Von FTU.ch: Am Mittwoch, 2. November 2011, 18:45 Uhr, findet im Hauptgebäude der ETH Zürich, HG F7, Rämistrasse 101, der 10. Vortragsabend der Fachstelle für Tauchunfallverhütung mit dem Titel "Tauchen – und dann juckt, zwickt oder beisst es!" statt. Behandelt werden Verletzungen durch Meerestiere, deren erste Hilfe und Prävention.
FTU Vortragsabend 2011
Von 20 Minuten: Silber mit einem Wert von über 150 Millionen Pfund hat ein US-Team in einem Schiffswrack im Atlantik aufgestöbert. Die «SS Gairsoppa» war 1941 unter Beschuss der Nazis geraten. Jetzt, 70 Jahre später, haben die US-Forscher der Firma «Odyssey Marine Exploration» einen erstaunlichen Fund gemacht. Sie entdeckten das Schiffswrack der «SS Gairsoppa» auf dem Meeresgrund des Atlantik. Auf rund 4700 Meter Tiefe knapp 500 Kilometer von der irischen Küste entfernt, sind die Forscher auf den 125 Meter langen Frachter gestossen – und auf über 200 Tonnen Silber in Form von Münzen und Barren. Der Gesamtwert des kostenbaren Fangs beläuft sich auf über 150 Millionen britische Pfund (211 Millionen Franken).
Ein Kampfjet geht baden
Aus 20 Minuten Online: Eine griechische Mirage 2000 war Anfang Juni bei einem Trainingsflug ins Meer gestürzt. Jetzt wurde die Maschine aus dem Wasser geholt.
Bei einem Trainingsflug über der Ägäis hat eine Mirage 2000 am 9. Juni plötzlich an Schub verloren. Die Piloten mussten sich per Schleudersitz aus dem Flugzeug retten, wie die Nachrichtenagentur AP berichtet. Nun wurde die Maschine aus dem Meer gezogen. Sie lag nahe der Insel Samos auf dem Meeresgrund. Dabei entstanden spektakuläre Bilder.
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Live-Reportagen «Abenteuer Ozean»
Eingereicht News-Formular: Der Freiburger Unterwasserfotograph und Tauchabenteurer David Hettich tourt zur Zeit in der Schweiz und Deutschland mit seiner Live-Reportage "Abenteuer Ozean". An über 30 Schauplätzen in allen Ozeanen der Erde waren David Hettich und sein Team unterwegs, um nun eine umfassende Bestandsaufnahme der Meere zu präsentieren. Von den Weihnachtsinseln über die Schatzinsel Isla del Coco bis zu den Naturwundern von Galapagos, der Südsee und der Polarmeere erwartet die Zuschauer ein faszinierender Einblick in eine verborgene Wildnis.
Vom FTU+SUSV: Grund dafür sind Risse im Felsen an der Felswand beim «Zwergli» unterhalb der Einstiegstreppe. Gemäss Angaben vor Ort sind in den letzten Tagen schon einige hundert Kubikmeter Gestein abgebrochen und den Rissen nach zu urteilen drohen in den nächsten Tagen weitere Gesteinsmassen in die Tiefe zu stürzen. Da die verbliebenen Felsmassen jederzeit spontan abbrechen und abrutschen können sind Tauchgänge beim Tauchplatz «Rütenen» in Beckenried NW bis auf weiteres aus Sicherheitsgründen zu Unterlassen. Das gefährdete Gebiet befindet sich Unterwasser an der Felswand. Unter Umständen können schon aufsteigende Luftblasen, welche in die Risse eindringen, neue Abbrüche auslösen und Taucher verschütten.
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Aus 20 Minuten: Bei Vorbereitungen zu einem Weltrekordversuch im Tauchen ohne Sauerstoff unter Eis ist im Davosersee ein 42-Jähriger schwer verletzt worden. Der Mann blieb 2.45 Minuten unter Wasser.
Wie die Kantonspolizei Graubünden am Sonntag mitteilte, brachte der erste Taucher die ganze Strecke hinter sich. Der zweite tauchte bis 75 Meter. Der nachfolgende Taucher hätte nach 20 Sekunden beim 50-Meter-Loch auftauchen müssen. Als er nach 40 Sekunden nicht aufgetaucht war, tauchte ihm sein Vortaucher entgegen, fand ihn aber nicht. Sofort trat ein Taucher mit Sauerstoffflasche in den Einsatz. Er fand den Vermissten und brachte ihn zum Ausstiegsloch. Wie die Kantonspolizei mitteilte, ergaben erste Ermittlungen, dass der Verunglückte 2.45 Minuten unter Wasser war.
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Update: Im Spital verstorben
Der Mann wurde von der Rettungsflugwacht ins Kantonsspital Chur geflogen. Wie die Polizei mitteilte, starb der Mann dort am Sonntagvormittag. Der für Sonntag geplante Weltrekordversuch wurde abgesagt. Weitere Ermittlungen laufen
Der Apnoe-Taucher Peter Colat aus Rafz ZH wollte im Davosersee den Guinessbuch-Weltrekord im sauerstofflosen Streckentauchen unter Eis brechen. Dieser ist in deutscher Hand und liegt bei 108 Metern. Beim Apnoe- oder Freitauchen tauchen die Athleten mit nur einem Atemzug möglichst tief oder weit.
Von SUSV: Bis November 2011 wird an der Kantonsstrasse zwischen Weggis und Vitznau im Bereich "Riedsort" die bergseitige Stützmauer verstärkt. Der Installationsplatz befindet sich direkt am Ende des Parkplatzes. Es kann nicht ausgeschlossen werden das auch einige Parkplätze für die Bauarbeiten benötigt werden und somit das Parkplatzangebot eingeschränkt wird.
Die Taucher werden gebeten sich bei vollem Parkplatz einen alternativen Tauchplatz auszuwählen und keinesfalls die Zufahrt zur Baustelle durch parkierte Autos zu blockieren.
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Die Fachstelle für Tauchunfallverhütung (FTU) hat Ihr TU-Statistiken aktualisiert. Ebenfalls überarbeitet wurden die Links zu ausländischen TU-Statistiken.
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Soeben ist das Jahrbuch 2010 des UTB (Uferschutzverband Thuner- und Brienzersee) erschienen mit vielen interessanten Beiträgen, Statistiken und Angaben zum Tauchwesen (u.a. von Tauch-Club Thunersee Mitgliedern Angelina Lehmann und Daniel Steffen). Es ist zum Preis von CHF 25.– erhältlich via http://www.u-t-b.ch/
In diesem Jahrbuch hat es für uns Taucher etliche, meines Erachtens interessante, Artikel über die Welt im, am und auf dem Wasser.
Auszug aus dem Inhaltsverzeichnis
- Robert Flühmann: Militärische Munitionsversenkungen im Thuner- und Brienzersee
- Daniel Menetrey: Gasleitungen auf dem Seegrund
- Daniel Steffen: Unterwasserwelt Thunersee: Die Quelltöpfe vor Einigen
- Angelina Lehmann: Tauchen als Sport und Beruf
- Hans Peter Roth: Wenn Abtauchen zum Beruf gehört: Biografie des Berufstauchers Bill Haueter
- Bill Haueter: Die verschollene «Bellevue»
Kurs rEvo Rebreather im Thunersee
Sven lernte ich in Südfrankreich beim Wrack Trimix Tauchen kennen (siehe Foto).
Nach etlichen Mails hin und her zur Vorbereitung und für die Planung, kam er Freitag Abends bei mir zu Hause an. Bereits nach dem Nachtessen fanden die ersten Theorielektionen statt (erst noch alles in englisch). Er fühlte sich etwas gestresst, hatte er doch ja gesagt, dass wir Sa nachmittag mit am TCT Bootstauchgang dabei wären. Er wollte es nicht wissen, dass ich trotz fehlendem Deckel schon etliche Stunden mit dem Gerät im Wasser verbrachte (und überlebte…).

