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30. Januar 2009 um 16:19 Uhr #54409
Anonym
InaktivIm August 2009 finden in der Schweiz zwei GUE-Fundamentals-Kurse statt
(siehe Rubrik 'Nächste Tauchevents' > Filter: 'Schulung-Kurs').Was ist ein GUE-Fundamentals-Kurs überhaupt?
Der GUE Fundamentals-Kurs ist ein Kurs welcher sich, wie der Name bereits sagt, ausschließlich mit den Grundlagen des teamorientierten Tauchens, ausgerichtet an der DIR-Philosophie, beschäftigt. Der anspruchsvolle Kurs wurde durch die GLOBAL UNDERWATER EXPLORER (kurz GUE) geschaffen, um den Komfort-Level eines Tauchers, unabhängig von dessen Ausbildungstand, anzuheben und seine Fertigkeiten unter Wasser zu verbessern. Unverzichtbare Grundlagen sind hierbei zunächst eine minimalistische, stromlinienförmige Ausrüstungskonfiguration, sehr gute Trimm- und Tariereigenschaften, das effiziente Handling der Ausrüstung sowie verschiedene effektive Flossenschlag-Techniken. Neben der praktischen Durchführung dieser Fertigkeiten unter Wasser wird sehr großen Wert auf das tiefere Verständnis der Materie gelegt: der Kursteilnehmer kann während und nach Ende des Kurses das Erlernte nur dann sinnvoll und effizient üben, verbessern und anwenden, wenn er versteht, wie und warum etwas funktioniert.
Die Ausrüstungskonfiguration wird daher zunächst bis ins Detail erklärt und die Ausrüstung der Kursteilnehmer entsprechend eingestellt und im Verlauf des Kurses gegebenenfalls weiter angepasst. Bedeutung und Feinheiten von Trimm ( waagerechte, stromlinienförmige Wasserlage ), Tarierung und einer 'balancierten Ausrüstung' werden theoretisch besprochen, anhand von Videos und Fallbeispielen verdeutlicht und später bei jedem Tauchgang trainiert. Sinn und Zweck unterschiedlicher Flossenschlag-Techniken werden erläutert, ebenfalls anhand von Videos verdeutlicht und bei allen Tauchgängen trainiert und verfeinert. Auf diesen Grundlagen aufbauend werden elementare Abläufe wie die schnelle, effiziente Versorgung eines 'Out-of-Gas' Tauchers (Safety-Drill), die korrekte Bedienung der Ausrüstung im Falle eines Gasverlustes (Valve-Drill) sowie die Handhabung von Spool und Signalboje/Hebesack im Detail besprochen, wieder mit Videos verdeutlicht und teilweise zunächst in Trockenübungen mehrmals geübt. Bei der anschließenden Durchführung dieser 'Drills' unter Wasser wird dann neben der korrekten Durchführung insbesondere wieder auf guten Trimm und Tarierung ganz besonderen Wert gelegt.

Valve-Drill * Foto mit freundlicher Genehmigung von http://www.danielschmid.deZiel soll sein den Taucher in die Lage zu versetzen, all diese Dinge efizient und kontrolliert durchführen zu können, ohne Umgebung, Tauchpartner, Tiefe, Gasverbrauch, etc. aus den Augen zu verlieren.
Vor jedem Tauchgang erfolgt eine detaillierte Einweisung in den geplanten Ablauf, danach schließt jeweils eine Besprechung an, in welcher jeder Kursteilnehmer eine ausführliche, persönliche Bewertung seiner Fähigkeiten erhält. Ein Teil der Tauchgänge/Übungen wird mit Hilfe einer Videokamera festgehalten; Die anschließende Betrachtung und Auswertung der Filme gibt dem Kursteilnehmer ein überaus zeit- und realitätsnahes Feedback seiner Leistungen.
