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Tauchausbildung

Divemaster Azubi (Fortsetzung)

Im Februar 2009 habe ich mit der Ausbildung zum Divemaster begonnen.
Zwischenzeitlich habe ich den Theorieteil beinahe abgeschlossen. Eine letzte Prüfung fehlt mir noch. Auch ausstehend sind die olympischen Disziplinen. Damit lass ich mir jetzt aber wirklich Zeit.

Momentan bin ich eher auf die praktischen Tätigkeiten eines Divemasters fokusiert. Dazu gehört unter anderem die Supervision brevetierter Taucher. Ich hatte immer das Gefühl, dass dies eine einfach Sache sei und ich mit links mache. Ich wurde auf eine ernüchternde Art wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeführt.

Bei meiner ersten Tauchgangsführung nahm ich die Führung nicht war. Bei den anderen Tauchgängen agierte ich zu bevormundend. Bei meinem letzten Tauchgang war ich mehr mit mir selber beschäftigt. Ok, ich hatte nicht unbedingt meinen besten Tag und das kann vorkommen. Mein Buddy hat das auch mit einem Augenzwinkern zur Kenntnis genommen.

Ich bin nun daran, nochmals die Theorie zu diesem Thema durch zu arbeiten. Dies ist zugleich auch die noch fehlende Prüfung. Beim zweiten Durcharbeiten wird mir auch immer mehr klar, was ich da wirklich lese und was hinter der Supervision brevetierter Taucher steckt. Viel mehr und doch viel weniger, als zu Beginn von mir angenommen.

Die grösste Veränderung besteht eigentlich darin, dass sich mein Fokus beim Tauchen verschoben hat. Ich bin nun nicht mehr in der ‘heilen Welt’ und unter der Obhut meines Tauchpartners. Es gibt für mich keine Fundives mehr. Als angehender Divemaster habe ich bei jedem Tauchgang, egal mit wem und mit welchem Hintergrund, die Verantwortung eines Divemasters. Das heisst nicht, dass ich zwingend immer die Tauchgangsführung inne habe. Aber auch dann bin ich nicht von meiner Verantwortung entbunden.

Um dies zu trainieren und üben habe ich eine Übereinkunft mit meinem Buddy getroffen. Von jetzt an, habe ich die Tauchgangsführung bei unseren gemeinsamen Tauchgängen. Er wird sie nicht mehr bzw. nur noch bei einer bevorstehenden ‘Eskalation’ wahrnehmen. Es liegt nun einzig an mir, diese Chance wahrzunehmen und mich einen weiteren Schritt in meiner Tauchkariere vorwärts zu bringen. Es wird für mich ein grosser Schritt sein.

cheers
€xi

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Tauchgänge

Höhlenforschung: Die Gütschtobelhöhle

 Hans Meier hat Swiss-Divers freundlicherweise seinen Bericht über die Erforschung der Gütschtobelhöhle als PDF zur Verfügung gestellt. Auch wenn der Bericht aus dem Jahr 1999 ist doch sehr interessant zu lesen.

"Vermutet wurde schon längere Zeit, dass sich im Gütschtobel eine Grössere Höhle verborgen hällt. Bei Hochwasser treten an verschiedenen Stellen aus Spalten und Geröll Wasser hervor. Im Mai 1982 wurde mit dem Graben begonnen."

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Tauchausrüstung

Shopinghilfe für die Tauchausrüstung

Die folgenden Punkte zu den einzelnen Tauchausrüstungsgegenständen sind als Anregung für Taucheinsteiger gedacht und sollen und können keinesfalls eine kompetente Beratung eines Tauchshops ersetzen. Sie können Dir allerdings helfen, im Vorfeld etwas Gedanken zu machen, damit Du beim Betreten des Tauchshops bereits eine erste Idee hast.

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Schon gehört?

Informationen der Fachstelle für Tauchunfallverhütung

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Umwelt

Die Plünderung der Meere geht weiter

wwf_ueberfischung_up.jpgVon Tauchen.de: Die Überfischung hat zwischen 2004 und 2006 nochmal zugelegt, so sind mittlerweile über 80 Prozent der Fischbestände bis an ihre biologischen Grenzen ausgebeutet. Wenn das so weitergeht, rechnen Experten mit einem Zusammenbruch der Fischerei bis Mitte des Jahrhunderts!

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Tauchausrüstung

Aquatica stellt UW-Gehäuse für Nikons «D90» vor

aquatica_d90_2009.jpgVon Tauchen.de: Der kanadische Gehäusehersteller Aquatica macht Nikons digitale Spiegelreflexkamera "D90" tauchtauglich: Mit dem neuen Aluminiumgehäuse kann es optional bis auf 130 Meter Tiefe hinabgehen.

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Umwelt

Verstümmelte Schweinswale angeschwemmt

verstuemmelte_schweinswale.jpgVon DiveInside.de: Über 100 zum Teil furchtbar zerstückelte Schweinswal-Kadaver wurden in den letzten drei Monaten an Strände der niederländischen Wattenmeerinseln Texel und Vlieland sowie in Nordholland angeschwemmt: "Etwa 30 Kadaver hatten eindeutig durch Messer verursachte Schnitte durch Haut und Speckschicht, einige waren teilweise skelettiert worden", berichtet ein Sprecher der Gesellschaft zur Rettung der Delphine.

