gewässer: Bodensee
Ort: Dingelsdorf (D)
Koordinaten des Einstiegs:

N: 47.748422 E: 09.146945

Schwierigkeitsgrad: Sehr einfach – Keine Probleme für Schüler und Anfänger (OWDs)

Anfahrt und Parkplätze:

Parkieren und sich umziehen kann man sich auf dem Parkplatz des Standbads. Die Parkplätze sind gebührenpflichtig.

Einstieg:

 

Über den sandig-kiesigen Strand, steigt man links der kleinen Insel ins Wasser. Das Ufer ist sehr flach.

Bitte die Badegäste nicht stören und nicht im durch Bojen gekennzeichneten Bereich tauchen, wenn Schwimmer im Wasser sind.

Nicht vergessen, die Taucherfahne (Alpha-Flagge) am Ufer aufzustellen.

Unter Wasser:

Von der kleinen Insel, mit dem Baum, watet und schwimmt man etwa 150 Meter ins flache Wasser hinein. In der Nähe der rot-weissen-Boje, welche die Grenze es Badebereich kennzeichnet, taucht man ab. Das Wasser ist dort nur etwa 3 Meter tief.

Taucht man nach rechts (Westen), trifft man auf etwa 24 Meter Tiefe auf die Oberkante der Felswand. Diese fällt in mehreren Stufen auf nahezu 100 Meter ab. Auf etwa 27 Meter findet man einen Überhang. Oberhalb der Wand kann man viele Fische beobachten.

Taucht man nach links (Osten), so trifft man direkt unter Seezeichen 21 auf das erste “Horn”. Folgt man dem schlickingen, mit Felsbänken durchsetzten Hang, so trifft man in 28 Meter auf das zweite “Horn”. Beide Felsformationen sehen mit etwas Vorstellungskraft tatsächlich so aus, wie ein “Horn”.


Gefahren:

  • Tiefe
  • Schwimmer und andere Wassersportler
  • Bootsverkehr

Restaurants und Toiletten:

Toiletten, wie ein Imbiss gibt es im Seebad. (im Winter geschlossen)

Besondere Eigenschaften:

Fische und andre Lebewesen unter dem Wasser: 4
Steilwände oder grosse Felsen: 5
Canyons oder Höhlen: 2
Wracks, Skulpturen oder Denkmäler: 0
Strömung: 1
Umgebung und Landschaft ausserhalb des Wassers: 4

Ursprünglich verfasst von: mapi

Seezeichen 24 – Überlingen (D)

Tauchplatz

Dieser Tauchplatz ist momentan nur eingeschränkt oder gar nicht zugänglich:
Wegen der Landesgartenschau Überlingen 2020 wurden die geschützten Bäume gefällt
(ein Garten ohne Bäume??) und der bestehende Zugang zum Ufer einzäunt. Wegen der Covid-19-Kriese wurde die Gartenschau auf den 9. April bis 17. Oktober 2021 verschoben. Was dies für den Zugang zum Tauchplatz und für die Parkplätze bedeutet ist leider unklar.
(Benachrichtige uns bitte mit dem Kontaktformular, falls du genaueres weisst oder sich die Bedingungen ändern sollten. DANKE!)

An diesem Tauchplatz geht eine eindrucksvolle Felswand, auf 25 bis 40 Meter in eine steile Halde über. Die Wand ist im östlich tiefer als westlich. Ab etwa 50 Meter wird die Halde flacher. In den Nischen und Spalten der Wand sind diverse Gegenstände zu bewundern und oftmals auch Fische und Krebse.

Auf einen Blick:

Tauchplatzname: Seezeichen 24, Baumarkt, Baumarkt Graf, Campingplatz, Uferpark oder SZ24
Gewässer: Bodensee
Ort: Überlingen (D)
Koordinaten des Einstiegs:

N: 47.769819 E: 09.139858

Schwierigkeitsgrad: Schwer – Für erfahrene Taucher (z.B. Strömung – grosse Wände – grosse Tiefe)

Anfahrt und Parkplätze:

Wo und ob Parkplätze in der Nähe verfügbar sind, hängt vom Bauvorschritt ab.

Parieren kann man sicher bei der Bahnstation Überlingen-Therme. Von dort ist aber ein ~500-Meter-Marsch zum bis zum Einstieg notwendig.

Einstieg:

 

Am steil abfallenden Ufer, gibt es eine stählerne Leiter die zum Wasser führt.

Ob und wie lange diese Leiter noch existiert ist leider unbekannt?