In weiteren theoretischen Unterrichtseinheiten werden die Bedeutung und Notwendigkeit einer sorgfältigen Tauchgangsplanung, die Risiken und Grenzen unterschiedlicher Gase sowie Grundlagen der Dekompression erläutert, wobei nie der Bezug zur Praxis verloren geht. Der GUE Fundamentals Kurs beinhaltet eine Nitrox-Brevetierung.
Am Ende des Kurses erhalten alle Kursteilnehmer eine individuelle Bewertung Ihrer taucherischen Fähigkeiten, welche Ihnen eine persönliche 'Standortbestimmung' erleichtert.
Der Kurs beinhaltet in 4 Tagen ca. 45 Stunden theoretischen und praktischen Unterricht. In der Regel werden 6-7 Tauchgänge (z.T. im Pool) durchgeführt.
Du findest auf der GUE-Homepage detaillierte Informationen über den Kursinhalt und die Anforderungen an die Ausrüstung:
http://www.gue.com/?q=en/node/11630. Januar 2009 um 16:55 Uhr #61211Anonym
InaktivGibt's Erfahrungswerte mit dem Kurs? Man hört immer wieder (positives) davon, wäre schön mal paar Zeilen von den ehemaligen Kursteilnehmern zu hören ;D
Taucht ihr seit dem nur noch so… Oder war das ein Kurs, der vor allem gute Anregungen gegeben hat? etc & pipapo 😉Gruess
Richi
30. Januar 2009 um 17:16 Uhr #61212Anonym
InaktivIch durfte den Kurs letztes Jahr bei Tom Karch in Hemmoor geniessen. Der Kurs hat meine Erwartungen übertroffen. Die wenigen Tage 4-5 je nach Kurs sind relativ intensiv und vollgepackt. Um 8 uhr Morgens gings normalerweise los meistens mit Theorie und das Briefing für den Tauchgang. Wir hatten 2 Tauchgänge pro Tag wobei jeder Tauchgang min. 1h war. Die Tage endeten meistens so um 19 uhr beim Abendessen wobei nach dem Essen meistens noch geplappert wurde und wir so erst um 23-0 Uhrs ins Bett sind.
Den Kurs kann man auf 2 arten bestehen.
1. Komplett durchfallen (Eher selten)
2. Recreational Pass
3. Technical PassDer Fundi Kurs ist ja nicht nur für Tech taucher sondern DIR Konfiguration geht auch wunderbar bei Sporttauchern. Ein Sporttaucher mit Monogerät wird maximal nur den Recreational Pass bekommen können auch wenn seine Leistungen hervorragend sind. Um den Tech pass zu bekommen braucht es ein Doppelgerät und sonstige kleinigkeiten wie z.b 2 backup lampen etc.
Leute die bei GUE weiter machen möchten z.b für die weiteren Tech oder Cave kurse ist ein Technical Pass erzwingend. Somit ein Doppelgerät. Den Tech-Pass beim Fundi Kurs zu bekommen ist bei Tom eher selten. Normalerweise bekommt man den Recreational-Pass mit einem Provisorium. Da hat man 6 Monate Zeit die fehlenden Skills zu trainieren und es an einem x beliebigen GUE Instruktor zu zeigen. Nach den 6 Monaten verfällt das Provisorium und man wird nur den Recreational pass haben.
Der Kurs ist nicht nur für solche die jetzt auf der GUE Schiene tauchen möchten sondern auch sehr ratsam für normale Sporties. Da im Kurs eben die fundamentalen Skills trainiert werden. Darunter sind
Tauchen mit Nitrox
Flossentechniken (Frog Kick, Mod. Frog Kick, Mod. Flutter Kick, Backwards Kick, Helicopter turn)Einige mögen vielleicht denken, dass Rückwärts schwimmen zum Kunsttauchen gehört. Jeder der Rückwärts schwimmen kann, kann bestätigen wie super praktisch dieser Skill sein kann. Das nervige handgefuchtel ist endlich vorbei. Das Abstossen an den Korallen ebenfalls 🙂
Ventilmanagement wird geübt. jeder wird fähig sein seine eigenen Ventile zu manipulieren. (Das geht auch bei Monogeräten).