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Tauchmedizin

Zuständige Druckkammern bei Tauchunfall in der Schweiz

Von der FTU: Die Rega (Schweizerische Rettungsflugwacht) konnte betreffend der Druckkammernsituation in der Schweiz mit verschiedenen Spitälern, welche 24 Stunden Betrieb haben, eine Lösung finden (Stand 02/2009).

Zusammenfassung: Deutschschweiz wird nach Deutschland, Westschweiz nach Genf und das Tessin nach Italien in die Druckkammern geflogen. Notfallnr. nach wie vor 1414 (Rega, Stichwort "Tauchunfall").

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Tauchausbildung

Divemaster Teilprüfung bestanden

Am letzten Freitag war ich im Hallenbad, um eine kleinere Teilprüfung zu absolvieren. Bestandteil dieser Prüfung war die Rettung eines regungslosen Tauchers an der Oberfläche und mindestens eine ‘olympische’ Disziplin.

Die Rettung sollte in Perfektion durchgeführt werden. Darunter versteht PADI, dass die Übung durch den Divemaster den Tauchschülern vorgeführt wird. Hierzu werden Abläufe in einer übertriebenen Art gezeigt, so dass sie leicht erkennbar und ebenso leicht zu verstehen sind.

Nach zwei Anläufen hat es zur Zufriedenheit des Dive Instructors geklappt und diese Übung wurde abgehackt. Danach sind wir auf den Grund des Pools abgetaucht und übten Masken leeren und Atemregler finden als Vozeigeübung. Auch hierbei galt der Augenmerk auf der übertriebenen Darstellung war aber kein Bestandteil der Teilprüfung sondern sollte einfach als Veranschaulichung dienen, was von uns angehenden Divemastern erwartet wurde.

Die von uns gewählte ‘olympische’ Disziplin war das 15 Minuten Wassertreten an Ort und Stelle. Um die Übung mit der maximalen Punktzahl von 5 zu bestehen, mussten die Hände während mehr als 2 Minuten ausserhalb des Wassers sein.

Diese 2 Minuten waren der anstrengende Teil der Übung. Die restliche Zeit unterhielten wir uns gemütlich und besprachen, wie wir die Stressübung (Tausch der Ausrüstung unter Wasser mit kombinierter Wechselatmung) angehen wollten. Bevor wir es richtig versahen, waren die 15 Minuten auch schon zu Ende.

Von den 12 benötigten Punkten für die 4 Leistungsübungen hab ich bereits 5 ergattert 🙂 Jetzt fehlen mir noch 7 Punkte in 3 Übungen. Das ist selbstverständlich nicht zu unterschätzen. Mein Wunsch wäre es, in einer der drei verbleibenden Übungen nochmals 4 Punkte zu bekommen. Doch dafür muss ich echt noch hart weitertrainieren. Die bereits erhaltenen fünf Punkte stellen hier aber eine grosse Motivationsspritze dar.

Alles in allem war die Teilprüfung für mich ein Erfolg. Ich darf nun aktiv an Schulungen als Assistent teilnehmen und mir so auch die Praxiserfahrung aneignen. Mit dem Divemaster Manual bin ich schon beinahe am Ende. Es gilt hier noch die Wiederholungsfragen der drei letzten Kapitel zu beantworten.

Mein eingereichter Notfallplan wurde grundsätzlich akzeptiert, hat jedoch noch Potential zur Verbesserung. Für mich ein Anlass, ihn nochmals zu überarbeiten. Eilen tut dies jedoch nicht. Viel wichtiger ist im Moment die Theorieprüfung, welche noch ansteht. Die restlichen Praxisteile sind nur noch eine Frage der Übung und sollten eigentlich kein Problem sein.

Es mag nun der Eindruck entstanden sein, dass alles leicht und einfach ist. Ich darf Euch versichern, dass es nicht so ist. Bei dieser Ausbildung geht es nicht einfach darum, schnell und mit dem geringst möglichen Aufwand das Brevet zu erhalten. Hier geht es darum, bei der Aus- und Weiterbildung anderer Taucher zu assistieren. Hinter dieser Aufgabe verbirgt sich sehr viel Verantwortung, welche nicht auf die leichte Schulter genommen werden sollte. Was aber wiederum nicht heisst, dass man keinen Spass an und während der Ausbildung erleben darf 🙂

Sobald ich auf meinem Weg weiter voran gekommen bin, werde ich hier wieder informieren. In der Zwischenzeit wünsche ich allen Tauchern da draussen gut Luft und immer mindestens zwei Meter Wasser unter den Flossen  🙂

cheers
€xi

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Schon gehört?

Neue Füllstation im Luftverbund – Jetzt am Thunersee!

ttt_airfill.jpgAus dem ScubaViva Newsletter: Der Thunersee – endlich ist der Schweizerische Luftverbund auch hierhin vorgestossen! Du hast nun ab sofort die Möglichkeit, auch an diesem neuen Standort deine Flaschen zu füllen. Dein Luftverbund U-Key (Chip-Schlüssel) öffnet dir dazu wie gewohnt Tür und Tor! Die AIR-FILL-Station befindet sich direkt an der Hauptstrasse neben dem Geschäft des Tauch-Treff Thunersee in Hilterfingen. Neben 200 Bar Luft steht dir hier demnächst auch noch 36% Nitrox zur Verfügung – und das 24h täglich an 365 Tage im Jahr!

Weitere Informationen auf www.luftverbund.ch