Unter Wasser:

Von der Leiter aus steigt man auf ein felsiges Plateau, welches etwa 40 Meter in den See hinein reicht. Das Wasser ist hier nur 1 bis 2 Meter tief. An der Kante beginnt die Wand.

Es gibt nun drei Möglichkeiten für einen Tauchgang:

  1. Die kleine Höhle:
    Man taucht nach rechts (nach Westen) der Wand entlang. Auf 25 Meter Tiefe liegt eine Telefonapparat. Von dort taucht man auf 28 Metern und weiter nach Westen und erreicht so eine kleine Höhle mit einem Spiegel darin. Ein gesunkenes Rudeboot kann man Auf etwa 13 Metern man Überreste eines Schubkarrens.
  2. Die Grosse Tiefe:
    Man taucht nach links (nach Osten) der Wand entlang. Direkt unter dem Seeteichen 24 liegt auf 28 Metern Tiefe ein Ruderboot. Im Osten wird das untere Ende der Felswand flacher.
  3. Der Berg:
    Taucht man unter dem Seezeichen 24 etwa 250 Meter in Richtung Seemitte, so trifft man auf eine Erhebung, die bis etwa 30 Meter unter die Wasseroberfläche reicht.
    Achtung: Diesen Berg sollten nur von sehr erfahrene Taucher erkundet werden. Es ist kaum unmöglich, diesen Berg ohne Decko und nur mit “normalen” Tauchflaschen zu erreichen. Der Weg hin, eine Umrandung und der Weg zurück dauern 90 bis 120 Minuten in grosser Tiefe. Tauchscooter sind im Bodensee verboten. Ein Freiwasser-Auf- oder Abstieg am Berg, ist wegen der Schifffahrt unbedingt zu vermeiden.


Gefahren:

  • Grosse Tiefe
  • Bootsverkehr

Restaurants und Toiletten:

  • Toiletten gibt es an der Bahnstation
  • Restaurant Landkreispavillon
  • Plaza Bodensee Bar

Besondere Eigenschaften:

Fische und andre Lebewesen unter dem Wasser: 4
Steilwände oder grosse Felsen: 4
Canyons oder Höhlen: 2
Wracks, Skulpturen oder Denkmäler: 1
Strömung: 1
Umgebung und Landschaft ausserhalb des Wassers: 4

Ursprünglich verfasst von: mapi

Feldbach – Steckborn

Tauchplatz

Ein Tauchplatz mit einem Wasserohr, viel Seegras und Fischen. Sonst eher unspektakulär, aber bestens für Anfänger oder die Tauchausbildung geeignet.

Auf einen Blick:

Tauchplatzname: Feldbach oder Badesträndli
Gewässer: Bodensee
Ort: Steckborn
Koordinaten des Einstiegs:

N: 47.661761 E: 08.971408

Schwierigkeitsgrad: Sehr einfach – Keine Probleme für Schüler und Anfänger (OWDs)

Anfahrt und Parkplätze:

Folgt man der Seehauptstrasse (Strassen-Nr. 13) von Steckborn in Richtung Mammern, so trifft man etwa 100m nach der Bernina, auf einen Strasse, die zur Kläranlage (ARA) und Recycling-Sammelstelle führt. Nach etwa 50 Meter gibt es Parkplätze, bei denen man das Tauchzeugs abladen kann.

Bitte nicht längere Zeit die Parkplätze bei der Kläranlage (ARA) und Recycling-Sammelstelle belegen! (Achtung: Ist alles Kamera-überwacht und wer dort länger parkiert wird gebüsst.)

Länger Parkiren kann man auf dem “Parkplatz Feldbach” (Koordinaten: 47°39’48.9″ N, 8°58’38.9″ E oder 47.663577 N, 8.977464 E ), bei der Migors. Der Parkplatz ist gebührenpflichtig.

Einstieg:

 

Der Einsteig befindet sich direkt neben dem Feldbach. Neben der Mündung dieses Bachs, hinter der Kläranlage, kann man ins Wasser steigen.

Nicht vergessen, die Taucherfahren (Alpha-Flagge) am Ufer zu platzieren.

Unter Wasser:

Man taucht Richtung Nord-West und trifft auf etwa 10 Meter Tiefe und taucht auf dieser Tiefe Richtung rechts, bis man auf auf eine Wasserröhre trifft. Dieser Röhre endet auf etwa 35 Meter. Leider ist die Röhre ab etwa 16 Meter im Grund versunken und man hört nur noch ein Pumpengeräusch.