OOG (out of gas) – Handhabung mit Langschlauch sowie strecken schwimmen bei Gassharing situationen.
Es werden Aufstiege geübt und Bojen geschossen
Am schluss des Kurses bekommt man nicht nur ob bestanden oder nicht sondern Tom wird euch eure Stärken und vorallem auch Schwächen aufzeigen. Tips geben wie man sich verbessern kann und einen generellen standpunkt geben wo ihr in etwa taucherisch steht.
Ich mag Tom nicht nur weil er ein hervorragender Tauchlehrer ist aber auch weil er zum beispiel anbietet spätere Fundamentals Kurse gratis zu begleiten sozusagen als refresher (Umkosten müssen natürlich schon bezahlt werden) 🙂 . Man kann ihn jederzeit anrufen und etwas unklares fragen. Alles kein Thema.
Dass der Kurs in der Schweiz ist, machts den Kurs natürlich noch attraktiver da so die Spesen etwas niedriger ausfallen.
Gruss
Chris31. Januar 2009 um 15:30 Uhr #61213Anonym
InaktivErstmals vielen Dank an ursusspeleo und Chris für diese Ausführungen.
Mit zwei Jahren Taucherfahrung bin ich zwar knapp über newbee, konnte aber auch schon ein paar Erfahrungen sammeln. Je länger desto mehr nervt mich das gebastel am «Normalo»-Tauchgerödel (siehe Artikel «Bleiverlust»).
Wenn man anfängt zu tauchen ist das eine komplett unerfahrene und neue Welt. Ins Sporttauchen kommt man relativ leicht dank den vielen Vereinen, Geschäften und Tauchorganisationen. Den Einstieg ins «richtige» (so sage ich mal) tauchen ist gar nicht so einfach. Da helfen dann solche Artikel ungemein. Ich denke, ich tu mir das an da ich «richtig und seriös» tauchen möchte.
Danke!
31. Januar 2009 um 17:49 Uhr #61214Anonym
InaktivIch habe den Kurs ebenfalls bei Tom gemacht.
Ich denke wer die Philosophie des DIR Systems verstanden hat, bleibt dabei. DIR ist logisch und hat für alles eine einfache und einleuchtende Erklärung. Ich empfehle den Kurs allen, egal wie viel Erfahrung er schon gesammelt hat. Mann kann auf jedenfall etwas dazulernen. Ob man danach bei GUE weitermacht ist jedem selber überlassen, kenne keinen der einen schaden davon getragen hat, jedoch einige die nicht beim ersten Versuch bestanden haben.
Heute ist die DIR Philosophie in fast allen Tec-Aubildungen vertreten SSI TXR,TDI , PATD usw. ::)2. Februar 2009 um 8:51 Uhr #61215Anonym
InaktivWie SSI TXR erwähnte, boomt das Technische Tauchen zwischenzeitlich auch bei den unterschiedlichsten Sporttaucher-Ausbildungsorganisationen. Was ich bislang von den bekannten Schulungen gesehen habe, sind aber eher Ansätze der genannten 'Philosophie'. DOING IT RIGHT gibts für mich persönlich nur bei einer Oganisation: bei den GLOBAL UNDERWATER EXPLORERS 😉
9. Februar 2009 um 7:50 Uhr #61216Anonym
InaktivWas ich bislang von den bekannten Schulungen gesehen habe, sind aber eher Ansätze der genannten 'Philosophie'. DOING IT RIGHT gibts für mich persönlich nur bei einer Oganisation: bei den GLOBAL UNDERWATER EXPLORERS 😉
Dem kann ich mich nur anschliessen.