Sa Morgen das Gerät vorbereiten (resp. überprüfen) und dann minutiös den Tauchgang vorbereiten. Etwas verspätet trafen wir im Güetital ein. Nach einer kurzen Überfahrt sprangen wir vor Nastel / Ankerplatz ins Wasser. Mit ein paar Übungen ging die erste Kursstunde rasch zu Ende. Dabei fühlte ich mich immer wieder wie ein Anfänger, der nicht recht tarieren konnte. Dafür forderte ich Sven unter Wasser heraus: Er flutete seine Maske nur zur Hälfte und leerte sie wieder, dann forderte er mich auf, das selbe zu tun. Ich nahm die Maske ganz ab, OK Zeichen und zog die Ersatzmaske aus der Beintasche auf… Er musste es mir dann nachmachen und die Kälte gefiel ihm gar nicht. Auch Stagehandling war nach dem 1. Mal für den Rest des Kurses erledigt. Er hatte nur relativ kleine Boltsnaps und die beweglichen D-Ringe montiert und nun trug auch er Trocki-Handschuhe…


Die restlichen Tauchgänge unternahmen wir im Hang vor dem Hotel Bellevue. Die Tage waren gefüllt mit den Vorbereitungen der Gerätes, Theorie, Nachbesprechungen, Tauchen etc. Dienstagabends hatte Sven dann nach 2 Bier länger für die Korrektur der Theorieprüfung als ich zum Ausfüllen.
Mind. 60min ware wir jeweils im Wasser, sogar mal 2 ganze Stunden, so dass mit den 6 Tauchgängen fast 600min zusammenkamen.
Der erste Tauchgang diente noch dazu, mit dem Gerät im normalen Zustand umzugehen. Dann ging es immer darum, Probleme zu erkennen und dann richtig zu reagieren. Unter anderem gelang es Sven, mir das Sauerstoff Ventil zuzudrehen, ohne dass ich es merkte, erst als der O2 Gehalt sank und ich gemäss Vorgehen dann das Ventil drehte, fand ich das geschlossene Ventil. Die nächsten Male habe ich es dann gespürt, wenn er hinter meinem Rücken am Gerät rum fingerte. Auch fanden die Übungen immer tiefer bis max. 40m statt.



Meine Erfahrungen als ‚Offen‘ Taucher halfen zum Teil (Maskenwechsel, Stagehandling, Gaswechsel, Boje setzen, …), aber es gibt auch Reaktionen, die ich nun für den Rebreather umlernen muss: So ist es beim Offen-tauchen üblich, dass bei Problemen mal etwas aufgestiegen wird und dann erst überlegt wird. Anders beim Rebreather: zuerst überlegen, denn ein Aufstieg (auch nur 10m) kann das Problem vergrössern, wie z.B. bei zuwening O2 im Gas, dafür hat man im Kreislauf meisten ein paar Atemzüge Zeit, zu überlegen. Auch wird bei einem Leck/Gasverlust bei Rebreather zuerst mal alle Ventile geschlossen, dann erst das Leck gesucht. Auch bei geschlossenen Ventilen kann man 1-2 Minuten atmen. Anders beim Offen-Tauchen: zuerst alle Hähnen schliessen, ohne zuerst zu überlegen, kann das Problem noch verschärfen.
Nach dem Kurs beginnt nun die Zeit des Selberlernen und Üben.
Das D18 wird nur noch eine begrenzte Zeit bei mir haben.