Auf 40 Metern Tiefe soll es ein Motorblock geben, der scheinbar von einem Flugzeug stammt. Wegen dem Schlick ist der aber nur sehr schwer zu finden.

Der interessantere Teil dieses Tauchplatzes befindet sich im Flachwasser. Im Seegras gibt es normalerweise sehr viele Fische.


Gefahren:

Bader und andere Wassersportler

Restaurants und Toiletten:

  • Restaurant des Hotel Feldbach
  • Öffentliche Toiletten gibt es keine in der Nähe.

Besondere Eigenschaften:

Fische und andre Lebewesen unter dem Wasser: 5
Steilwände oder grosse Felsen: 1
Canyons oder Höhlen: 0
Wracks, Skulpturen oder Denkmäler: 0
Strömung: 1
Umgebung und Landschaft ausserhalb des Wassers: 4

Ursprünglich verfasst von: mapi

Badi – Horn

Tauchplatz

Ein Tauchplatz mit vielen Fischen und viel Seekreide.

Bitte auf die Bader rücksicht nehmen. Den Badibetrieb bitte nicht stören!

Auf einen Blick:

Tauchplatzname: Badi, Freibad (Seebad)
Gewässer: Bodensee
Ort: Horn
Koordinaten des Einstiegs:

N: 47.495840 E: 09.466998

Schwierigkeitsgrad: Sehr einfach – Keine Probleme für Schüler und Anfänger (OWDs)

Anfahrt und Parkplätze:

Man kann die Parkplätze beim Jachthafen nutzen. Dazu biegt man in die Richung Seestrasse 54A  ab, gegenüber der Bahnhofsstrasse.

Einstieg:

 

Im Freibad gibt es eine Treppe, über die man bequem ins Wasser steigen kann.

Unter Wasser:

Zuerst taucht man über kiesigen Grund, der nach wenigen Metern gröber wird. Weiter unten gibt es Seekreide, mit kleinen Löcheren durchetzt ist. Dort halte sich oftmals Trüschen und andere Fische auf. 

Gefahren:

  • Badegäste
  • seltenderweise auch Boote

Restaurants und Toiletten:

  • Restaurant Chao Phraya
  • Toiletten gibt es in der Badi. (im Winter geschlossen)

Besondere Eigenschaften:

Fische und andre Lebewesen unter dem Wasser: 5
Steilwände oder grosse Felsen: 0
Canyons oder Höhlen: 0
Wracks, Skulpturen oder Denkmäler: 0
Strömung: 1
Umgebung und Landschaft ausserhalb des Wassers: 2

Ursprünglich verfasst von: mapi

Badi Wiedehorn – Egnach

Tauchplatz

Ein eher unspektakulärer Tauchplatz, an dem es aber normalerweise viele Fische im Seegras gibt.

Auf einen Blick:

Tauchplatzname: Badi Wiedehorn , Seebad Wiedehorn, Wiedenhorn, Wiederhorn, Seehuus
Gewässer: Bodensee
Ort: Egnach
Koordinaten des Einstiegs:

N: 47.537643 E: 9.401577

Schwierigkeitsgrad: Sehr einfach – Keine Probleme für Schüler und Anfänger (OWDs)

Anfahrt und Parkplätze:

Man kann den Parkplatz der “Badi Wiedehorn” nutzen. Der leigt rechts des “Restaurant Seehuus“. Von dort aus sind es 100m Fussmarsch bin an den See.

Ohne eine spezielle Bewilligung darf man leider nicht bis direkt an den See fahren.

Um diesen Parkplatz zu erreichen fährt man östlich des Campingplatzes bis zum Bahnübergang und biegt gleich danach rechts ab.

Einstieg:

 

Der Einstieg befindet sich neben dem Steg bei der Badi. Das Gelände der Badi muss man nicht betreten. Über den Kiesigen Strand kann man bequem ins Wasser steigen.

Unter Wasser:

Man taucht neben dem Steg ab und folgt den Pfählen in Richtung Seemitte. Der flache Grund bietet im Sommer und herbst die Möglichkeit viele Fische zu beobachten. Diese halten sich gerne im etwa 5 Meter Tiefe auf.

(Um das Wrack – die Lädine – zu erreichen, ist es viel zu weit vom Ufer aus.)

Gefahren:

  • Boote
  • Wassersportler
  • Badegäste

Restaurants und Toiletten:

  • Das nächste Restaurant ist das “Restaurant Seehuus” bei Wiedehorn.
  • Toiletten gibt es im Strandbad Wiedehorn.