Wer mehr über DIR erfahren möchte, dem kann ich nur das Buch von Jarrod Jablonski empfehlen: Doing it Right – The Fundamentals of Better Diving.Jablonski erklärt darin nicht nur die Philosophie hinter «DIR» und die Konfiguration der Ausrüstung, sondern vor allem auch das «Warum» hinter der Konfiguration. Und «DIR» ist entgegen der landläufigen Meinung nicht nur etwas für Technische Taucher und Höhlentaucher, sondern auch für den Urlaubstauchgang im glasklaren Wasser.
9. Februar 2009 um 17:23 Uhr #61217marc
TaucherDirk wrote:Dem kann ich mich nur anschliessen.
Wer mehr über DIR erfahren möchte, dem kann ich nur das Buch von Jarrod Jablonski empfehlen: Doing it Right – The Fundamentals of Better Diving.ich fand das buch etwas fade. war enttäuscht, da ich mehr handfestes erwartet hatte. 😉
gruss,
marc9. Februar 2009 um 17:28 Uhr #61218Anonym
InaktivGute Lehrer verkürzen die Lehrzeit massiv, lernen und üben muss aber jeder nach wie vor selber 😉
Der Lehrer erscheint wenn der Schüler bereit ist zu lernen ;D
9. Februar 2009 um 19:27 Uhr #61219Anonym
Inaktivich fand das buch etwas fade. war enttäuscht, da ich mehr handfestes erwartet hatte.
Das Buch beantwortet sicher nicht alle Fragen und soll, so wie ich es verstanden habe, auch keinen Lehrer ersetzen. Aber es räumt doch ziemlich gut mit vielen Vorurteilen und Gerüchten auf, die sich um DIR ranken. Ich fand vor allem gut, dass es zeigt, das DIR auf keinen Fall das starre, unflexible System ist, als das es oft hingestellt wird.
Aber du hast Recht – ein Lehrbuch zum DIR Selbststudium ist es sicher nicht.
Gruss,
Dirk9. Februar 2009 um 22:42 Uhr #61220
OctopusTaucherBin auch eher ein Skeptiker von solchen «Self-Made» Autodidakten, die sich am liebsten alles selber beibringen und dann meinen, weil sie ein Buch über die Raumfahrt gelesen haben, können sie jetzt tatsächlich auf dem Mond landen!
🙂Auch das beste Buch ersetzt das praktische Üben nicht!, ist meine Meinung!
10. Februar 2009 um 7:43 Uhr #61221marc
Taucherist klar. aber einmal in einen kurs und dann meinen man wisse und könne jetzt alles kann's auch nicht sein. insbesondere als PADI-taucher lohnt es sich aus meiner erfahrung auch mal andere literaturen und übungen zu machen denn es ist da definitiv nicht das ende der taucherischen-fahnenstange. ich bin der meinung, das wir eher das problem haben das taucher sich wenig weiterentwickeln/-informieren als das wir zuviele autodidakten haben.
dirk wrote:Ich fand vor allem gut, dass es zeigt, das DIR auf keinen Fall das starre, unflexible System ist, als das es oft hingestellt wird.ok, das mag gut sein. ich tauchte schon nach DIR und ein paar TDI-kurse hinter mir. da war das dann irgendwie wenig news in dem buch. ich hatte mir irgendwie erhofft auch die eine oder andere übung des fundi's drin zu finden (z.b. den back-kick).
gruss,
marc10. Februar 2009 um 8:03 Uhr #61222
OctopusTaucher@ Marc:
Hast vermutlich nicht unrecht! Das mit der Weiterbildung ist aber nicht nur im Tauchsport so und dass sich gewisse Leute zuviel zutrauen oder zuwenig praxisorientiert sind wissen wir auch.
Aber es gibt wirklich genug «Schnörris» an Tauchplätzen, die einem ganze Bücher erzählen, und dann tauchen als ob sie Mühe beim ABC-buchstabieren hätten…
Aber scheinbar ist das nicht an allen Tauchplätzen gleich!
😉10. Februar 2009 um 8:07 Uhr #61223marc
Taucherja ok, schnörris gibt es überall, das ist sicher so. aber lieber sie wissen die theorie und es fehlt «nur» an der praxis als das die mal die theorie bekannt ist *smile*.
10. Februar 2009 um 9:05 Uhr #61224Anonym
InaktivDas (und die vorangehenden Postings) kann ich so unterschreiben 🙂 Bis zu einem gewissen Grad kann man sich mit Literatur sicher einen guten Überblick verschaffen und seinen Horizont erweitern; doch nur Theorie und selbst «basteln» reicht auch in meinen Augen nicht aus, wenn man etwas sicher & seriös machen möchte.
Ein neuer/zusätzlicher Kurs hat noch nie jemandem geschadet, es kann nur positiv sein und neue Impulse geben.
Mich nerven wie die anderen hier ebenfalls die mit den grössten Mundwerken, die selber offenbar wie ein Delfin durch das Wasser gleiten und ganze Handbücher beten können, doch unter Wasser sieht es dann aus wie ein grosses Seepferdchen das über den Grund huschelt ;DMeine Meinung zu DIR: Es hat hervorragende Ansätze und man kriegt auf alle Fragen eine schlüssige Antwort/es macht Sinn. Gezwungen wird aber keiner nach diesem Schema zu tauchen, selber tauche ich ja auch nicht ganz DIR-konform, habe das für mich passende herausgepickt und bin glücklich damit. Was mich stört sind die intoleraten Schwätzer, die Vorurteile verbreiten gegen alles was nach «technischem» Tauchen ausschaut, selber aber gar nie so etwas gemacht haben um es beurteilen zu können ;D
Hätte ich damals auf diese Vorurteile gehört und mir nicht selber mit Literatur ein EIGENES Bild gemacht, dann wäre ich jetzt wohl nie dort gelandet, wo ich jetzt bin ;D
Ich weiss nicht, woher diese teilweise totale Ablehnung gegen neues kommt ???Viele Grüsse aus dem Sturmtief ;D
Richi
10. Februar 2009 um 9:15 Uhr #61225marc
Taucherkommt mir bekannt vor, das man komisch angeschaut wird, sobalds nicht 0815-sportkonfig ist. kenne sogar leute welche DIR konfiguration förmlich zerreissen weil diese nur sinn für krasse höhlentaucher macht und man sonst mit der padi-konfig mehr als genug save ist. habe ich echt schon zu erzählt bekommen. ich lass die dann einfach erzählen und denke mir meine sachen.
denke das hat mit der skepsis gegenüber neuem / fremden zu tun, welche vielen menschen gegeben ist (nicht nur im tauchen). ist also vermutlich in der menschlichen psyche zu begründen.
als ich begonnen hatte, meine padi-ausrüstung zu hinterfragen, hatte ich auch nicht gleich alles komplett auf DIR umgestellt aber ich hatte mir zu den jeweiligen themen auch angeschaut, was DIR meint und vorallem wie sie drauf kommen (begründungen etc.). habe dann nach und nach immer mehr des systems übernommen und bin heute eigentlich sehr happy damit und wie du sagtest: die einzelnen punkte machen einfach sinn.
ein GUE-fundi zu machen kann ich mir auch gut vorstellen, wenn's denn wieder budget dafür hat. der kurs scheint einem definitiv auch als vieltaucher einiges zu bringen (so hört man auf jedenfall).