Besondere Eigenschaften:

Fische und andre Lebewesen unter dem Wasser: 5
Steilwände oder grosse Felsen: 0
Canyons oder Höhlen: 0
Wracks, Skulpturen oder Denkmäler: 0
Strömung: 1
Umgebung und Landschaft ausserhalb des Wassers: 2

Ursprünglich verfasst von: mapi

Lädine – Egnach

Tauchplatz

“Lädinen” sind Lastensegler, wie sie über Jahrhunderte auf dem Bodensee genutzt wurden, um Handelsgüter zu transportieren. Von etwa dem 14. und Anfangs des 20. Jahrhunderts gab es hunderte Lädinen auf dem Bodensee.

Die Lädine vor Egnach liegt auf etwa 20 Meter Tiefe und sie ist etwa 120 Jahre alt. Sie ist gut erhalten und ist etwa 15 Meter lang sowie etwa 2 bis 3 Meter breit.

"Lädine vor der Rheinmündung am Bodensee": von Julius Ludwig Friedrich Runge (Quelle: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/0/0c/Julius_Ludwig_Friedrich_Runge_-_L%C3%A4dine_vor_der_Rheinm%C3%BCndung_am_Bodensee.jpg)

Bild: “Lädine vor der Rheinmündung am Bodensee” von Julius Ludwig Friedrich Runge

Diese Lädine ist eine sehr wertvolles historisches Zeitzeugnis. Deshalb bitte an diesem Tauchplatz nichts beschädigen oder verändern. Keinen Schlick aufwirbeln und die selbst Lädine selbst nicht berühren.

Dieser Tauchplatz ist nur mit dem Boot zu erreichbar. Er leibt etwa  500 Meter vom Ufer entfernt. Vom selbst herausschwimmen vom Land her wir raten wir dringend ab.

Auf einen Blick:

Tauchplatzname: Lädine
Gewässer: Bodensee
Ort: Egnach
Koordinaten des Einstiegs:

N: 47.543167 E: 09.404556

Schwierigkeitsgrad: Einfach – Wenig Taucherfahrung ist ausreichend

Anfahrt und Parkplätze:

Der nächste Schiffssteg liegt beim Strandbad Wiedehorn. (Egnach) Dort gibt es auch Parkplätze.

Natürlich kann man auch von jedem beliebigen anderen Hafen am Bodensee aus ablegen.

Einstieg:

 

Die Lädine liegt 500 Meter vom Ufer entfernt und ist nur mit einem Boot und GPS gut zu finden.

Die Lädine liegt an folgender Stelle:
Nord: 47°32’35.4″ Ost: 9°24’16.4″ (oder N: 47.543167, O: 9.404556).

Das Boot bitte nicht direkt auf der Lädine ankern, damit dieses nicht durch den Anker beschädigt wird. Ein grafisches Echolot auf dem Boot kann helfen, eine geeignete Stelle zu finden. Bitte auch beim lichten des Ankes darauf achten, dass man ihn nicht über die Lädine schleift.

Auf dem Boot ist eine gut sichtbare Taucherfahne (Alpha-Flagge), zu hissen, sobald die Taucher im Wasser sind. Eine Person, die berechtigt ist das Boot zuführen, muss auch währenden dem Tauchgang auf dem Boot sein.

Unter Wasser:

Man steinigt der Ankerleine nach ab und trifft auf 20 Meter auf einen schlickingen/sadigen Grund. Man taucht mit dem Kompass in die zuvor vom Bootsführer angegebene Richtung und sollte auf die Lädine treffen.

Bitte der Lädine sorge tragen:

  • Eine gute Tarrierung ist ein Muss!
  • Nichts beschädigen oder verändern.
  • keinen Schlick aufwirbeln.


Gefahren:

  • Freiwasser Auf- und Abstieg. (Eine Gefahr für wenig erfahrene Taucher)

Restaurants und Toiletten:

  • Das nächste Restaurant ist das “Restaurant Seehuus” bei Wiedehorn.
  • Toiletten gibt es im Strandbad Wiedehorn.

Besondere Eigenschaften:

Fische und andre Lebewesen unter dem Wasser: 3
Steilwände oder grosse Felsen: 0
Canyons oder Höhlen: 0
Wracks, Skulpturen oder Denkmäler: 4
Strömung: 1
Umgebung und Landschaft ausserhalb des Wassers: 2

Ursprünglich verfasst von: mapi