gruss,
marc10. Februar 2009 um 17:04 Uhr #61226Anonym
InaktivMich nerven wie die anderen hier ebenfalls die mit den grössten Mundwerken, die selber offenbar wie ein Delfin durch das Wasser gleiten und ganze Handbücher beten können, doch unter Wasser sieht es dann aus wie ein grosses Seepferdchen das über den Grund huschelt ;D
cyber diver? 😉
Meine Meinung zu DIR: Es hat hervorragende Ansätze und man kriegt auf alle Fragen eine schlüssige Antwort/es macht Sinn. Gezwungen wird aber keiner nach diesem Schema zu tauchen, selber tauche ich ja auch nicht ganz DIR-konform, habe das für mich passende herausgepickt und bin glücklich damit. Was mich stört sind die intoleraten Schwätzer, die Vorurteile verbreiten gegen alles was nach «technischem» Tauchen ausschaut, selber aber gar nie so etwas gemacht haben um es beurteilen zu können ;D
Hätte ich damals auf diese Vorurteile gehört und mir nicht selber mit Literatur ein EIGENES Bild gemacht, dann wäre ich jetzt wohl nie dort gelandet, wo ich jetzt bin ;D
Ich weiss nicht, woher diese teilweise totale Ablehnung gegen neues kommt ???kann mich dem nur anschliessen. dir hat viele sehr schoene ansaetze und ich will drum auch wenns das budget wieder erlaubt einen fundi machen (nee ich werd dann keinen rb80 kaufen 😉 ). bisher hab ich mir das von dir rausgepickt, was mir gefallen hat, und das funktioniert einwandfrei.
totale ablehnung ist fuer mich schon ein kleines zeichen der angst vor neuem oder vor veraenderungen. jeder solls mal probieren, bevor er es einfach partout ablehnt.
cheers
–bruno11. Februar 2009 um 9:09 Uhr #61227Anonym
InaktivAn DIR gefällt mir die Einfachheit der Ausrüstungskonfiguration sowie der TEAM gedanke im und ausserhalb des Wassers. Der Langschlauch mag für viele ein «würger» sein jedoch wer schon mal längere Deko zu zweit mit einem Langschlauch genossen hat, möchte ihn nicht mehr hergeben 🙂
Als ich in Kroatien war hat es ein paar DIR ungaren bei denen ich mittauchen durfte. Sie konnten kein Englisch und ich kein Ungarisch. Aber unter wasser wussten alle was ich meinten und ich wusse was die wollten. Kein Equipment matching, kein Handzeichen matching da alles genau gleich ist inkl die prozeduren bei notfällen. Ich tauche sehr oft mit ausländischen Tauchern und muss immer wieder feststellen wie unkompliziert es ist mit DIRler zu tauchen.
Am See steigt die Akzeptanz zu DIR langsam und einige sind auch interessiert und fragen nach. Oftmals wird man aber noch belächelt. Als ich meinen Tauchlehrer1 gemacht habe hat mir noch der Instruktor gesagt an der Prüfung «Irgendwann bringst du noch einen Schüler mit dem langen Schlauch um». Habs dann nicht mehr kommentiert.
Gruss
Chris11. Februar 2009 um 9:22 Uhr #61228Anonym
InaktivFür Teamtauchen ist DIR die beste Philosophie. Das System funktioniert nur komplett, Teillösungen haben immer ihre Probleme…
Auch im Meer auf Sporttauchgängen mit Monogerät bin ich mittlerweile DIR.
Wie Chris sagt, kann ich mit jedem DIR-Taucher sofort ohne grosse Absprachen tauchen.
Für Post-Siphon oder Solotauchgänge muss das System natürlich angepasst werden. Bei meinen Tauchgänge teils bis zur «Unkenntlichkeit» 🙂
Grüsse Hans
8. Juni 2009 um 7:51 Uhr #61229Anonym
InaktivDOING IT RIGHT gibts für mich persönlich nur bei einer Oganisation: bei den GLOBAL UNDERWATER EXPLORERS 😉
Einspruch Euer Ehren!
Achim Schlöffel hat sich ja bekanntlich von GUE getrennt und hat inzwischen seine Eigene Ausbildungs-Organisation gegründet:
The Inner Space Explorers
http://www.is-expl.comIch hatte das große Vergnügen, als einer der ersten beim Meister persönlich einen Tech 1 Kurs zu machen. Das war schon seeehr DIR!! In einigen Details zwar anders, als von GUE gelehrt, aber trotzdem 😉
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